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Thema: starker psa anstieg nach op und bestrahlung

  1. #491
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    @Adam
    Ich würde bei diesem Befund evt. doc noch einmal die operative Entfernung der pos. Lymphknoten erwägen (z.B bei Prof. Axel Heidenreich)
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    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
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    Gruss
    fs
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  2. #492
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    Hallo,
    Ich würde bei diesem Befund evt. doc noch einmal die operative Entfernung der pos. Lymphknoten erwägen (z.B bei Prof. Axel Heidenreich)
    Sie meinen den Prof.in Köln ?
    könnten Sie zu dem Befund auch noch mal Stellung nehmen ?
    ich meine ,die Entfernung der positiven Lymphknoten,wie werden die geortet ? evtl.mit radioguided ?
    könnte das so gemacht werden würde das PSA sich wohl absenken,wie lange weiß man nicht.
    da ich ja wohl kastratsionsresistent bin gäbe es noch mal einen Aufschub oder ?

    Danke schon mal im Voraus
    Gruß
    Adam

  3. #493
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    Hallo Adam,

    der Befund erwähnt mehr als vier befallene Lymphknoten. Damit ist keine oligometastatische Situation gegeben und ich glaube nicht, dass Prof. Heidenreich bereit ist, dann zu operieren. Dr. Maurer, der die radioguided LND entwickelt hat, erwähnte bei der DGU in Hamburg, dass nach durchschnittlich sechs Monaten mit einem neuen Fortschreiten des Tumors gerechnet werden muss. Daher empfehle ich die Lu177 Therapie.

    Georg

  4. #494
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    Prof. Maurer in Hamburg macht das PSMA-gesteuert intraoperativ und bis zu 30% profitieren langfristig davon.
    Danach dann weiter mit Lu177 - je weniger Tumormasse zu bekämpfen, desto besser hier der Erfolg
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    Gruss
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  5. #495
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    Hallo fs,

    Prof. Maurer in Hamburg macht das PSMA-gesteuert intraoperativ und bis zu 30% profitieren langfristig davon.
    habe mal die Martini Klinik kontaktiert deshalb,warte auf Antwort.

    Dr. Maurer, der die radioguided LND entwickelt hat, erwähnte bei der DGU in Hamburg, dass nach durchschnittlich sechs Monaten mit einem neuen Fortschreiten des Tumors gerechnet werden muss. Daher empfehle ich die Lu177 Therapie.
    Georg ,das mag so sein,kommt mal drauf an wie weit nach so einer OP das PSA abfällt.
    das gäbe evtl. noch eine gewisse Zeit nach hinten bevor es mit Lu 177 weitergeht.
    aber bis jetzt ist das alles noch Wunschdenken.
    Gruß
    Adam

  6. #496
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    Hallo,
    habe ein Terminangebot in Hamburg (Martiniklinik)im November zur Vorstellung.
    man besteht darauf persönlich zu erscheinen ,da die ganzen Vorbehandlungen anderswo durchgeführt wurden.
    auch will man sich wohl ein Bild vom Patienten machen.
    werde das wahrscheinlich nächste Woche zusagen.
    viel Luft nach hinten ist eh nicht mehr.
    Gruß
    Adam

  7. #497
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    Hallo Adam,

    meine sechs Monate hatte ich aus einem Vortrag von Dr. Jilg auf der DGU in Hamburg. Dort berichtete sie von einer Studie, die die Gruppe von Dr. Maurer veröffentlicht hat. Hier ein Bild daraus:



    Wie man sieht, kommt es nach durchschnittlich 6,4 Monaten nach der Operation zu einem Wiederanstieg des PSA Wertes. Interessant vor allem die rechte Grafik. Wenn nur ein befallener Lymphknoten im PSMA PET/CT zu sehen war, so erfolgt der PSA Anstieg im Durchschnitt nach 14 Monaten, wenn es mehr befallene Lymphknoten sind, wie bei Dir, so erfolgt der Anstieg schon nach 2,5 Monaten. PSA Anstieg ist natürlich nicht alles, es dauert länger, bis neue Metastasen im PSMA PET/CT zu sehen sind.

    Meiner Meinung nach würde ich mich für dieses Ergebnis keiner Operation unterziehen. Ein besseres Ergebnis ist natürlich zu erwarten, wenn man diese Behandlung mit Hormontherapie kombiniert. In der Studie hat man dies nicht gemacht, da man sehen wollte, wie diese Operation allein wirkt. Aber als Patient kann man sich dafür entscheiden.

    Ich muss allerdings sagen, dass auch nach einer Lu177 Therapie ohne ADT der PSA Wert wieder ansteigt. Nach über einem Jahr muss man mit neuen Metastasen rechnen. Ich selbst würde von den Nebenwirkungen her lieber Lu177 machen als eine Operation.

    Georg

  8. #498
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    Hallo Georg,

    Meiner Meinung nach würde ich mich für dieses Ergebnis keiner Operation unterziehen. Ein besseres Ergebnis ist natürlich zu erwarten, wenn man diese Behandlung mit Hormontherapie kombiniert. In der Studie hat man dies nicht gemacht, da man sehen wollte, wie diese Operation allein wirkt. Aber als Patient kann man sich dafür entscheiden.

    Ich muss allerdings sagen, dass auch nach einer Lu177 Therapie ohne ADT der PSA Wert wieder ansteigt. Nach über einem Jahr muss man mit neuen Metastasen rechnen. Ich selbst würde von den Nebenwirkungen her lieber Lu177 machen als eine Operation.

    Da kannst Du recht haben,
    was ich nicht weiß,wie weit geht das PSA nach unten nach OP ?
    greift dann eventuell die Hormontheraphie wieder besser bei geringerer Tumorlast ?
    welche Nebenwirkungen oder Einschränkungen habe ich zu erwarten nach OP.?
    ich könnte das bei dem Termin klären und wäre dann mal zwei Tage in HH,why not ...(:-)
    ein bisschen Spass geht immer noch....
    Gruß
    Adam

  9. #499
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    Ich will Dich nicht davon abhalten den Termin zu machen. Das sind sehr gute Ärzte und nach einem solchen Termin ist man sicher wieder etwas schlauer. In diesem Video berichtet übrigens Dr. Maurer über die Ergebnisse seiner Therapie:
    https://dgu.conference2web.com/#reso...-198-patienten

    "was ich nicht weiß,wie weit geht das PSA nach unten nach OP ?"
    In dem Video ist eine Gruppe von Patienten erwähnt, bei denen der PSA Wert auf 0,2 zurückging, das waren dann die mit dem kompletten PSA-Wert ansprechen. Diese Patienten hatten aber nicht mehr als vier Lymphknotenmetastasen vor der Operation so wie Du.
    "greift dann eventuell die Hormontheraphie wieder besser bei geringerer Tumorlast ?" Ich denke schon. In meinem KISP Text hatten die Patienten mit der geringeren Tumorlast eine längere Wirkungsdauer der ADT.
    "welche Nebenwirkungen oder Einschränkungen habe ich zu erwarten nach OP.?"
    Es ist eine OP, die Nebenwirkungen haben kann. Die Hauptnebenwirkung ist bei ca. 10% der Patienten ein Lymphstau.

    Georg

  10. #500
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    Zitat Zitat von adam 60 Beitrag anzeigen
    auch will man sich wohl ein Bild vom Patienten machen. werde das wahrscheinlich nächste Woche zusagen. viel Luft nach hinten ist eh nicht mehr.
    Hallo Adam,
    habe mich jetzt mal durch deine letzen Seiten durchgearbeitet.
    Es gibt für dich einiges an Behandlungsmöglichkeiten, austherapiert bist du noch lange nicht.

    Was mir nicht so ganz klar ist, warum Abiraterone, Enzalutamid oder eine Chemo für dich keine Optionen sind ?


    Franz

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