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Thema: psa-verläufe nach rpe mit rezidiv und bestrahlung

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  1. #1
    nordymann Gast

    psa-verläufe nach rpe mit rezidiv und bestrahlung

    ein bekannter hat folgenden verlauf

    2 /2012: nervenerhaltende rpe bei psa 7,4 gleasonscore 4+3 =7
    bis 9/2012: psa < 0,05
    12/ 2012: 0,06
    3/2013: 0,44 >> rezidiv
    7/2013: bestrahlung
    8/2013: 0,34
    10/2013: 0,05

    bedeutet der aktuelle wert von 0,05 , dass bei ihm die bestrahlung bereits nach 3 Monaten alle krebszellen vernichtet hat ?
    warum hat sich bei ihm der wert von 0,06 in 12/2012 auf 0,44 in 3/2013 innerhalb so kurzer zeit so stark erhöht ?
    ist das typisch für ein lokales rezidiv ?

  2. #2
    nordymann Gast
    weiss das keiner von euch ?

  3. #3
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    Nein

    Zitat Zitat von nordymann Beitrag anzeigen
    bedeutet der aktuelle wert von 0,05 ,
    dass bei ihm die bestrahlung bereits nach 3 Monaten alle krebszellen vernichtet hat ?
    Nein, sonst wäre der PSA 0.00.

    warum hat sich bei ihm der wert von 0,06 in 12/2012 auf
    0,44 in 3/2013 innerhalb so kurzer zeit so stark erhöht ?
    ist das typisch für ein lokales rezidiv ?
    Nein, das ist untypisch für ein lokales Rezidiv,
    weil die VZ mit +- 40 Tagen doch recht schnell ist.
    War wohl ziemlich aggressiv, aber man hat es mit
    der Bestrahlung erwischt, und darauf kommt es an.
    Bleibt zu wünschen, dass 0.05 noch nicht der Nadir sei.

    Grüss Deinen Bekannten.
    Hvielemi



    PS: Man sieht Deine Fragen auch ohne Fettdruck.

  4. #4
    nordymann Gast
    danke
    werde den gruss ausrichten

    verstehe ich das richtig, selbst < 0,05 also kleiner als die nachweisbarkeitsgrenze bedeutet nicht, dass keine krebszellen mehr im blut sind
    die messgeräte messen sehr kleine psa-werte eben nicht mehr genau genug
    also sagt nur der langfristige verlauf durch einen anstieg etwas über das vorhandensein von tumorzellen aus


    auf der einen seite der sehr schnelle rezidivanstieg und dann das genau so schnelle absinken des psa-wertes durch die bestrahlung
    wenn die werte zuverlässig sind spricht das für eine hervorragende arbeit der radiologen in braunschweig (prof. hoffmann)

  5. #5
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    <?

    Zitat Zitat von nordymann Beitrag anzeigen
    verstehe ich das richtig, selbst < 0,05 also kleiner als die nachweisbarkeitsgrenze bedeutet nicht, dass keine krebszellen mehr im blut sind
    Krebszellen im Blut werden nicht gemessen bei der PSA-Bestimmung.
    Was <0.05ng/ml ist, sieht man eben nicht, wenns unter der Messgrenze ist,
    aber Deine Frage war nicht nach <0.05, sondern nach 0.05.
    Die Antwort kannst Dir jetzt mal selbst ausdenken.

    Hv.
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

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