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Thema: Das Leben ist voller Widersprüche:

  1. #21
    WinfriedW Gast
    Danke, Gay, für den interessanten Artikel. Leider hilft es mir in meiner konkreten Situation rein gar nicht weiter. Ich habe schon des öfteren darüber nachgedacht, ob ich mich nicht einfrieren lassen sollte bis aus den vielen Forschungsansätzen Therapien geworden sind.

    WW

  2. #22
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    Zitat Zitat von WinfriedW Beitrag anzeigen

    Womit wir uns im Kreise drehen. Der Beschluss lautet also, dass meine Knochenmetastasen ruhen und somit kein PSA produzieren? Hoffentlich halten sich meine Knochenmetastasen an den Beschluss.

    Wenn mein PSA nicht aus den Knochen kommt, dann doch wohl aus den Weichteilen. ...

    WW
    Lieber Winfried,

    mich erschüttert der fortschreitende Verlauf und die Ratlosigkeit, die Deine spezielle Situation auslöst, mal wieder sehr.
    Das PSA als Verlaufsmarker ist ja okay, bloss: Was ist denn nun als Konsequenz daraus zu entnehmen?

    Allerdings bin ich der Ansicht, dass man wegen des steigenden PSA vorhandene KM nicht als völlig unschuldig ansehen darf.
    Woher hast Du diese Erkenntnis, nur aktive KM produzieren PSA und inaktive gar keins? Davon bin ich nicht überzeugt. Eher nehme ich an, das PSA verhält sich durchaus proportional zum Vorhandensein von KM, steigt bei Aktivität der KM jedoch steil an.
    Dagegen denke ich aber auch, eine Chemo wird KM nicht wirklich langandauernd beeindrucken. Da Du zum Glück keine Beschwerden hast, wird man Dir derzeit nicht zu einer lokalen Bestahlung einzelner KM raten, so dass dieses Rätsel im Augenblick ungelöst erscheint.

    Es ist ein Dilemma, - an Deiner Stelle würde ich H. anrufen; immerhin kennt er Deine Situation von Anfang an.

    Dr. F.E. hat offiziell seine Kassenzulassung abgegeben - das bedeutet, dass man privat das Honorar akzeptieren (können) muss...

    Alles Gute und viele Grüsse,

    Carola-Elke
    Geändert von Carola-Elke (20.11.2006 um 22:59 Uhr)

  3. #23
    WinfriedW Gast
    Zitat Zitat von Carola-Elke Beitrag anzeigen
    ... Was ist denn nun als Konsequenz daraus zu entnehmen?
    Die Konsequenz wird letztendlich Taxotere heißen, vielleicht in Kombination mit ...? Und es bleibt wenig Zeit herumzudiskutieren. Ich hätte gerne gestern Nägel mit Köpen gemacht. Es hat nicht sollen sein.

    Zitat Zitat von Carola-Elke Beitrag anzeigen
    Allerdings bin ich der Ansicht, dass man wegen des steigenden PSA vorhandene KM nicht als völlig unschuldig ansehen darf.
    Wachsen sie nun oder nicht? Nachdem im Befund verschiedene Wirbelkörper benannt sind, entbehrt diese Frage nicht einer gewissen Brisanz. Hier, in unserem Siemens-Gebäude, wurde ganz aktuell eine Behindertentoilette eingebaut. Vielleicht ist die für mich?

    Fakt ist, dass meine KM kein Cholin anreichern und Ostase unten ist - was immer das bedeuten mag. Die Ärzte halten sich bedeckt.

    Zitat Zitat von Carola-Elke Beitrag anzeigen
    ...Woher hast Du diese Erkenntnis, nur aktive KM produzieren PSA und inaktive gar keins? Davon bin ich nicht überzeugt. Eher nehme ich an, das PSA verhält sich durchaus proportional zum Vorhandensein von KM, steigt bei Aktivität der KM jedoch steil an. ....
    Wie auch immer das ist. Mein PSA-Nadir lag bei 0,06ng/ml. Seither steigt der Wert steil. Ostase ist unten und Cholin reichern meine KM ebenfalls nicht an. Man könnte vermuten, dass der PSA-Anstieg eine ander Ursache hat.

    Zitat Zitat von Carola-Elke Beitrag anzeigen
    ... Dr. F.E. hat offiziell seine Kassenzulassung abgegeben - das bedeutet, dass man privat das Honorar akzeptieren (können) muss...
    Ich bin zwar nicht verarmt, aber die Altersversorgung meiner Frau wollte ich nun auch nicht auf den Kopf hauen.

    Gibt es eigendlich eine Studie oder zumindest reprospektive Betrachtungen, die belegen, dass Patienten von Dr. F.E. wirklich länger leben?

    Grüße WW
    Geändert von WinfriedW (21.11.2006 um 10:00 Uhr)

  4. #24
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    Hallo Winfried,


    Zitat:
    Fakt ist, dass meine KM kein Cholin anreichern


    ein laienhafter Hinweis,

    kann es sein dass durch die völlig anderen
    deutlich langsameren Stofftransportvorgänge in den Knochen das Cholin
    erst garnicht bei den KM ankommt sondern vorher zerfällt. Damit wär einen
    Aktivitätsnachweis über PET/Cholin nur eingeschränkt möglich.

    Das könnte bedeuten, dass die Quelle des PSA-Anstiegs doch von
    KM kommen kann und eine Therpie der KM PSA senkend wirken würde.

    Alles alles gute
    Wolfgang

  5. #25
    WinfriedW Gast
    Zitat Zitat von wowinke Beitrag anzeigen
    ...kann es sein dass durch die völlig anderen deutlich langsameren Stofftransportvorgänge in den Knochen das Cholin
    erst garnicht bei den KM ankommt sondern vorher zerfällt. Damit wär einen
    Aktivitätsnachweis über PET/Cholin nur eingeschränkt möglich.
    Dem ist, nach allem was ich weiß, nicht so.

    Zitat Zitat von wowinke Beitrag anzeigen
    ...eine Therapie der KM PSA senkend wirken würde.
    Ich mache Zometa vierwöchentlich. Welche weitere Therapie würde dir einfallen?

    WW

  6. #26
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    Hallo Winfried,

    da fällt mir als Laie nur die Bestrahlung der KM.

    Was ist den m,it den Cholin postiven Bereichen LK(8mm) Anastemosnaht?.

    ALLes alles Gute
    Wolfgang

  7. #27
    Guy/Guido Gast
    Zitat Zitat von WinfriedW Beitrag anzeigen
    Dem ist, nach allem was ich weiß, nicht so.


    Ich mache Zometa vierwöchentlich. Welche weitere Therapie würde dir einfallen?

    WW
    Hallo Winfried,

    Schauhe mal hir:
    http://www.springerlink.com/content/k2423x65w2234428

    Den Rest werde ich versuche dir direkt zu mailen da es immer wieder zu Fehlermeldungen kommt es seien zu viele Graphiken.

    Guy

  8. #28
    WinfriedW Gast
    Zitat Zitat von wowinke Beitrag anzeigen
    Hallo Winfried,

    da fällt mir als Laie nur die Bestrahlung der KM.

    Was ist den m,it den Cholin postiven Bereichen LK(8mm) Anastemosnaht?.

    ALLes alles Gute
    Wolfgang
    Dass es Sinn macht, Knochmetastasen, die weder frakturgefährdet sind noch Beschwerden bereiten, zu bestrahlen, wird von Seiten der Experten eher verneint. Insbesondere eine Ganzkörperbestrahlung ist völlig ausgeschlossen.

    Es gibt im Cholin-Bild keine wild leuchtenden Bereiche. Bei genauem Hinsehen erkennt man im Anastomosenbereich angedeutete Cholin-Mehranreicherungen aber keine eindeutige Weichteilvermehrung. Nun bin ich operiert und bestrahlt. Spez. der Anastomosenbereich hat 66,6Gy ab bekommen. Da hoffe ich mal, dass Ruhe ist.

    Darüber hinaus gibt es offenbar um die Aorta herum (Retroperitoneal) ein paar kleinere verdächtige Lymphknoten. Diese liegen offenbar außerhalb des bestrahlten Feldes.

    Wo ist eigentlich genau hilär?

    Eine große Tumormasse ist das offenbar nicht, womit sich wieder mal die Frage stellt, wie ist der Zusammenhang zwischen PSA und Tumormasse.

    Stellt sich die Frage, ob es möglich ist, diesen mutmaßlichen Lymphknotenbefall lokal zu behandeln. Bestrahlen scheidet vermutlich aus, weil man mit Rücksicht auf die Aorta dort keine onkologischen Dosen aufbauen kann. Operieren könnte man schon. Es wäre aber ein ziemlich großer Eingriff und es ist völlig unklar, ob der Patient davon profitiert. Richtig ist allerdings auch, dass es solche Überlegungen bei mir schon gab, die mit Blick auf die multiblen Knochenmetastasen erst mal auf Eis gelegt wurden.

    WW
    Geändert von WinfriedW (21.11.2006 um 14:20 Uhr)

  9. #29
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    Zitat Zitat von WinfriedW Beitrag anzeigen
    Wo ist eigentlich genau hilär?

    WW
    Hilär bezieht sich auf den Begriff "Hilus" - lat. hilum kl. Ding. Gemeint ist die Vertiefung der Oberfläche eines Organs, wo strangförmig Gefäße, Nerven, Ausführungsgänge ein- bzw. austreten. z.B. Lungenhilus. In diesem Sinne kann man die Position von "etwas" in der Nähe vom Hilus beschreiben.
    HW

  10. #30
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    Hallo Winfried,
    meinen Lage ist zum Glück nicht vergleichbar aber
    die Frage die ich mir stelle würde ist, wenn sowohl die KM als auch die LKM
    aktiv wären welche habe das grösser Risiko?
    Vermutlich die LKM?
    Oder mit welchen kann man älter werde?
    Vermutlich mit den KM?

    Mit dem Ansatz müsste man zunächst bei den LKM beginnen. Wenn zudem dann zu trifft, dass die KM ruhen könnte man dies nur beobachten.

    Von der erfolgreichen LK entfernung an der Aorta bei einem Patienten nach PET/CT detektion hat mir mein Urologe berichtet.

    Alles alles Gute
    Wolfgang

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