Seite 12 von 17 ErsteErste ... 21011121314 ... LetzteLetzte
Ergebnis 111 bis 120 von 169

Thema: Panik bricht aus - PSA geht nach Strahlentherapie nicht runter.

  1. #111
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401
    Danke Bernd.
    Das mit den Bildern ist grad schwierig, hier im Spital ist alles so blass.

    Aber in der Woche im Südtirol wirst Du schon mal über ein Edelweiss oder
    Enzian stolpern. Mit der Handykamera gibt das durchaus präsentable Bilder.

    Konrad

  2. #112
    Registriert seit
    08.10.2012
    Ort
    Baden Württemberg
    Beiträge
    97
    Guten Morgen,

    ich wollte mich ja melden ,wenn ich meinen ersten PSA Wert nach meiner Bestrahlung der beiden LK habe.

    Am 22.05.2017 hatte ich die letzte Bestrahlung , es wurden beide nacheinander mit jeweils 6*6 Gy bestrahlt.

    Am 29.06.2017 hab ich mir Blut abnehmen lassen um PSA zu bestimmen und hab heute das Ergebnis bekommen ,was mich sehr erschreckt hat und ich ziemlich am Boden bin .

    Letzter gemessener PSA am 6.3.17 1,29 und der Wert von 29.6.17 den ich heute erfahren hab ist 1,39 - leider.

    Die Bestrahlung hat somit bis jetzt eigentlich keine Wirkung gezeigt , im Gegenteil der Wert ist gestiegen .

    Kann ich da noch Hoffnung haben ,dass der Wert doch noch sinkt?


    In der Zwischenzeit hab ich auch von meiner Krankenkasse ( IKK-Heilbronn ) die Ablehnung der Übernahme der Kosten meines PSMA -PET-CT in Heidelberg vom 10.3.17 ( 1388 Euro ) bekommen und muss
    jetzt den Klageweg gehen ,was einen jetzt zusätzlich noch belastet.

    Im Moment bin ich ziemlich geknickt...

    Allen nur das Beste

    Gruss

    Bernd

  3. #113
    Registriert seit
    06.12.2013
    Ort
    Frankfurt/Main
    Beiträge
    991
    Nach meiner IMRT-Bestrahlung ist der PSA-Wert auch ein halbes Jahr lang gestiegen, um dann abzufallen. Als Laie habe ich das so verstanden: Absterbende Krebszellen exprimieren PSA. Damit keine Panik aufkommt, sollte dir aber dein Urologe im Vorfeld das so erklärt haben.
    Gruß
    Reinhold

  4. #114
    Registriert seit
    07.06.2011
    Ort
    CH 90... Appenzellerland
    Beiträge
    4.401

    PSA-Bump abwarten

    Lieber Bernd

    Reinhold hat das Fänomen bereits beschrieben, das auch ich nach Bestrahlungen
    verschiedenster Art beobachtet habe:

    Erstmal steigt das PSA ungerührt weiter!

    Mir scheint, je kürzer die PSA-Verdoppelungszeit (VZ) vor der RT, desto schärfer,
    aber auch kürzer ist dieser PSA-Bump und - in deinem Fall - umgekehrt.

    Das kommt wohl daher, dass die Krebszellen die Bestrahlung erst mal
    überleben, bis zu dem Moment, in dem sie sich teilen wollen. Dann erst
    gehen sie zugrunde, weil die Teilung wegen der DNA-Schäden nicht mehr
    funktioniert. Bei langer VZ geht das eben langsam vor sich, während der
    Bump bei kurzer VZ sehr heftig und kurz ausfällt.

    Und beim Zerfall der Zellen wird eben das gesamte PSA-Inventar freigesetzt.

    Deine PSA-VZ zwischen den letzten beiden Messungen betrug über 1000 Tage,
    meine nach der PRLT grad mal 15 Tage (guck Grafik [1], letzte Messperiode)
    Ich erwarte, schon am nächsten Montag, drei Wochen nach der Therapie,
    einen PSA-Abfall, Du brauchst für den sichtbaren Erfolg vielleicht noch Monate.
    Leider kann ich Dir darauf keine Garantie geben.


    Was die Kosten des PET angeht, halte ich das ganz wie mit den Steuern:
    Zahlen und vergessen. Danach kann man ganz entspannt den Professor bitten,
    der Kasse einen Brief zu schicken, mitunterzeichnet von einem möglichst
    hohen Tier der Spital-Hierarchie.

    Wichtig:
    In dieser Sache die Kasse rechtzeitig um einen Verjährungsverzicht
    bitten, und den Musterprozess abwarten, den Hartmut S gerade führt.


    Carpe diem!
    Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  5. #115
    Registriert seit
    14.03.2013
    Ort
    Nähe Kiel
    Beiträge
    2.215
    Hallo Bernd,

    keine Panik auf der Titanic,
    es kann bis zu einem halben Jahr nach der Bestrahlung dauern, bis der PSA aussagekräftig wird. Es gab bereits Einzelfälle, wonach es bis zu 2 Jahren dauerte.

    Mein Urologe hat mir gesagt, vor Oktober brauchen wir nicht zu messen.
    Meine Bestrahlung läuft ab 21.06.17 bis Mitte August

    In der Zwischenzeit hab ich auch von meiner Krankenkasse ( IKK-Heilbronn ) die Ablehnung der Übernahme der Kosten meines PSMA -PET-CT in Heidelberg vom 10.3.17 ( 1388 Euro ) bekommen und muss
    jetzt den Klageweg gehen ,was einen jetzt zusätzlich noch belastet.
    Bis es zur Klage kommt, muss erst einmal das Widerspruchsverfahren beendet sein.
    Das kann länger als 1 Jahr dauern.
    Bleibe am Ball, es lohnt sich!

    Gruss
    hartmut

  6. #116
    Registriert seit
    08.10.2012
    Ort
    Baden Württemberg
    Beiträge
    97
    Hallo,
    @Reinhold2
    Als Laie habe ich das so verstanden: Absterbende Krebszellen exprimieren PSA. Damit keine Panik aufkommt, sollte dir aber dein Urologe im Vorfeld das so erklärt haben.
    Es wurde mir leider in keinster Weise von meinem Urologen erklärt ,selbst der Strahlendoktor hat mir das nicht gesagt .Seine Aussage war - nach ca. 2 Monaten erste Messung.

    @Hievlemi

    Dann werd ich mal die Hoffnung nicht gleich aufgeben und am 1.8.17 auf die nächste Messung beim Urologen warten .
    Hab aber irgendwie ein schlechtes Gefühl.
    Vielleicht haben sie auch vorbei gestrahlt .....

    Ich schau hier ja immer kurz rein und musste leider immer wieder über deinen Leidensweg lesen .
    Aber wie schon gesagt ,mein Wissen ist bei weitem nicht auf deinem Stand und ich kann dir leider keinen Rat geben ,den du nicht selber schon weisst.

    Wie immer, wünsche ich dir alles erdenklich Gute.

    @Hartmut S

    [QUOTE][Bis es zur Klage kommt, muss erst einmal das Widerspruchsverfahren beendet sein.
    Das kann länger als 1 Jahr dauern.
    Bleibe am Ball, es lohnt sich!/QUOTE]

    Es war schon das Widerspruchsverfahren .
    Es waren 5 DIN A4 Seiten voll mit vielen Paragrafen und Stellungsnahmen des medizinischen Dienstes.
    Es ist einfach teilweise eine Unverschämtheit was da so alles drin steht.
    Ich würde ja die Seiten hier reinstellen ,bin mir aber nicht sicher ob das rechtlich erlaubt ist .

    Ich werde aber den Klageweg einschlagen . Klage geht nur auf das Widerspruchsverfahren.

    Allen hier nur das Beste

    Gruss

    Bernd

  7. #117
    Registriert seit
    14.03.2013
    Ort
    Nähe Kiel
    Beiträge
    2.215
    Hallo Bernd,

    es gibt mehrere Widersprüche, die erst alle ausgeschöpft werden müssen.
    Du musst gegen den Widerspruch einen erneuten Widerspruch einlegen.
    Erst wenn das oberste Gremium der KV die Zahlung ablehnt, kannst du klagen.
    Die kommen aber nur alle 4-6 Monate zusammen.
    Wenn möglich, lass dich von einem Rechtsanwalt beraten.

    Gruss
    hartmut

  8. #118
    Registriert seit
    20.09.2014
    Ort
    Norderstedt
    Beiträge
    170
    Hallo Bernd,
    hat deine KK evtl. mit einer Klinik Verträge über integrierte Versorgung ohne erforderliche Antragsstellung? TK/MDK in HH hat PSMA PET ja auch abgelehnt. Bin nach Berlin gereist und habe es im DTZ durchführen lassen.Wurde dort von meiner TK übernommen. Monatelang processieren machte für mich keinen Sinn.
    Gruss
    Reinhard

  9. #119
    Registriert seit
    14.03.2013
    Ort
    Nähe Kiel
    Beiträge
    2.215
    moin bernd,

    hier mal eine gute sites, falls du dir keinen rechtsanwalt leisten kannst:
    http://www.widerspruch.org/widerspru...ssen-solltest/
    das widerspruchsverfahren dauert seine zeit.

    gruss
    hartmut

  10. #120
    Registriert seit
    08.10.2012
    Ort
    Baden Württemberg
    Beiträge
    97
    Guten morgen Hartmut S,

    Es war die Ablehnung des endgültigen Widerspruchs .
    Die Ablehnung kam vom Widerspruchsausschuss, mit Vorsitzendem,2Versichertenvertreter und 2 Arbeitgebervertreter.
    ( Die ablehnenden Bescheide der Krankenkasse hab ich alle schon durch,ich hab die Kostenübernahme am 9.2.17 beantragt )

    In der Rechtsbehelfsbelehrung steht folgendes:

    Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage beim Sozialgericht ( Ort ) , erheben .
    Die Klage ist schriftlicht.......etc.

    Kopfzerbrechen macht mir eher mein PSA Wert der auf die Bestrahlung noch nicht reagiert hat.

    Sollte er nicht sinken ,steht ja schon das nächste PSMA-PET an ,um zu schauen was los ist .

    Ich kann natürlich nicht alle 5 Monate 1400Euro für eine Untersuchung ausgeben .

    Ich hoffe auf den 1.8.17 ,da findet die nächste Blutentnahme beim Urologen statt.

    Wir bis dahin wohl eine zermürbende Zeit...

    Gruss

    Bernd

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •