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Thema: PSA Anstieg nach 10 Monaten?

  1. #241
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    "Prinzipiell wäre ja eine initiale ossäre Filialisierung ... möglich"
    "Prinzipiell wäre ein PSMA-negatives Lokalrezidiv denkbar" könnte man nach diesem Befund zwar auch sagen. Irgendwo muss das PSA herkommen.
    Nach Leitlinie hätte man die Loge schon längst einfach mal so bestrahlt, hier ziert man sich, weil kein "klares Zielvolumen" gefunden wurde, und empfiehlt Abwarten.
    Der SUVmax jeweils ist ein starkes Indiz, schließlich ist PSMA tumorspezifischer als CT oder auch MRT. Bei einer VZ von 1 Jahr könntet ihr etwas verpassen, wenn ihr ein halbes Jahr wartet - sofern ihr der oligometastatischen Idee weiterhin folgen wollt. Jedenfalls wäre das konsequent, und daher ist das MRT unausweichlich.

  2. #242
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    Ich überlege, was man verpassen kann. Entweder man fängt ganz klassisch mit lebenslanger Hormontherapie an oder senkt den PSA Wert durch die Bestrahlung von Metastasen. Das kann man auch machen, wenn die Metastasen so groß sind, dass man sie sehen kann. Als Mikrometastasen angelegt sind sie ja schon, das kann man nicht verhindern.

  3. #243
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    „Mal so bestrahlt“ wurde eben nicht empfohlen (nicht nur von seinem Urologen sondern auch von 2 anderen die er kontaktiert hat) weil mein Mann diverse andere Probleme hat die sich durch die Bestrahlung verschlechtert hätten.

    Man weiss leider vorher nie was die richtige Therapie ist-zumal sich auch die Fachleute streiten.

  4. #244
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    Ja, Georg...ich hoffe, das wäre möglich. Nur wie lange kann man abwarten? Ich bin gespannt was wir morgen zu dem Befund von Prof.Muacevic hören. Können die Micrometastasen 1,89 PSA Wert verursachen?

  5. #245
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    Grundsätzlich stellt der PSA Wert keine Gefahr da, sondern der Tumor. Wenn dieser noch so klein ist, dass man ihn nicht sehen kann, geht von ihm nur eine sehr geringe Gefahr aus.

  6. #246
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    Aber man kann ihn doch sehen, nur nicht zuordnen. Oder sollten alle diese SUVmax-Werte Zufall sein?

    Daniela, das mit der nicht möglichen Logenbestrahlung wußte ich nicht. Also seid ihr nicht bewußt auf den oligometastatischen Zug aufgesprungen. Zunächst wären ja Mikrometastasen in den Lymphknoten zu erwarten - solche wurden bei der Op auch entfernt (pN1). Offenbar ist da nichts weiter gewachsen. Entweder abwarten und gleich oder später ADT machen - diese hat langfristige Risiken; oder die oligometastatische Herausforderung annehmen. Und dann gilt auch wieder das Dogma der Krebstherapie: früher ist besser. Denn die Metastasen siedeln weitere Metastasen ab. Man wird sich natürlich ärgern, wenn binnen Monaten trotz cyberknife (oder was auch immer) ganz viele Metastasen auftauchen, doch das ist bei der Ausgangssituation (Gleason 7a, VZ jetzt 1 Jahr) eigentlich nicht zu erwarten.

  7. #247
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    So ist es, auch der Prof sah nichts was man therapieren könnte. Er sagte, abwarten erstmal weitere 6 Monate. Danach wieder ein Bild machen lassen.

    VZ ist momentan 200 Tage, was sich immer wieder mal ändert...

  8. #248
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    Hallo,
    wir sind jetzt dabei die Mrt Untersuchung zu organisieren, was nicht einfach ist in diesen Zeiten. Ich frage mich ob die MRT tatsächlich Knochenmetastasen anzeigen würde? Wenn ja, wäre dann der Tumor Psma negativ wenn man bei PSMA Pet/Ct nichts gesehen hat bei einem PSA Wert von 1,89? Und was könnte man therapeutisch unternehmen?

  9. #249
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    Hallo Daniela,

    es wurde doch etwas gesehen.
    Ausspielung im Lungenfenster, ein Rundherd von ca. 5 mm.
    zusätzlich ein kleiner subpluoraler Rundherd im Oberlappen.

    Das soll nun mit einer CT oder MRT abgeklärt werden?
    Das Andere, die Granulome haben viele, auch ich. Das ist kein Krebs.

    Im Abdomen war nichts eindeutig erkennbar. Auch die P-Loge ist frei von Krebs.
    Warte doch erst einmal ab. Kein Grund da nun etwas in der Corona-Zeit zu überstürzen.

    Lieben Gruss
    hartmut

  10. #250
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    Hallo Daniela,

    dass man bei 1,89 nichts gesehen hat bedeutet nicht zwingend, dass der (die) Tumor (Metastasen) PSMA negativ sind.
    Wenn es sich um mehrere handelt können die auch einfach zu klein für die Auflösung des PET/CT sein. Siehe mein Profil, ich hatte das Thema auch mal. Ein Radiologe kann auf dem CT dann verdächtige Bereiche identifizieren, was bei euch ja der Fall ist.
    Ggf. kann man diese Bereiche später auf Veränderungen untersuchen - so lautet ja auch der Vorschlag, wenn ich deinen Bericht auf myprostate richtig gelesen habe.

    Grüße

    Uwe

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