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Thema: PK - was nun?

  1. #961
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    Hallo Hartmut,
    du hast keinen Kalium-, sondern, wenn überhaupt einen Natriummangel. Bei einem Wert von 134 mmol/l ist das aber schon eine steile These, hier von Mangel zu sprechen. Und für die GPT gilt, was auch für PSA gilt. Der Verlauf zählt. Ansonsten kann ich dir noch sagen, dass mein PSA-Wert unter Bicalutamid 50 mg/Tag seit dem 26.10. nach der letzten PRLT jetzt auf 5,43 ng/ml gefallen ist. Bestrahlung der Prostata bin ich noch am Planen.
    Noch eine Bemerkung an Michi
    Natrium +GPT, geht nicht, komplett andere Bezeichnungen.
    Natrium taucht in den Befunden oft mit seinem chemischen Zeichen Na oder auch NA auf und die GPT heißt neuerdings ALT, die GOT AST, wg. internationaler Vereinheitlichung.

    Arnold

  2. #962
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    Guten Morgen!

    Hallo Arnold, vielen Dank für Deine Aufklärung!
    Ich hatte tatsächlich das Natrium mit dem Kalium verwechselt.
    Das hieße dann, Labor- und Tageszeitabhängig, und wäre dann auch zu vernachlässigen.
    Google.de sagt, es ist möglich, dass ich zu viel trinke.
    Morgens viel Kaffee, nachmittags Gemüsesaft und Kefir. Am Abend dann noch 1 Liter Milch.

    Hallo Georg,
    ja, ich lasse den PSA alle 6 Wochen überwachen.
    In den ersten 2 Monaten war ich monatlich im Labor.
    Angefangen bin ich im 1. Monat mit 150 mg Bicalutamid.

    Hallo Tritus,
    eigentlich sind wir auch Insel-Urlauber.
    Wir schippern seit 15 Jahren mehrmals im Jahr mit dem Boot von Alicante zur Insel Tabarca zum baden.
    Die schöne, sehr kleine Insel findest du unter Google Maps

    https://www.google.de/maps/place/031...5!4d-0.4817677

    https://www.google.de/maps/place/031...5!4d-0.4817677

    (Quelle: google maps)

    Gruss
    hartmut

  3. #963
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    Barnold, ich habe bemerkt das Natrium im Minus ist und GPT im Plus. GPT hat etwas mit der Leber zu tun. hartmut sagt es sind seine Alk- Werte.

  4. #964
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    Moin zusammen,

    heute ist Montag, und der Hartmut hat mal wieder seinen humorvollen Tag . . .

    Mal nee doofe Frage:
    Einer meiner kleinen Hunde (2 Rüden) wurde ja chemisch kastriert.
    Soll heissen: Es wurde ein Chip implantiert, der ihn 2 Jahre davon befreit, übermäßig geil zu sein. Er war sogar schwul geworden.
    Seitdem bellt er nicht mehr so schön mit seiner dunklen Stimme.

    Mir kommt es auch so vor, dass meine Stimme ein wenig an Kraft verloren hat.
    Brigitte hört nicht mehr auf mich.

    Spaß bei Seite,
    kann es sein, dass es an den Bicalutamit liegen könnte?
    Gefunden habe ich dazu nichts.
    Irgendwo hatte ich aber in der Vergangenheit einmal etwas darüber gelesen.

    Lieber Michi, alles Gut.
    Ich habe mich über das Posting eines ehemaligen Laborleiter einer Klinik sehr gefreut!
    Alle Chemiker hier im Forum sind „Gold wert“.
    Daher hatte ich verzweifelt versucht, unseren Optimisten zurück zu holen.
    Ich könnte mir vorstellen, wenn er nicht so arg durch seine Medikamente verseucht sein würde, dass er ein lieber Mensch wäre.

    Wir sitzen ja alle in einem Boot.
    Das hatte mein lieber Freund, Konrad immer gesagt.
    Da hatte Konrad Recht, daran sollten wir uns halten, wie ich finde.

    So, nun hoffe ich, dass sich meine liebe Christine, und der liebe Frank sich hier mal wieder melden

    Gruss
    hartmut

  5. #965
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    Ja Hartmut,

    so ist das mit der Hormontherapie.
    Da geht es dir wie deinen Hunden: zuerst bist du nicht mehr so bissig, dann bekommst du eine piepsige Stimme (kannst in den Kastratenchor eintreten),
    dann wedelst du nicht mehr mit dem Schwanz, dann bekommst du einen schönen Busen,
    und am Ende wirst du schwul!
    (Bestenfalls bi, deshalb heisst es ja Bi-calutamid...)

    Humorige Grüße
    Detlef

  6. #966
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    Lieber Hartmut,
    unser erster Dobermann Attila warkastriert. Er war schwer herzkrank und hätte auch ei einem ungewollten Deckaktseine Erkrankung, die genetisch bedingt war, weitergegeben. Er entwickelte sichbereits mit 6 Monaten doch auch sexuell recht aktiv, mir war die Kiste zu ‚heiß‘und mit 8 Monaten hieß es ‚Schnippschnapp Eier ab‘. Die Kastration mit dem Chipwollte ich nicht, denn ob die Hormone so gesund sind, konnte und wollte mir kein Arzt erklären. Ich denke, zwischen einer hormonellen und echten Kastrationist schon ein Unterschied.


    Nach bereits wenigen Tagen tröpfelte er nicht mehr (kleine weisse Tröpfchen auf rotem Terracottaboden…), vermöbelte nicht mehr den Sisalteppich und hob nicht mehr an jedem Grashalm das Bein.
    Kastrierte Rüden riechen nicht mehr nach Rüden, was dann andere, intakte Rüden dazu animiert, die vermeindliche Hündinzu besteigen. Das gibt dann aber schnell Ärger! Die Stimme von Attilaveränderte sich nicht. Er war nie ein großer Beller, aber wenn, hatte er noch immer die gleiche, dunkle und sonore Hundestimme, die durchaus Eindruck machte. Auch ohne ihn zu sehen, wußte man, da ist ein großer Hund hinter der Tür!

    Axel ist nicht kastriert. Wir warteten und ließen ihn sich erst mal entwickeln. So richtig Trieb entwickelte er nicht, bis heute (Axel ist jetzt 7) wurde weder Teppich, Kissen noch Mensch von ihm ‚gemopst‘.Selbst (läufige) Hündinnen interessieren ihn nicht wirklich, außer so eine dumme Nuss ist nicht angeleint, hat ihre Stehtage in hält ihm sein Hinterteilhin. Doch da reicht ein NEIN von mir und er läuft weiter. Die Besitzer der Hündinnen sind dann immer glücklich, weil nix passiert ist. Ich sage allerdings immer wieder, Axel ist nicht wie ein normaler Rüde. Die wittern schon mal überKilometer hinweg eine läufige Hundedame und büxen aus. Hat unser Bub noch niemals gemacht. Sein bester Kumpel ist ein kastrierter Rüde. Und an den Wochenenden gehe ich immer mit einer Bekannten spazieren. Die hat einen rotzfrechen Bolonkarüden, den Axel beschützt. Zudem darf der Kleine ihn anbellen und zwicken. Axel nimmt das stressfrei und völlig tolerant hin.
    Die Hundemädchen hier in der Umgebung ‚stehen‘ alle auf Axel – nur leider hat er so gar kein Interesse an ihnen. Streiten die Damen dann noch um ihn, trollt er sich elegant einige Meter weg oder verstecktsich hinter mir.
    Was ich sagen will: obwohl unser Axel ein vollwertiger Rüde ist, ist er weder triebhaft noch pöbelig zu anderen Hunden. Allerdings sollte niemand Fremdes michungefragt anfassen. Dann steht da ein Höllenhund, knurrend, fletschend und sehr eindrucksvoll.
    Haben wir ihm nie beigebracht – hat er so im Blut. Und genauso verteidigt er auch den Hundepapa.
    Ach ja, seit einem Jahr muss Axel nun aber zur jährlichen Vorsorge: Prostata abtasten und Ultraschall der Hoden und des Bauchraums. Rüden sind –nicht kastriert- eher anfällig für Hodenkrebs.

    Ich kann Brigitte verstehen und weiß, dass Männer durchaus bei diesem Thema ein Problemchen haben. Es ist fast so, als müssten sie selbst (und nicht der Hund) sich dieser Prozedur unterziehen J.

    Ich hoffe, Eurem Wutzerl geht es trotzdem gut!

    Alles Liebe,

    Christine

  7. #967
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    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen
    Daher hatte ich verzweifelt versucht, unseren Optimisten zurück zu holen.
    Ich könnte mir vorstellen, wenn er nicht so arg durch seine Medikamente verseucht sein würde, dass er ein lieber Mensch wäre.
    Lieber Hartmut,
    Bicalutamid, Leuprorelin und Pamorelin, das hinterlässt Spuren und die Stimmung geht ab und an in den Keller, man wird empfindlicher, auch aggressiver und gelegentlich rollt mir auch eine Träne in den Bart. Aber der gedeiht wie eh und je und hat sich nach der Chemo gut erholt.
    An der Stimme hat die chemische Kastration bei mir nichts geändert, im Gegenteil. Durch das Verschwinden der Lungenmetastasen ist meine Stimme wieder voller und kräftiger geworden, einfach weil die Lunge wieder leistungsfähiger ist.
    Vor meiner Erstdiagnose habe ich beim Treppensteigen geschnauft (ist halt das Alter, denkt man). Jetzt ohne Metastasen habe ich mir angewöhnt Treppen hoch zu rennen. Sieht vielleicht etwas seltsam aus bei einem älteren Mann, aber mir gefällt es, wenn ich dabei nicht aus der Puste komme. Und kleinere Bergtouren habe ich auch schon wieder problemlos geschafft.

    Grüsse vom
    Optimisten Franz

  8. #968
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    Moin, moin,

    vielen Dank für die Infos!
    Insbesondere an Christine, die mich gleich zu Ihrem Hund machen möchte.
    (Kann ich verstehen, liebe Christine)
    Und danke an Detlef, der mich am liebsten mit Titten und Bi hätte

    Na ja, so schlimm wird es wohl nicht.
    Das mit der hellen Stimme war ja nicht ganz ernst gemeint. Ich hatte es einmal in der Vergangenheit gelesen.

    Zu meinen Nebenwirkungen kommen tatsächlich Stimmungsschwankungen hinzu.
    Eine Aggressivität kann ich aktuell bei mir nicht mehr feststellen,
    aber eine Träne gab es auch beim "Altrocker Hartmut" in der Vergangenheit schon mal, lieber Franz.
    Dazu brauchte ich keine Bicalutamit.

    Weitere Nebenwirkungen unter Bicalutamid 50 mg sind bei mir starke Verstopfungen, die ich einigermaßen mit Weinsauerkrautsaft (eher Wein) in den Griff bekommen habe. Antriebslosigkeit und Müdigkeit am Tage.
    Nachts, wenn ich nicht schlafen kann, bastele ich an meiner Eisenbahn Spur H0 rum.
    Für die Spur „N“ oder „Z“ hätte ich keine Geduld.

    Ansonsten habe ich ja noch meine zwei alten US Cars Trans M und Pontiac, für diese ich auch mal nachts in die warme Garage gehe.
    Da muss der verchromte Außenauspuff ersetzt werden. Das schaffe ich nicht am Tage. Zu müde, zu antriebslos und zu kalt.

    Gruss
    hartmut

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