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Thema: TRT -Testosteron-Ersatz-Therapie

  1. #91
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    Hallo Benton und Rudolf,

    ich werde auch ab Frühjahr, wenn meine derzeitige Behandlung beendet ist, mit diesem Protokoll beginnen, falls mein Arzt keine entscheidenden Gegenargumente hat. Dies wäre dann der Fall, wenn er Friedman und Leibowitz in seinen Erkenntnissen übertrumpft.

    - dauerhaft hohes Testosteron auf Teenager-Niveau (man fühlt sich wieder wie 19)
    - dauerhaft niedrig, normales Estradiol unter Verwendung eines Aromatase-Hemmers
    - und dreimonatiger Wechsel von niedrigem (mit 5-alpha-Reduktase-Hemmer) und normalem DHT (ohne
    5-alpha-RH)

    Ein paar Einzel-Spezial-Fragen müssen noch geklärt werden, die ich im Friedman-Thema zur Diskussion stellen werde.

    Gruß
    Wolfgang

  2. #92
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    Zitat Zitat von Wolfgang aus Berlin Beitrag anzeigen
    ich werde auch ab Frühjahr, wenn meine derzeitige Behandlung beendet ist, mit diesem Protokoll beginnen, falls mein Arzt keine entscheidenden Gegenargumente hat. Dies wäre dann der Fall, wenn er Friedman und Leibowitz in seinen Erkenntnissen übertrumpft.

    - dauerhaft hohes Testosteron auf Teenager-Niveau (man fühlt sich wieder wie 19)
    - dauerhaft niedrig, normales Estradiol unter Verwendung eines Aromatase-Hemmers
    - und dreimonatiger Wechsel von niedrigem (mit 5-alpha-Reduktase-Hemmer) und normalem DHT (ohne
    5-alpha-RH)
    Hallo Wolfgang,

    welcher 5-alpha-Reduktase-Hemmer angebracht wäre, ist mir im Augenblick noch unklar. Ich nehme im Augenblick Duasterid (Avodart) ein. Dessen lange Halbwertszeit von 5 Wochen ist aber für einen schnellen Zykluswechsel wohl schlecht geeignet. Sollte man auf Finasterid wechseln?

    Zum Estradiol-Wert im Serum: Bei mir ergab sich ein Estradiolwert deutlich oberhalb der Toleranzgrenzen, also weit entfernt von einem niedrigen Wert.

    Im Augenblick habe ich noch keinen Arzt, der die Zyklustherapie mit mir wagen möchte.

    Gruß

    Benton

  3. #93
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    Hallo Benton,

    wann möchtest du den mit der Therapie beginnen? Wenn Rudolf im Frühjahr anfängt, und auch ich, und eventuell du, hat es etwas Zeit, noch ein paar Informationen zusammenzutragen.

    Deine Überlegung zur Halbwertzeit von Dutasterid finde ich wichtig, was wieder mal zeigt, dass man nicht alle Ideen alleine haben kann.

    Man könnte noch überlegen, ob für diese Art der zyklischen Therapie Finasterid ausreichend wäre, obwohl es die 5-alpha-Reduktase nur auf einem Weg (Typ 2), im Gegensatz zu Dutasterid auf zwei Wegen (Typ 1 und 2, was zu einer etwas verbesserten Wirkung führt), hemmt. Interessant sind noch die Abbauwege. Da muss ich noch mal genauer nachschauen, Dutasterid belastet jedenfalls die Leber. Die Frage ist, wie stark und ob es einen Alkohol trinkenden Menschen beeindrucken würde, sprich seine Belastung deutlich oder nur unwesentlich erhöhen würde.

    Der Preis spricht für Finasterid. Ich weiß aber nicht, ob die gesetzliche Versicherung, derer ich mich erfreuen darf, Finasterid oder Dutasterid jahrelang bezahlen. Falls ja, wäre das Preisargument unwesentlich.

    Weitere Fakten aus dem Buch sind zusammmenzutragen. Rudolf wird sicher helfen.

    Sollten wir ein extra Thema "systemische Therapie nach Friedman - das Hormonrezeptor-Modell" aufmachen um dort weitere Fragen ausführlich zu diskutieren? Man könnte dies dort dauerhaft fortführen. Wenn ja, eröffne das Thema, ich melde mich dort.

    Ich denke daran, Testosteron nicht bloß über eine direkte Gabe zu holen, sondern auch über Pregnenolon und DHEA. Dies hätte weitere Vorteile.

    Mir geht es nicht darum, ausschließlich den Prostatakrebs zu beherrschen, sondern die gesamte Gesundheit zu beeinflussen, auch mit weiteren Maßnahmen, wovon Friedman eine von sehr vielen beschreibt - die Magensäure. Dazu kämen viele weitere, die hier im Forum meist auf geringes Interesse stoßen.

    Wie Friedman schreibt -das ist natürlich schon lange bekannt, wird hier im Forum aber fleißig ausgeblendet, weil man den Urologen auf "dem Schoß sitzt"-, unterscheidet sich das durchschnittliche Gesamtzeitüberleben von (lokal) behandelten Patienten nicht von denen, die Wait und Watch betreiben. Mit Beherrschen des Prostatakrebses kommt man somit (bekanntermaßen) nicht weit, das Ableben im Alter von ca. 75 "garantiert". Ich möchte aber gesund 85 werden. Da braucht es etwas mehr.

    In eineinhalb Wochen treffe ich mich mit einem jungen hoffnungsvollen Arzt (kein Urologe!), der gerade eine Privatpraxis südlich von Frankfurt eröffnet hat. Wir sprechen unter anderem über bioidentische Hormone. Zwei Prostatakrebspatienten hat er schon. Vielleicht ist er am Ausbau des Themas interessiert. Derzeit bin ich in Bad Aibling in Behandlung -von Berlin nicht gerade der kürzeste Weg-, weil dort auch Kassenpatienten behandelt werden. Ich denke, es wird keine Einwände gegen Friedman geben, im Gegenteil, ich kenne kaum einen Arzt, der offener ist, alles weiß und die üblichen Ansätze der Onkologie und Urologie für sehr bedenklich hält. Als lokale Therapie bietet er die transurethrale Hyperthermie an, die "mal eben" den Krebs stark "wegdampft". Auch diese lokale, allerdings fast nebenwirkungsfreie, Therapie -wie selbstverständlich die üble RPE und noch üblere Bestrahlung- wäre, nach Friedman überflüssig. Dem folge ich weitgehend, weil Krebs -Prostatakrebs als typischer Alterskrebs sowieso- eine systemische und keine lokale Krankheit ist.

    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  4. #94
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    Zitat Zitat von Wolfgang aus Berlin Beitrag anzeigen
    ... weil Krebs -Prostatakrebs als typischer Alterskrebs sowieso- eine systemische und keine lokale Krankheit ist.
    Aber nur, wenn man den Zeitpunkt wo er das Haus verlassen hat, verpasst hat.
    Er hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, diesen Zeitpunkt nicht in der Tagespresse anzuzeigen.

    Gruß Ludwig
    Wer nichts weiss ist gezwungen zu glauben.

    PSA-Verlauf (grafisch)

  5. #95
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    Ich würde mich freuen, wenn in Zusammenhang mit Friedman nicht die alte, immer wieder wiederholte, müßige Diskussion geführt würde. Ich hatte diese Bemerkung nur im Sinne der Friedman-Überlegung eingeflochten, die für seine Theorie des "Hormon-Rezeptor-Modells" grundlegend ist. Jedem seine Überzeugung und sein Glaube.

    Gruß
    Wolfgang

  6. #96
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    Wenn ihr Testo, Estradiol, Progesteron usw. ersetzen wollt, dann NUR(!) die natürliche Variante, als Gel auf die Haut.
    Es gibt diese auch als 'Lozenges', also bukkal anzuwenden.

    Ich beziehe meine Sachen hier:

    www.receptura.de

    Pregnenolon und DHEA nehme ich schon fast 20 Jahre ein.
    Täglich 100 mg Pregnenolon (Achtung, langsam steigern, mit 25 mg/d anfangen) und DHEA 25 mg.

    Beziehe ich in pharmazeutisch reiner Qualität hier:

    http://www.vitabasix.com/hormone-hor...ubstanzen.html

    Diese Seite verweist dann für die Bestellung auf Pharmatrans, dazu Rezept nötig

    Ich habe seinerzeit mit Pregnenolon begonnen, da es das Gedächtnis sehr stärkt!

    Progesteron natürlich, mikronisiert ist ein potenter 5-alpha-Reduktase-Hemmer!
    Gleicht auch das Verhältnis E2 zu Testo aus.

    Wichtig ist eine sehr gute Qualität, also aus der Yamswurzel gewonnen.

    Ich habe mit der Receptura Apotheke (Frankfurt/M) beste Erfahrungen gemacht.

    Ebenso meine Frau mit dem dortigen E2, Progesteron und auch Testo! Auch Frauen benötigen
    nach der Menopause Testo! Natürlich weniger als Männer, so 0,5 mg als Lozenges!

    Wünsche euch viel Erfolg mit dieser Methode!
    Otto

  7. #97
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    Hallo Benton,

    ich schlage vor, die weitere Auseinandersetzung mit Hormon-Rezeptor-Modell von Friedman im von Rudolf eröffneten Thema "Ed Friedman - The New Testosterone Treatment" fortzuführen. Dann bleibt alles zusammen, wenn man später nachlesen möchte.

    Hallo Otto,

    danke für den Hinweis zu Gabe von Hormonen. Du hast Glück, dass Du schon so lange DHEA nimmst. Ich habe mich leider durch die Hetze der Schulmedizin davon abhalten lassen und bin auf die Hormon-Themen erst vor wenigen Jahren gestoßen, weil ich mich wegen meiner Frau damit beschäftigt habe.

    Außerdem hat mich das schon mehrfach erwähnte Buch "Anti-Aging und Prävention" von Dr. Schmitt-Homm und seiner Frau überzeugt, dass man ohne jugendliches Hormonniveau nicht alt werden sollte. Dort wird das Thema evolutionsgeschichtlich aus der Sicht der Gerontologie hergeleitet.

    Entscheidend ist der dortige Hinweis, dass Alterung beim Menschen nicht bewusst (auch nicht genetisch) gesteuert, sondern rein zufälliger Natur ist. Dem Körper ist es nach seiner fortpflanzungsfähigen Zeit egal, was mit ihm passiert. Es gibt keinen Einfluss mehr auf die Erhaltung der Art. Die körpereigene Produktion wichtiger Stoffe (z.B. Coenzym Q10, Hormone) versiegt und ein Organ nach dem anderen versagt. Andererseits ist es dem Körper auch egal, wenn er diese Stoffe angeboten bekommt, dann nutzt er sie und wir fühlen uns besser und sterben irgendwann (hoffentlich) gesund, zumindest gesünder als ohne Substitution.

    Progesteron kann man lt. Dr. Schmitt-Homm auch oral einnehmen. Allerdings ist die Wirkung etwas verändert. In der Leber werden bestimmte Umwandlungen vorgenommen, die unter anderem GABA stärken, was bei abendlicher Einnahme zu verbesserten Schlafverhalten führen kann. Eine Idee ist, abends orale Einnahme, morgens transdermal.

    Eine weitere Bemerkung zu Progesteron mache ich im Friedman-Thema. Es würde mich freuen, wenn wir das dort Gespräch fortsetzen.

    Gruß
    Wolfgang

  8. #98
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    Zitat Zitat von Wolfgang aus Berlin Beitrag anzeigen

    ich schlage vor, die weitere Auseinandersetzung mit Hormon-Rezeptor-Modell von Friedman im von Rudolf eröffneten Thema "Ed Friedman - The New Testosterone Treatment" fortzuführen. Dann bleibt alles zusammen, wenn man später nachlesen möchte.
    Eine Zusammenführung erachte ich auch für sinnvoll und antworte deshalb unter dem anderen Thema.

    Gruß

    Benton

  9. #99
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    Zitat Zitat von Benton Beitrag anzeigen
    Eine Zusammenführung erachte ich auch für sinnvoll und antworte deshalb unter dem anderen Thema. Gruß Benton
    Sehr schön!. Dort hat sich auch Markus gemeldet, der bereits ähnlich behandelt wird. Nur, wenn sich viele beteiligen, wird man die Ideen in die Reihe bekommen und vielleicht auch Fehler und Unklarheiten des Hormon-Rezeptor-Modells erkennen und beseitigen können. Ein Modell für sich reicht nicht, es muss in konkrete Therapien überführt werden.

    In zwei Stunden bin ich bei Dr. DouwesAm Sonnabend treffe ich mich mit dem anderen Arzt. Ich werde im Friedman-Thema berichten.

    Wolfgang

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