Seite 1 von 5 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 45

Thema: Die Vitamin-D-Legende

  1. #1
    Harald_1933 Gast

    Die Vitamin-D-Legende

    Zitat Zitat von Anna Kröning
    Viele Menschen nehmen Vitamin D ein, vor allem im Winter. Sie hoffen, dass der Stoff vor Knochenleiden, Depressionen und Krebs schützt. Neue Studien warnen aber vor der unkontrollierten Einnahme
    Bitte - hier - weiterlesen

    "Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht. Schuld ist wie Unschuld, nicht kollektiv, sondern persönlich"
    (Richard von Weizsäcker)

    Gruß Harald

  2. #2
    Registriert seit
    11.02.2015
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    481
    Das ist immer wieder zu lesen mit Vitaminen...meinem Mann wurde die Vitamin D Einnahme nach der Op von der MKL auch empfohlen da festgestellt wurde dass auch er wie viele Prostatakrebs Patienten eine Vitamin D3 Mangel hatte (16,9). Obwohl wir sehr viel in der Sonne sind und er wöchentlich 24000 Dekristol einnimmt hat sich der Wert bis heute (in 7 Monaten nach seiner Op) verdoppelt. Wer kann genau festlegen wie hoch dieser Wert sein sollte und ob er nicht individuell ist? Der Artikel regt jedenfalls dazu an sich Gedanken zu machen ob die Einnahme doch nicht sogar schädlich sein könnte...

  3. #3
    Harald_1933 Gast
    Hallo Daniela,

    - hier - mal ein Rückblick. Ähnliche Threads gibt es mehrfach in diesem Forum. Und letztlich: Genaueres weiß man nicht. Ich bleibe bei 1 Vigantolette, also 1000 mg täglich, obwohl laut einem Hausarzt der menschliche Körper nur 700 mg täglich wirklich verstoffwechseln kann. Es werden mit Sicherheit abweichende Aussagen hierzu noch eintrudeln. Selbst fs hatte mal eine andere Aussage getroffen, wonach durchaus mehr als 4000 mg täglich angebracht sein könnten.

    "Man muss seine Ideen verwirklichen, sonst wächst Unkraut drüber"
    (Jean Paul)

    Gruß Harald

  4. #4
    Registriert seit
    13.11.2010
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    1.911
    Zitat Zitat von Harald_1933 Beitrag anzeigen
    Ähnliche Threads gibt es mehrfach in diesem Forum...
    Ja, beispielsweise einer mit dem Thema "Vitamin D, ein Schutzschild für die Gesundheit" von einem bekannten Forumsaktivisten
    if nothing's fails, it's not real life

  5. #5
    Registriert seit
    11.02.2015
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    481
    Zitat Zitat von Harald_1933 Beitrag anzeigen
    Hallo Daniela,

    Und letztlich: Genaueres weiß man nicht.


    Gruß Harald
    Genauso ist es! Nur falls diese Studien irgendwannmal eine Schädigung von z.B.Nieren feststellen sollten wird man sich natürlich ärgern Vitamin D in der hohen Dosis eingenommen zu haben.

  6. #6
    Registriert seit
    06.03.2007
    Ort
    Berlin-Pankow
    Beiträge
    719
    Hallo,

    hier wird die im Artikel der Welt erwähnte Studie analysiert: https://www.vitamindservice.de/node/794

    Fazit: Die Studie hat ein haarsträubend fehlerhaftes Studiendesign.

    Zitat: "
    Ich sage es gleich:
    Diese Studie enthält keineswegs die Aussage, dass die Einnahme von Vitamin D als "Hochdosis" zu mehr Stürzen führt.
    Eine Auswertung der in Tabelle 3 der Studie präsentierten Daten zeigt, dass hohe Vitamin-D-Spiegel mit einem verminderten Sturz-Risiko einhergehen.
    Das Problem der Studie ist ein falsches Konzept - es beginnt mit dem ersten Wort des Titels dieser Studie : "monthly" = monatlich "


    Zur Osteoporoseprävention: http://www.lifeextension.com/protoco...rosis/page-les




    Besonders wichtig immer Magnesium (die Hälfte des Calciums) und Vitamin K2, welches das Kalzium in die Knochen "schiebt". So kommt Kalzium nicht in Weichteile (Adern, Gehirn). Bor sollte sowieso jeder Prostatapatient nehmen, weil es gut für die Knochen ist und Östrogenrezeptoren besetzt.

    Vitamin D3 (25-OH-Vitamin D3) sollte im Labor gelegentlich bestimmt werden. Ich benötige beispielsweise täglich 10.000 I.E um ca. 46 ng/ml zu erreichen. Die untere Grenze liegt bei 30 ng/ml. Zielwert sind eher 60 ng/ml.

    Die Aufnahme hängt von individuellen Faktoren ab.

    Bei Autoimmunkrankheiten kann es günstig sein, einen extrem niedrigen Wert anzustreben (5 ng/ml). Das wäre das sogenannte Marshall-Protokoll.

    Gruß
    Wolfgang

  7. #7
    Registriert seit
    01.05.2006
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    1.511
    Zitat Zitat von Harald_1933 Beitrag anzeigen

    Ich bleibe bei 1 Vigantolette, also 1000 mg täglich, obwohl laut einem Hausarzt der menschliche Körper nur 700 mg täglich wirklich verstoffwechseln kann. Es werden mit Sicherheit abweichende Aussagen hierzu noch eintrudeln. Selbst fs hatte mal eine andere Aussage getroffen, wonach durchaus mehr als 4000 mg täglich angebracht sein könnten.
    aber hallo, 40 Mio. IU und das täglich?? Wie bekommst du das hin, Harald?
    Rosenmontagsgruss eines Vitamin-D-Fans,
    Rudolf

  8. #8
    Harald_1933 Gast
    Hallo Hamburger Urgewächs,

    der Hutschi (Harald_1933) hat sich doch einen groben Schnitzer erlaubt. Es geht um 1000 I.E und nicht um 1000 mg täglich, denn die 1000 I.E. entsprechen nur 0.025 mg Colecalciferol oder eben nur 25µg. Zu den Vigantoletten der nachstehende Link: https://www.vigantoletten.de/produkt...FdW4GwodU-oChA

    Vielen Dank, lieber Rudolf, dass Du mich erwischt hast. Du solltest wieder häufiger Dein Wissen in diesem Forum, wie früher auch, einbringen. Es müssen ja nicht immer Themen zum Fortgeschrittenen Prostatakrebs sein, denen Du Dich wieder widmen solltest/könntest.

    @Wolfgang,

    lieber Wolfgang, gut, dass ich Dich auch mal wieder aus der Reserve gelockt habe. Herzlich wilkkommen nach häufiger Forumsabstinenz. Aber um das alles täglich zu sich zu nehmen und den Körper verstoffwechseln zu lassen, wäre ja ein richtiger Einnahmeplan vonnöten. Ich belasse es zunächst doch auf 1000 I.E. D3 täglich. Mein Gerätetraining kompensiert sicher so manchen Vorschlag zu mehr Aktivität in Richtung Einnahme weiterer empfohlener Ingredienzen.

    "Der Einfall ersetzt nicht die Arbeit"

    (Max Weber)

    Herzliche Grüße nach Barmbek und Pankow.

    Harald

  9. #9
    Harald_1933 Gast
    Ersetzt Astronauten-Nahrung bald das Essen?

    Hallo Wolfgang,

    Berlin - Das Essen der Zukunft ist gelblich und riecht ein bisschen nach Fischfutter. Tatsächlich enthält es mehr als zwei Dutzend Stoffe von Folsäure über Zink bis zu Vitamin B12.
    Bitte - hier - weiterlesen

    "Wenn das, was Du sagen möchtest, nicht schöner ist als die Stille, dann schweige"
    (Konfuzis)

    Das Zitat ist auf mich bezogen. Nun gut, man sollte auch solche Entwicklungen beleuchten.

    Gruß Harald

  10. #10
    Registriert seit
    18.05.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    147
    Meine Erfahrung mit Vitamin D3

    Liebe Forumleser,

    also ich bin im September letzten Jahres durch einige Beiträge hier und eine Vitamin D3 Gruppe auf Facebook in dieses Thema eingestiegen. Habe am 19.11.15 dann meinen D3 Wert beim Hausarzt ermitteln lassen. Dieser lag mit 10 ng/ml (25,1 mol/l) weit unter dem was wir in unserer Situation an dem Vitamin vorhalten sollten!
    Also habe ich mir D3- und K2-Kapseln bestellt, zudem Magnesiumcitrat als Pulver. Um meinen Stand möglichst schnell aufzufüllen habe ich, in der Annahme das ich1000 UE Kapseln bestellt hatte, drei Kapseln D3 täglich genommen. Dazu natürlich auf Anraten K2 und Magnesium. Leider habe ich Trottel, mir die Verpackung der D3-Kapseln nicht richtig angesehen und erst, als ich nach 4 Wochen jeden Morgen fürchterliche Kopfschmerzen hatte, gesehen, dass ich wohl 10000 IU Kapseln eingenommen hatten, also 30.000 IU täglich. Dann bekam ich Anfang des Jahres eine fürchterliche Migräne, wie ich sie vorher noch gehabt hatte, ich vermute eben auch als Folge der Überdosierung. Am 06.01.16 war dann mein Vitamin D3 Wert bei 110,4 ng/ml also mehr wie bestens!

    Jetzt hier eine Spekulation, die ich einfach mal so in den Raum stellen möchte:
    Dann hat sich parallel aber auch mein PSA wieder von 8,89 ng/ml am 10.12. auf 14,5 ng/ml am 16.01.16 erhöht! Dann, nachdem ich natürlich meine D3-Aufnahme auf 2 Kapseln je Woche reduzierte wieder auf 12,96 am 25.01 gefallen. Zudem haben sich in der Zeit der D3 Überdosierung einige neue Metastasen gebildet. Im Oktober 2015 war nur die schon vorhandene als weiterhin aktiv diagnostiziert worden, jetzt am 25.01.2016 sind gleich 3 oder 4 weitere entdeckt worden! Ich weiß, dass das viele Ursachen haben kann, diese negative Entwicklung meines Krankheitsbildes passt aber genau in die Zeitspanne der Überdosierung.

    So ist nach meinen Erfahrungen die D3 Substitution mit Sicherheit wichtig. Auch der Arzt im UKM hat mich darauf hingewiesen, den D3 Spiegel im Auge zu behalten, aber mit den Überdosierungen sollte man meines Erachtens sehr vorsichtig sein. Über die Mengen an zusätzlichen Vitaminen und welche überhaupt, kann man vortrefflich streiten, sich austauschen und spekulieren. Leider fehlt es mir zumindest an individueller, fachmännischer Begleitung und so nimmt man diese ganzen NEM´s oft nach Bauchgefühl und nach Hören/Sagen. Bestimmt sind diese Mittel allerdings ein wichtiger Baustein in unseren Therapiekonzepten und von daher sehe ich echt Handlungsbedarf in Sachen Aufklärung und individueller Abstimmung für die Substitution jedes Einzelnen.

    Beste Grüße!

    Dieter
    „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden“ (Hermann Hesse )
    Näheres auch unter: http://de.myprostate.eu/?req=user&id=695

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •