Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 15 von 15

Thema: DaVinci vs. konservativ

  1. #11
    Registriert seit
    12.12.2008
    Ort
    RLP
    Beiträge
    485
    Herr Dr.Zimmermann betreibt eine Praxis mit Schwerpunkt Brachytherapie und hat auch die "Metastudie " kommentiert. "Etwas Werbung in eigener Sache kann nicht schaden!" Das Studiendesign wird nur unzureichend erläutert.
    Jede Behandlungsoption hat Vor-Nachteile und ist mit Risiken verbunden. Vertrauen in den Arzt ( Erfahrung sowieZweit/Drittmeinung) , Gewichtung der Entscheidungsparamenter sowie das eigene Bauchgefühl helfen eine gute Entscheidung zu finden, die immer eine Entscheidung mit Unsicherheit bleibt.
    Frohe Weihnachten an alle und ein gutes Jahr 2014
    Skipper

  2. #12
    Registriert seit
    06.12.2013
    Ort
    Frankfurt/Main
    Beiträge
    988
    Ich öffne diesen alten Thread auf Grund neuer Beobachtungen, die ich hier in der Reha, wo ich z.Zt. bin, gemacht habe. Also von den ca. 250 Patienten, die nach der RPE hier ihre AHB machen, sind die schwerst Inkontinenten ausschließlich mit DaVinci operiert worden. Die behandelnden Aerzte sagen auch hinter vorgehaltener Hand, dass sie eine offene OP wegen der anschließenden Probleme immer vorziehen würden. Und bei welcher "weltberühmten" Klinik es anschließend die meisten Probleme gibt, schreibe ich hier nicht, weil ich keine Lust auf juristische Auseinandersetzungen habe...

  3. #13
    Registriert seit
    07.02.2010
    Ort
    02957
    Beiträge
    223
    Hallo Reinhold2,

    warum Tatsachen verschweigen? Für die Wahrheit kann man doch nicht bestraft werden. Ich habe in einem anderen Thread schon einmal auf Qualitätsfragen zur RPE hingewiesen und am vergangenen Mittwoch anlässlich einer Informationsveranstaltung der Zeisigwaldkliniken "Bethanien" Chemnitz diese Fragen aufgeworfen. "Gute Frage!", war die Antwort, aber Auskünfte dazu könnten evtl. über das zentrale Krebsregister eingeholt werden. Dort habe ich aber noch keinen Zugang gefunden. Unsere Erfahrungsberichte bei "myProstate.eu" sind noch nicht repräsentativ genug, um aussagefähige Daten zu gewinnen. Aber so nach und nach erhöht sich ja die Anzahl der Berichte und jeder kann sich für seine Therapieentscheidung Ratschläge holen. Auf jeden Fall wird die laufende "PREFERE-Studie" erst sehr viel später aussagefähige Daten liefern.
    Helfen wir uns doch selbst und nennen das "Kind" beim Namen.

    Gruß

    Roland

  4. #14
    Registriert seit
    10.08.2009
    Ort
    München
    Beiträge
    149
    Hallo Reinhard2,

    wenn hier schon nach eigenen Erfahrungen recherchiert wird, da offensichtlich neutrale Statistiken hier in D nicht zu erhalten sind:

    Ich wurde offen operiert (hatte allerdings - wie sich nach der OP herausstellte - Kapselüberschreitung) und hatte keinerlei Beschwerden, war auch in keiner REHA. Der Operateur war sehr erfahren. Wie ich seinerzeit von ihm hörte, "schwörte" er auf die offene OP. Jetzt allerdings (6 Jahre später) schwört er auf die laparoskopische/Da Vinci Methode.

    Natürlich kann man sich jetzt fragen: Überzeugung und Erfahrung (gehe mal davon aus, dass diese hier mit ja zu beantworten ist) und/oder "mehr oder weniger" sanfter wirtschaftlicher Druck (so ein Gerät ist höllisch teuer und muss sowohl in einer privaten - da sicher verstärkt - aber auch in einer öffentlichen Klinik gut ausgelastet werden). Wie schwerwiegend dieses zweite Argument wiegt, wer kann das mit Bestimmtheit beantworten ? Hat jemand schon einmal gehört, ob ein Da Vinci-OP-Fan wieder zur herkömmlichen offenen Variante zurückgefunden hat ? Wäre vielleicht interessant.

    Ich weiß, mein Beitrag macht Deine Entscheidung nicht leichter. Aber Du wolltest ja mal etwas von Betroffenen mitbekommen.

    Hier übrigens ein Hinweis aus dem Internet (universimed.com):

    Seit Dezember 2004 wird die roboterunterstützte, laparoskopische radikale Prostatektomie an der Universitätsklinik für Urologie in Innsbruck durchgeführt. Als Indikationen für den Eingriff sehen wir – wie bei der offenen Prostatektomie – ein klinisch organbeschränktes Prostatakarzinom mit einem PSA-Wert unter 15ng/ml. Zusätzlich sollte der BMI unter 30 sein, das Prostatavolumen unter 80g liegen und keine Verwachsungen intraabdominell oder präperitoneal vorliegen.

    Vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter.

    Viel Glück und Erfolg

    Werner

  5. #15
    Registriert seit
    06.12.2013
    Ort
    Frankfurt/Main
    Beiträge
    988
    @ Werner
    ey, ich bin in der Reha, d.h. Ich hab die OP (offen) schon hinter mir!

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •