Heute kam bei mir die folgende Meldung herein, die für Patienten und Ärzte (die in den meisten Fällen noch keine Erfahrung mit dem Abrechnungsprozess haben dürften) gleichermaßen interessant sein sollte:

Der Erstattungsprozess läuft im GKV-Bereich bei nahezu allen behandelnden Zentren aktuell über die Firma Contra Care, einen Erstattungsdienstleister. Dieser ist sehr gut mit Kassen, Ärzten sowie pharmazeutischen Unternehmen vernetzt.

  • Sobald der Patient vom Urologen / Onkologen an ein behandelndes Zentrum der Nuklearmedizin überwiesen wird, sollte der dort behandelnde Arzt bzw. das Praxispersonal die Software Kostenerstatter.de nutzen, über die der vollständige Antrag sowie auch die Vollmacht des Patienten zur Übertragung des Vorgangs an den Arzt, sehr simpel auszufüllen sind (wird üblicherweise vom Praxispersonal übernommen).
  • Die Kostenerstattung sollte von dem behandelnden Nuklearmediziner und nicht vom Urologen / Onkologen durchgeführt werden, alleine schon aufgrund der zusätzlich anfallenden Entsorgungs-, Materialwirtschafts-, sowie natürlich der spezifischen assoziierten Behandlungskosten, die üblicherweise nur der Nuklearmediziner im Detail kennt.
  • Die Unterlagen werden dann von der Praxis per Fax an Contra Care geschickt. Der Dienstleister kümmert sich dann entsprechend an die Weiterleitung zur Kasse.
  • Auch mögliche Ablehnungen, Einwände, sowie Nachforderungen von Unterlagen werden normalerweise über den Dienstleister abgewickelt, der mit dem Arzt in Verbindung steht.


Ralf