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Thema: 43 Jahre - und schon Prostatakrebs?

  1. #31
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    Zitat Zitat von lumberjack Beitrag anzeigen
    Ich nehme seit gestern Antibiotika und lasse die Biopsie noch heute durchführen.
    Dann alles Gute, sowohl zum Verlauf der Biopsie, als auch zum Befund.

    Ich hatte eine knappe Woche warten müssen bis zum nächsten
    Termin beim Urologen, dem der Befund aber schon etwas
    früher vorlag.

    Carpe diem!
    Hvielemi / Konrad


    So, jetzt geh ich schneeschuwandern oberhalb
    dieser dicken Smogschicht, die das Land deckelt.

  2. #32
    tomblr Gast
    Das geht mir zwar jetzt alles etwas schnell
    Ich hoffe nur dieses Forum hat dich nicht zu dieser Aktion bewegt! Wer den nächsten Schritt geht sollte von seinen Notwendigkeit überzeugt sein!

    Alles Gute!

    Tom

  3. #33
    tomblr Gast
    Ergänzend noch einen Auszug der Heidelberger Prostata News (Ausgabe 6.2 Januar 2014):

    Zitat Dr. Dill:
    Doch die Standardverfahren zur Diagnose von Prostatakrebs sind oftmals überstürzt und alles andere als zuverlässig. Für den Urologen Dr. Thomas Dill ist klar: Die Mehrheit der klassischen Stanzbiopsien wird viel zu früh gemacht.
    Das Ganze kann hier als PDF gelesen werden http://www.prostata-therapie.de/down....2_deutsch.pdf (Seite 2)

    Bezogen auf das Thema Biopsien muss ein umdenken stattfinden, hoffentlich auch in diesem Forum.

    Wünsche ein schönes Wochenende!

    Tom

  4. #34
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    Überstürtzt?


    Hallo Tom,

    im Moment habe ich mehr Angst davor, ein halbes Jahr verloren zu haben und nun zu spät zu handeln.


    Danke für die Wünsche zum Wochenende, aber so richtig entspannend wird es wohl nicht.


    Jack

  5. #35
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    Zitat Zitat von tomblr Beitrag anzeigen
    Ergänzend noch einen Auszug der Heidelberger Prostata News (Ausgabe 6.2 Januar 2014):
    Dies liest sich erstmal gut:
    Durch die exakte Diagnostik kann die eigentliche Krebstherapie gezielt auf die betroffenen Areale beschränkt werden. Tumorfreie Areale können dabei ausgespart bleiben. So wird weder durch Behandlung noch durch Diagnostik das Prostatagewebe unnötig verletzt und die Funktionen der Prostata können erhalten bleiben.
    Das Dumme ist nur, dass mit keinem derzeit verfügbaren bildgebenden Programm ein "tumorfreies Areal" mit hundertprozentiger Sicherheit identifiziert werden kann.

    Das Fehlen eines Beweises ist kein Beweis für das Fehlen.

    Kein Wort wird über die Kosten und den Selbstbehalt verloren. Solange eine MRT etwa 1.000,- € kostet, die von keiner GKV erstattet werden, ist das eher nichts für das Hauptklientel für diese Untersuchung, die Rentner. Ich halte das C-TRUS/ANNA-Verfahren immer noch für das mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Ralf

  6. #36
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    Hallo Tom,hallo lumberjack,
    aktuell gibt es eine Studie die sich mit dem Thema randomisierte Biopsie und Elastographie unterstützte Biopsie auseinandersetzt:
    www.martini-klinik.de/aktuelles/prostatakarzinom-literatur/2014/januar/
    Das Vorgehen von Lumberjack ist nicht überhastet, noch ist es zu früh, da nach Aussage Lumberjack eine Entzündung nicht in Frage kommt (#17) und eine Erklärung für den hohen PSA-Wert sowie dessen rascher Anstieg aussteht.
    Leider gibt es kein anderes hinreichend beweisendes Verfahren.
    Viel Glück
    Skipper

  7. #37
    tomblr Gast
    Erst einmal ist positiv zu vermerken, dass in der Biopsiediagnostik Bewegung herrscht und dies aus zwingender Notwendigkeit.

    Welches bildgebende Verfahren sich letztendlich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Es gibt vielversprechende Ansätze, ob ANNA, Elastographie oder MRT, die Biopsien zukünftig "targed" (also auf das Ziel gerichtet) erlauben. Derzeit sieht es so aus, dass die MRT Verfahren die besten Ergebnisse (Sensitivität) liefern werden. Sicher ist, wir werden auf Biopsien auch längerfristig nicht verzichten können. Nur dann eben nicht mehr ungezügelt und mit geringer Sensitivität, sondern wie bei allen Organen eben auch, im tumorverdächtigen Areal und gezielt.

    Die Frage ist dann berechtigt ob diese Verfahren "massentauglich" sind und die Kostenträger dafür einstehen werden.

    Unabhängig davon haben wir aber in Deutschland mittlerweile keine 2 Klassen, sondern eher schon eine 3 Klassen Medizin, nicht nur in der Zahnheilkunde sondern auch auf allen anderen Fachgebieten. Sei es in der Diagnostik oder dann in der Therapie, wer das nötige Geldpolster besitzt, dem erschließen sich Wege fernab aller Evidenz und das alles auf höchstem Niveau und mit hohem Erfolg. Gerade wegen dem demografischen Wandel wird sich daran längerfristig nichts ändern.

    Tom

  8. #38
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von tomblr Beitrag anzeigen
    ...Welches bildgebende Verfahren sich letztendlich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Es gibt vielversprechende Ansätze, ob ANNA, Elastographie oder MRT, die Biopsien zukünftig "targed" (also auf das Ziel gerichtet) erlauben. Derzeit sieht es so aus, dass die MRT Verfahren die besten Ergebnisse (Sensitivität) liefern werden. Sicher ist, wir werden auf Biopsien auch längerfristig nicht verzichten können. Nur dann eben nicht mehr ungezügelt und mit geringer Sensitivität, sondern wie bei allen Organen eben auch, im tumorverdächtigen Areal und gezielt.
    Tom
    Hallo Tom,

    dank meiner eigenen Erfahrung bin ich ein Anhänger der elastographiegestützten Biopsie. Sie ist wohl auch deshhalb zu empfehlen, weil - angeblich im Unterschied zur MRT - die Biopsienadel unmittelbar am Schallkopf befestigt ist, was dann die höchtsmögliche Zielgenauigkeit in die berühmt-berüchtigten "verdächtigen Areale" sicherstellt. Aber in solchen Sachen bist Du weit bewanderter als ich.

    Es muss übrigens "targeted" heißen... :-))

    Schorschel

  9. #39
    tomblr Gast
    Es muss übrigens "targeted" heißen... :-))
    Sorry, ich schreibe nicht mehr nach 0 Uhr um weitere Irrungen zu vermeiden! Vielleicht lag es aber auch am Glas Spätburgunder, reich an wertvollen Tanninen, natürlich aus der Pfalz...

    Übrigens nächstes WE tolle Weinbergnacht in Bad Dürkheim mit Weinverkostung! http://www.weinbergnacht.de/ (ist doch keine Schleichwerbung, nur ein Ausflugtipp!)

    Tom

  10. #40
    Registriert seit
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    43 Jahre - und schon Prostatakrebs?

    Leider ja.

    Nach der Biopsie (über die ich mich jetzt nicht näher äußern will) ist das nun Gewissheit.

    Ich habe den path. Befund seit gestern, aber im Moment nicht zur Hand. In Erinnerung ist mir Folgendes geblieben:
    Nachweis eines Adenokarzinoms, Miktoherd(?) in 1 von 10 Stanzen, GS 3+2.
    Bei der Auswertung des Befundes versuchte mein Arzt mich zu beruhigen und verwies mehrfach darauf, das mir grundsätzlich alle Therapieoptionen offen stehen. Jedoch gefällt ihm die Konstellation nicht "irgendetwas stimmt da nicht"? Er meint damit die Kombination aus dem hohen PSA-Wert, der Tasache das absolut nichts zu ertasten ist, trotz moderner Ultraschalltechnik nichts zu sehen ist und dieser minimale Nachweis.
    Nun habe ich Überweisungen zum CT, MRT und Röntgen. Außerdem werde ich so schnell wie möglich eine interdisziplinäre Sprechstunde in einem Prostatakarzinomzentrum aufsuchen.

    Jack

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