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Thema: "Nur Tumorzellen zu bekämpfen, reicht nicht aus!"

  1. #1
    Harald_1933 Gast

    "Nur Tumorzellen zu bekämpfen, reicht nicht aus!"

    „Wir müssen viel mehr miteinander reden als bisher!“, fordert Professor Kerstin Junker, Präsidentin des Jahreskongresses der ESUR, und meint damit Kliniker und Grundlagenforscher. Kongress-Schwerpunkte sind unter anderem immunologische Fragen und Mechanismen der Therapieresistenz bei urologischen Tumoren.

    Bitte, hier weiterlesen.

    "Ich wurde dazu erzogen, das Leben als etwas zu betrachten, das erforscht werden muss"
    (Bertrand Piccard)

    Gruß Harald

  2. #2
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    1.340
    Hallo Harald,

    eine wirklich gute Headline in dem Artikel.
    Hat sofort mein Interesse geweckt, wenn auch die weiteren Ausführungen dann wieder der Realität angepasst wurden.

    Das freimütige Eingeständnis, dass die Immunologische Wissenschaft in der Urologie/Onkologie schon vor einigen Jahren einen besseren Stellenwert innehatte, zeigt klar an, wo der derzeitige Stand einzuordnen ist.

    Der Silberstreif am Horizont "Vakzine" und nur diesem Weg konnte ich ausmachen, sagt nichts über die Schwierigkeiten der T- Reg. Zellen und deren Modulation aus.

    Das Tumorzellunterdrückung, Rezeptörchen besetzen, Proteine blockieren, Pathwayblockade, Eiweisse und Enzyme hemmen, modulieren oder ausschalten, nicht ausreicht wissen wir jetzt.
    Schön, dass diese Einsicht wächst.

    Aber wie lange schon, haben Biochemiker, Grundlagenwissenschaftler, Biomediziner, Forschungsschmieden schon mitansehen müssen, dass sich der Tumor bei Widerstand umfunktioniert, nicht nur durch Resistenzbildung, sondern auch das natürliche Immunsystem lahmlegt, neue Umgehungswege findet - an den pharmazeutischen Widerstandsbollwerken vorbei - neue Boten und Signalstoffe freisetzt um sich zu tarnen und weiter aktiv zu sein.

    Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass beim PCa noch sehr viel Nachholbedarf besteht und die Überlegung richtig, noch einmal die Grundlagenforschung zu bemühen.
    Wenn dem so ist, auch ein Eingeständnis, dass auf dem bisherigen Weg wohl der Ansatz evtl. ein Anderer sein könnte.

    "Ironie on"
    Dann nur zu, bevor einige Schwerbetroffene mit Lakrize und Smarties signifikantere Überlebenszeiten bewirken, als die derzeit postulierten.
    "Ironie off"

    Grüsse
    Hans-J.

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