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Thema: Lungen-Metastasen

  1. #31
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    Darf mal über den Zwischenstand berichten:
    - Chirurgische Behandlung möglich, sowohl Skalpell als auch mit dem Laser (Beurteilung durch die Pneumologie)
    -CyberKnife (Grosshadern) auch geeignet, muss aber noch Details klären.
    -Uroonkologie RdI empfiehlt, Hormonentzug mit paralleler Chemo. Allerdings ist vorher noch zu klären, ob es sich wirklich nur um prostatacarcinöse Metastasen handelt - also Biopsie. Je nachdem käme auch eine Kombination aus physikalischer Gewalt gepaart mit Chemie in Frage.
    In RdI ist eine Langzeitstudie (seit 2005) Hormonentzug/Chemo mit sensationellen Ergebnissen durchgeführt worden.

  2. #32
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    Update: zwischenzeitlich wurde der PET-Befund vom Februar vom Uroonkologen in Zusammenarbeit dem Radiologen deutlich revidiert: PSMA-Anreicherung an den beschriebenen Stellen der Lunge ist nur sehr schwach ausgeprägt und damit die wahrscheinlichen Herde eher rudimentär, bei nicht schnellem Wachstumspotential.
    Empfehlung: weiter abwarten, Psa 3-monatlich monitoren, halbjährlich CT und Scintigramm.
    Natürlich bin jetzt erstaunt, aber auf den einen Seite etwas ratlos, aber auch etwas "erleichert".

  3. #33
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    Hallo Errut,

    Update: zwischenzeitlich wurde der PET-Befund vom Februar vom Uroonkologen in Zusammenarbeit dem Radiologen deutlich revidiert: PSMA-Anreicherung an den beschriebenen Stellen der Lunge ist nur sehr schwach ausgeprägt und damit die wahrscheinlichen Herde eher rudimentär, bei nicht schnellem Wachstumspotential.
    Empfehlung: weiter abwarten, Psa 3-monatlich monitoren, halbjährlich CT und Scintigramm.
    Natürlich bin jetzt erstaunt, aber auf den einen Seite etwas ratlos, aber auch etwas "erleichert".
    Das hört sich ja zunächst sehr beruhigend an.
    Ist es das wirklich? Ich setze bei deinem Werdegang und die zurückgelegten Jahre eine gewisse Erfahrung voraus.

    Nun wissen wir mittlerweile, dass es auch schwach ja sogar PSMA negative Tumorzellen gibt. Aus dem Grunde würde ich dem langsamen Tumorwachstum nur mit einem gewissen Zeitaufschub bewerten. Zeit also, sich schon mit Plan B auseinanderzusetzen. Immer die Grunderkrankung im Auge, denn bei einem Bronchialkarzinom hättest du ein sehr schnell wachsendes Tumorgeschehen.

    Zeit also dich mit diesem Link zu befassen:
    Es ist die Radiofrequenzablation. Vielleicht noch eine weitere NICHINVASIVE Möglichkeit.
    Weiteres im Link:

    https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/rad/leistungen/behandlungsschwerpunkte/rfa

    und hier zum Querlesen:

    http://www.aerzteblatt.de/archiv/139573


    Gruss
    Hans-J.

  4. #34
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  5. #35
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    Ich darf nocheinmal meinen Beitrag aufrufen: es sind seitdem 1und 1/2 Jahre vergangen: an den Herden in der Lunge hat sich nichts geändert, aber ein Lymphknoten in der rechten Leiste ist seit dem letzten CT vor einem Jahr von 9mm auf 12 mm gewachsen. Ich merke auch leichte Beschwerden in der Gegend und weiss nicht, ob da Zusammenhänge bestehen. Rechts-der-Isar wurde jährliches CT empfohlen-war mir wegen der Strahlenbelastung gar nicht schmeckt. Warum nicht MRT?
    Zwischenzeitlich ist mein PSA auf ca.15 gestiegen.

  6. #36
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    Wenn es erlaubt ist aktualisiere ich meine Situation von heute: PSA bei ca 30,der Rundherd in der Lunge ist in den letzten zwei Jahren von 8mm auf 11mm gewachsen.Im Skelett sind einige kleine (unter 2mm)Auflockerungen der Knochenbinnenstruktur festgestellt worden, wie auch einige PSMA-Expressionen der Lymphknoten (bis zu 3mm) im Brustbereich.
    Das Tumorboard RDI hat empfohlen mit 30 Tage Bicatulamid (50mg) zu beginnen und in einer Woche mit der "Drei-Monats-Spritze" fortzufahren.
    Was mich von den "Erfahrenen" interessieren würde, gibt es begleitende Maßnahmen, die die Nebenwirkungen dämpfen könnten bzw zum generellen Wohlbefinden beitragen würden.

  7. #37
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    Das Basiswissen im gelben Link oben geht in Kapitel 8.5.1 auf die Nebenwirkungen ein. Es nennt dort auch Links zu Hinweisen, wie man diese Nebenwirkungen dämpfen kann.

  8. #38
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    hallo errut 1, willkommen im Klub !

    Bei mir läuft der Hormonentzug mit "Drei-Monats-Spritzen" seit August 2017. Die Nebenwirkungen sind bei jedem etwas anders.

    - Hitzewallungen habe ich ab und an sind aber nicht tragisch.
    - Libidoverlust stellt sich schleichend ein, bei mir erst mal nicht. Erst nach Wechsel von Leuprorelin auf Pamorelin.
    - Muskelabbau und Schwäche sind lästig, ich versuche dies durch viel Bewegung in der frischen Luft und leichtes Hanteltraining auszugleichen.
    - Später dann kamen Gelenkschmerzen hinzu, wobei mir nicht so ganz klar ist ob vom Hormonentzug oder der Chemo oder beiden zusammen. Gelenkschmerzen kann ich bisher mit Beinwellsalbe mildern.
    - Und Bewegung ist sehr wichtig, da durch den Hormonentzug das Gewicht zunimmt. Konnte mit viel Anstrengung mein Gewicht halten. Andere schaffen es in einem Jahr infolge des Hormonentzuges kräftig zuzunehmen.

    Wichtig ist vor Beginn eine Bestrahlung des Brustbereiches um eine Gynäkomastie zu verhindern.
    und ganz wichtig, lass nach 2 oder 3 Monaten deinen Testosteronwert messen damit du siehst ob die Spritzen wirken !!

    mein Erfolg: PSA von über 1000 jetzt bei 0,2, allerdings in Verbindung mit einer Chemo ab dem 4. Hormonentzugsmonat.

    Alles Gute vom
    Optimist

  9. #39
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    Erstmal vielen Dank.
    Noch eine Frage: nehme Thyroxin 75 für die Schilddrüse, ASS100 und Colesterinsenker Atorzet 5mg. Mir sind bis jetzt keine Kontraindikationen bekannt, gibt es welche?

  10. #40
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    Hallo Errut1, vielleicht bin ich heute etwas angespannt, aber warum stelltst Du beispielsweise diese letzte Frage nicht deinem Hausarzt oder Internisten,wenn das Basiswissen nicht ausreicht. Derartige Fragen sollten m.E. von Medizinern bzw. Pharmakologen beantwortet werdeb. Erfahrungswissen schön und gut, aber häufig nur Dünnschiss. Das sagt Dir jemand, der eine besondere Nähe zum Apothekenbereich hat, aber selbst Hochrisikobetroffener mit 100% Schwerbehinderung ist.
    Schönen Gruß und Wochenende
    Klaus

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