Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 21 bis 27 von 27

Thema: Long-term Survival of Extremely Advanced Prostate Cancer Patients

  1. #21
    Registriert seit
    28.09.2016
    Ort
    Franken
    Beiträge
    77
    Hallo Ralf,

    was ist eine neuroendokrine Entartung des PCa?

    Grüße

    Dirk

  2. #22
    Registriert seit
    15.04.2006
    Ort
    Landschaft Angeln
    Beiträge
    2.818
    Hallo Dirk,

    siehe "Basiswissen", Abschnitt 6.12 bzw. 8.13 zur Behandlung.

    Ralf

  3. #23
    Registriert seit
    28.09.2016
    Ort
    Franken
    Beiträge
    77
    Hallo Ralf,

    vielen Dank für Deinen Hinweis.

    Grüße

    Dirk

  4. #24
    Registriert seit
    20.02.2018
    Ort
    Nordostbayern
    Beiträge
    509
    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Vielleicht kannst Du aus dieser Studie noch Informationen gewinnen. Ich habe sie noch nicht im Detail gelesen, angeblich konnte in Abhängigkeit vom Ausgangs-PSA Wert kein Unterschied im Gesamtüberleben festgestellt werden, auch wenn dieser über 1000 lag.Georg
    In dieser Studie aus Japan wurden 184 Patienten mit der Diagnose metastasierener Prostatakrebs und hohen bis sehr hohen PSA-Werten in drei Gruppen eingeteilt:
    PSA < 100 ng/ml, PSA 100 - 999 ng/ml und PSA > 1000 ng/ml.
    Alle Patienten erhielten eine sofortige ADT.
    Untersucht wurde das PSA-progressionsfreies Überleben für die Erstlinien-ADT und das Gesamtüberleben innerhalb jeder dieser 3 Gruppen.
    Untersucht wurde auch nach Erreichen des kastrationsresistenten PK (CRPC) die Reaktion auf Antiandrogenentzug und alternative Antiandrogentherapien.

    Ergebnisse: Es konnten keine signifikanten Unterschiede beim Gesamtüberleben beobachtet werden. Patienten mit hohen Diagnose-PSA-Wert profitierten kürzer von der Erstlinien-ADT als die Gruppen mit niederen PSA-Werten.
    Aber Patienten mit hohem PSA-Ausgangswert zeigten längeres progressionsfreies Überleben nach Erreichen der Kastrationsresistenz als die anderen Gruppen.
    Die Autoren folgern dass ein extremer Diagnose-PSA-Wert für die Zeit nach Erreichen der Kastrationsresistenz ein günstiger prognostischer Marker sein könnte.

    Wie schon bei den vorhergehenden Studien angesprochen: heute gibt es Docetaxel, Cabazitaxel, Enzalutamid und Abirateron und andere Möglichkeiten den PK-Patienten länger am Leben zu erhalten.

    Was auch aus dieser Studie zu entnehmen ist: Ein Erstdiagnose-PSA über 1000 ng/ml ist behandelbar und kein sofortiges Todesurteil!

    https://www.researchgate.net/publica...intage_therapy


    Franz

  5. #25
    Registriert seit
    28.11.2012
    Ort
    Stadtgrenze Hamburg
    Beiträge
    1.019
    Progressionsfreiheit nach Kastrationsresistenz verstehe ich gerade nicht. Ein Zeichen von CRPC ist doch steigender PSA unter AHT.
    Wo ist denn dann die Progressionsfreiheit?
    Man möge versuchen, mich zu erleuchten...
    Grüße
    Uwe

  6. #26
    Registriert seit
    20.02.2018
    Ort
    Nordostbayern
    Beiträge
    509
    Zitat Zitat von uwes2403 Beitrag anzeigen
    Progressionsfreiheit nach Kastrationsresistenz verstehe ich gerade nicht. Ein Zeichen von CRPC ist doch steigender PSA unter AHT.
    Wo ist denn dann die Progressionsfreiheit?
    Man möge versuchen, mich zu erleuchten...
    Grüße
    Uwe
    Hallo Uwe,
    Kastrationsresistenz heißt noch nicht Ende der Behandlung!
    In der Studie erfolgte nach Erstdiagnose eine ADT bis zur Kastrationsresistenz. Der Zeitraum bis zum Eintreten des Status "Kastrationsresistenz" war in den 3 Gruppen unterschiedlich lang, am kürzestens bei der PSA-Gruppe über 1000 ng/ml.

    Diagnose - ADT- Zeitraum 1 - Kastrationsresistenz - div. Therapien - Zeitraum 2 - Progress -

    Ab Kastrationsresistenz wurde behandelt mit Antiandrogenentzug und anderen Therapien, die wiederum nach einiger Zeit der Stabilisierung zu einem neuem Progress der Erkrankung (Anstieg des PSA-Wertes) führten. Die Zeit bis zu diesem Progress dauerte bei der Gruppe mit "Anfangs - PSA über 1000", dann länger als bei den anderen Gruppen.

    Durch Wechsel der Medikamente (Sequenztherapie) versucht man heutzutage einen "chronischen Status" für einen längeren Zeitraum zu erreichen, aber letztendlich kommt dann irgendwann der nächste Progress und die Situation wird schwieriger, zum einem wegen des Fortschritts der Erkrankung, zum anderen weil die Therapien den Patienten immer mehr schwächen.

    Franz

  7. #27
    Registriert seit
    28.11.2012
    Ort
    Stadtgrenze Hamburg
    Beiträge
    1.019
    Danke Dir für die Erklärung.
    Und Gruß von Nord nach Süd.
    Uwe

    Oh...mein 1.000 Post....

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •