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Thema: TRT -Testosteron-Ersatz-Therapie

  1. #41
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    Hallo Andi,
    bei Pub Med und auch noch einigen anderen Zusammenstellungen gibt es aber viel mehr Berichte zu TRT und PCa. Und wenn Du bei dem, was Du gefunden hast lediglich 4 Patienten zitierst, bei denen die TRT nicht so gewirkt hat, wie sie sollte, dann finde ich das doch großartig. Nur 4 Patienten das schafft keine andere Therapie.
    Grüße
    Christian
    Christian (L)

  2. #42
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    Zitat Zitat von cligensa Beitrag anzeigen
    Hallo Andi,
    bei Pub Med und auch noch einigen anderen Zusammenstellungen gibt es aber viel mehr Berichte zu TRT und PCa.

    sehe ich genauso.
    Bitte, wann fangt ihr an, und damit meine ich euch beide, das Friedman-Buch einzubeziehen?! Ihr müsstet es längst gelesen haben, oder?
    Und für jemand im Hamburger Raum, der leider sich bisher das Buch nicht hat beschaffen können, habe ich ein zweites Exemplar hier bereit liegen,
    daran sollte die Rezeption der Bedeutung des Studiums der Bedeutung der Östrogen-Rezeptoren beim PCa nicht scheitern.
    Und unsere positiven Erfahrungen mit der Abdämpfung von Hitzewallungen unter Hormonblockade mittels Östradiol-Pflaster sollten erweitert werden
    durch Experimente, mit Estriol-Salbe (Pflaster sind mir da nicht bekannt) zu arbeiten, ganz im Sinne von Friedman.
    Schliesslich sollte ich meine 2007 entstandene TRT-Seite auf aktuellen Stand bringen.
    Jedenfalls ist es m.A. nach eine unserer Aufgaben, das Dogma vom bösen Testosteron massiv anzugreifen und entsprechende Ordinarien und solche die es werden wollen und die an diesem Dogma weiterhin festhalten möchten zu konfrontieren.

    good night,
    Rudolf

  3. #43
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    Hallo an die Hormonprofis.

    Ich frage das mal an dieser Stelle. In einem Patientenrundbrief von Dr. Eichhorn (Datum? 25.07.2010 von H. Reinartz überarbeitet) über intermittierende Androgenblockade werden Nebenwirkungen von Hormonblockaden dargestellt und Möglichkeiten, wie man diese reduzieren kann.

    Von 9 aufgeführten Punkten sind mir 8 klar. Nun die Frage, ich hoffe halbwegs passend zu diesem Thema:
    Nebenwirkung: Libidoverlust
    Nebenwirkung reduzieren: Testosteron

    Eine Hormonblockade soll das Testosteron unter Kastrationsniveau senken. Wie passt da eine Substitution dazu?

    Danke für eine Antwort.
    Wolfgang

  4. #44
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    Zitat Zitat von Wolfgang aus Berlin Beitrag anzeigen
    In einem Patientenrundbrief von Dr. Eichhorn (Datum? 25.07.2010 von H. Reinartz überarbeitet) über intermittierende Androgenblockade werden Nebenwirkungen von Hormonblockaden dargestellt und die Möglichkeit, wie man diese reduzieren kann.

    Nebenwirkung: Libidoverlust
    Nebenwirkung reduzieren: Testosteron

    Eine Hormonblockade soll das Testosteron unter Kastrationsniveau senken.
    Wie passt da eine Substitution dazu?
    Wie wär's, einen Link zu posten zu dem entsprechenden Dokument?
    Kann es sein, dass Du auf dieses Dokument verweist,
    http://www.knittkuhl.de/forum/pdf/Strum_IAD.pdf
    insbesondere die obere Grafik auf Seite 7, in der
    Testosteron als Abhilfe gegen Libidoverlust ROT dargestellt ist?

    Diese Testosterongabe betrifft wohl den Zeitraum des Unterbruchs
    der AHT, um dem Testosteronspiegel und damit dem Wohlbefinden
    und der Libido schneller auf die Sprünge zu helfen, als dies beim
    Nichterneuern der Depotspritze geschähe, also den in der
    unteren Grafik mit RTESTO angegebenen Zeitraum zu verkürzen.
    Logische Konsequenz: Der PSA wird früher wieder steigen, daher ROT!

    Carpe diem!
    Hvielemi

  5. #45
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    Genau das meine ich. Seite 7 oberes Schaubild.

    Gruß
    Wolfgang

  6. #46
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    Ach wenn uns doch jemand aufklären könnte.
    Dass Testosteron den bereits vorhandenen Prostatakrebs ins unermessliche hoch, jedenfalls sehr stark antreiben soll, scheint eine der erfolgreichsten Lügengeschichten der Urologie zu sein.
    Kein Beleg, kein Beispiel dafür, nichts, nichts, nur Geschwätz.
    Grüße
    Christian
    Christian (L)

  7. #47
    Harald_1933 Gast
    Hallo Christian,

    Zitat Zitat von cligensa
    Ach wenn uns doch jemand aufklären könnte.
    Dass Testosteron den bereits vorhandenen Prostatakrebs ins unermessliche hoch, jedenfalls sehr stark antreiben soll, scheint eine der erfolgreichsten Lügengeschichten der Urologie zu sein.
    und wenn es so waere, waere es fuer uns Betroffene wahrlich eine boese Fehlinformation, fuer die aber letztlich niemand verantwortlich zeichnen wuerde. Ueber das, was nicht mehr rueckgaengig zu machen ist, hilft uns nun leider nach moeglicherweise unnoetig erlittenen Nebenwirkungen kein Aufschrei nach Wiedergutmachung. Wir werden es weiterhin tapfer erdulden muessen. Es sei denn, wir verlassen kollektiv von Evidenz gesauemte Wege.

    Heftiger Wind trieb Schaumkronen weithin sichtbar im Meer vor sich hin. Das ist das Wetter, was einem Hamburger Jung gefaellt; aber meine Mannheimer Frau hat es lieber ohne Sturm. So war ich heute solo in der von einem Italiener errichteten Medina polizzi in Agadir. Nur wenige Besucher trotz sonnigem Himmel. Man konnte in Ruhe diese Stille geniessen.

    http://medinapolizzi.com/

    Eigentlich sollte man einen Menschen überhaupt nicht bemitleiden, besser ist es, man hilft ihm.
    (Maksim Gorki)

    Dir und Deiner lieben Frau, Christian, wuensche ich weiterhin gesundheitlich Erfolg, so dass Du auch mit 80 munter hier im Forum berichten magst.

    Gruss Harald

  8. #48
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    Zitat Zitat von Wolfgang aus Berlin Beitrag anzeigen
    Hallo an die Hormonprofis.
    Eine Hormonblockade soll das Testosteron unter Kastrationsniveau senken. Wie passt da eine Substitution dazu?
    Überhaupt nicht. TRT ist ein völlig anderes Therapie-Konzept, das offensichtlich bei schwerem metastatischen mPCa wirkt. Testosteronblockade wirkt auch, aber möglicherweise nicht so gut.(langfristig?)
    Grüße
    Christian
    Christian (L)

  9. #49
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    Zitat Zitat von Harald_1933 Beitrag anzeigen
    Hallo Christian,
    und wenn es so waere, waere es fuer uns Betroffene wahrlich eine boese Fehlinformation, fuer die aber letztlich niemand verantwortlich zeichnen wuerde. Ueber das, was nicht mehr rueckgaengig zu machen ist, hilft uns nun leider nach moeglicherweise unnoetig erlittenen Nebenwirkungen kein Aufschrei nach Wiedergutmachung. Wir werden es weiterhin tapfer erdulden muessen. Es sei denn, wir verlassen kollektiv von Evidenz gesauemte Wege.
    "tapfer erdulden"?
    "verlassen kollektiv von Evidenz gesaeumte Wege"?

    Christian hat doch gerade noch einmal betont, dass es gar keine "Evidenz" gab !!
    Das Papier von Leibowitz, wo ich zum ersten mal gelesen habe, was es mit dieser Art "Beweisführung" auf sich hat, stammt aus 2002, im Dez. hat Ralf-Rainer Damm eine Übersetzung gemacht von "... je höher, desto besser". Lies, wie mittlerweile diverse Autoren die Interpretation von Fowler/Whitmore aus 1982 in der Luft zerreissen!

  10. #50
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    Zitat Zitat von Wolfgang aus Berlin Beitrag anzeigen
    Genau das meine ich. Seite 7 oberes Schaubild.

    Gruß
    Wolfgang
    Deswegen passt das auch überhaupt nicht, wie Christian schon sagte - dieser Spiegelstrich müsste aus der Folie raus,
    gehts hier doch eindeutig um die Beschreibung der Linderung der NW der HB.



    Worauf ich noch in diesem Diskussionsfaden über Testostesteron-Ersatz-Therapie hinweisen möchte,
    ist die Arbeit von Prof. Straub aus Regensburg zum NEIS = NeuroEndokrinImmunSystem.

    Er hat neulich in Berlin einen Vortrag gehalten, die Folien können hier heruntergeladen werden.

    Die enorme Bedeutung der endokrinen Achse, inkl. Androgene + Östrogene, PTH + Osteocalzin, aber auch VitD, Insulin
    auf das Zusammenspiel der 3 wichtigsten Energieverbraucher Hirn, Leber, Muskeln wird hier betont.

    Zwar ist Krebs nicht primär eine chronisch inflammatorische Erkrankung, aber im Verlaufe einer Krebserkrankung
    ist die Frage von Energie-Produktion und -Verbrauch kriegsentscheidend. Wenn bei galoppierender Metastasierung
    Immunsystem und Wachstumsprozesse den Grossteil der Energie beanspruchen, ist der Punkt nicht mehr weit,
    an dem dann die Proteine der Muskeln zum Verbrennen benötigt werden.

    Vielleicht lässt sich aus dem NEIS-Konzept manch nützliche Überlegung gegen eine allzu lange Testoblockade
    und für eine möglichst weitgehende Wiederherstellung physiologischer Hormonlevel ableiten.

    Veröffentlichungen von Straub:

    Im Pubmed lassen sich unter "Straub RH[Author]" jede Menge Papiere finden, darunter 33 fulltexte.

    Von dem, was ich durchgesehen habe, gefällt mir besonders:

    "Evolutionary medicine and chronic inflammatory state—known and new concepts in pathophysiology"

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