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Thema: PSA Falle

  1. #91
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    Zitat Zitat von Levil13 Beitrag anzeigen
    Die nächsten Messungen werden es dann zeigen, ich hoffe es geht weiter nach unten!
    Da sind wir ganz bei dir!

    Konrad

  2. #92
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    niedersachsen
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    Hallo Markus,

    merkwürdigerweise ist dein " Fall " bisher völlig an mir vorbeigegangen .. mir ein wenig unverständlich, da ich meinen Senf sonst garantiert schon mal abgegeben hätte... bin ja schließlich auch mit 43 Jahren in die Mühle geraten. Bei mir erfolgte die OP allerdings recht zeitnah nach erstmaliger PSA -Messung.
    Kann und will dir also jetzt wenigstens alles Gute wünschen für den Erfolg der Bestrahlung !!!!!!
    Lieben Gruß
    rembert

  3. #93
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    Danke Konrad
    Danke Rembert

  4. #94
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    Hallo Zusammen,

    Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder.
    Ich habe immer hier im Forum gelesen, da ich aber noch Berufstätig bin fehlte mir oft die Zeit mich zu Wort zu melden.
    Und oft versuchte ich meine Erkrankung einfach zu vergessen.
    Gestern vor 5 Jahren bekam ich meine Krebsdiagnose.
    Rückblickend kann ich sagen, dass ich nach der OP überwiegend sehr schöne 5 Jahre hatte.
    Ich bin letzte Woche 50 Jahre alt geworden.
    Trotz Operation und Bestrahlung bin ich körperlich ausgesprochen fit und fühle mich wohl in meiner Haut!
    Dies könnte sich jetzt ändern, denn beide Therapien konnten den Krebs nicht besiegen.
    Hatte ich nach der Bestrahlung im Juli 2018 einen Nadir von 0,08 ging es bis zu meinen neuem PSA auf 0,62 in diesem Monat hoch.
    Vor 4 Monaten war er noch bei 0,32 also eine VZ von 4 Monaten.
    Mein Urologe möchte jetzt die Hormontherapie einleiten.
    Ich aber möchte noch warten, ich hatte immer wieder PSA Anstiege mit kurzer VZ und dann verharrte der Wert wieder länger.
    Ich werde im Prostatakrebszentrum und bei einem anderen Urologen noch Zweitmeinungen erfragen.
    Ich tendiere dazu folgende Maßnahmen noch vor einer Hormontherapie zu treffen.
    -mir eine PSA Grenze zu setzen und einen Anstieg bis auf PSA 3-4 in Kauf zu nehmen.
    -Noch mehr Sport um vor dem Eintritt absolut fit zu sein
    -ein PSMA PET CT machen zu lassen und auf therapeutische Möglichkeiten zu hoffen.
    - Eventuell eine frühe Chemotherapie mit begleitender Hormontherapie nach erreichen PSA 3-4.

    Frage: Würde ich ein Risiko eingehen wenn ich mir diese Grenze setze währen ich den PSA alle 2 Monate kontrollieren lasse?

    LG Markus

  5. #95
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    Hallo Markus,
    Zitat Zitat von Levil13 Beitrag anzeigen
    -ein PSMA PET CT machen zu lassen und auf therapeutische Möglichkeiten zu hoffen.
    lies hier, unter welchen sehr engen Bedingungen die GKVn verpflichtet sind, eine PSMA-PET/CT zu bezahlen. Dort heißt es u. a.:
    ein gesichertes biochemisches Rezidiv gemäß Leitlinie vorliegt, eine zunächst durchgeführte (mp?) MRT keinen Befund erbrachte und sich sich aus der PSMA-Diagnostik eine therapeutische Konsequenz ergibt in Form einer lokalen Therapie (gemäß Leitlinie (Salvage-) Operation oder (Salvage-) Bestrahlung), wohl auch Lymphadenektomie usw. (Anmerkung der Redaktion: Ob sich aus der PSMA-Diagnostik eine therapeutische Konsequenz ergibt, weiß man aber erst, wenn sie bereits durchgeführt worden ist).
    Was bei einer evtl. behandelbaren Oligometastasierung wäre, wird nicht klar. Sie wäre aber jedenfalls nicht leitliniengerecht, da in der Leitlinie davon nicht die Rede ist. Ist bereits eine antihormonelle oder Chemo-Therapie eingeleitet, ergäbe sich keine therapeutische Konsequenz mehr und die Kosten für die PSMA-Diagnostik würden nicht übernommen werden.

    Wenn Du eine ADT einleiten würdest, ergäbe sich aus der PSMA-PET/CT keine therapeutische Konsequenz mehr.
    Frage: Würde ich ein Risiko eingehen wenn ich mir diese Grenze setze währen ich den PSA alle 2 Monate kontrollieren lasse?
    Ein Risiko sicher, aber niemand ist in der Lage, es zu quantifizieren.

    Ralf

  6. #96
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    Hallo Markus,

    unsere Verläufe ähneln sich, obwohl Deine Histologie im Grunde genommen eigentlich günstiger ausgefallen ist. Kannst gerne mal in meinen Verlauf reinschauen.

    Viele Grüße

    WernerE

  7. #97
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    Markus, bei mir auch fast genau so wie bei dir. (5 Jahre) Nur wurde bei mir im letzten Jahr bei 0,27 eine Hormontherapie begonnen die aber nach der 3. 3 Monatsspritze wieder abgesetzt wurde da ich wieder <0,07 erreicht habe. Ich bin aber schön über 70.

  8. #98
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    Hallo Markus,

    wäre es nicht eine Möglichkeit bei zB PSA 1 ein PSMAPetCT zu machen, in der Hoffnung den Verursacher zu finden und diesen direkt anzugehen (OP oder Bestrahlung). Ich bin ja in einem ähnlich jungen Alter und würde erst einmal diesen Weg beschreiten, in der Hoffnung, dass es das war oder das zumindest die Hormontherapie herausgezogene wird. Prof. Heidenreich in Köln führt zB solch eine OP mW durch. Die Metastase wird radioaktiv gekennzeichnet und so bei der OP sichtbar. Und irgendwer im Forum war übrigens mit diesem Weg auch ziemlich erfolgreich...
    Das wäre mein Weg in Deiner Situation.
    LG
    Achim

  9. #99
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    Rezidiv OP

    Zitat Zitat von buschreiter Beitrag anzeigen
    Hallo Markus,

    wäre es nicht eine Möglichkeit bei zB PSA 1 ein PSMAPetCT zu machen, in der Hoffnung den Verursacher zu finden und diesen direkt anzugehen (OP oder Bestrahlung). Ich bin ja in einem ähnlich jungen Alter und würde erst einmal diesen Weg beschreiten, in der Hoffnung, dass es das war oder das zumindest die Hormontherapie herausgezogene wird. Prof. Heidenreich in Köln führt zB solch eine OP mW durch. Die Metastase wird radioaktiv gekennzeichnet und so bei der OP sichtbar. Und irgendwer im Forum war übrigens mit diesem Weg auch ziemlich erfolgreich...
    Das wäre mein Weg in Deiner Situation.
    LG
    Achim
    Nach Durchführung eines PSMA PET/CT (ohne Probleme durch Überweisung meines Urologen) habe ich mich zur OP meines dadurch sichtbaren Lymphknotens entschlossen. Alternativ wäre auch eine Bestrahlung möglich gewesen. Die OP fand in der Klinik der LMU München in München-Großhadern statt. Nach Aussage des operierenden OA wurde allerdings nicht nach einem Lymphknoten gesucht, sondern er hat alle Lymphknoten entnommen, deren er habhaft wurde. Der befallene LK war dabei. Das war im Februar 2018, seit dieser Zeit habe ich wieder einen PSA von <0,07 ng7ml. Meine "Haupt-OP" war im September 2006.
    Ein erneutes Rezidiv würde ich aber bestrahlen lassen.
    Mein Beitrag zu myprostate.eu
    http://www.myprostate.eu/?req=user&id=124

  10. #100
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    Markus, du hast bereits einmal einen (leitliniengerechten) Schuß ins Dunkle machen lassen (die Logenbestrahlung). Die hat irgendwas getroffen, aber nicht vernichtet. Die ADT wäre das Ende der kurativen Absicht, die guten Gewissens verordnet werden konnte, als es es keine Chance gab, Lokalrezidive präzise zu lokalisieren und man auch nicht Fernmetastasen ausschließen konnte. Sie wäre ein globaler Angriff ohne Heilungschance - ein weiterer Schuß ins Dunkel der Unwissenheit.
    Inzwischen gibt es PSMA PET/CT (und auch andere Varianten - zumindest in Studien). Es gibt ligandengesteuerte Operationen, Lu-177 Ganzkörpertherapie, Cyberknife, HIFU, IRE. Eine kurative Absicht kann nach RPE und Salvage-RT aufrecht erhalten werden. Die Leitlinie wird das bald anerkennen müssen, der GBA und die gesetzlichen Kassen werden in 5-10 Jahren nachziehen. Ob man um 1000-2000€ zu sparen solange in ADT überwintern möchte, muss jeder für sich entscheiden. Nicht zu vergessen, dass die ADT vielleicht vorher versagt, und dann ein aggressiverer Tumor "herangezüchtet" sein kann (eine Selektion hat ja bereits durch die erfolglose Salvage-RT stattgefunden).

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