Seite 2 von 10 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 99

Thema: TRT -Testosteron-Ersatz-Therapie

  1. #11
    Reinardo Gast
    Hallo Reinhard.
    Danke fuer Deine nicht ganz unbegruendeten Einwaende, das will ich gerne hinnehmen.
    Keineswegs will ich meinen Werdegang anderen Mitbetroffenen, insbes. den juengeren, als nachahmenswert empfehlen. Es geht ja in diesem Thread um die TRT.
    Bei meiner Erstdiagnose in 2001 war ich 69 (Jahrgang 1932) und hatte den Krebs PSA = 8,9 sicherlich schon einige Jahre vorher im Koerper, denn das Wachstum war langsam. Bitte uebersehe nicht, dass die kurativ angelegten Therapien damals noch sehr krude waren, sodass die DHB mir als Rettungsanker erschien. Ich hatte danach einige Jahre (siehe Profil) Ruhe, kam dann in Beschwerden, auf die ich und die behandelnden Urologen falsch reagiert haben. Z.Zt geht es mir gut. Ich mache wieder meine eigene Sache gemaess dem Spruch von Uwe Peters "Werde Dein eigener Guru". Gruss, Reinardo

  2. #12
    Registriert seit
    01.05.2006
    Ort
    - Schulweg 14, 82256 Fürstenfeldbruck, Tel:08141 2284892/0160 97392719, ligensa@t-online.de
    Beiträge
    263
    Lieber Spertel,
    hier geht es um TRT. Willst Du von Leibowitz wegkommen? Dann brauchst Du nur Stille zu sein.
    Ich war wohl der Erste mit DHB nach Leibowitz im Februar 1999, diagnostiziert mit PSA von 32 ng/ml, Gleason 7, 4 von 8 Stanzen zu 100% befallen im November 1998. Mein Alter damals: 61 Jahre. Das war also vor 15 Jahren. Viele Patienten sind mir dankbar, dass ich meinen Werdegang nicht für mich behalten habe. Bei myprostate habe ich leider noch viel Nachholbedarf.
    Überwinde Dich, dem Reinardo gegenüber freundlich zu sein. Er ist mutig und hat es verdient.
    Grüße
    Christian
    Christian (L)

  3. #13
    Registriert seit
    30.09.2006
    Ort
    Düsseldorf der Bergische Löwe
    Beiträge
    2.565
    Lieber Christian,

    das ist sehr schön für Dich, wie für so manche andere Betroffene in ähnlicher Situation. Aber tue nicht so, als sei Dein Weg der neue Königsweg für alle Patienten in dieser Ausgangssituation. Dafür gibt es zu viele, die bei solchen Wegen auf der Strecke geblieben sind. Und sei dankbar, dass es bei Dir gut gegangen ist. Wenn Du nun noch Reinardo in Schutz nehmen willst, solltest Du auch immer zwischen seinen Zeilen gelesen haben, dass er, den von Dir beschrittenen Weg aus finanziellen Gründen nie hätte beschreiten können. Das beinhaltet sowohl die dazu erforderliche Diagnostik und die Therapie.

    Wenn wir für andere mitdenken wollen, sollten wir den Blick für die Realität nicht verlieren.

    Für Dich und Deinen Weg und für alle die einen solchen außergewöhnlichen Weg eingeschlagen haben, weiterhin alles Gute
    Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  4. #14
    Registriert seit
    08.06.2006
    Beiträge
    710
    Bei aller Demut, werter Christian, noch entscheidest nicht DU, wann ich "Stille" zu sein habe !!!

    Wer lesen kann ist übrigens klar im Vorteil, Du scheinst offenbar meinen Beitrag weder inhaltlich noch vom "Ton" korrekt verarbeitet zu haben; wie sonst habe ich den Hinweis, zu Reinardo *freundlich* zu sein, zu verstehen ?

    Vielleicht solltest Du ein zweites Mal lesen; dann müßtest Du eigentlich ohne fremde Hilfe erkennen, dass ich Reinardo keineswegs *unfreundlich* gegenüber stehe....ganz im Gegenteil !

    Deine Historie ist natürlich ebenfalls hochinteressant, ich habe Dir jedenfalls nicht geraten, diese Geschichte für Dich zu behalten.

    Mit den besten Wünschen für einen schönen Tag......entspann´Dich !

    Gruss

    Sperte

  5. #15
    Registriert seit
    01.05.2006
    Beiträge
    726
    Zitat Zitat von Reinardo Beitrag anzeigen
    ...jedoch als gesetzlich Versicherter habe ich auch bei weiterem Fortschreiten der Krankheit nicht die Moeglichkeit, das zu machen,...
    Lieber Reinardo, sei froh, dass Du in einer GESETZLICHEN versichert bist.

    Armutsfalle private Krankenversicherung:
    http://www.daserste.de/information/w...erung-100.html

    Gruß Horst
    http://www.myprostate.eu/?req=user&id=62

  6. #16
    Registriert seit
    06.03.2007
    Ort
    Berlin-Pankow
    Beiträge
    719
    Hallo Christian,

    ich danke Dir sehr für die Darstellung Deines Falls insbesondere in Verbindung mit absolut aktuellen Erkenntnissen zur TRT. Bitte weiter so.

    Gibt es eigentlich Vorschläge (oder Verbote) von Dr. Bob zur Einnahme anderer (körperidentischer) Hormone, wie Progesteron, Pregnenolon, DHEA oder auch Estradiol?


    Hallo Hans.- J.,

    ein guter Hinweis, den Du da gibst auf Progesteron. Ich nehme es leider erst seit 1,5 Jahren.

    Jeder Mann (und Frau) sollte nach einer entsprechenden Bestimmung dieses substituieren. Da könnten viele Krankheiten vermieden oder abgeschwächt werden.

    Herzliche Grüße
    Wolfgang

  7. #17
    Registriert seit
    24.08.2013
    Beiträge
    47
    hallo Christian (cligensa),
    du hast mir noch keine Antwort auf meine Frage gegebe; hier konkret:

    Dir wurde in deiner Situation Testosteron empfohlen, aber wie du schreibst auch Etinylestradiol, also ein synthetisches, hochpotentes Estradiol!
    Ich kenne mich mit den Estrogenen ein wenig aus, da eine entfernte Bekannte als umoperierte Frau lebt (Mann zu Frau) und Hormone (E2) nehmen muss. Sie nimmt täglich ca. 2 mg E2 als topisches Gel (Gynokadin), zur Anregung des Brustwachstums und Knochengesundheit.

    Meine Frage ist nun, warum wurde dir das Etinylestradiol mit 1mg verschrieben? Das müsste doch der Doc begründet haben!

    Ich interessiere mich hier rein 'akademisch' dafür. Testo ist klar, empfiehlt auch schon lange Dr. Dowes aus Bad Aibling, aber der empfiehlet auch natürliches Progesteron nach Dr. Lee! Um einen Testo-Estro Ausgleich zu schaffen!
    Ich kenne das, weil es meine Frau schon seit Jahren nimmt und sich damit pudelwohl fühlt! Keinerlei Menopausenprobleme!

    Dr. Lee empfiehlt es, geringer dosiert, auch für Männer! Vielleicht hat sich Dr. Bob noch nicht mit Progesteron befasst?
    Achtung: Als Progesteron werden auch künstliche Gestagene bezeichnet, was absoluter Quatsch ist! Diese sind definitiv schädlich!

    Vielleicht kannst du mal deinen Doc darüber konsultieren? Das Forum freut sich doch über jeden Zugewinn an Wissen!
    Danke und Gruss
    Otto

  8. #18
    Harald_1933 Gast
    Progesteron - Medizinischer Refresher zu Progesteron für Ärzte, Medizinstudenten und Interessierte

    Hallo Otto,

    als Ehemann einer kerngesunden Frau hast Du mein Interesse geweckt.

    Bitte, hier weiterlesen.

    "Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene"
    (Carl Hilty)

    Gruß Harald

  9. #19
    Registriert seit
    13.06.2006
    Ort
    Moers/Niederrhein
    Beiträge
    61
    Lieber Christian,

    habe leider jetzt erst Deine detaillierten Ausführungen über die TRT wahrgenommen.

    Unter „Diagnostik, Therapien u. Co“ hatte ich seinerzeit am 03.11.2013 die TRT-Thematik auch angesprochen mit der Absicht, etwas über die Einstiegsmodalitäten zu erfahren.
    Deine positiven Erfahrungen mit der TRT waren mir schon durch den Rundbrief v. Dr.FE bekannt, hatte aber auch mehrmals unter myprostate.eu vergeblich versucht mehr zu erfahren.

    Somit nahm ich an, dass Du pausierst und erst einmal, freudig gestimmt, eine Wanderung Richtung Eibsee geplant haben könntest!

    Da mir die TRT auch vorgeschlagen wurde, hätte ich gerne gewusst, wie u. wann ich nach erfolgreicher Ketokonazol-Therapie, mit niedrigen PSA- u. Testo-Werten, in die TRT-Therapie einsteigen kann und vielleicht jetzt schon z.B.Testosteron unterdrückene Medikamente weglassen kann.

    Dir wünsche ich weiterhin ein erfolgreiches Vorgehen bei Deinen Therapieansätzen.

    Gruß

    Otto


  10. #20
    Registriert seit
    01.05.2006
    Ort
    - Schulweg 14, 82256 Fürstenfeldbruck, Tel:08141 2284892/0160 97392719, ligensa@t-online.de
    Beiträge
    263
    Lieber Ganther,
    in so einer schwierigen und sensiblen Angelegenheit gehört einfach nicht nur wissenschaftliche Detailkenntnisse in onkologischen Bereichen sondern auch vor allem Erfahrungen, wie damit umzugehen ist. Ich kann das nicht und habe auch nicht die Absicht jeder Unklarheit in diesem Zusammenhang nachzugehen. Aus einem onkologischen Studium ergeben sich innere Zusammenhänge und Kenntnisse, die nicht durch irgend welche Fragestellungen einfach beantwortete werden können. Du hast m. E. richtige und kluge Fragen gestellt deren Beantwortung jedoch hoch differenziert ausfallen sollten. Für andere Patienten hier in dem Forum sind Fragen an die Doktores zu richten, von denen ich als Nichtmediziner bereits erkennen kann, dass sie dringend vorbereitender Klärung bedürfen, weil sie unklare Voraussetzungen für eine klare Antwort enthalten.
    Es tut mir Leid, liebe Freunde aber ich habe nicht die Absicht, in dieser komplexen Situation mich als kompetent hinzustellen, zumal dies eine Riesenarbeit bedeutete.
    Wenn hier also Fragen auftreten, bitte fragt Ärzte, die davon Bescheid wissen (gibt es sie schon?). Es sollte in zunehmendem Maße solche Ärzte geben, von denen aber noch viele zusätzliche wissenschaftlicher Studien bedürfen. Vor allem Urologen.
    Ich bitte um Verzeihung und wünsche jedem von Euch eine durchschlagende Therapie der TRT, von der ich selbst sehr überzeugt bin.
    Herzliche Grüße
    Christian
    Christian (L)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •