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Thema: starker psa anstieg nach op und bestrahlung

  1. #411
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    Hallo Adam,

    ich glaube nicht, dass das Testosteron im Tagesverlauf so stark schwankt. Man sollte annehmen, dass das Labor in Heidelberg den richtigen Wert ermitteln kann. Kannst Du beim nächsten Mal in der Ambulanz des nächsten Krankenhauses die PSA und Testosteronmessung machen lassen? Mal sehen, was die ermitteln.

    Das PSMA PET/MRT unterscheidet sich nicht viel vom PSMA PET/CT, nur sind bei mir im Bericht dann weniger "Zweifelsfälle" erwähnt.

    Georg

  2. #412
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    Goselerin, also der Wirkstoff von Zoladex hat immerhin den Testowert dahin gebracht, wo er hin sollte. Ob der Hausarzt etwas nicht korrekt bei der Blutabnahme vornahm oder im Labor Meßfehler eintraten, bleibt sicher ungeklärt.
    Hallo Harald,
    ja das mit dem Testosteron ist so eine Sache bei mir.
    ob es das Zoladex war ,man weiss es nicht.
    vieleicht lag es auch an der Uhrzeit ,in Hdb. war es gegen 14 Uhr,sonst die Blutentnahme immer um 9 Uhr Morgens.
    man weiss ja das diese Werte stark differieren halt von der Tageszeit der Abnahme abhängig.
    bis Mitte des Monats werd ich es wissen.da ist dann die nächst Messung.
    wenn das PSA dann weiter steigt,dann ist wohl resistenz eingetreten.
    dann werd ich wohl das PSMA PET CT machen müssen um vieleicht lokal noch mal was zu machen.
    das werden dann die Bilder zeigen.

    was drauf wetten würde ich nicht.

    beste Grüsse

    Adam

  3. #413
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    dann werd ich wohl das PSMA PET CT machen müssen um vieleicht lokal noch mal was zu machen.

    Hallo an Alle,
    Habe jetzt eine Zweitmeinung eingeholt in Heidelberg.
    es wurde vorgeschlagen :
    im Falle eine Bestätigung durch PSMA PET CT ,der aktuell vermuteten begrenzten lymphatischen Oligometastasierung käme ggf. eine chirurgische Salvage Lymphadenektomie in Betracht.
    Alternativ :
    Empfehlung zum Beginn einer Therapie mit Abirateron+Prendisolon.
    gleichzeitig Fortführung der LHRH Therapie.
    nun ja ,so siehts aus.
    PSA Aktuell 5,14 ng/ml --Testo 0,79 ng/ml bei meinem Labor.
    durch den Wechsel auf Zoladex hat sich die PSA Verdoppelungszeit erhöht auf 250 Tage.
    habe Heute den Termin beim Urologen für die nächste 3 Monatsspritze,werde dann wieder Zoladex nehmen.
    mal gucken was er zu der Zweitmeinung aus Heidelberg meint.
    ich selbst sehe es noch mal als einen Versuch die ganze Medikation noch mal nach hinten zu schieben.
    die Martini Klinik führt PSMA - Radioguided surgery beim redizidivierten Prostatakarzinom durch. (nachlesen auf der Martiniklinikseite )
    vieleicht falle ich da noch rein ??
    ein wenig Glück braucht man halt auch,eben war der Schornsteinfeger hier, das könnte ja Glück bedeuten ?

    erst mal das
    später mehr

    Gruß
    Adam

  4. #414
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    Hallo Adam,

    man muss erstmal das Ergebnis des PSMA PET/CT abwarten und sehen wo die Metastasen sind. Dann kann man planen. Die Radioguided surgery ist natürlich besser als eine normale Lymphadenektomie. Ich selbst bevorzuge Cyberknife Bestrahlung statt Operation, das geht genausogut wie eine Lymphadenektomie ist aber eben ambulant.

    Georg

  5. #415
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    Guten Morgen Adam und Georg,

    ein bissel Glück gehört immer dazu, aber ob es der Schornsteinfeger sein muss?
    Mir schickt er nur Rechnungen.

    Adam, die Salvage Lymphadenektomie ( ohne Radioguided surgery) hatte damals bei mir 4 Std. gedauert. Sie war nur zum Teil erfolgreich. Erst die Bestrahlung scheint den Rest beseitigt zu haben.
    https://www.martini-klinik.de/filead...018_Maurer.pdf

    Eine gezielte Cyberknife Bestrahlung wäre wohl von Anfang an die bessere Lösung, wenn die L-Knoten günstig liegen, und die Kostenfrage geklärt ist.

    Mich wundert, dass bei dir die Hormonbehandlung nur kurzzeitig gewirkt hat.
    Liegt es daran, dass die Erkrankung bereits 10 Jahre besteht, und du vorher einige Jahre Bicalutamid genommen hast?
    Mir scheint fast, es ist bei einem Glasson 7 egal, welche Therapien eingeschlagen werden.
    Wenn der Krebs sein Alter erreicht hat, helfen wohl nur noch neu entwickelte Behandlungsmethoden.
    (Ausnahmen bestätigen die Regeln)

    Georg, ich lass früher oder später noch eine Bestrahlung machen.
    Dazu später von mir, bei mir mehr.

    Gruss
    vom nachdenklichem
    Hartmut

  6. #416
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    Moin,Moin,

    Die Radioguided surgery ist natürlich besser als eine normale Lymphadenektomie. Ich selbst bevorzuge Cyberknife Bestrahlung statt Operation, das geht genausogut wie eine Lymphadenektomie ist aber eben ambulant.
    Hab mir beim Urologen die 3 Monatsspritze Zoladex geben lassen,jetzt bei PSA-5,14 ng/ml.
    Er stellt mir eine Bescheinigung aus für die Krankenkasse zur Notwendigkeit eine möglichen Therapieveränderung nach PSMA PET CT,wegen der Kostenübernahme.
    ob es dann bezahlt würde ,da hatte der Uro seine Bedenken.
    aber auch egal,würde es dann selbst zahlen.
    werde dann in einem Monat nach nochmaliger Psa-kontrolle das PSMA PET CT machen lassen.
    dann mal schauen ???
    geht noch was ,evtl.Cyberknife oder Radioguided surgery ?
    wenn das nicht geht bleibt dann die
    Therapie mit Abirateron+Prendisolon.

    sonniges Wochenend wünscht

    Adam


  7. #417
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    Gude Hartmut,

    Adam, die Salvage Lymphadenektomie ( ohne Radioguided surgery) hatte damals bei mir 4 Std. gedauert. Sie war nur zum Teil erfolgreich. Erst die Bestrahlung scheint den Rest beseitigt zu habe
    das ist die Option die bleiben könnte bei passenden Bildern dann.

    Eine gezielte Cyberknife Bestrahlung wäre wohl von Anfang an die bessere Lösung, wenn die L-Knoten günstig liegen, und die Kostenfrage geklärt ist.
    wenn das möglich wäre würde ich es machen lassen. würde das notfalls auch selbst zahlen.

    Mich wundert, dass bei dir die Hormonbehandlung nur kurzzeitig gewirkt hat.
    alle Behandlungen haben nur eine gewisse Zeit gewirkt leider,warum und wieso weiss ich nicht.
    aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht.

    mal schauen was noch kommt

    Gruß

    Adam

  8. #418
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    Hallo mal,

    wenn das nicht geht bleibt dann die Therapie mit Abirateron+Prendisolon.
    wollte mal nachfragen über die genannten Medikamente.
    im Moment bin ich unter Zoladex ,was mich aber schon ein paar mal am Tag mit Hitze wallungen überfällt.
    da kann es sein das ich nach 15 Minuten das T-shirt wechseln muss.
    setzen die zwei Medikamente noch eins obendrauf ?
    oder wie ist es da mit den Nebenwirkungen.
    die Dauer der Wirksamkeit wäre auch von Interesse.
    für Infos dankbar

    Gruß
    Adam

  9. #419
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  10. #420
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    Hallo Harald,


    Jegliche Herz- oder Gefäßerkrankungen, einschließlich Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), oder wenn Sie mit Arzneimitteln für diese Erkrankungen behandelt werden. Das Risiko für Herzrhythmusstörungen kann erhöht sein, wenn Zoladex angewendet wird.Anfänglich kommt es zu einem kurzfristigen Anstieg des männlichen Sexualhormons Testosteron. Dadurch können sich bestimmte Beschwerden, z. B. Knochenschmerzen, erschwertes Wasserlassen (aufgrund einer Harnwegsverlegung) oder Druckwirkung am Rückenmark, vorübergehend verstärken. In diesen Fällen sollte Ihr Arzt Sie im ersten Behandlungsmonat engmaschig überwachen und Sie gegebenenfalls entsprechend den Krankheitsanzeichen behandeln.
    Zu Beginn der Behandlung sollte Ihr Arzt die zusätzliche Gabe eines so genannten Gegenhormons (nichtsteroidales Antiandrogen) erwägen. Dadurch lassen sich die möglichen Folgeerscheinungen des anfänglichen Anstiegs des männlichen Sexualhormons vermindern.
    Eine Behandlung mit Zoladex 10,8 mg kann zur Abnahme der Knochendichte führen. Aus diesem Grund ist während einer Therapie mit Zoladex 10,8 mg ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche (Frakturen) nicht auszuschließen.
    Vorläufige Ergebnisse bei Männern deuten darauf hin, dass sich die Abnahme der Knochendichte reduzieren lässt, wenn Zoladex 10,8 mg zusammen mit Arzneimitteln angewendet wird, die normalerweise zur Behandlung der Osteoporose verwendet werden (Bisphosphonate). Besondere Vorsicht ist geboten, wenn bei Ihnen ein zusätzliches Risiko für Abnahme der Knochendichte und -stabilität (Osteoporose) besteht (z. B. chronischer Alkoholmissbrauch, Raucher, Langzeitbehandlung mit Arzneimitteln gegen Krämpfe [Antikonvulsiva] oder mit Kortikoiden, Auftreten von Osteoporose in der Familie).


    liest sich gruselig ,das ist aber bei den anderen Präparaten nicht viel anders.
    mit den Nebenwirkungen das geht ganz gut.
    mit Knochendichte und Osteoporose muss ich beim Arzt mal nachfragen.

    Danke Dir

    Gruß

    Adam

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