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Thema: Blasenhalssklerose und bulbäre Urethrastriktur

  1. #1
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    Blasenhalssklerose und bulbäre Urethrastriktur

    .... das ist die neue Diagnose bei meinem Mann. Es wurde ein Kontrastmittel in die Harnröhre gespritzt und davon ein Röntgenbild erstellt. Man sieht auf dem Bild, dass direkt von der Blase aus eine sehr enge Stelle, die so ca. 2,5 cm lang ist, abgeht. Danach ist die Harnröhre gleichmäßig wesentlich dicker.
    Als Therapie wurden eine Sichturethromtomie und eine Blasenhalsinzision vorgeschlagen.
    Eigentlich bringt ja eine Schlitzung nicht so viel, denn das Problem soll sehr oft und schnell wiederkommen.
    Was denken die erfahrenen User zu dem Therapievorschlag ?
    Gibt es hier Betroffene, bei denen die beiden Therapien schon angewendet wurden ?
    Ich bedanke mich schon einmal für eure Antworten.

    Viele Grüße Ursula

  2. #2
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    Schade, keiner kann dazu etwas schreiben. Der Arzt, der die Röntgenuntersuchung durchgeführt hat, was leider nicht sehr auskunftsfreudig :-(. Er ist nach der Untersuchung mit der Bemerkung "Schlitzung" aus dem Untersuchungsraum "gerauscht". So, dann stehst du als Patient da und bist überfordert, weil keinerlei Beratung stattfand oder Alternativen angeboten wurden.

    Viele Grüße Ursula

  3. #3
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    Liebe Ursula... ich kann dir leider nichts zum Thema sagen. Aber gib doch mal in die Suche das Wort "Schlitzung" ein, da kommen so einige Beiträge.

    LG
    Christine

    PS: Toi toi toi

  4. #4
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    Hier wird die Schlitzung erklärt:
    https://www.urologie-klinik-bochum.d...hrenengen.html

    Man macht wohl erstmal die Schlitzung, da diese in jeder urologischen Abteilung durchgeführt werden kann. Die auf dieser Internetseite erwähnten zusätzlichen Verfahren werden nur von spezialisierten Kliniken angeboten bzw. würde ich nur dort ausführen lassen.

  5. #5
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    Vielen Dank für die Antworten. Die Schlitzung scheint meistens nichts zu bringen. Wir haben jetzt überlegt, uns direkt in der Uniklinik Frankfurt nochmal beraten zu lassen. Die bieten alle OP-Verfahren an, zumindest steht es so auf der HP. Vielleicht ist eine umfangreichere Erst-OP besser und schonender, als erst die Schlitzung und dann eine weitere OP, die dann evtl. noch invasiver sein muss, weil bei der Schlitzung zu viel Gewebe beschädigt wurde ?
    Hat jemand Erfahrungen mit der genannten Klinik ?

  6. #6
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    Die Urologie an der Uniklinik Frankfurt hat sich offenbar auf solche Operationen spezialisiert. Ich würde versuchen mit Dr. Kluth einen Termin zu vereinbaren.

    https://www.kgu.de/einrichtungen/kli...sprechstunden/

  7. #7
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    Hallo Ursula,

    meine Blasenhalsverengung wurde mehrmals geschlitzt und wie du schon geschrieben hast, sorgte der Repair wieder für eine erneute Vernarbung mit der Folge einer Verengung.
    Bis ich einen Spezialisten fand, der eine erneute Schlitzung nach der Methode Warwick durchführte. Das ist eine Y Schlitzung.
    Er hinterspritzte die betroffenen Stellen mit Kortison und wiederholte diese Hinterspritzung.

    Seit dem war Ruhe und es läuft wieder. Ist jetzt ca. 8 Jahre her. Nicht auszuschließen ist auch eine weitere Verbesserung im Zeitablauf.

    Viel Glück
    Hans-J.

  8. #8
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    An Herrn Dr. Kluth hatten wir auch gedacht, wenn er für Kassenpatienten zugänglich ist.

    Diese Schlitzung nach der Methode Warwick klingt auch sehr interessant. Wir werden sehen, was man uns vorschlägt.

    Ich werde berichten.

    Nochmals danke und viele Grüße Ursula

  9. #9
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    Ursula,

    ich halte Kortison zur Verhinderung der zu starken Vernarbung für sehr sinnvoll. Ihr könnt Dr. Kluth ja auch danach fragen.

    Georg

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