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Thema: PK - was nun?

  1. #981
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    Liebe Freunde,

    meine Augen sind noch nicht so gut verheilt. Es brennt und juckt.
    Es soll eine leichte Bindehautentzündung sein.
    Nun muss ich ABs reintröpfeln.

    Klar, die OP ist gut verlaufen! Daher könnte ich nun wieder das ges. Forum in „Augenschein“ nehmen. – Lieber noch nicht

    Zur Prosti:
    Mir geht es nach einem halben Jahr unter Bicalutamid gut.
    Na ja, fast gut.
    Ich kann immer nur alle 3 Tage Kaka machen gehen.
    Die Verstopfungen sind blöde, und belasten mich.
    Ich war auch bereits beim Proktologen. Dieser hatte nur eine verstopfte Vene feststellen können. Nicht schlimm. Das verursacht aber nicht die starken Verstopfungen.
    Eine Darmspiegelung ist in den nächsten 3 Monaten fällig. Die Letzte war vor knapp 5 Jahren.

    Sonst alles gut.
    Oder sagen wir mal so, - fast alles gut,
    denn ich werde immer fetter. Habe bestimmt 4 oder 5 Kg zugenommen, obwohl ich weiterhin viel Sport betreibe, fleißig Schach spiele.

    Ansonsten merke ich die NB der Bica so gut, wie gar nicht.
    Ich nehme dieses schöne, gute Medikament nun bereits 6 Manate, und bin froh, dass es auf dem Markt ist.
    Die 3-Manats-Spritze, kommt dann später, nachdem ich meine Prostataloge bestrahlen lassen habe. Ich weiss ja, dass dort etwas ist.

    Mein Urologe, und nun auch mein Strahlentherapeut haben gesagt, ich könnte mir noch Zeit lassen.
    Nun glaube ich, erst einmal 1 Jahr, oder mehr an Lebensqualität gewonnen zu haben.
    Keine Ahnung . . . . . aber vielleicht alles gut!
    . . . oder auch nicht.

    Einen Herz- und Schlaganfall hatte ich ja noch nicht.
    Könnte aber noch kommen, wenn ich hier zu viel lese.
    Einen Dachschaden werde ich wohl bereits haben.
    Macht nichts, sagt Brigitte . . . .

    Irgendeiner wird wohl einen größeren Schaden haben.
    Sonst würde ja hier nicht ein Administrator/Moderator verklagt werden.
    Da sieht man mal wieder, was eine ADT, AHT anrichten kann . . . . . .

    Gruss
    hartmut

  2. #982
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    Guten Abend,

    danke für die eMails.
    Ich konnte nicht antworten, wegen der beiden Augen OPs.

    meine jetzigen Nebenwirkungen unter Bicalutamid halten sich im Rahmen.
    Einige andere NW haben sich später im Nachhinein eingependelt, und sind nicht mehr aktuell, oder sagen wir mal Pillepalle (sehr kleine NW).

    Derzeit sind folgende Nebenwirkungen vorhanden:

    • Müdigkeit am Nachmittag
    • Gewichtszunahme 5 Kg
    • Starke Verstopfungen
    • Gynäkomastie einseitig.

    Zu der Gynäkomastie ist eine linksseitige OP geplant.

    Ja, lieber Uwe und Georg, ich mache 3 X die Woche Sport.
    Spiele nun 3 X in der Woche Schach, statt 1 X die Woche.

    Spass bei Seite.
    Ihr wisst ja, dass ich 1998 als Bodybuilder einen Regional-Gewinn ergattert hatte.
    Auf Deutsch: Ich hatte mir im 20 ten Jahrhundert meinen schönen Körper versaut.
    Da wird heute nicht mehr dran gearbeitet.

    Damals hatte ich mich wegen der ausgeprägten Brüste (Titten) operieren lassen.
    Offensichtlich wurde in der linken Brust nicht das komplette Gewebe entfernt.
    Nun muss ich noch einmal die linke Seite machen lassen.
    Rechts sind keine Auffälligkeiten.

    Leider zahlt es die AOK nicht. Warum weiss ich nicht wirklich.
    Eigentlich dachte ich, dass es bei Prosti und ADT immer bezahlt wird.

    Eine Bestrahlung war kein Thema, weil die Ärzte davon ausgingen, dass ja die Drüsen damals entfernt wurden.

    Gruss
    hartmut

  3. #983
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    Hallo zusammen,

    durch die Bicalutamid habe ich eine einseitige Brustvergrößerung bekommen.
    Vor 17 Jahren wurden aufgrund zu vieler Sportaktivitäten beide Brüste erfolgreich operiert.
    Leider wurde auf der einen Seite nicht alles Gewebe entfernt, sodass es zu einer erneuten Gynäkomastie gekommen ist.

    Mein alter Operateur ist verstorben.
    Der Nachfolger hat alles vermessen und fotografiert, einen Antrag bei der AOK gestellt, und ist bereit, dieses zu korrigieren.
    Der Antrag wurde u.a. mit starken Schmerzen begründet.
    Leider hat die AOK mal wieder den Antrag abgelehnt.

    Es läuft seit 2 Jahren eine Klage gegen die AOK (PET), deren Forderungen insgesamt bei 4.000 Euro plus Anwaltskosten liegen.
    Die neuen Kosten belaufen sich zwischen 2.000 und 3.000 Euro.
    Diese Kosten wollte ich eigentlich nicht vorstrecken.

    Frage:
    - Gibt es eine Möglichkeit, dass die Kosten per Gericht, eventuell durch eine „Einstweilige Verfügung“, von der AOK sofort bezahlt werden müssten?
    - Hat einer bereits, in ähnlichen Fällen, Erfahrungen sammeln können?
    - Oder hat einer eine Idee, wie ich diese OP bezahlt bekomme?

    Ich bin seit Anfang 2013 Krebspatient, der nun durch eine AHT (keine ADT) eine Brustvergrößerung bekommen hat, die mit Schmerzen verbunden ist.
    Die OP würde ambulant gemacht werden. Wegen einer evtl. Drainage, 1 Tag Einzelzimmer.

    Gruss
    hartmut

  4. #984
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    Hartmut,

    eine einstweilige Verfügung wird erlassen, wenn es vor einem endgültigen Urteil zu einer Situation kommt, die durch das Urteil nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. In Deinem Fall streiten sich zwei Parteien, wer bezahlen soll, das ist kein Fall für eine einstweilige Verfügung.

    Vielleicht kannst Du Günther "silver dollar" eine PN schicken, ob er Dir noch einen Tip geben kann, wie die Kasse die Operation bezahlt.

    Wie ich gehört habe, kann 20 mg Tamoxifen eine leichte Reduktion der entstandenen Brustvergrößerung bewirken. Vielleicht gehen zumindest die Schmerzen damit weg.

    Georg

  5. #985
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    Was ist denn der beste Zeitpunkt für einen chirurgischen Eingriff? Wenn man 8 Monate nach Beginn einer HT störendes Fettgewebe entfernt, kann da nicht noch anderweitig was nachwachsen?

  6. #986
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    Moin Georg,

    vielen Dank für Deine Tips!

    Ja, mit Günther stehe ich in Verbindung.
    Er betreut mich bereits in einer anderen Sache, und ist zurzeit mit anderen Problemen seiner Schäfchen sehr beschäftigt.
    Meine Anwältin ist mal wieder im Urlaub.

    Wie ich gehört habe, kann 20 mg Tamoxifen eine leichte Reduktion der entstandenen Brustvergrößerung bewirken.
    Ich war bisher der Meinung, wenn es erst einmal da ist, hilft nur eine OP (?!)


    Was ist denn der beste Zeitpunkt für einen chirurgischen Eingriff? Wenn man 8 Monate nach Beginn einer HT störendes Fettgewebe entfernt, kann da nicht noch anderweitig was nachwachsen?
    Ja Karl, dass wüsste ich auch gerne.
    Ich weiss es nicht.
    Mein Operateur meinte, wir sollten noch etwas warten.
    Die Messer sind geschärft und liegen griffbereit.
    Ich kann mich auch später jeder Zeit melden. Über die Kosten müsse ich mir keine Gedanken machen.

    Na ja, solange ich mein Boot nicht verkaufen muss . . . . .

    (karl, nur mal so nebenbei, kanada kenne ich gut. ich war früher oft dort).

    Gruss
    hartmut

  7. #987
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    Karl,
    an sich sollen vor allem die Brustdrüsen entfernt werden, damit kein weiteres Fettgewebe entsteht. Vorhandenes Fettgewebe zu entfernen ist, vermute ich, mehr etwas für einen Schönheitschirurgen. Jedenfalls schreibt das Basiswissen:
    Eine alternative, aber anscheinend selten angewandte Prophylaxe gegen Brustvergrößerung besteht im operativen Entfernen der Brustdrüsen, was ambulant oder in einer Tagesklinik von einem Hautarzt vorgenommen werden kann. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass viele Hautärzte einen solchen Eingriff noch nie durchgeführt haben.

    Hartmut,
    ich habe das mit der Verkleinerung durch Tamoxifen 20mg nur gehört. Einen Versuch wäre es wohl wert. Ansonsten, dank Basiswissen, kannst Du ja auch mal einen Hautarzt nach diesem Eingriff fragen. Das wird wohl ambulant dann nicht so teuer sein.

    Georg

  8. #988
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    Gynäkomastie

    hallo Hartmut,

    meinen Busen nach den Hormonspritzen, habe ich durch Bestrahlimg minimiert, waren 6 Sitzungen mit 6 Gy.

    lg
    Flüstermann alias Harald (nomen est omen)
    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=733&page=graphic

  9. #989
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    Hallo Harald, Georg,

    flüstermann: meinen Busen nach den Hormonspritzen, habe ich durch Bestrahlung minimiert, waren 6 Sitzungen mit 6 Gy.
    Wenn das auch bei mir funktioniert, wäre es besser als die OP
    Ich werde mich da mal in der UNI schlau machen.
    Danke für den Tipp!

    Georg, das mit den 20 mgTamoxifen werde ich mal versuchen. Ich nehme ja ansonsten nur 50 mg Bicalutamid und Metformin.
    Falls die OP erforderlich wird, macht der Chirurg es auch ambulant.
    Eine Seite dürfte auch nicht das volle Honorar kosten.

    Na ja, mal gucken.
    Ich habe nun erst mal Widerspruch eingelegt.
    Vielleicht dauert das ja wieder so lange, bis das Dingens voll ausgewachsen ist.

    Gruss
    hartmut

  10. #990
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    Zitat Zitat von flüstermann Beitrag anzeigen
    hallo Hartmut,

    meinen Busen nach den Hormonspritzen, habe ich durch Bestrahlimg minimiert, waren 6 Sitzungen mit 6 Gy.

    lg
    Sorry des schwarzen Humors, kriegt man danach auch garantiert keinen Brustkrebs?

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