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Thema: Selbsttest: Metabolismus/Warburg/Metabloc

  1. #241
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    Hallo Wolfgang,

    zu Beginn meines Metformin+Metabloc Versuchs hatte ich auch ergänzend Chloroquin genommen. Allerdings hatte mich dieser Artikel wieder davon abgebracht: "The Double-Edged Sword of Autophagy Modulation in Cancer". Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, so kann man durch einen Einfluss auf die Autophagie den Tumor behindern als auch fördern.

    Da man bei den alternativen Mitteln die richtige Dosis nicht kennt, weiß man auch nicht, ob die von einem eingesetzte Dosis nun den Tumor durch den Einfluss auf die Autophagie fördert oder behindert.

    Die Metformin+Metabloc Kombination hat bei mir keine erkennbare Wirkung gezeigt. Der PSA Wert steigt konstant mit einer Verdopplungzeit von sechs Monaten. Ob die Verdopplungszeit ohne Metformin+Metabloc kürzer wäre kann ich nicht sagen. Ich gehe aber nicht davon aus.

    Georg

  2. #242
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    Hallo Klaus,

    Gratulation zu deinem hervorragenden Erfolg.

    Ich warte noch etwas ab und werde dann über meine Entwicklung berichten. Genau wie du habe ich überlegt, erst weiter dran herumzuschrauben, wenn sich Verschlechterung zeigt.

    Allerdings möchte ich das Thema "Autophagie-Inhibitor" genauer prüfen und eventuell ein entsprechendes Medikament dazu nehmen. Wenn ich das richtig sehe, ist das im System von Dr. Schwartz und anderen Ärzten wichtig. Es macht ja keinen Sinn, metabolisch, per ADT, Bestrahlung oder Chemo einzugreifen, wenn sich viele Krebszellen per Autophagie retten können. Im Beitrag des Ärzteblattes ist Autophagie als ein Haupthindernis für den Erfolg dieser Therapien benannt.

    Derzeit treibt mich die Frage um, ob diese Medikamente lediglich die Autophagie in betroffenen Zellen (Krebs, Malaria) beeinflussen oder auch in normalen, gesunden Zellen.

    Gruß
    Wolfgang

    Georg,

    danke für den Link. Den muss ich mir gelegentlich reinziehen. Royr, den ich ja bereits verlinkt hatte, hat einen Autophagie-Inhibitor in sein System integriert. Sein System scheint sehr durchdacht. Von Beruf ist er Humanbiologe.

    In den letzten zwei Tagen habe ich mal einige Stichwörter aufgeschrieben mit Ideen, die alle noch verwirklicht werden können. Das waren fix 2 DIN A4 Seiten voll. Heute habe ich die 4. Seite mit Ideen gefüllt, die beim weiteren Nachlesen auftauchten.

    Gruß
    Wolfgang

  3. #243
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    Wolfgang,

    grundsätzlich können die Mittel zur Beeinflussung der Signalwege nicht zwischen gesunden und durch Krebs veränderten Zellen unterscheiden. Daher sind wohl sehr viele Mittel von der Pharmaindustrie nicht weiter verfolgt worden, da die Nebenwirkungen zu groß waren. Beispielsweise sind Rapamycin und Everolismus zur Hemmung von mTORC1 zugelassen, diese haben aber ganz erhebliche Nebenwirkungen.

    Man kann natürlich hoffen, dass eine durch Krebs veränderte Zelle stärker auf die Mittel reagiert als gesunde Zellen.

    Royr hat sich wirklich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt. Wenn aber in seiner Liste Löwenzahn auftaucht, so gewinne ich den Eindruck, dass er nicht ausreichend zwischen Spreu und Weizen unterscheidet.

    Georg

  4. #244
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    Hallo Georg,

    das System von Roy umfasst offensichtlich verschiedene Ansätze. Da muss man schon mal genauer hinschauen. Einer davon ist Metabloc, andere beziehen sich auf Krebsstammzellen (Sulforaphane), das Immunsystem usw.
    Auch Löwenzahnwurzelextrakt hat vielfältige Wirkungen, beispielsweise in Bezug auf Apoptose. Eine Studie ist verlinkt in der weitere Links zu finden sind. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5341965

    Bitte nicht immer alles mal eben so auf die Schnelle verwerfen. Ich erinnere mich an deine nicht sachgerechte Meinung zu Dichloracetat (DCA), die du dem Focus entnommen hattest. DCA wird von diversen Ärzten eingesetzt.

    Hier noch ein Link zum Nachlesen über Sulforaphane der Uni Heidelberg. https://www.klinikum.uni-heidelberg.....111688.0.html

    Dauerhaft wird man alleine mit Metabloc, also mit metabolischer Beeinflussung, nicht weit kommen. Das ist auch an den Studien von Dr. Schwartz erkennbar, der Metabloc mit allen möglichen Mitteln kombiniert vom Autophagie-Inhibitor bis hin zu Chemotherapeutika.

    Gruß
    Wolfgang

    P.S.: Jetzt ärgere ich mich, dass ich überhaupt wieder geschrieben habe. Ich bin da sehr empfindlich bei mal eben so hingeschriebenen Anwürfen.

  5. #245
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    Wolfgang,

    ich hatte Zweifel angemeldet, das war kein Anwurf. Die Darstellung von Roy erwähnt derart vielfältige Mittel, da wird man ja nicht bei allen Mitteln gleichermaßen von deren Wirksamkeit überzeugt sein. Die Evidenz ist bei alternativen Mitteln generell nur gering. Jeder wird für sich selbst eigene Schlüsse ziehen welche Mittel er für wahrscheinlich wirksam hält.

    Ich kann mich nicht für DCA erwärmen und auch bei Löwenzahnextrakt mag ich nicht recht an eine Wirkung glauben. Du hast ja eine relativ gute Studie gefunden, aber letztlich ist es nur eine Mäusestudie bei Darmkrebs. Ich denke nicht, dass man daraufhin von einer sicheren Wirkung bei Prostatakrebs ausgehen kann. Ich glaube auch nicht, dass es überhaupt ein Mittel geben wird, das bei allen Krebsarten gleichermaßen wirkt.

    Nur ein sehr geringer Teil der Wirkstoffe, die bei Mäusen eine Wirkung zeigen, zeigt dann auch eine Wirkung bei Menschen. Und die richtige Dosierung beim Menschen müsste auch jeweils erst ermittelt werden.

    Meine bisherige Kenntnis war, dass eine Patientin im Wartezimmer einem anderen Patienten Löwenzahnextrakt nahegebracht hatte. Damit wurden beide vom Krebs „geheilt“. Diese beiden wurden dann in mehreren Berichten als Beweis für die Wirkung von Löwenzahnextrakt bei Krebs angeführt. Dieser Beweis konnte mich nicht überzeugen. Hier ein entsprechender Artikel in „underground health reporter“.

    Die darin erwähnte Studie zu Prostatakrebs bewirbt das alternative Kombinationsmittel ProstaCaid. Der Autor verlässt sich wohl darauf, dass man seine Quellen nicht recherchiert. Wenn Löwenzahnwurzel eine Komponente unter vielen ist, kann man damit doch nichts in Bezug auf Löwenzahnwurzel beweisen.

    Georg

  6. #246
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    Hallo Klaus,

    falls du das noch nicht in deine Datensammlungaufgenommen hast, hier ein Hinweis:

    Hier entnommen am Anfang: https://www.cancertreatmentsresearch...xychloroquine/
    Update anderes Malariamedikament effektiver: Update April 22nd 2018: Another anti-malaria drug called Amodiaquine, seems to be even more effective than Chloroquine/ Hydroxychloroquine https://www.nature.com/articles/cddis2017416

    Lysosomotropism depends on glucose: a chloroquine resistance mechanism


    Zitat aus dem zuvor verlinkten Beitrag in Nature: „Importantly, we found that the related compound, amodiaquine, was more potent than CQ [Chloroquine] for cell killing and not susceptible to interference from glucose starvation. Taken together, our data indicate that CQ effectively targets the lysosome to sensitise towards cell death but is prone to a glucose-dependent resistance mechanism, thus providing rationale for the related compound amodiaquine (currently used in humans) as a better therapeutic option for cancer.

    Gruß
    Wolfgang


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