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Thema: Was tun ?

  1. #51
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    Hallo BurgerH, Sie verwechseln mich wahrscheinlich. Bei der Biopsie meines Mannes wurde kein Krebs festgestellt. Nur eine chron. Prostatitis und Vergrößerung. Nun soll er erneut zur Biopsie, diesmal Sättigungsbiopsie, weil PSA bisher 15,9. Deshalb haben wir den Urologen gewechselt um eine Zweitmeinung zu hören und die systematische Durchlöcherung seiner Prostata zu verhindern.. Dieser hat eine umfangreiche Blutuntersuchung gemacht und ihn zur Prostata MRT überwiesen. Dort haben wir einen Termin am 17.März. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung liegen nun vor. Siehe oben
    Viele Grüße Regina

  2. #52
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    Zitat Zitat von Ehefrau Beitrag anzeigen
    ... Neues Labor... überall neues Labor.
    ...
    Der PSA meines Mannes ist binnen 4 Wochen nun von 15,9 auf 9,99 gesunken. Bisher ging es immer nur steil aufwärts.
    ...
    PSA gesamt 9,99 - PSA Fr : 1,72 PSA Quotient 0,17000

    Viele Grüße - schönes Wochenende - Regina
    Hallo Regina,

    das sind gute Nachrichten, denke ich.

    Die drastischen Steigerungen in kurzer Zeit sprachen m.E. ebenso wenig für ein bösartiges Geschehen wie der starke Rückgang, der jetzt gemessen wurde. Immerhin sprechen die 12 negativen Stanzen zumindest dafür, dass - wenn überhaupt - keine großen Herde da sind, denn die wären dann normalerweise bei der Biopsie getroffen worden.

    PCa kennt nur eine PSA-Richtung - langsam aber sicher aufwärts. Zick-Zack-Bewegungen sind nicht krebstypisch.

    Der fPSA-Anteil von 17% ist an der unteren Grenze dessen, was noch als unauffällig eingeordnet wird.

    All das zeigt, dass Aufklärungsbedarf besteht. Meines Erachtens braucht Ihr einen Urologen, der sich um die chronische Prostatitis kümmert und die Diagnostik intensiviert. Auch die BHP muss näher untersucht werden - jenachdem wie die u.U. in die Blase drückt, können sich da Ablagerungen bilden, die zu chronischen Entzündungen führen (war bei mir der Fall).

    Vor allem braucht Ihr Kontinuität und nicht alle zwei Wochen ein neues Labor.

    Ich persönlich würde eine weitere Biopsie solange vergessen, bis die vorhandenen Erkenntnisse schlüssig aufgearbeitet wurden, vor allem das Entzündungsthema.

    Alles Gute wünscht

    Schorschel

  3. #53
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    P.S.: Ich persönlich würde auch mit der MRT warten, bis Ihr mehr wisst. Selbst wenn die mit rektaler Spule laufen soll, ist die Chance klarer, belastbarer Erkenntnisse nach meiner Erfahrung sehr gering (ich hatte 3 davon in 6 Jahren). Man sieht hier nen Fleck und da ein verdächtiges Areal, und dann heißt es, da muss man gezielt biopsieren.

    Daher: Top-Bildgebung erst dann machen, wenn alles abgeklärt ist, und dann gleich gezielt biopsieren. Ohne Biopsie würde ich die MRT vergessen - die wird man Euch nämlich nochmal nahelegen, wenn irgendwann doch nochmal biopsiert werden soll/muss. Und dann hat Dein Mann den Mist 2x zu ertragen.

    Schorschel

  4. #54
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    Hallo Schorschel, ja dummerweise haben beide Urologen ihr Labor gewechselt. Bisher hatten wir eigentlich von dem neuen Urologen einen guten Eindruck, aber Deine Worte machen mich doch wieder misstrauisch. Das Entzündungsthema wurde bei beiden Urologen und auch im Krankenhaus nach der Biopsie nicht angesprochen. Ebenfalls hat uns auch niemand gesagt, dass vor der Blutabnahme mindestens 48 Stunden vorher Enthaltsamkeit herrschen muss. Wir sind noch nicht 100 und sehen auch nicht so aus......warum müssen wir solche wichtigen Informationen erst aus dem Internet erfahren ???Alleine dieser Aspekt kann ja die Werte deutlich verfälscht haben. Zudem arbeitet mein Mann den ganzen Tag schwer körperlich ( schweres Heben ) Die Prostata ist mit 67mm Durchmesser eher groß, habe ich inzwischen gelernt.
    Ich bin so erleichtert, dass der Wert nun erstmals gesunken ist, ich kann es gar nicht beschreiben.
    Schönes Wochenende und 1000 Dank !

  5. #55
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    Hallo Regina!

    Man soll sich ja nicht selber zitieren, aber ich bleibe dabei:

    Ich persönlich würde eine weitere Biopsie solange vergessen, bis die vorhandenen Erkenntnisse schlüssig aufgearbeitet wurden, vor allem das Entzündungsthema.
    Und auch dies gilt nach Deinem letzten Beitrag erst recht, denke ich:

    Daher: Top-Bildgebung erst dann machen, wenn alles abgeklärt ist, und dann gleich gezielt biopsieren. Ohne Biopsie würde ich die MRT vergessen - die wird man Euch nämlich nochmal nahelegen, wenn irgendwann doch nochmal biopsiert werden soll/muss. Und dann hat Dein Mann den Mist 2x zu ertragen.
    Wenn mir keiner der erfahrenen Forums-Aktivisten widerspricht, gehe ich davon aus, dass ich das nicht alleine so sehe.

    Alles Gute!!

    Schorschel

  6. #56
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    Zitat Zitat von Ehefrau Beitrag anzeigen
    Die Prostata ist mit 67mm Durchmesser eher groß
    Bist Du sicher: 67mm Durchmesser??? Als normal gelten Volumina von 20 - 30 ml. Wenn ich Adam Riese nicht ganz vergessen habe, beträgt das Volumen einer Kugel mit einem Durchmesser von 67mm sage und schreibe 157 ml!!! Oder hast Du Durchmesser und Volumen verwechselt? Ich habe es jedenfalls in meinem ersten Post zu diesem thread stillschweigend so interpretiert. Das würde - auch im Zusammenhang mit der Prostatitis - ein ganz anderes Licht auf die PSA-Werte werfen. Was sagen die Experten dazu? cu - Wolfgang
    p. s.: Hier ist zu lesen, daß bei der Biopsie ein Krebs diagnostiziert wurde. Habe ich da was übersehen? Das Profil enthält leider keine Daten, aber ich habe trotz intensiver Suche in diesem thread nur folgende Zitate von Ehefrau gefunden: Kein Anhalt für Malignität und Eine Biopsie ( 12 Stanzen ) war ohne Ergebnis

  7. #57
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    Zitat Zitat von W. Werner Beitrag anzeigen
    Bist Du sicher: 67mm Durchmesser??? Als normal gelten Volumina von 20 - 30 ml. Wenn ich Adam Riese nicht ganz vergessen habe, beträgt das Volumen einer Kugel mit einem Durchmesser von 67mm sage und schreibe 157 ml!
    Das würde - auch im Zusammenhang mit der Prostatitis - ein ganz anderes Licht auf die PSA-Werte werfen.
    Als Durchmesser wird in der Regel der grösste Durchmesser angegeben. Das Prostatavolumen wird also etwa zwischen 100 und 150cm3 liegen. Das ist sehr gross. Nordymann hatte auch so eine "Apfelsine", wie er sich auszudrücken beliebte.
    Nach der RPE fand man einen Minitumor GS 3+3, wie man ihn bei vielen Männern finden würde:


    Das, liebe Regina, hast Du im Startbeitrag geschrieben:
    Zitat Zitat von Ehefrau Beitrag anzeigen
    Gelernt habe ich, dass ein auf und ab des PSA- Wertes auf eine Entzündung hinweisen würde. Der permanente Anstieg sei jedoch besorgniserregend.
    Nun ist der PSA erheblich gesunken. Der Anstieg auf 16ng/ml ist nun also nicht mehr relevant, und auch die rund 10nm/ml der letzten Messung können auf ganz unterschiedliche Quellen verteilt sein:

    - Auf die sehr grosse Prostata: ca. 120cm3 x ca. 0.07ng/ml cm3 = ca. 8.4ng/ml (!)
    - Auf eine Prostataentzündung: Der Anteil ging um rund 6ng/ml zurück, ob er ganz unten ist, weiss man nicht.
    - Ein Anteil PCa kann zwar nicht ausgeschlossen werden, findet aber nur wenig Platz in dieser Abschätzung.

    Ist das der Grund, warum bei der Biopsie nichts gefunden wurde?

    Carpe diem!
    Hvielemi





    PS:
    p. s.: Hier ist zu lesen, daß bei der Biopsie ein Krebs diagnostiziert wurde. Habe ich da was übersehen?
    Ja, dies:
    Zitat Zitat von Eherfrau
    Bei der Biopsie meines Mannes wurde kein Krebs festgestellt.
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  8. #58
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    Hallöchen, ich habe nochmal nachgeschaut. Im Bericht steht: Vergrößertes Prostataorgan ( 67mm ) Bei der Biopsie waren alle 12 Stanzen negativ. Die längste Stanze war 18 mm. Aktuell ist der Wert von 15,9 auf 9,99 gesunken. Vielleicht ein Laborfehler. Morgen haben wir hoffentlich das Ergebnis nach erneutem Antibiotikum. ( Nach der letzten Antibiotika Einnahme stieg der Wert trotzdem rapide an ). Allerdings hat mein Mann das Medikament nicht vertragen, war die ganze Zeit krank von Nebenwirkungen.
    Wenn der PSA morgen noch weiter gesunken ist, sagen wir das Prostata -MRT ab.
    Viele Grüße Regina

  9. #59
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    Hallo, ich krieg noch nen Fön...... Nun ist der Hausarzt eine Woche in Urlaub und wir bekommen den PSA Wert nicht vor dem MRT. Da weiß man manchmal nicht ob man lachen oder weinen soll. Das eine Labor braucht 2 Wochen, da gehen wir zum Anderen, da ist der Arzt plötzlich in Urlaub und an den PSA gelangen wir deshalb erst am Montag - Montag um 9 ist das MRT.
    Gruß Regina

  10. #60
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    Südbaden, Efringen-Kirchen; Kreis Lörrach.
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    720
    @Ehefrau:

    Hallo Regina.

    es besteht auch die Möglichkeit das Labor herausfinden und den PSA-Wert dort direkt anzufragen.

    Gruß Helmut
    An alle PCa-Erstdiagnostizierten und deren Angehörige, sowie andere Interessenten.
    Bitte die 3 unten angeführen Links zur Kenntnis zu nehmen. Basisinfo zum PCa (Prostatakarzinom) OBERWICHICHTIG !


    http://www.prostatakrebs-bps.de/imag...erdam_2014.pdf
    http://www.prostatakrebs-bps.de/medi...frueherkennung
    http://www.prostatakrebse.de/informa...ster%20Rat.pdf

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