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Thema: auch mich wird es wohl erwischt haben :-(

  1. #381
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    Hallo Georg, auch mein Vater kämpft mit starken Hitzewallungen. Bei 2 Urologen fragte ich nach Östrogenpflastern, weil ich dies in diesem Forum las. Niemand verschreibt es, beide verwiesen auf Nebenwirkungen auf das Herz. Ist das so? Verträgst du das Pflaster und wer verschreibt das?
    Danke, Martina

  2. #382
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    Hallo Martina,

    unser Forums-Urologe hat schon mehrfach empfohlen, es bei starken Hitzewallungen einmal mit zwei Remifemin® Plus (das "Plus" ist wichtig! Es gibt auch Remifemin® ohne "Plus") pro Tag zu versuchen. Das Mittel ist nicht rezeptpflichtig und wurde eigentlich dafür entwickelt, die Beschwerden von Frauen in den Wechseljahren zu lindern, zu denen eben auch Hitzewallungen gehören. Das ist übrigens auch im "Basiswissen" nachzulesen.
    Es gibt auch im "Forumextrakt" unter "Nebenwirkungen" eine Seite "Hitzewallungen" mit älteren Berichten und Tipps.

    Ralf

  3. #383
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    Hallo Martina... mein Mann leidet auch unter starken Nebenwirkungen, den Hitzewallungen etc. Ich habe gerade gestern das Thema Pflaster in der Uniklinik Heidelberg angesprochen. Dort sagte man, dass man das auf keinen Fall empfehlen würde, da dann andere Nebenwirkungen einsetzen würden, eben von diesen Pflastern. Was die Nebenwirkungen möglichweise mildern könnte, wäre die Entfernung der Hoden. :-(
    LG
    Christine

    PS: Diese Remifemin werde ich bei meinem Mann mal ansprechen, denn eigentlich hat er genug davon, Tabletten zu schlucken. :-)

  4. #384
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    Hallo Ralf, hallo Christine,
    Der Tipp mit den Tabletten ist gut und wird ausprobiert.
    Bei Nachfrage wegen der Pflaster fühlte ich mich auch ziemlich barsch abgebügelt. Wie ich da nur fragen konnte!!!
    Der Urologe sprach auch von Entfernung der Hoden, aber auch im Zusammenhang mit dem Testosteronentzug.
    Martina

  5. #385
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    LowRoad setzt Östrogen-Pflaster ein, um die Hitzewallungen und den Knochenabbau zu reduzieren. Hier schreibt er:

    "Dazu gibt es Estradiol Pflaster, mein Favorit ist Vivelle, so dosiert, dass es den normalen Estradiolwert eines gesunden Mannes wiederherstellt. Das ist der von mir favorisierte Ansatz. Ein Pflaster mit 0.025mg/Tag oder 0.05mg/Tag Estradiolabgabe. Alle 3 bis 4 Tage zu wechseln. Dieser Ansatz regeneriert sehr gut den normalen Estradiolwert eines erwachsenen Mannes, und verhindert somit Knochendichteverlust während einer ADT. Zusätzlich verhindert oder minimiert er noch die Hitzewallungen."
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...ster#post76655

    Er meint damit ein 100µg Pflaster, das alle vier Tage gewechselt wird. 100µg durch vier sind 0.025mg/Tag. Soviel gibt dieses Pflaster pro Tag ab:

    "Ich empfehle, in der ADT den Östrogenwert bestimmen zu lassen (Normbereich für Männer <40pg/ml), und dann mit einem 100µg/Tag Estradiol Pflaster zu beginnen. Dieses muss alle 3 bis 7 Tage gewechselt werden. Gelegentlich nachmessen lassen, um nicht zu sehr über den Normwert zu kommen."
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...ter#post109183

    Wenn ein solches Pflaster den Knochendichteverlust verhindert, dann kann man auf XGEVA verzichten!

    Ich selbst halte Pflaster für besser als Tabletten, da sie wohl weniger Nebenwirkungen als die Tabletten haben. Im Basiswissen steht: "Östrogene in Form von Estradiol-Pflastern sollen das erwähnte Thromboserisiko allerdings nicht haben."

    Georg

    In Deutschland heißen diese Pflaster wohl Estradot:
    https://beipackzetteln.de/estradot-1...males-pflaster

  6. #386
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Wenn die Knochendichtemessung gut ausgefallen ist, würde ich persönlich auf XGEVA verzichten.
    Moins Georg,

    den Befund der Knochendichtemessung habe ich in Beitrag 311 mitgeteilt.

  7. #387
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    war gestern wieder beim Onkologen, die 3 Wochen mit reduzierter Zytiga habe ich sehr gut vertragen,
    habe nichts nachteiliges bemerkt.
    Nun nehme ich seit gestern 2 x 5 mg Prednisolon und 1000 mg Zytiga, mal sehen ob Nebenwirkungen auftreten . . .
    Hitzewallungen habe ich nach wie vor, 1 x am Tag.
    Gude Stefan,
    wollte mal eine Info haben von Dir .
    Du nimmst ja jetzt schon eine Gewisse Zeit Zytiga und Prednissolon,wie ist das Befinden jetzt mit diesen Zusatzmedikamenten ?
    ich stehe ja auch bald davor die nehmen zu müssen.
    wie hat es sich auf das PSA ausgewirkt ?
    von welcher Dauer der Wirksamkeit geht man aus im Regelfall ?
    sonst bist Du ja unterwegs,wo denn im Moment ?
    gute Zeit wünscht

    Adam

  8. #388
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    Hallo Adam,
    ich weiß, muß unbedingt mein Profil ergänzen . . .

    habe erst am 18. Juli mit 500 mg Zytiga und Pednisolon angefangen, 500 mg nur weil der Onkologe den Bericht vom Kardiologen abwarten wollte.
    Nachdem der Kardiologe "grünes Licht" gegeben hat, habe ich dann am 6. August mit 2 Tabletten Pednisolon und 1000 mg Zytiga weiter gemacht.
    Der Onkologe macht am 12. September den PSA Test, er meinte vorher würde es nix bringen, also warten wir ab, ob Zytiga dann eine Wirkung zeigt . . .

    Vom Pednisolon hatte ich 1 Stunde nach Einnahme eine kleine ! Sehschwäche, die aber nach 3 Tagen nicht mehr auftrat, hat sich der Körper wahrscheinlich dran gewöhnt.
    Sonst hatte ich vom Zytiga keinerlei Nebenwirkungen ! bis heute.
    Ich halte natürlich die Vorgaben ein, 3 Stunden vor Einnahme Zytiga und 2 Stunden danach nichts zu futtern.

    Also mir geht es mit Zytiga gut . . .

    Im Augenblick bin ich noch im Norden unterwegs, weil ich ja am 12. September wieder beim Onkologen antreten soll / muß.
    Danach habe ich bis zum 26. November Zeit zum " rumgurken " dann gibt es wieder die 3 Monatsspritze.

    Also keine Angst vor Zytiga, hoffe Du verträgst es genauso gut wie ich.

    Wir müssen ja noch Jahre durch halten.

  9. #389
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    Zitat Zitat von adam 60 Beitrag anzeigen
    von welcher Dauer der Wirksamkeit geht man aus im Regelfall ?
    Adam
    Hallo Adam,
    dies hat der " Urologe fs " hier im Forum geantwortet,

    - eine so frühzeitige Unterbrechung der Zytiga Therapie ist rational nicht zu erklären - nach älteren Untersuchungen (z.B. Drt. Strum) können PCA-Zellen frühestens nach
    6 Monaten "Null-PSA" absterben und dann für längeres Überleben sorgen. Eine intermittierende Therapie ist in keiner Zytiga Studie Gegenstand der Untersuchung



  10. #390
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    Moins,

    PSA von 3,34 auf 10,05 gestiegen, VZ 62 Tage

    Testosteron 19.August 2019 <0,03

    mal sehen was Zytiga bringt und ob es etwas bringt ? . . .

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