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Thema: TRT -Testosteron-Ersatz-Therapie

  1. #21
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    Hallo Otto

    Wolfgang aus B hat mir einen Text zugeleitet, der für Dich bestimmt sein müßte:

    Wolfgang aus Berlin
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    Dr. Douwes

    Hallo Otto,

    danke für die Beiträge und Nachfragen zur TRT.

    Bitte den Namen Douwes mit "ou" schreiben. Ich habe dort gefragt, ausgesprochen wird es Dauwes.

    Beste Grüße
    Wolfgang


  2. #22
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    hallo
    und Dank für die Korrektur!
    Ich kenne Dr. Douwes persönlich, ich war zweimal dort wegen BHP. In der Eile schreibt man halt manchmal so wie es sich anhört.

    Zu meinen Fragen an 'cligensa'.

    Leider antwortet er nicht auf meine Frage bezüglich Ethinylestradiol. Vielleicht will er auch nicht antworten oder er weiss es auch nicht warum ihm dieses Präparat verschrieben wurde.
    Normalerweise wird E2 als natürliches Estradiol gegeben, als Gel!

    Dr. Myers empfiehl Estradiol schon länger:



    Vielleicht mal eine Anregung zur Diskussion hier im Forum?

    Und übrigens:
    Natürliches, micronisiertes Progesteron soll, nach allem was ich bisher darüber weiss, mit das Beste für die Prostatagesundheit sein!
    Otto

  3. #23
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    Hallo otoasta,
    er antwortet nicht weil er überhaupt nicht mag, dass Detailaussagen zu einem medizinischen Problem, die einer mehr oder weniger zufällig glaubt genauer zu kennen, plötzlich zu einem Ratschlag mit heilender Wirkung umfunktioniert werden sollen. Wozu braucht man denn dann ein jahrelanges onkologisches Studium oder sonstige medizinische Grundkenntnisse, wenn ich auch als Patient mir Therapiedetails zusammenreimen kann.
    Und dann soll ich damit auch noch meine armen Mitpatienten beglücken. Dagegen habe ich meist sämtliche Stacheln ausgefahren. Sorry, Otto , so tun als ob, läuft nicht bei mir.
    Grüße
    Christian
    Christian (L)

  4. #24
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    hallo Christian,

    da hast du mich aber vollkommen falsch verstanden! Ich wollte dich nicht bedrängen, ich wollte auch keine Therapieempfehlung, nichts dergleichen!
    Ich wollte eigentlich nur wissen, einfach weil es mich interessiert, warum dir das EtiE verschrieben wurde. Es muss doch der Doc sich was dabei gedacht haben!
    Ich will damit keinen Nutzen für mich ziehen, mich hätte nur als interessierter Laie der Hintergrund interessiert.

    Soweit du deine Behandlung beschrieben hast, entnehme ich, dass du zur Zeit hochdosiertes Testosteron nimmst und dazu das Eti Estr.

    Dazu kann und werde ich als Laie nichts sagen oder schreiben, ich wünsche dir viel Glück und Gesundheit mit dieser Therapie!

    Was ich aber überhaupt nicht verstehe ist, dass du, bei aller sonstigen Ausführlichkeit deiner Darstellung, zu meiner Frage nichts sagen willst.

    Ich fühle mich bei dieser absolut harmlosen Frage irgendwie vor den Kopf gestossen!
    Nimm mir es nicht übel, dass ich nochmals darauf zurückkomme. Es wird das letzte Mal ein!
    Gruss
    Otto

  5. #25
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    Lieber Otto,
    von allen Therapievorschlägen von Leibowitz habe ich immer nur die ergebnisorientierten Teile verstanden und mir diese dann auch im Ergebnis näher angeschaut. D.h. dass ich die medizinisch wirksame Struktur nur teilweise oder gar nicht erkenne und dann deswegen auch nicht erläutern kann. Niemals habe ich eine Therapie an mich herangelassen, von der nicht weniger als 100, besser mehr als 200 Patienten profitiert haben. Warum diese wirkt, kann ich dann immer noch nicht sagen, wie ich auch Deine Frage "warum Etinil Estradiol" nicht wissenschaftlich beantworten kann. Du wirst ganz häufig im Gesundheitsbereich auf diese Grenze stoßen, dass es auf die Frage "warum etwas wirkt" häufig nur Vermutungen gibt. Manchmal kommt dann etwas ganz anderes raus: siehe z.B. Viagra, ursprünglich für etwas ganz Anderes gedacht. Medizin ist nun mal keine Ingenieurwissenschaft.
    Ich darf mich wiederholen: obwohl ich die TRT ganz in der Nähe einer hoch wirksamen, optimalen Wirksamkeit gegen CRPC sehe, mit erkannten Gegenmaßnahmen, falls sie nicht zielführend ist, weiß ich nicht warum. Ich wende sie trotzdem an und bin froh, eine solche Therapie gefunden zu haben. Nie habe ich vorher so viel von einer Therapie mit möglicher Langzeitwirkung gehalten. Meine Kritikfähigkeit hat mich meine systemische PCaerkrankung vor 15 Jahre bis heute überleben lassen. Natürlich dank Leibowitz.
    Diesem Beispiel muß niemand folgen. Wenn es einer tut, kann ich nur gratulieren.
    Liebe Grüße
    Christian
    Christian (L)

  6. #26
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    Hallo Guten Morgen!

    Es mutet an, als gingest Du den Königsweg, Christian..

    Alles Gute!

    Gruesse,
    WJ

  7. #27
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    Zitat Zitat von cligensa Beitrag anzeigen
    Meine Kritikfähigkeit hat mich meine systemische PCaerkrankung vor 15 Jahre bis heute überleben lassen. Natürlich dank Leibowitz.
    Christian
    Lieber Christian,

    wie Du siehst, hegt es auch ohne Leibowitz:

    "Meine Kritikfähigkeit, meine intensive Beschäftigung mit PK, mein Streben, ein mündiger Patient zu sein , mein sehr guter, verständnisvoller, mich immer unterstützender und für mich viel Zeit habender und wissensreicher Urologe hat mich meine systemische PC-Erkrankung von vor 19 Jahren -mit einer ersten (und bisher letzten) Knochenmetastase vor 9 Jahren- bis heute gut überleben lassen"!

    Wenn Du sagst, "NATÜRLICH dank Leibowitz", so ist das nicht beweisbar!

    Ich würde nie sagen "natürlich dank meines guten Urologen" habe ich 19 lange systemische PK Jahre überstanden.

    Bevor man seine Behandlungs-Entscheidungen trifft muss man sich selbst informieren und von guten kompetenten Ärzten beraten lassen. Im Endeffekt ist das Ergebnis aber immer wesentlich auch Glücksache (Wie ich immer sagte: "Las Vegas lässt grüssen").

    Wie Du selbst sagst: Medizin ist keine Ingenieurwissenschaft!

    Alles Gute für Dich

    Herzliche Grüsse von Ingenieur zu Ingenieur!
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Bericht in Myprostate.eu: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=69&page=report

  8. #28
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    Hallo WJ,
    dem kann ich bei all meiner Kritikfähigkeit voll zustimmen: es mutet an, als ginge ich einen Königsweg. Das schließt hohe Kontrollaktivität, Achtsamkeit und intelligente Beratung ein. Solche bescheiden agierenden kompetenten Begleitärzte sind hier nur schwer zu finden. Aber es gibt sie, die Patienten zugewandten aber auch mutigen medizinischen Begleiter. Das hängt natürlich auch stark vom Patienten ab, solche Menschen zu finden.
    Lieben Gruß
    Christian.
    Christian (L)

  9. #29
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    Hallo Klaus,
    Deine Ausgangasituation hätte für moderne, mutige, wenig egoistische S3-Urologen auch für Active Suveillance gereicht. Du kannst Deinen Erfolg nicht einem sondern vielen Ärzten Deiner häufigen Therapien zuschreiben.
    Du hast gute Urologen gefunden, die nichts "kaputt" gemacht haben.
    Gatuiere.
    Herzlichen Gruß
    Christian

    Hinweis: bitte schaue in www.prostatecanceroncology.org nach, wie stark Dr. Leibowitz mehrfache Zyklen der Anwendungen von Bicalutamid ablehnt und warum. Der Prostatakrebs kann sich davon auch ernähren - muß aber nicht. Wird häufig durch Spritzen verdeckt. Falls PSA steigt, sofort Casodex absetzen.
    Christian (L)

  10. #30
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    Zitat Zitat von cligensa Beitrag anzeigen
    ...wie stark Dr. Leibowitz mehrfache Zyklen der Anwendungen von Bicalutamid ablehnt und warum. Der Prostatakrebs kann sich davon auch ernähren - muß aber nicht. Wird häufig durch Spritzen verdeckt. Falls PSA steigt, sofort Casodex absetzen.
    Meiner Meinung nach wird das häufig übergewichtet. Ich würde auch niemals z.B. Bicalutamide im zweiten ADT Zyklus weglassen, aus Furcht davor dieses Antiandrogen würde zum Agonisten mutiert haben. Das ist eine unbelegte Angstmache. Beispielsweise zeigen die SWOG9426 Daten bei Antiandrogene Withdrawal nach steigendem PSA unter ADT2:

    PSA responses were noted in

    • 24% of patients pretreated with flutamide,
    • 13% of patients pretreated with bicalutamide,
    • 25% of patients pretreated with nilutamide.
    Es profitieren demnach nur etwa 13% der Bicalutamide Anwender von einem Antiandrogene Withdrawal Phenomenon. Bei 87% der Patienten hat der PSA Anstieg einen anderen Grund. Hat Bicalutamde in den zurückliegenden IADT Zyklen funktioniert, besteht kein Grund es nicht wieder einzusetzen! Steigt der PSA Wert unter ADT2/3 aber an, dann sollte man das Antiandrogen absetzen, oder direkt von Bicalutamide auf Enzalutamide wechseln. Leider gibt es auch bei Enzalutamide ein Antiandrogene Withdrawal Phenomenon, aber noch seltener als bei Bicalutamide.

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