Seite 5 von 6 ErsteErste ... 3456 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 51

Thema: Knochenmetastase?

  1. #41
    Registriert seit
    30.11.2008
    Ort
    Lüneburger Heide
    Beiträge
    102
    Hallo Martin,
    Ja, die gleiche Stelle wie 2015. Damals war die Empfehlung, nur die Rippenmetastase zu behandeln. Erstmal bin ich erleichert und ganz zufrieden. Mußte ja theoretisch mit allem rechnen. Metastasen an vielen Stellen im Körper.
    Der Uro meines Vertrauens ist M. Schostak, Uni-Klinik Magdeburg. Mit ihm werde ich mich besprechen.
    Weiß aber, dass er mir gegenüber eine Linie vertreten hat, wie sie in der Mail von Georg anklingt.
    Bernhard

  2. #42
    Registriert seit
    30.11.2008
    Ort
    Lüneburger Heide
    Beiträge
    102
    Hallo Georg,
    wie oben beschrieben spreche ich mit M. Schostak. Gefühlt würde ich mir eher eine/einzelne Lymphknoten herausnehmen lassen, wie Bestrahlung oder gar Hormonentzug zu wählen.. Alles toxische, wenn überhaupt, so spät wie möglich. Das Hormonentzug nicht zu einem längeren Überleben führen konnte bedenke ich mit. Wenn dem so ist, weshalb sollte ich dem zustimmen?
    Meine Hoffnung: es bleibt bei einer Oligo-Metastasierung.
    Erstmal bin ich ganz froh, und ziemlich alle, auch wegen des wartens auf den Befund.
    Bernhard

  3. #43
    Registriert seit
    30.11.2008
    Ort
    Lüneburger Heide
    Beiträge
    102
    Übrigends:
    Meinen Tod bedenke ich immer mit. Ich werde sowieso sterben. Das einzige was ich bezüglich meiner Zukunft weis.
    Die Männer meiner Herkunftsfamilie starben mit 60, andere wurde um die 75 Jahre alt.
    Mit einer Ausnahme: mein Vater wurde 93 Jahre alt. Wenige Wochen vor seinem Tod versagte seine zweite Niere. Ein Stand wurde gelegt.
    Niemand, auch er selber nicht, wußten, dass er weit fortgeschrittenen Prostatakrebs hatte. PSA 1500.
    Die Ärzte wollten es nicht glauben. Mir hilft er ein wenig, zu warten.

  4. #44
    Registriert seit
    30.11.2008
    Ort
    Lüneburger Heide
    Beiträge
    102
    oh wie blöd. Ich war ja schon ein bißchen euphorisch, hatte ich doch mit einem schlimmeren Befund gerechnet.
    Jetzt habe ich bemerkt, dass ich nur auf den PET Befund geschaut hatte. Dabei habe ich übersehen, das auf der Rückseite der CT Befund, sowie die
    Beurteilung zu lesen sind:

    1. Solitäre PSMA positive Lymphknotenmetastase links inguinal nahe dem Leistenkanal.
    2. Kein Hinweis auf ein PSMA positives Lokalrezidiv oder eine sonstige distante PSMA positive Metastasierung.
    3. Nebenbefundlich: vereinzelne subplurale Noduli, Verlaufskontrolle empfohlen.

    Nun wächst die Angst, dass es sich (3.) um Verläufer von Lungenmetastasen handeln könnte. Exemplarisch ist das Bild eines 4mm großen S.N. benannt.

    Nun ist die Stimmung erst einmal wieder getrübt.
    Wißt ihr wie dieser Punkt einzuschätzen ist?

    Bernhard

  5. #45
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.005
    Bernhard,

    ein Nebenbefund sollte nichts mit Tumor zu tun haben. Bei mir war das Brustvergrößerung auf Grund Hormontherapie.

    Als Kaufmann würde ich sagen, mit der Empfehlung einer Verlaufskontrolle wird das nächste PSMA PET/CT eingeworben.

    Georg

  6. #46
    Registriert seit
    30.11.2008
    Ort
    Lüneburger Heide
    Beiträge
    102
    Georg,

    Meine Krämerseele denkt genau so. Es geht ja auch um viel Geld. Und die Geräte kosten sehr viel an Anschaffung und Unterhalt.
    Also,

    Dein Wort in Gottes Ohr!
    Bernhard

  7. #47
    Registriert seit
    06.03.2017
    Beiträge
    1.032
    Punkt 3. ist ein Befund aus dem zugleich gemachten CT. Es ist wohl "subpleural" gemeint. PSMA wurde da nicht gefunden. Wenn das PSMA PET nichts anzeigt, kann ein CT kaum besser sein in der Erkennung einer Metastase des PCa; das PCa exprimiert ja an anderen Stellen PSMA. Könnte natürlich eine PSMA-negative Mutation oder ein anderes Karzinom sein, oder sonstwas.
    Der Kaufmann ist hier nicht im Spiel, denn die weitere Abklärung kann erstmal mit einem ordionären CT erfolgen, wenn sich da nichts ändert, ist ein PET zumindest aus diesem Grund wenig sinnvoll.

  8. #48
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.005
    Ich wollte mich nicht gegen eine Verlaufskontrolle aussprechen, man sollte sich nur keine Sorgen machen, wenn diese empfohlen wird.

    Wenn der Tumor einmal gestreut hat, können immer wieder neue Metastasen auftauchen. Das merkt man dann auch an einem steigenden PSA Wert. Ich selbst mache auch Verlaufskontrolle mit dem PSMA PET/MRT. Wie lange die Versicherung da mitmacht muss ich sehen.

    Georg

  9. #49
    Registriert seit
    30.11.2008
    Ort
    Lüneburger Heide
    Beiträge
    102
    Guten Morgen, alle zusammen,

    ein Jahr ist vergangen und das es gibt wohl ein viertes Rezidiv.
    Jedenfalls ist der PSA Wert, seit der erfolgreichen Entfernung einer Lymphknotenmetastase, gestiegen:

    18.07.2018 1,39
    28.07.2018 PET/CT ein Lymphknoten betroffen
    24.08.2018 OP Lymphknoten entfernt
    26.09.2018 0,61
    28.11.2018 0,62
    07.03.2019 0,64
    11.07.2019 0,70
    08.10.2019 0,91

    Die Verdopplungszeit vom
    26.09.2018 bis 08.10.2019 beträgt etwa 1,5 Jahre.



    Jetzt habe ich zwei Fragen an Euch:

    Wann sollte ein bildgebendes Verfahren gemacht werden?
    Welche Art sollte gewählt werden, PSMA CT oder PSMA MRT?

    Schmerzen habe ich nicht und neige dazu, noch zu warten. Gefühlt solange, bis was weh tut, habe einfach keine Lust schon wieder in die Röhre zu krabbeln.
    Wegen der fehlenden Strahlenbelastung denke ich an eine MRT.

    Was meint Ihr wäre ein sinnvolles Vorgehen?


    Viele Grüße
    Bernhard


  10. #50
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    3.005
    Bernhard,

    das bildgebende Verfahren könntest Du z.B. im Januar machen lassen, wenn der PSA Wert über die 1,0 gestiegen ist. Das PSMA PET/MRT ist vielleicht etwas besser als ein PSMA PET/CT, das wird sich bei Dir wahrscheinlich praktisch aber nicht auswirken. Es gibt nur wenige Kliniken, die ein PSMA PET/MRT haben, das kann eine weite Anfahrt bedeuten. Außerdem liegst Du dann ca. eine Stunde in der Röhre.

    Ich tendiere dazu den Tumor anzugehen, solange er noch klein ist und nicht zu warten bis er über den ganzen Körper gestreut hat und Schmerzen verursacht. Die muss man dann auch erstmal wieder wegkriegen, das kann sehr aufwändig sein und klappt auch nicht immer.

    Georg

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •