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Thema: nach RPE

  1. #101
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    Ja Werner, das hatte ich hier in der wärme ein bissel zu spät geschnallt.
    Das Wort Blutspende war ein halbes Leben bei mir im Kopf gespeichert.

    Gruss
    aus Spanien

  2. #102
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    War beim Uro: "Wollte Sie mal wieder sehen" (Ach ja - so schön bin ich nun wirklich nicht!) " PSA steigt langsam, noch nicht besorgniserregend, aber in 3-6 Monaten neu messen lassen" "in 6 Monate ok - der aktuelle Wert entspricht dem berechneten ziemlich genau." "Das kann sich aber ändern, daher lieber früher messen. Kann ich sonst noch was für Sie tun?" Da habe ich nach einer möglichst frühzeitigen Salvage-Bestrahlung gefragt (s. hier) "Können Sie ruhig versuchen, aber Sie werden keinen Strahlentherapeuten finden, der vor 0,2 bestrahlt!" Stimmt das?

  3. #103
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    Mein Strahlendoc sagte, dass es bei einer sehr frühen Bestrahlung ohne nachgewiesenes biochemisches Rezidiv eventuell Probleme mit den Krankenkassen geben könnte.

  4. #104
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    salvage Bestrahlung

    Moin,
    es gibt eine Definition für Rezidiv, das ist bei einmalig noch nicht mal 0,2 nicht der Fall, kein Rezidiv keine salvage Bestrahlung abwarten
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
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  5. #105
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    Zitat Zitat von W. Werner Beitrag anzeigen
    "Können Sie ruhig versuchen, aber Sie werden keinen Strahlentherapeuten finden, der vor 0,2 bestrahlt!" Stimmt das?
    Bei dir nicht, denn du hast bei aPSA 12.2ng/ml, ein pT3a mit Gleason:4+4! Da wäre eine adjuvante Strahlentherapie, d.h. auch ohne biochemisches Rezidiv, sicher nicht unbedingt als Übertherapie zu bewerten, selbst wenn man die Lymphabflusswege (wegen R0) mit behandelt. Der Trend bei dir ist schon ziemlich eindeutig.
    if nothing's fails, it's not real life

  6. #106
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    Rezidiv Bestrahlung

    Moin,
    Aktuelle S3 Leitlinie 6.2. Level of Evidence 4 mit 83%
    Nach radikaler Prostatektomie kennzeichnet ein in mindestens zwei Messungen bestätigter
    PSA-Wert auf > 0,2 ng/ml ein biochemisches Rezidiv.
    Dein obiger Hinweis sofortig adjuvante Strahlentherapie ist bestenfalls experimentell und keinesfalls leitliniengerecht. 2 Messungen PSA größer 0,2 und dann Strahlentherapie.
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
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  7. #107
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    Zitat Zitat von silver dollar Beitrag anzeigen
    Dein obiger Hinweis sofortig adjuvante Strahlentherapie ist bestenfalls experimentell und keinesfalls leitliniengerecht...
    Doch, doch!

    5.57:

    Patienten mit pT3-Tumoren und negativem Schnittrand, jedoch anderen Risikofaktoren wie z. B. Samenblaseninfiltration, sollte eine adjuvante Radiotherapie unter Aufklärung über Nutzen und Risiken als Option angeboten werden, wobei der erwartete Effekt geringer ist als bei positivem Schnittrand.
    if nothing's fails, it's not real life

  8. #108
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    Therapieentscheidungen sind immer schwierig. Relevant erscheint mir (neben anderen Dingen) die PSA Dynamik und das Alter. Ich sehe in Deinen Daten zwar einen Trend nach oben, aber weitere Aussagen erscheinen mir doch recht gewagt. Trotzdem würde ich meinen Partner, der noch nicht 50 ist, zu einer frühen RT (nach Ga68 PSMA PET CT und Deicipher Test) auch schon bei tiefen Werten drängen. Das liegt aber daran, dass der Wunsch die Kinder zusammen aufwachsen zu sehen ein starker Motivator ist (und kürzlich ein paar Studien vorgestellt wurden, bei denen die Rezidivfreiheit bei früher Bestrahlung länger war).

    Ich weiss aber nicht, ob ich gleich denken würde, wenn mein Partner 20 Jahre älter wäre.

    Eva

  9. #109
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    Hallo Werner, ich habe deinen Beitrag erst Heute gelesen und möchte darauf Antworten das ich bis jetzt noch meinen vierteljährigen Termin einhalte. Wenn er auf halbjährlich verlegt werden sollt wird es mir mein Urologe schon sagen. Die eine Stunde opfere ich gerne und glaube das ich dann auf der richtigen Seite stehe.

  10. #110
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    Vielen Dank für die vielschichtigen Antworten:

    @Michi1: weiterhin vierteljährlich ist natürlich die sichere Seite (wie mein Uro schon sagte: Und wenn der Wert nicht wie vorausberechnet weiter langsam mit einer VZ von knapp 2 Jahren ansteigt, sondern plötzlich springt?). Aber: Warum sollte er? Die Auseinandersetzung jedesmal mit den Damen in seinem Vorzimmer nervt: Urinuntersuchung muß, Termin beim Doc auch - der dann nur sagt, ich wollte Sie mal wieder sehen, aber sonst nichts Neues??? Das íst halbjährlich schon zu viel!

    @Eva: Genau deshalb (je früher Salvage-Bestrahlung, desto länger ist die rezidivfreie Zeit - siehe hier) hatte ich auch die Frage gestellt. Vorher sollte natürlich versucht werden, mit einem bildgebenden Verfahren verbliebene "Krebse" zu lokalisieren. Aber dazu bedarf es wohl eines Uro, der meine Situation wie LowRoad einschätzt und die KK dafür in die Pflicht nimmt. Den Standpunkt meines derzeitigen Uro dazu habe ich ja bereits dargelegt. Und obwohl das Jüngste meiner 6 Enkel altersmäßig schon aus den Windeln sein sollte, sieht meine Frau das genauso wie Du (und ich auch): Sie ist knapp 6 Jahre jünger als ich und hat damit statistisch sowieso schon 13 Witwenjahre vor sich, die sie sich nicht meinem PC weiter verlängern lassen will.

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