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Thema: Habe mich hier angemeldet … weiss nicht warum

  1. #21
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    Hi Schorschel

    Ein sehr schoener Beitrag, Du hast in Deiner Aufzaehlung allerdings unterschlagen, dass es auch sein Krebs ist.

    Ich waere an der Stelle von Frank sehr daran interessiert, wie ich mit groesstmoeglicher Chance im Alter von 54 Jahren diesen Mist vom Leibe kriege.

    Schreib ihm doch einfach, welche Alternativen Du zu bieten haettest; ein PSA von 22 ist schon recht heftig.

    Welche waeren das denn ???? Welche "Gegenwehr" schlaegst Du denn vor ???

    Ich bin gespannt !!

    Gruss aus der Ferne

    Reinhard

  2. #22
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    Nur die Frage, wie weiter danach?

    Zitat Zitat von spertel Beitrag anzeigen
    ... im Alter von 54 Jahren diesen Mist vom Leibe kriege.
    ein PSA von 22 ist schon recht heftig.

    Welche "Gegenwehr" schlaegst Du denn vor?
    Danke Reinhard, dass Du der Infragestellung von Franks
    Therapieentscheid ein Ende setzt.
    Er hat sich mit gutem Grund für die RPE entschieden:

    Der früheste Zeitpunkt, in dem Prostatakrebs entsteht,
    ist nach der Pubertät, also mit etwa 16 Jahren.
    Franks Krebs ist nun also maximal 38 Jahre alt.
    Bis ein Tumor überhaupt nachweisbar wird,
    braucht es rund 30 Verdoppelungszyklen.
    Dann hat er einen PSA von sagen wir mal 2.5ng/ml.
    Er hat also etwa 34 Verdoppelungszyklen durchgemacht,
    bis er die 20ng/ml gerissen hat.
    (Dass eine Prostataentzündung ausgeschlossen wurde,
    setze ich voraus).
    Auch mit der daraus resultierenden längstmöglichen
    Verdoppelungszeit von 15 Monaten kann das kein Tumor sein,
    den man eben mal "aktiv beobachtet" und Däumchen dreht.
    Unter jeder anderen Annahme wären die Verhältnisse noch
    ungünstiger. Dieser Tumor muss aggressiv therapiert werden,
    denn Frank möchte noch viele Jahrzehnte leben.

    Um das in groben Zügen zu sehen, reichen die vorliegenden
    knappen Daten aus, zumal Frank die volle übliche Diagnostik
    durchlaufen hat.

    Es kann hier also nur um die Frage gehen, wie weiter danach?

    Carpe diem!
    Hvielemi / Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  3. #23
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    Hallo zusammen.

    Ja, richtig Konrad.
    Habe alle Untersuchungen durchlaufen und der Op Termin steht fest.
    Zu Allen anderen Alternativen wurde mir abgeraten.


    "Es kann hier also nur um die Frage gehen, wie weiter danach?"
    Ja, darüber habe ich mich noch nicht informiert.
    Danke und Gruß
    Frank

  4. #24
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    Zitat Zitat von Frank0001 Beitrag anzeigen
    Ja, darüber habe ich mich noch nicht informiert.
    Dazu kann Dir jetzt ohnehin noch niemand sinnvollen Rat geben,
    denn das hängt vom Ergebnis der OP ab, wie ich bereits
    in Beitrag #17 erläuterte.
    Dass dies bestmöglich ausfalle, wünscht Dir sicher nicht nur ich,
    sondern wohl Alle, die hier mitlesen und -schreiben.

    Carpe diem!
    Hvielemi / Konrad

  5. #25
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    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    denn das hängt vom Ergebnis der OP ab, wie ich bereits
    .
    Ja, denke ich auch, das sagte auch der Chirurg beim letzten Gespräch.
    Dennoch ....vielen Dank an alle.
    Gruß
    Frank
    (Scheiss Sache)

  6. #26
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    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    Danke Reinhard, dass Du der Infragestellung von Franks
    Therapieentscheid ein Ende setzt.
    Er hat sich mit gutem Grund für die RPE entschieden:
    ...
    Dieser Tumor muss aggressiv therapiert werden,
    denn Frank möchte noch viele Jahrzehnte leben.

    Um das in groben Zügen zu sehen, reichen die vorliegenden
    knappen Daten aus, zumal Frank die volle übliche Diagnostik
    durchlaufen hat.


    Es kann hier also nur um die Frage gehen, wie weiter danach?

    Carpe diem!
    Hvielemi / Konrad
    Woher weißt Du das alles, Konrad???

    Außer einem PSA von 22 kenne ich keine "vorliegenden knappen Daten". Nichts gegen Deine spekulative Rechnerei, aber wie artisun richtig schreibt...

    also ich lese bis jetzt nur einen Beitrag von Frank, da schreibt er einmalig PSA 22 - mehr nicht. Keine PSA Entwicklung, Kontrollmessung, oder gar Biopsie. Evtl. habe ich etwas überlesen, aber wenn das alles ist, operiert meiner Meinung nach niemand.
    ...wissen wir absolut nichts über Franks Krebs, "sein Krebs", wie Spertel zu Recht schreibt. Habe ich irgendwo etwas überlesen? Kein Profil - nichts da an Infos.

    Und ein PSA von 22 heißt zunächst einmal gar nichts, außer dass man herausfinden muss, warum er so hoch ist. Vielleicht ist das bei Frank ja alles perfekt abgelaufen, aber mitgeteilt hat er uns davon nichts. Ist natürlich sein gutes Recht.

    Aber Deine Schlussfolgerungen, lieber Konrad, verblüffen mich - milde ausgedrückt - sehr. Für mich klingt dieser Fall bis zum Vorliegen anderer Diagnostik eher nach der üblichen "Das Ding muss raus"-Vorgehensweise der Standard-Urologie.

    Lieber Frank, all das ist völlig o.k., denn es geht ja um Dich - all das ist Dein gutes Recht. Du kannst und sollst machen, was immer Du für richtig hältst. Aber ich verstehe offen gestanden nicht, warum Du hier schreibst, wenn Du Deine Diagnostik für Dich behältst. Und ich verstehe von mir hochgeschätzte Mitstreiter nicht, die ohne belastbare Daten Deine OP-Entscheidung kritiklos stützen.

    Ich wünsche Dir alles Gute!!!

    Schorschel

  7. #27
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    Zitat Zitat von spertel Beitrag anzeigen
    Hi Schorschel
    ...
    Welche "Gegenwehr" schlaegst Du denn vor ???
    Lieber Reinhard!

    "Gegenwehr" war, wenn Du meinen Beitrag liest, nicht gegen den Tumor, sondern gegen die von mir vermutete Standard-Empfehlung zur OP gemeint. Und diese Gegenwehr kennst Du: Diagnostik und nochmal Diagnostik. Und erst wenn man dann möglichst gut Bescheid weiß, kann man über die optimale "Gegenwehr" gegen den Tumor nachdenken. Aber all das weißt Du ja mindestens genauso gut wie ich...

    Ich wünsche Dir noch viel Spaß auf Deiner jüngsten Weltenbummelei!! :-))

    Schorschel

  8. #28
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    Hab mich angemeldet... weis nicht warum

    Zitat Zitat von Frank0001 Beitrag anzeigen
    .

    (Scheiss Sache)
    Ja Du hast recht, es ist ein Scheiss Problem, lieber Frank,
    gerade in Zeit vor der OP.
    Ich kann Dir nur erzählen was mir geholfen hat.
    Vor der OP war ich sehr viel mit meinen Kinder (3 Stück und alle schon Erwachsen) zusammen
    und nach der OP bin ich noch mit Katheter und "Schlauch im Bauch "
    in die REHA, meine Frau war mit, das hat uns viel gebracht;
    Du kannst Dich auch gerne über eine persönliche Nachricht melden !

    Wir drücken Dir alle die Daumen
    Gruß Lothar
    Lothar

  9. #29
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    Sorry, Schorschel...

    Natuerlich hast Du recht; Deine Interpretation der "Gegenwehr" war ja klar und eindeutig ! Dies anders darzustellen war duemmlich, ich bitte daher um Entschuldigung. Wer richtig lesen kann war schon immer klar im Vorteil.

    Allerdings wuesste ich schon gerne, welche umfangreiche Diagnostik, ganz konkret in diesem Fall, zu anderen Konsequenzen fuehren koennte.

    Man kann hoffen, sollte sich aber auch nicht einreden, dass ein Grossteil des PSA durch entzuendungsbedingte Vorgaenge entstanden sein koennte. Hier koennten natuerlich Angaben zur Biopsie (Anzahl und prozentualer Befall) hilfreich sein.


    @ Frank

    Bei einem PSA von 22 waere gruendlichst zu ueberlegen, ob die Da Vinci-Methode die geeignete Wahl ist. Im Zuge einer OP waere es in Deinem Fall dringend noetig, so zumindest meine Meinung, dass eine ausgedehnte Entfernung der primaeren Lymphabflusswege und Lymphknoten durchgefuehrt wird,

    Die Moeglichkeit, dass sich schon (Mikro)-Metastasen in den angrenzenden Lk befinden ist durchaus wahrscheinlich. Eine OP mittels Bauchschnitt (war bei mir eigentlich ziemlich schmerz- und problemlos) bietet dem Operateur eine bessere Uebersicht, so ist es zumindest zu lesen bzw. auch logisch. Dies waere aber mit dem Arzt Deiner Wahl zu eroertern.

    @Konrad

    Es freut mich sehr, dass es auch bei Dir erfreuliche Dinge zu vermelden gab. Allerdings komme ich manchmal nicht ganz mit Deinen Berechnungen bez. der VZ klar.

    Ich komme bei Gelegenheit, wenn ich wieder im Lande bin, darauf zurueck: vermutlich bin ich aber einfach nur zu bloede. um da richtig durchzublicken )

    Mathe war in der Schule nie meine Staerke, als ich mal ne 4- geschrieben hatte gab's "Standing Ovations" meiner Klassenkamaraden........

    Es scheint so, als habe ich mich auf diesem Gebiet nicht verbessert !!

    Gruss aus Hue/Vietnam

  10. #30
    Registriert seit
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    Korrektur :

    "Die Moeglichkeit, dass sich schon (Mikro)-Metastasen in den angrenzenden Lk befinden ist durchaus wahrscheinlich"

    Diese Formulierung ist natuerlich unsinnig.

    Bei einem aPSA von 22 ng/ml ist es durchaus moeglich, dass sich bereits (Mikro)-Metastasen in den angrenzenden LK befinden.

    So ist' s wohl eher richtig.....

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