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Thema: Panik bricht aus - PSA geht nach Strahlentherapie nicht runter.

  1. #161
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    Guten Abend Georg_ ,

    danke für deine Antwort.

    Werde jetzt das Gespräch mit dem Strahlentherapeut abwarten und hoffen, dass er nochmal eine SBRT durchführen kann.

    Mach mir natürlich auch schon Gedanken, wenn es nicht mehr bestrahlt werden kann, was ich dann mache.


    Gruß

    Bernd

  2. #162
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    Bernd,

    wenn Du am Donnerstag das Gespräch hast, halte ich es für verfrüht die Therapiealternativen durchzudiskutieren, die möglich sind wenn keine SBRT Bestrahlung möglich ist. Das kann dann ggfs. ab Freitag erfolgen. Du kannst ja auch den Strahlentherapeuten fragen, wenn er nicht bestrahlen will, was Du tun sollst. Ich halte es für gut möglich, dass eine IMRT Bestrahlung nicht möglich ist, aber meist ist eine SBRT Bestrahlung möglich.

    Georg

  3. #163
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    Guten Abend Georg,

    du hattest recht, der Strahlentherapeut hält eine nochmalige SBRT Bestrahlung für möglich.

    Er möchte allerdings beim Planungs-CT die Darmlage nochmals kontrollieren und sollte sich gegenüber der Bildgebung aus Heidelberg nichts stark verändert haben würde er den Lk wieder mir 5 oder 6 mal 6 Gy
    bestrahlen.

    Die Planungs CT könnte schon nächste Woche statt finden.

    Hat schon jemand mehrfache Bestrahlungen auf einer Seite ( rechts oder links Abdomen ) bekommen ? Wie wurde es vertragen ?


    Kosten PSMA : Die GKV hat mir am 8.2.19 eine Ablehnung der Kostenübernahme zugeschickt. Jetzt geht es mit Widerspruch weiter, wie vor fast 2 Jahren.


    Gruß

    Bernd

  4. #164
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    Guten Abend,

    zu meiner Situation,

    Ich habe die Bestrahlung des Lk hinter mich gebracht.

    Der Lk wurde mit 6*6 Gy bestrahlt und ich hab bis jetzt so gut wie keine Nebenwirkungen.

    Jetzt bin ich auf den Termin am 3.4.19 beim Urolgen und den dann gemessenen PSA Wert gespannt.


    Kosten PSMA : Die GKV bleibt bei der Ablehunung und bin mitten im Widerspruch, aber es wird wohl wieder auf eine weitere Streitigkeit rauslaufen.


    Gruß

    Bernd

  5. #165
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    Guten Morgen,

    zu meiner weiteren Situation.

    Leider ist der PSA Wert am 3.4.19 auf 1,85 ng/ml gestiegen.

    Urologe hofft auf ev. Strahlenbounce, ich glaub weniger dran, aber er lässt mich nochmal ohne Behandlung in die Wege zu leiten und möchte
    nochmals am 24.6.19 den PSA abwarten.

    Leider ist der gemessene Wert am 24.6.19 ganz leicht auf 1,87 ng/ml gestiegen.

    Mein Urologe drägt jetzt langsam auf eine Behandlung.

    Wir sind dann auf den konsens gekommen, dass ich erst ab 2 ng/ml eine Behandlung beginnen möchte.

    Er möcht dann auch mit mir besprechen in welcher Form die Behandlung sein soll.

    Ich glaub ich tu mich da mit einer Entscheidung sehr schwer ( gleich eine Chemo, nur Biculatamid, Hormonspritze...).

    Vielleicht komm ich im September nochmal davon und kann es bis zum nächsten Jahr rausschieben, ob das Gut ist -hmm ?, dann ist es halt auch nur etwas aufgeschoben.


    Kosten PSMA : Widerspruch der GKV wurde wie erwartet abgelehnt. Ich habe wieder Klage vor dem Sozialgericht eingereicht. Der Vorgang der Klage läuft.


    Gruß

    Bernd

  6. #166
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    Hallo Bernd,

    nach meiner Auffassung hast Du noch reichlich Zeit bis zur Behandlung. Wir sind in einer ähnlichen Situation (meine ist etwas schlechter). Ich hab bis PSA 10 gewartet und hatte gute beschwerdefreie Jahre. Nun musste ich zur ADT greifen und mein PSA-Wert ist auf 0,05 gesunken. Nun mache ich eine Pause. Wenn ich auf meinen Urologen gehört hätte, wäre ich 2012 in die ADT eingestiegen. Hätte die bis heute gewirkt....?

    Viele Grüße

    WernerE

  7. #167
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    Die Urologen erwähnen immer, dass sie sich strikt an die Leitlinie halten müssen. Aber mit dem Beginn der Hormontherapie halten sie sich mehrheitlich nicht daran, sondern empfehlen bei einem Anstieg des PSA Wertes schnell eine ADT. Die Leitlinie sagt aber:

    6.16 Die hormonablative Therapie ist beim PSA-Rezidiv oder bei PSA-Progression keine Standardtherapie.

    [...]

    Eine antiandrogene Therapie sollte demzufolge nur eingesetzt werden bei:
    • einer PSA-Verdopplungszeit < 3 Monate;
    • symptomatischer lokaler Progression;
    • nachgewiesener Fernmetastasierung.


    Es heißt in der Leitlinie, es konnten keine Studien ausreichender Qualität gefunden werden, die zeigen, dass man länger lebt wenn man früh mit Hormontherapie beginnt. So jedenfalls die Leitlinie, es gibt hier im Forum auch andere Meinungen.

  8. #168
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    Guten Abend

    Hallo WernerE und Georg_ ,danke für Eure Antwort.

    Ich war Im Urlaub und melde mich deswegen erst jetzt.

    Ich habe im Urlaub alles was mit PCa zu tun hat verdrängt, um mal etwas mit den Gedanken und grübeln von der Krankheit wegzukommen.

    Beim nächsten Untersuchungsternin im September werde ich mich mit meinem Urologen unterhalten wie es weiter geht und den Weg von WernerE beschreiben und schauen was er dazu meint. Der Weg von WernerE spricht mich schon an ,da ich mich so lang wie möglich vor der Hormonspritze drücken möchte und ich auch eine gewisse Angst davor hab ,da ich ziemlich mit Herzrhythmusstörungen zu kämpfen habe,
    die laut Kardiologe nicht gefährlich seien .. .
    Auch werde ich Punkt 6.16 mit ihm besprechen und schauen auf was für einen Konsens wir kommen. aber vielleicht habe ich noch etwas Glück und der PSA Wert steigt nicht oder nur geringfügig .

    Unter 2 ng/ml werde ich auf keinen Fall irgend etwas unternehmen .


    Gruß

    Bernd

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