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Thema: Habe mich hier angemeldet … weiss nicht warum

  1. #11
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    Hallo Ihr lieben Mitstreiter,

    solange Frank sich nicht zu den aufgekommenen Fragen und Hinweisen äußert, wird jeder noch so gut gemeinter Beitrag zur Kaffesatzleserei.

    Also lieber Frank, auch wenn Dich die Diagnoseim Moment sehr beutelt, gehe bitte auf die Fragen und Hinweise so weit es Dir möglich ist ein. Dann wird auch der eine oder andere Rat Dir die nötige Sicherheit geben, die richtige Entscheidung zu treffen.

    Herzliche Grüße
    Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  2. #12
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    Hallo zusammen.
    Dank für eure antworten. Sorry auch die späte Antwort. Bin nicht täglich im Netz.
    Dachte aber auch das man informiert wird bei Antworten.

    Begonnen hat das hier vor etwa zwei Jahren mit häufigerem Harndrang. Der Hausarzt meinte Prostata ist etwas vergrößert und es sein eine ältere Entzündung oder so und verschrieb Prostagutt.
    Letzten Oktober wurde dann Blut abgenommen und zu einem Urologen verwiesen.
    Hier nun wieder Bauabnahme .. Termin Biopsie.( 12 Punkte.) ……Beim Gespräch dann wollte der Urologe gleich nen Termin machen mit eben alles muss schnell raus.
    Lothar fragte „Hast Du vertrauen zu deinem Urologen/In“.
    Mir war es schock genug, und ging mir alles auch viel zu schnell.
    Holte also zwei weitere Meinungen ein .. landete dann bei der Da Vinci Methode.
    Grüße Frank

  3. #13
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    angst macht alles etwas, weil ich mich noch nicht genug informiert habe, wie es danach weitergeht.
    Inkontinenz, Sex etc.
    Momentan bilde ich mir ein dass jeder mich neuerdings komisch anguggt.
    Irgendwie fühle ich mich auch hmm wie erklären ...
    Meine Frau sagt klaro, das packen wir ... aber was soll ja auch sie anders sagen?

  4. #14
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    Mein lieber Frank! Leider hat hier keiner eine Kristallkugel, aus der Deine Zukunft und Deine Werte (Biopsieergebnis, Prostatagröße etc.) abgelesen werden kann. Insofern kann Dir hier kein fachlich/sachlich fundierter Rat erteilt werden, zumal Du Dich so anhörst bzw. liest, als wäre Deine Entscheidung zur RPE bereits gefallen. Dann kann ich allerdings den Titel Deines Threads verstehen: Fragen/Anregungen sind reichlich gegeben worden - jetzt mußt Du Antworten liefern, sonst frage ich mich auch, warum Du Dich hier angemeldet hast. cu - Wolfgang

  5. #15
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    Hallo Wolfgang.
    Dank für Antwort.
    Scheint hier ein Profi-Forum zu sein.
    Angemeldet habe ich mich zu hmm mit vielen Fragen oder ... eher danach.

  6. #16
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    alle Untersuchungen habe ich hinter mir.
    Da führt kein Weg vorbei. Ist wie es ist.
    Ende des monats eben OP.
    mir geht es um das danach.
    Fragen? Gerne.

  7. #17
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    Ängste ...

    Zitat Zitat von Frank0001 Beitrag anzeigen
    angst macht alles etwas, weil ich mich noch nicht genug informiert habe,
    wie es danach weitergeht.
    Inkontinenz, Sex etc.
    ...
    Meine Frau sagt klaro, das packen wir ...
    Ja klar hast Du Angst, lieber Frank, wer hätte das nicht vor dieser Operation.
    Du brauchst hier nicht zwingend Daten und Diagnosen reinzuschreiben.
    Die bräuchte es nur, wenn Du noch die richtige Therapie suchen würdest,
    aber dieser Entscheid ist ja längst schon gefallen.
    Wichtiger ist es, dass Du mit Deinen Ängsten klarkommst.
    Ob Du hinterher kontinent und potent, oder inkontinent und impotent
    sein wirst, geheilt oder nicht, kann Dir keiner sagen, auch nicht, wenn
    Du jedes Detail bekannt gibst zu deiner Diagnostik. Da geht es um
    statistische Chancen in %. Wissen tust Du erst hinterher.
    Die "Information" besteht dann aus den Fakten nach der OP,
    aus denen Du dann eben das Beste machen musst.
    Dabei werden Dir hier Mitbetroffene gerne mit Rat beistehen.

    Deine Frau sagt das richtig:
    Klaro, das packt ihr ... zusammen, denn schliesslich seid ihr
    ja glücklich verheiratet.
    Vertrau ihr!

    Carpe diem! Nimm den Tag!
    Hvielemi / Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  8. #18
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    Zitat Zitat von Frank0001 Beitrag anzeigen
    alle Untersuchungen habe ich hinter mir.
    Da führt kein Weg vorbei. Ist wie es ist.
    Ende des monats eben OP.
    mir geht es um das danach.
    Fragen? Gerne.
    Du schreibst, es "Ist wie es ist". Kann sein, kann nicht sein.

    Wer hat Dir denn gesagt, "wie es ist"? Dein Urologe, nehme ich an. Derselbe Urologe, der Dir dann gesagt hat, dass an der OP "kein Weg vorbei führt". Kann sein, kann nicht sein.

    Es ist Dein Körper, Deine Prostata, Deine Gesundheit, Dein Leben nach der OP mit ihren eventuellen Nebenwirkungen.

    Und da fällt Dir nichts Anderes ein als "Ist wie es ist" und "führt kein Weg dran vorbei"??? Das kann doch nicht wahr sein!

    Hast Du kein Interesse, mehr Details über Deinen Tumor zu erfahren? Mehr über zusätzliche Diagnostik? Mehr Details über Therapiealternativen? Willst Du nicht ein selbstbestimmter Patient werden, der nicht die Hacken zusammenschlägt, wenn sein Arzt sagt "Ab auf den OP-Tisch"??

    Wenn Du diese Fragen alle mit "Nein" beantwortest, dann lass' Dich halt operieren, ohne zu wissen, ob das wirklich die beste Alternative für Dich ist. Sorry, wenn das alles ein bisschen aggressiv klingt, aber ich kann einfach nicht verstehen, dass sich jemand offenbar ohne Gegenwehr zu einer schweren OP schicken lässt, wie das anscheinend bei Dir der Fall ist.

    Schorschel

  9. #19
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    Hallo Frank,

    ich zitiere der Einfachheit halber hier mal aus meiner Schrift "Erster Rat". Den gesamten Text findest Du im Kopf dieser Seite unter "Wichtige Links" => "Basiswissen":

    Die psychische Seite


    Die wenigsten Männer machen sich nach der Krebsdiagnose und bei der Therapie-Entscheidung klar, welche psychischen Probleme nach einer Therapie, die die Gefahr bleibender belastender Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz birgt, auf sie und ihre Ehefrau/Partnerin zukommen können. Lesen Sie darum vor Ihrer Entscheidung im "Forumextrakt“ auch die Seiten "PK und Psyche“ und "PK im Kopf“. Noch einmal: Die "Therapie light“ gibt es nicht!
    Übrigens: Als Krebspatient haben Sie einen Anspruch auf psychologische Hilfe, das wird Ihnen Ihr Urologe möglicherweise auch nicht gesagt haben.
    Diese Empfehlungen spricht die Leitlinie aus:


    • Dem Patienten sollte ein interdisziplinäres Behandlungsteam zur Verfügung stehen (einschließlich psychosozial bzw. psychoonkologisch sowie palliativmedizinisch geschultem Fachpersonal).
    • Patienten mit Prostatakarzinom sollte im Zuge einer fachspezifischen Rehabilitationsmaßnahme eine psychoonkologische Betreuung zur Unterstützung der
      Krankheitsver
      arbeitung angeboten werden.
    • Dem Patienten sollte eine psychosoziale und psychoonkologische Unterstützung bei psychischen, sexuellen oder partnerschaftlichen Problemen angeboten werden.


    Die Psychoonkologie ist eine interdisziplinäre Form der Psychotherapie, die sich mit den psychischen und sozialen einschließlich sozialrechtlichen Bedingungen, Folgen und Begleiterscheinungen einer Krebserkrankung befasst. Psychologische Behandlung hat nichts mit dem Behandeln einer psychischen Erkrankung, sondern dem Behandeln einer psychischen (seelischen) Notsituation zu tun.
    Sie können, wenn Ihre Erkrankung Ihnen seelisch zu schaffen macht, einen Psycho-Onkologen Ihrer Wahl konsultieren, die GKVn übernehmen die Behandlungskosten. Unter der folgenden Web-Adresse finden Sie eine nach Postleitzahlen geordnete Liste von Psycho-Onkologen in Deutschland:


    Das Schlechteste, was Sie machen können, ist, nur noch über Ihre Erkrankung nachzugrübeln, darüber, worum es gerade Sie getroffen hat, und dabei die Lebensfreude zu verlieren.


    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben!

    Ralf
    Geändert von RalfDm (08.02.2014 um 10:58 Uhr) Grund: editoriell nachbearbeitet

  10. #20
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    Zitat Zitat von Frank0001 Beitrag anzeigen
    Scheint hier ein Profi-Forum zu sein.
    Die meisten hier haben eine mehr oder weniger lange PCa-Geschichte, also ein gerütteltes Maß an einschlägigen Erfahrungen. Schorchels Beitrag kann ich mich nur anschließen. Aber wie heißen zwei der kölschen 10 Gebote: "Et is wie et is" und "et hät noch immer joot jejangen". Ich wünsche Dir, daß es so bei Dir ausgeht. cu - Wolfgang

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