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Thema: Psa-anstieg nach op

  1. #161
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    Michi, vielleicht konnte vor 300 Jahren noch ein Arzt alles über seinen Beruf wissen. Danach war Teamarbeit erforderlich. Nicht bei Fußpilz oder Schnupfen!
    Ich bin sowohl froh als auch vorsichtig, wenn meine Kunden sich selbst viele Gedanken machen oder andere Fachleute zu Rate ziehen. Froh, weil das Ergebnis am Ende besser ist, wenn der Kunde mitdenkt und mitarbeitet (das mag anstrengender sein als wenn einer einfach alles schluckt, was man ihm liefert, aber nerviger ist es, monatelang ein verhunztes Projekt zu bearbeiten), und weil ich mehr über die Bedürfnisse der Kunden erfahre und eventuell von den anderen Fachleuten etwas lerne; vorsichtig, weil kritische Kunden schnell erkennen, wenn ich einen Fehler mache oder nicht die ausreichende Kompetenz habe.

  2. #162
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    Ich wollte damit nur fragen wie ein Arzt reagieren soll, wenn er damit konfrontiert wird das ein anderer weitermacht und seine Meinung nicht mehr nötig ist. Genau so hab ich das verstanden. Eine Zweitmeinung ist ja o.k aber man sollte dann keinen vor den Kopf stoßen.

  3. #163
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    Michi,

    ich habe nicht geschrieben das ein anderer Arzt die Behandlung meines Urologen fortführt, es geht um die genaue Auswertung des Psma-Pet-Ct,
    durch meinen letzten Operateur. In dem sehr kurzen Gespräch mit dem Arzt in Heidelberg wurden Befunde angesprochen ,die sich im Bericht nicht widerspiegeln.

    Ich weis auch nicht ob jeder Urologe ein Psma-Pet-Ct richtig bewerten kann

    Sollte sich vielleicht doch noch die Möglichkeit ergeben die befallenen Lymphknoten zu entfernen um den Psa nochmal abzusenken, werde ich diese wahrscheinlich nutzen.
    Im Anschluss wird die weitere Behandlung sowieso vom Urologen fortgeführt-

    Übrings ,Deine Kommentare hier Im Forum sind teilweise doch sehr seltsam.

  4. #164
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    Zitat Zitat von por991
    Ich weis auch nicht ob jeder Urologe ein Psma-Pet-Ct richtig bewerten kann
    Guten Morgen Richard,

    Urologen können das nicht allein erschöpfend beurteilen. Es werden immer die Radiologen Hilfestellung geben müssen. Das ist zumindest das, was ich selbst erlebt habe.

    Ich wünsche Dir alles Gute für Deine weiteren Therapieschritte.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  5. #165
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich wollte damit nur fragen wie ein Arzt reagieren soll, wenn er damit konfrontiert wird das ein anderer weitermacht und seine Meinung nicht mehr nötig ist. Genau so hab ich das verstanden. Eine Zweitmeinung ist ja o.k aber man sollte dann keinen vor den Kopf stoßen.
    Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser. Ich finde es gut das es Zweit und Drittmeinungen gibt, besonders wenn man einer Gesellschaft ist die nur auf Provit aus ist was ich sehr verurteile in Gesundheitssystem, die Früchte kann man jetzt erleben im jetzingen Pandemie.
    Auch Ärzte sind nur Menschen mit Fehlern und manche machen gravierende Fehler. Das beste Beispiel habe ich erlebt wo 2 Unikliniken die sich geirrt haben.
    Eine Sendung in NDR jeden Dienstag Abenteuer Diagnose sollte man sich anschauen wie Fehlerhaft manche Ärzte Entscheidungen treffen. Deshalb ist ein Gesundes Misstrauen gerechtfertigt.
    Gruß Karl

  6. #166
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    Hallo
    bei einem Rezidiv bzw. einer Metatasierung werden bei der Auswertung
    Daten angegeben zb. SUVmax 31,94 , oder 18,34.
    Was bedeuten die Zahlen , wie werden sie errechnet-

    Richard

  7. #167
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    Richard,

    vereinfacht gesagt, es ist ein Maßstab "wie hell sie leuchten". Meist ist die Maßeinheit wohl relativ zur Leber angegeben.

    Georg

  8. #168
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    Danke, Georg

  9. #169
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    Zitat Zitat von por991 Beitrag anzeigen
    Was bedeuten die Zahlen , wie werden sie errechnet
    Das ist im entsprechenden Wikipedia-Eintrag nachzulesen.

    Ralf

  10. #170
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Lymphknoten im Becken sind an sich nicht bedrohlich, aber der steigende PSA Wert macht jedem Arzt und Patient Sorgen. Ginge mir auch so. Wie Barnold sagte, könnte man eine Lu177 Therapie machen, aber fraglich, ob man jemanden findet, der dies bei hormonsensitiven Patienten durchführt. Eventuell entweder in Wiesbaden oder München. In Kanada läuft eine Studie, da werden bis zu 10 Metastasen mit Cyberknife Bestrahlung beseitigt. Das würde bei Dir den PSA Wert ohne ADT herunterbringen, ist natürlich aber keine Heilung. In Deutschland wirst Du keinen finden, der das macht.
    Hallo Georg,
    Heute kam die Empfehlung von Professor H., er sagt , ein primär operatives Vorgehen zur Resektion der Lymphknoten ist aus onkologischer Sicht nicht sinnvoll. Er könne zwar alle Metastasenherde operativ entfernen , aufgrund der deutlichen Metastasenlast
    ist jedoch mit einem raschen Rezidiv nach alleiniger operativer Therapie zu rechnen.

    Er rät mir zur einer antihormonellen Therapie über einen Zeitraum von 6 Monaten, begonnen werden sollte mit Bicalutamid 150 mg über 7 Tage , nachfolgend kann ein 3 Monats-Depot-Präparat zur Absenkung der Testosteron-Serumkozentration
    subkutan appliziert werden. Zeigt sich eine signifikante Absenkung des PSA-Wertes um mind, 60 % des initialien PSA- Wertes , kann über weitere lokale Therapiemaßnahmen nachgedacht werden .Diesbezüglich wäre eine erneute bildgebende Diagnostik
    indiziert. Bei nur noch geringer Tumorlast kann sekundär eine operative Resektion der Tumoresiduen durchgeführt werden.
    Mein PSA liegt mittlerweile bei 16 , werde demnächst mit der ADT zähneknirschend beginnen müssen , Ziel ist es aber die Tumormasse immer gering zu halten , deswegen halte ich an weiteren Therapien fest.
    Immerhin habe ich mich fast 7 Jahre gegen eine ADT erfolgreich gewehrt , noch bin ich topfit und fühle mich gesund. Das wird sich wahrscheinlich jetzt ändern.

    Richard








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