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Thema: Neues aus DNA, Genom und Forschungspools beim Prostatakarzinom

  1. #121
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    ...und obwohl es viele Stoffe gibt, die in vitro auf Krebszellen aufgebracht wunderbar deren Vernichtung oder Wachstumshemmung bewirken, gibt es zuwenig Methoden, sie gezielt in den Körper einzuschleusen, da sie leider auch gesunde Zellen beeinflussen - nicht zu vergessen, dass es sich bei den Krebszellen immer um "Zelllinien" handelt, also standardisierte Zellen mit bekannten Eigenschaften von früheren Krebspatienten, von denen es eine ganze Menge gibt, mal PSMA-positiv, mal negativ, usw.

  2. #122
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    Hallo Andi und Martin,

    dass Ergebnisse aus der Petrischale selten auf den lebenden Patiemten übertragbar sind ist mir schon klar......ich dachte, bei der von Hans-J. zitierten Untersuchungen wäre man schon etwas weiter.... :-)

    "Mit Hilfe von Maus- und Zellkulturmodellen sowie Patientenproben fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus........"

    Schönes Wochenende

    Uwe

  3. #123
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    "Patientenprobe" soll wohl eine Zellkultur eines konkreten lokalen Patienten sein, anders als Zelllinien, die einmal kultivuiert und ewig gemacht wurden und dann weltweit verkauft werden.

  4. #124
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    Uwe,
    wenn daraus eine therapeutische Option abgeleitet werden könnte, wird es noch etwa 20 Jahre dauern bis es in der Praxis ankommt. Allerdings zerplatzen 99.9% aller Petrischalen-Träume auf dem Weg in die Parxis.
    Hallo Andi?
    Setzt dir die Hitze zu?
    Petri Schalen-Träume?

    Das sind die Fakten.

    Bis jetzt war es nicht bekannt, wie der Körper diese reduzierten Immunantworten anschaltet und reguliert. Zehn und sein Team fanden nun, zeitgleich mit zwei Gruppen aus den USA, den entscheidenden Faktor. Die Studie wurde im Fachjournal Nature veröffentlicht.
    Das Protein Tox ist der wichtige molekulare Schalter. Mit Hilfe von Maus- und Zellkulturmodellen sowie Patientenproben fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus, dass es im Zellkern wirkt. Es schaltet dort ein genetisches Programm an. Das führt dazu, dass auf der Zelloberfläche der Immunzellen negativ regulierende Rezeptoren auftreten. Sie werden dadurch empfänglich für hemmende Signale und sorgen dafür, dass die Zelle „ermüdet“, weniger effektiv arbeitet oder sogar abstirbt.
    So ist das, wenn man die Fakten verkürzt, ausklammert, die Glaskugel bemüht und sich seine eigenen Fakten darauf aufbaut.

    @Martin
    Haben Zellinien denn auch Zellkerne wo mit dem Protein TOX der molekulare Schalter ein/aus geschaltet werden kann? Oder geht das nur in der Petrischale und zur Kontrolle bei Patientenproben?
    Wir reden doch hier von einer Veröffentlichung im Fachjournal Nature und nicht von der Bild Zeitung.
    Also bitte.

    @Uwe, lass dich nicht verunsichern von den üblichen abgeschnittenen Sätzen der Fakten, die gekürzt oder durch auslassen einen ganz anderen Spielraum für Phantastereien ergeben. Das übliche, was hier gelegentlich immer wieder geboten wird. Leider hat Andi da nichts Konstruktives beizutragen. Oder?

    Es wird geforscht mit TOX in Freiburg, München, Insbruck und Amerika.
    Ich bedaure, dass diese Erkenntnisse nicht gebündelt werden können, um zielführend schneller weiterzukommen. Aber so ist halt der Egoismus in den Laboren.

    Für mich habe ich entschieden, in diesem Thread und auch weiterhin nicht mehr aktiv beizutragen, das hat mir jetzt den Rest gegeben.
    Ich danke allen, die mich begleitet haben, Schwerbetroffene können mich gerne privat anmailen, wenn sie das wünschen.
    Ein letzter Rat an die Metastasierten, laßt euch hier nicht in das Gatter der Leitlinien der Urologen sperren, sondern haltet euch offen für die onkologischen Erkenntnisse und bezieht auch die Degro ein. Wer sich auf die Leitlinien in diesem Stadium bezieht, hat nicht die nötige Reife, besonders dann nicht, wenn die Nebenwirkungen verschwiegen werden.

    Ich brauche das Forum nicht und die Erkenntnisse hieraus und solche Statements - wie oben - muß man sich nicht antun.

    Euch allen viel Glück.
    Hans-J.

  5. #125
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    Martin und LowRoad haben doch Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass es noch lange dauern wird bis diese Ergebnisse in Studien bei Menschen getestet werden. Und über 90% der Mittel, die Mäuse von Prostatakrebs heilen, können bei Menschen nicht eingesetzt werden oder zeigen keine Wirkung. Diese Pressemitteilungen sollen oft erreichen, dass dem Forscherteam weitere finanzielle Mittel bewilligt werden.

    Hier noch ein paar Links zu diesen Forschungsergebnissen:
    https://www.presseportal.de/pm/16314/4300104
    https://www.mta-dialog.de/artikel/to...munzellen.html
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31207605
    https://www.nature.com/articles/s41586-019-1326-9

    Die veröffentlichten Berichte beziehen sich auf Krebs allgemein und nicht speziell auf Prostatakrebs.

    Georg

  6. #126
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    Hallo Hans-J.,
    ich bedaure außerordentlich, dass Du dich aus dem Forum zurückziehen willst. Ich habe von Deinen Berichten sehr profitiert!
    Ein Forum verführt zu spontanen und nur kurz überlegten Äußerungen, die nicht unbedingt auf Dauer Bestand haben. Du solltest auch die manchmal schwierige persönliche Situation der PK-Kranken und das daraus resultierende Frustrationspotential bedenken.

    Bitte überdenke Deinen Schritt nochmals,

    Benton

  7. #127
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    Aua Hans-Jürgen, Forumsurgestein. Das tut weh! Mach kein Scheiß. Bleib bitte dabei.

    Herzliche Grüße

    Hutschi
    nicht nachlassen

  8. #128
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    Hi, Hans-Jürgen, BITTE nicht von Bord geh´n!!!

    Wir sitzen hier alle im selben Boot..

    Gruss
    dillinger

  9. #129
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    Damit bin ich nicht einverstanden, werter Hans-J)))

    Schlaf´mal drüber.....

    LG

  10. #130
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    Ach je....hätte ich man nicht gefragt.....allerdings scheint mir hier doch eine Überreaktion auf den den einen oder anderen Post vorzuliegen.

    Ein Forum ist doch für Kontroverse Diskussionen da.

    Drüber schlafen halte ich bei beiden aktuellen Fällen für eine gute Idee.

    Schöne Grüße

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