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Thema: K2 Vitamin/Nahrungsergänzung und seine Eigenschaften

  1. #1
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    K2 Vitamin/Nahrungsergänzung und seine Eigenschaften

    Hallo@all,

    die Fülle der sinnvollen und nutzlosen Nahrungsergänzungen/Vitamine möchte ich erweitern um ein - wie ich meine - sehr vernachlässigtes.
    Interessant sind Eigenschaften der Calziumverwertung und Einlagerungshilfen in den Knochen.

    Mittlerweile dürfte die Calziumsubstitution - durch das Angstgespenst Osteoperose - auch negative Folgen an den Gefäßablagerungen zeigen wie auch in Nieren, Blase usw.
    die Ablagerungen bei Überschüssen sind nicht mehr zu übersehen.

    Lest selber, was man verbessern, optimieren kann, besonders interessant für Schwerbetroffene die eine systemische Therapie machen müssen.

    Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Vitamin, welches dafür sorgt, dass Calcium in den Knochen eingelagert und nicht in den Arterien deponiert wird. So könnte es gleichzeitig Arteriosklerose und Osteoporose vorbeugen. Die neueste Forschung zeigt, dass Vitamin K2 genau diese Fähigkeit hat.

    Vitamin K2 - der entscheidende Faktor

    Auf den ersten Blick haben Arteriosklerose und Osteoporose wenig gemeinsam. Beide treten mit zunehmendem Alter immer häufiger auf. Sowohl Osteoporose als auch Arterienverkalkung entstehen nicht über Nacht, sondern entwickeln sich Schritt für Schritt über Jahrzehnte. Solange es zu keinem Herzinfarkt oder Knochenbruch kommt, spürt man beide kaum. Die Gemeinsamkeiten scheinen hier zu enden. Erst als Wissenschaftler die Wirkung von Vitamin K2 genau erforschten, kamen sie zur erstaunlichen Erkenntnis, dass Vitamin K2 gleichzeitig für kräftige Knochen und saubere Arterien sorgt. Vitamin K2 wird so zum entscheidenden Faktor zur Vorbeugung dieser beiden Zivilisationskrankheiten.

    Was ist Vitamin K ?

    Vitamin K ist eigentlich eine ganze Gruppe von fettlöslichen Vitaminen, die für eine funktionierende Blutgerinnung - und wie sich jetzt herausstellt - auch für starke Knochen und gesunde Arterien lebensnotwendig sind. Vitamin K aktiviert Proteine in unterschiedlichsten Organen: Den Blutgerinnungfaktor in der Leber, Osteocalcin in den Knochen und MGP in den Arterien. Diese Proteine helfen, Blut zu gerinnen, Calcium in den Knochen zu binden und die Arterien von Calciumablagerungen zu reinigen. Ein Mangel an Vitamin K wird deshalb mit einem erhöhten Risiko für Arteriosklerose und Osteoporose in Zusammenhang gebracht.

    Vitamin K reguliert Calcium

    Aufmerksame Ärzte wissen schon lange, dass Patienten mit einem Mangel an Calcium in den Knochen einen Überschuss an Calcium in den Arterien haben und umgekehrt. Der Mangel an Calcium in den Knochen führt zu Osteoporose, während Calciumablagerungen in den Arterienwänden zu koronaren Herzkrankheiten und anderen Formen von Herz-Kreislauf-, Nieren- und neurodegenerativen Krankheiten führen. Studien haben gezeigt, dass der Calciumstoffwechsel ohne Vitamin K nicht funktioniert.

    So wirkt Vitamin K2

    Vitamin K aktiviert die GLA Proteine (Gamma-Carboxylglutaminsäure), welche für die Steuerung von Calcium wichtig sind. Bisher wurden fünfzehn dieser Proteinarten gefunden. Vitamin K, und nur Vitamin K, aktiviert diese Proteine. Ohne aktivierte GLA-Proteine wandert Calcium unkontrolliert aus den Knochen in die Arterien und andere weiche Gewebearten.

    So schützt Vitamin K2 die Knochen

    Das bekannteste GLA-Protein heißt Osteocalcin. Es benötigt Vitamin K2, um Calcium in den Knochen einzulagern. Bei einem Mangel an K2 kann Osteocalcin Calcium nicht regulieren, wodurch sich der Calciumgehalt in den Zähnen und Knochen vermindert und diese porös werden. Gleichzeitig lagert sich Calcium in den Arterien ein. Vitamin K2 hat in Studien gezeigt, dass es diesen Vorgang umkehren kann.

    So schützt Vitamin K2 vor Arteriosklerose

    Vitamin K2 aktiviert Matrix-Gla-Protein (MGP), welches für die Regulierung von Calcium in den Arterienwänden zuständig ist. Besteht ein Mangel an Vitamin K, so können diese Proteine nicht aktiviert werden, was zu Calciumablagerungen in Form von arteriosklerotischer Plaque führt. Das erklärt auch, warum Patienten, die Blutgerinnungshemmer (z. B. Cumarine) - welche die Wirkung von Vitamin K hemmen - einnehmen, unter beschleunigter Arteriosklerose leiden.

    Studien beweisen die Wirkung

    Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Vitamin K2 und Herzerkrankungen wurde im Rahmen einer groß angelegten, gut kontrollierten klinischen Studie erstmals 2004 in der Rotterdam Herz-Studie beschrieben. An dieser niederländischen Studie über einen Zeitraum von 10 Jahren nahmen 4807 Frauen und Männer im Alter von 55 Jahren oder älter teil. Es wurde nachgewiesen, dass jene Teilnehmer, die über diesen Zeitraum Vitamin K2-reiche Nahrung zu sich nahmen, deutlich weniger Kalkablagerungen in den Arterien aufwiesen.

    Gleichzeitig hatten diese Personen ein 50% verringertes Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben. Diese Reduzierung zeigte sich nur bei Personen, die mehr als 32 mcg Vitamin K2 pro Tag zu sich nahmen - und nicht bei jenen, die viel Vitamin K1 konsumierten. Eine Auswertung von 7 Doppelblindstudien, bei denen Erwachsene Vitamin K2 als Nahrungsergänzung verabreicht wurde ergab, dass es das Risiko von Wirbelbrüchen um 60%, von Hüftfrakturen um 77% und das Risiko für alle Frakturen, die nicht den Wirbelapparat betreffen, um erstaunliche 81% senkte. Vitamin K2 hat auch gezeigt, dass es den Abbau der Knochendichte bremsen kann.

    Vitamin K in der Nahrung

    Vitamin K kann nicht vom Körper hergestellt werden. Der Mensch ist daher größtenteils von der Zufuhr über Nahrungsmittel abhängig. Es gibt jedoch eindeutige Anzeichen dafür, dass die westliche Bevölkerung aufgrund ihrer Ernährung zu wenig Vitamin K zu sich nimmt. Die zwei wichtigsten Arten von Vitamin K sind K1 (Phyllochinon) und K2 (Menachinon). Vitamin K1 findet man in grünem Blattgemüse, wie Spinat, Kohl und Brokkoli. Allerdings wird nur sehr wenig Vitamin K1 vom Körper aufgenommen. Nur etwa 10% der Gesamtmenge kommen in den Blutkreislauf.

    Zusätzlich verarbeitet die Leber bereits einen Großteil des K1 für die Blutgerinnung, wodurch für alle anderen Gewebe noch weniger übrig bleibt. Dies erklärt, warum Vitamin K1 keine oder nur sehr geringe Wirkung auf die Gesundheit von Herz und Knochen hat. Vitamin K2 hingegen hat eine außergewöhnlich hohe Bioverfügbarkeit und wird vom Körper optimal aufgenommen. Deshalb ist Vitamin K2 die wirksamste Form von Vitamin K. Es kommt hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln wie z.B. Fleisch, Innereien, Butter, Eidotter und in bestimmten Käsesorten vor. Die-se Nahrungsmittel enthalten jedoch nur wenig K2 und müssten daher in großen Menge konsumiert werden.

    Vitamin K2 kann auch teilweise in einem gesunden Darm von bestimmten Bakterien produziert werden. Die beste Quelle für natürliches Vitamin K2 ist das aus fermentierten Sojabohnen hergestellte traditionelle, japanische Natto-Gericht. Leider reduziert der intensive Geruch und gewöhnungsbedürftige Geschmack von Natto die Attraktivität für die westliche Welt. Natto hat eine außergewöhnlich hohe Konzentration an natürlichem K2 in Form des langkettigen Menachinon-7 (MK-7). Natto wird in Japan seit Generationen oft täglich und bereits zum Frühstück mit Reis gegessen.

    Ist natürliches Vitamin K2 sicher ?

    Natürliches Vitamin K2 ist kein Medikament, sondern eine natürliche Nahrungsergänzung, frei von Nebenwirkungen. Vitamin K verursacht keine zu hohe Blutgerinnung, denn die für die Blutgerinnung veranwortlichen Proteine haben nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit für Vitamin K. Sobald eine Sättigung erreicht ist, kann Vitamin K die Blutgerinnung nicht mehr beeinflussen. Dr. Cees Vermeer von der Universität Maastricht vergleicht dies mit der Einnahme von Vitamin C, welches für den Aufbau von Kollagen benötigt wird. Nimmt man zuviel Vitamin C zu sich, entsteht dennoch kein Überschuss an Kollagen. So führt auch eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K nicht zu einer erhöhten Blutgerinnung. Diese Prozesse regeln sich von selbst.

    Neueste Studien zeigen, dass sich die tägliche Einnahme von 45mcg Vitamin K2 nicht störend auf die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten auswirkt und kein Risiko für die Bildung von Blutgerinsel darstellt. Dennoch sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, falls man Blutverdünner einnimmt und natürliches Vitamin K2 verwenden möchte.

    Schützen Sie Ihre Gesundheit
    Vitamin K2 ist eines der interessantesten Vitamine dieses Jahrzehnts. Indem es Calcium in den Knochen einlagert und aus den Arterien entfernt, kann uns Vitamin K2 vor Herzkrankheiten und Osteoporose schützen.

    Grüsse
    Hans-J.

  2. #2
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    hallo,
    K2 aus Nattokinase nehme ich schon jahrelang ein. Allerdings nur ein Qualitätsprodukt!
    Dafür ist die Firma 'Jarrow' bekannt; ein sehr gutes Labor in den USA.
    Die haben in Berlin nun eine Verkaufsstelle übers Internet.
    Auch der Brokkoliextrakt dort ist mein Favorit!

    Übrigens: Ich habe mit der Firma nichts zu tun, bekomme auch keine Vergütung usw.
    Ich denke aber, es sollen auch andere hier davon was haben!
    Also hier er Link:

    http://www.jarrow.de/vitamine/17-jarrow-mk-7.html

    Otto

  3. #3
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    JARROW ist OK, ich empfehle aber eher eine Vitamin-D/K Kombikapsel:



    Vitamin D3 (as cholecalciferol) 5000 IU
    Vitamin K2 (as menaquinone-4) 1000 mcg
    Vitamin K2 (as menaquinone-7) 100 mcg

  4. #4
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    hallo,
    kenne ich auch, ich kaufe dort schon jahrelang ein bei Life Extension.
    Die haben sehr gute Sachen! Der Grünteeextrakt zB.
    Von denen habe ich die Vit D 3 zu 5000 IE, daher habe ich das K2 von Jarrow, weil ich dort auch den Brokkoliextrakt kaufe.

    Es gibt da noch eine sehr gute Adresse:

    http://biotikon.de/shop/produkt.php?aktive_nr=23

    Dieses Lycopin kaufe ich dort und auch die OPC Produkte. Die schwindeln nichts zusätzlich rein.

    Also sind wir uns wieder einig!
    Otto

  5. #5
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    Hallo Otto, Andi und Interessierte,

    wir wollen ja alle optimale und synergistische Effekte von NEM und dann auch noch seriös.
    Hier noch eine Quelle für Brokkolisprossen in einer Konzentration, die schwerlich über die Nahrung optimal zuzuführen ist, wegen
    Zubereitungsverluste usw.

    http://gall.co.at/de/search?page=sea...ossen&x=16&y=5

    Grüsse
    Hans-J.

  6. #6
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    Deine obige Quelle gibt leider den Wert für Glucoraphane nicht an,
    das hier schon, ich nehme es seit ca. 4 Wochen:

    http://www.jarrow.de/kraftvoller-zel...173290608.html

    Da wir also mit den NEM's kundig sind, müssten wir 100 Jahre alt werden! Toll.

    Otto

  7. #7
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    Hallo Otto,

    bei Glucoraphane ist Deine Quelle top. Da gebe ich mich geschlagen und muß um gleichzuziehen, eine Tablette mehr einwerfen.
    Mal sehen, ob ich etwas mehr bewirke bei der Anflutung mit 39,8°C im Zeitablauf.

    Hans-J.

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