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Thema: nach RPE

  1. #131
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    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    PS: Auch ich würde es begrüssen, dieses Thema aus Diesem Thread herauszunehmen
    und eigenständig zu führen, wenn dies der Themenstarter wünscht.
    Lieb von Dir, Konrad! Aber mich stört's hier nicht - schließlich habe ich diese Diskussion mit meiner etwas naiven Fragestellung angestoßen.
    Ein Nachteil ist allerdings, daß wegen des fehlenden Bezugs im Thread-Titel dieses hochinteressante Thema verborgen bleiben wird.

    VG - Wolfgang

  2. #132
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    Das neue Zittern ist vorbei: Es bedarf zwar immer einer gewissen Überredung, bis die Arzthelferin das Ergebnis des aktuellen PSA-Tests am Telefon rausrückt, solange "es der Arzt noch nicht gesehen hat", aber daran habe ich mich gewöhnt: Mit 0,106 hat sich die VZ erfreulicherweise mehr als verdoppelt, im Mittel liegt sie bei 1,5 Jahren - die Schwankungen sind wohl der Meßgenauigkeit geschuldet. Schau'n mer mal, wie's in 6 Monaten aussieht!

  3. #133
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    Jubel, Konfetti, Randale und Freibier: Erstmalig nach RPE vor 5 Jahren ist der PSA nicht gestiegen, sondern zumindest konstant geblieben, wenn nicht sogar gesunken: 0,10 am 13.04.17!!! Werde trotzdem zunächst am halbjährlichen Rythmus der PSA-Bestimmung festhalten, bis die Trendwende durch weitere Messungen bestätigt wurde.

  4. #134
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    Leider aber in einem anderen Labor gemessen, wie mir der neue Uro heute eröffnete: Seine Damen waren da wohl nicht richtig informiert. Insofern ist's erstmal nichts mit "Trendwende"! Er würde übrigens erst bei etwa PSA 0,5 weitere Maßnahmen (bildgebende Verfahren) in Betracht ziehen.

  5. #135
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    Neuer PSA: 0,15, damit schwankt die VZ zwischen 0,8-2 Jahren. Der Uro zog eine frühzeitige Salvage-Bestrahlung der Loge in Betracht: Erfahrungsgemäß sei mein Verlauf typisch für ein Lokal-Rezidiv. Ist dem so? Eine Bestrahlung in's Blaue aus Erfahrung erscheint mir nicht so wirklich überzeugend, zumal ja nicht ganz ohne. Wenn die Bestrahlung des vermuteten Lokal-Rezidivs nicht den gewünschten Erfolg zeigt, ist von Metastasen auszugehen und ein PSMA PET CT anzupeilen. Oder sehe ich das falsch?

  6. #136
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    "Erfahrungsgemäß" musste man etwas vermuten, als es noch keine gute Bildgebung gegeben hat. Bei 4+4 tertiär 5 sind Metastasen nicht unwahrscheinlich und die kurative Absicht der Bestrahlung wird nicht erreicht werden. Insoweit erst PSMA PET/CT, dann wenn überhaupt Bestrahlung oder andere lokale/fokale Behandlung oder systemische Behandlung.
    Für die Bildgebung ist PSA 0,15 allerdings etwas früh.

  7. #137
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    Danke, Martin - das sehe ich leider nicht viel anders als Du (der Uro sah nur das R0, außerdem steige der PSA bei Metastasen schneller). Wir haben jetzt erst mal ein weiteres halbes Jahr abwarten bis zur nächsten Messung vereinbart.

  8. #138
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    R0 spricht eigentlich gegen ein Lokalrezidiv. Und die PSA-Steigerung ist so eine Sache. Du hattest vor RPE eine VZ von 1-2 Jahren, du hast jetzt wieder die gleichen Zahlen. Es sieht nicht so aus, als hätte die Dedifferenzierung der Zellen von Gleason 3 zu 4 und 5 zu einer besonders aggressiven Mutation geführt; oder jene ist bei der RPE vollständig entfernt worden.
    Wir hatten hier vor Kurzem einen Teilnehmer, dessen PSA-Wert dann wieder abfiel. Es gibt wohl auch sowas wie Spontanremission bei diesen kleinen Herden.

  9. #139
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    Ich hatte mit dem PSMA-PET/CT nicht bis 0,5 PSA gewartet (vgl. mein Thread zur Prostatalogenbestrahlung).
    Mein Lokalrezidiv hatte sich schon bei 0,24 PSA gezeigt.
    Für eine Prostatalogenbestrahlung ist 0,5 PSA der oberste Wert.
    Eine Bestrahlung bei 0,2 PSA ist statistisch aussichtsreicher.
    Eine frühere Bildgebung könnte auch ein LK-Befall abklären.
    Meine Ausgangsposition war etwas anders GC 7a jedoch RX/1 und auch langsam steigende PSA-Werte (vgl. mein Profil).

    Grüsse

    Lothar

  10. #140
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Eine Bestrahlung bei 0,2 PSA ist statistisch aussichtsreicher.
    Lothar, da würden mich die Quellen interessieren.
    Georg hatte hier https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...162#post102162 einige Studien zitiert und die Bestrahlung eher kritisch gesehen. Das maximale Draufschlagen ist natürlich eine Option - dazu würde dann auch die adjuvante ADT gehören. Es scheint aber so, als würden sich die Endpunkte "Tod durch PCa" und "Gesamtüberleben" dadurch nicht sehr stark verschieben.

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