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Thema: Neues aus DNA, Genom und Forschungspools beim Prostatakarzinom

  1. #131
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    Uwe,

    da möchte ich Dir Recht geben. Meine Beiträge wurden teilweise auch schon recht unfreundlich kommentiert, so dass ich dachte: womit hast Du das denn verdient? Aber solange die Forumregeln nicht verletzt werden muss man das hinnehmen und ich würde mich davon auch nicht abhalten lassen, mich am Forum zu beteiligen. Es kommt ja auch nur selten vor, dass ich mich über einen Beitrag ärgern muss.

    Georg

  2. #132
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    Hallo@all,

    danke zuerst einmal für Eure Reaktion, die ich so nicht erwartet hätte. Laßt mich das noch einmal überdenken und gebt mir die Zeit. Danke auch für die vielen Privat Nachrichten.

    @Georg,
    es geht nicht um Recht oder wer hier einen Punkt dem Anderen abtrotzt.
    Bewerten zur Meinungsbildung, heißt objektiv werten zu können.
    Werten setzt wissen voraus. Möglichst viel wissen, am besten aus unterschiedlichen Blickwinkel.

    Bis jetzt war es nicht bekannt, wie der Körper diese reduzierten Immunantworten anschaltet und reguliert. Zehn und sein Team fanden nun, zeitgleich mit zwei Gruppen aus den USA, den entscheidenden Faktor. Die Studie wurde im Fachjournal Nature veröffentlicht.
    Das Protein Tox ist der wichtige molekulare Schalter. Mit Hilfe von Maus- und Zellkulturmodellen sowie Patientenproben fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus, dass es im Zellkern wirkt. Es schaltet dort ein genetisches Programm an. Das führt dazu, dass auf der Zelloberfläche der Immunzellen negativ regulierende Rezeptoren auftreten. Sie werden dadurch empfänglich für hemmende Signale und sorgen dafür, dass die Zelle „ermüdet“, weniger effektiv arbeitet oder sogar abstirbt.
    Jetzt noch einmal die Fakten und jetzt bitte richtig lesen.

    Mit Hilfe von Maus- und Zellkulturmodellen sowie Patientenproben fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus, dass es im Zellkern wirkt.
    Wo ist hier eine Petrischale?, Ein Brutschrank, wurden Zellkulturen angelegt usw? Die Molekularbiologie arbeitet mit Zellkulturmodellen. Maus und Patientenproben als KONTROLLE. ( vereinfachten Austausch über Strecke usw. )

    @Martin hat das sehr kurz angerissen, aber niemand ist mehr offen für diese Hinweise.
    Niemand will das noch lesen, hat doch Andi sehr erfolgreich diese Fakten nicht nur verwässert, sondern auch vollkommen vernebelt.
    Sorry, Martin, wenn ich dir gegenüber etwas Grob war.

    @Georg, damit hat sich das Recht wohl erledigt. Erst lesen, richtig lesen, meinetwegen auch querlesen, dann werten und hüte dich vor Schnellschüssen bei der Bewertung-
    So geht das nicht weiter hier im Forum, hier erarbeiten sich Foristen mit Sachverstand einen Inhalt und sollen zulassen, dass Methanpubser Leser verunsichern auf Basis von falsch ausgelegten Fakten.

    Da wir hier im Thread "Neues aus DNA, Genom........." uns befinden und nicht in Erste Hilfe, erwarte ich die entsprechenden Lesefähigkeiten um den Ausführungen zu folgen.

    @Martin
    danke noch für die Ansprache von PSMA negativen und positiven Wirkmechanismen, die ich schon nicht mehr wage überhaupt zur Sprache zu bringen, da ich der Auffassung bin, dass sich erst einmal die methanhaltige Luft etwas Verdünnt haben sollte.

    @Andi, es geht so nicht, Threads derart zu stören ohne konstruktive Substanz, arbeite an diesem Umstand und halte dich fern von Threads die du anders liest, als sie geschrieben stehen. Dieser Umstand ist nicht neu, sondern zieht sich durch mehrere Threads von mir, auch aus Vorjahren. Das ich dieses dir nicht mehr durchgehen lasse, dürfte klar sein.
    Das du auch anders kannst, hast du am Anfang dieses Threads auch gezeigt.

    Hans-J.

  3. #133
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    Hans-J,

    ich bezog mich auf folgenden Beitrag von Uwe:
    .....allerdings scheint mir hier doch eine Überreaktion auf den den einen oder anderen Post vorzuliegen.

    Ein Forum ist doch für Kontroverse Diskussionen da.

    Drüber schlafen halte ich bei beiden aktuellen Fällen für eine gute Idee.
    Mit Recht geben meinte ich hier "Deine Meinung teilen". Die Meinung, die er in diesem Beitrag geäußert hatte, nicht zur Diskussion um das Protein Tox. Dazu werde ich einfach die weitere Entwicklung abwarten.

    Georg

  4. #134
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    Lieber Uwe und Georg,

    dafür müsst Ihr Euch nicht rechtfertigen. - Bestimmt nicht!

    Hallo Hans-Jörg,
    was sollte das denn?
    Findest Du es gut, dass Du nun alle hier im Forum enttäuscht, bzw. das Du einige Leuten damit frustrierst?

    Du bist doch auch irgendwie ein Seemann, so wie ich.
    Allerdings ziehe ich Griechenland vor

    So etwas macht man nicht als Seemann“, nicht einmal wenn man in der Türkei seinen Lebensabend verbringt.
    Auch ich, obwohl ich oft Deine Schreiben nicht verstehe, würde Dich vermissen.

    Gruss
    Hartmut

    BTW: Ich finde es immer schade, wenn kompetente User sich hier abmelden, nur weil sie die
    Vielfalt eines Forums nicht verstehen.

    In diesem Punkt habe ich seit 1992 Erfahrungen sammeln können.
    (Nicht jeder ist so alt, dass er mit dem Medium „Internet“ umgehen kann).

    Mein Respekt, lieber Hans, dass du damit in Deinem Alter noch lange umgehen kannst und uns erhalten bleiben würdest . . . . .

    Gruss
    hartmut

  5. #135
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    Radiologie: Krebsmedikament wird durch langsame Elektronen aktiviert

    Ich hatte ja schon mehrmals auf den abskopalen Effekt bei der Bestrahlung hingewiesen. ( Metastasenbehandlung III )

    In der Strahlentherapie werden verschiedene Moleküle erprobt, um die Wirkung der Strahlung auf Krebszellen zu verbessern. Forscher um Stephan Denifl von der Universität Innsbruck beobachteten nun, dass langsame Elektronen von Nimorazol-Molekülen äußerst effektiv eingefangen werden. Dieses Ergebnis kann eine Erklärung für die selektive Wirkung dieses in der Strahlentherapie bereits eingesetzten Wirkstoffs liefern.
    Für den Erfolg einer RT hatte ich weiterhin in Vorjahren immer wieder über die Bestrahlungsresistenz durch Hypoxie hingewiesen.

    Im nach folgenden Link aufgezeigten neuen Wege könnten bahnbrechend werden.

    https://www.medica.de/de/News/Redakt...onen_aktiviert

    aber auch die Onkologie kommt weiter, weg von der Systemischen - auf den ganzen Körper wirkende - Therapie zur individuellen Therapie der Entität.

    https://www.medica.de/de/MediaCenter...hen_Behandlung

    Hans-J.

  6. #136
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    Hallo Hans-J.,

    über deinem 2. link in #135 bin ich zum Chemotherapie-Resistenztest gekommen, den man durchaus als einen Teil der individuellen Therapie betrachten kann. Für mich etwas Neues.
    https://www.therapyselect.de/de/ctr-test

    Zitat:
    "Der Chemotherapie-Resistenz-Test (CTR-Test®) ist eine Laboruntersuchung, die vor Gabe der Chemotherapie durchgeführt wird. Dieses in vitro Diagnostikum ist in der Lage, an lebendem, operativ entnommenem Tumormaterial das Nichtansprechen (die Resistenz) von Chemotherapien für den individuellen Patienten mit sehr hoher Präzision vorherzusagen (>95%)."

    Eine sehr ausführliche Darstellung des Tests und eine umfangreiche Liste der Medikamente für verschiedene Krebsarten, leider bisher ohne PCa, aber unbedingt lesenswert!

    Franz

  7. #137
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    Schade,
    Gerade habe ich von Rudi einen Hinweis erhalten, dass der CTR-Test nicht ganz billig ist und die Aussagekraft des Tests bei Experten umstritten.
    Danke Rudi.

    Trotzdem werde ich die Entwicklung dieses CTR-Testes (den es für PCa aktuell noch nicht gibt) als Betroffener im Auge behalten.

    Franz

  8. #138
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    Hallo Interessierte,

    soeben ist wieder eine Supernova der Schulmedizin am Sternenhimmel verglüht. Radium 223 bei Knochenmetastasen. Knochenbrüche inclusive.

    https://biermann-medizin.de/zusatznu...C2%A0Juli+2019

    Die Rhetorik ist beachtenswert.

    Die Studie ALSYMPCA führte im ursprünglichen Anwendungsgebiet zu einem beträchtlichen Zusatznutzen von Ra-223 im Vergleich zu BSC.
    Hans-J.

  9. #139
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    Die Knochenbrüche und Todesfälle traten auf, wenn Xofigo (Radium 223) mit Abirateron kombiniert wurde. Daher hat die Europäische Arzneimittelagentur EMA den Einsatz eingeschränkt und vorgegeben, Xofigo nur nach Zometa und XGEVA einzusetzen. Darüber hatten wir in diesem Thread schon diskutiert. Diese Mittel dürfen auch erst nach Eintritt der Kastrationsresistenz eingesetzt werden. Daher bleibt kein ausreichend langer Zeitraum im Krankheitsverlauf, um noch Xofigo einzusetzen. Die Behandlung mit Xofigo dauert sechs Monate. Darum sieht man u.a. in Deutschland keinen Nutzen mehr in Xofigo.

    In den USA und anderen Ländern wird aber weiterhin Xofigo eingesetzt.

    Georg

  10. #140
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    Es wurde Mitte letzten Jahres mit einer großen Studie begonnen, die Xofigo in Kombination mit Docetaxel testen soll:
    http://pcctc.org/studies/dora/
    https://ascopubs.org/doi/abs/10.1200...7_suppl.TPS348

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