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Thema: PSA Anstieg nach 10 Monaten?

  1. #1
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    PSA Anstieg nach 10 Monaten?

    hallo,
    gestern war die 4.postoperative Messung, PSA gemessen 0,02...

    wann muss jetzt demnächst gemessen werden-reicht es in 6 Wochen oder doch lieber früher? Wir fahren am 28.04 für 3 Wochen ins Ausland also müssten wir jetzt binnen 10 Tage messen lassen oder eben Anfang Mai.

    Was meint ihr?

  2. #2
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    Hallo Daniela,

    wie lautet der Messwert genau, 0,02 ng/md oder <0,02 ng/ml? Bei myprostate.eu steht für die Januarmessung >0,01 ng/ml – das kann alles Mögliche heißen, wahrscheinlich steht aber das falsche Vorzeichen da. Was ist denn in dem Labor die untere Messgrenze?

    Zu Deiner Frage: Laut Leitlinie soll in den ersten zwei Jahren post-OP alle drei Monate gemessen werden, dementsprechend also im Juli wieder. Bis dahin brennt auch noch nichts an. Genießt Euren Urlaub.

    Handlungsbedarf würde bei einem PSA-Wert von 0,2 ng/ml bestehen – im Zweifelsfall eine externe Bestrahlung der Prostataloge.

    Ralf

  3. #3
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    wir warten auf die schriftlichen Ergebnisse: 0,02 wurde nur tel.von Labor mitgeteilt. Und ja, du hast recht mit dem verkehrt gesetzten Zeichen....ich ändere es sofort! Und sobald die Ergebnisse kommen, trage ich es ein. Das ist schon klar mit den 3 Monaten-aber ich dachte "falls" ein Anstieg vorliegt sollte man eben früher messen...

  4. #4
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    Also mein Urologe kennt nur PSA-Messungen im Abstand von 3 Monaten. Als ich von 2 Monaten sprach, hat er mich ausgelacht.

  5. #5
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    Zitat Zitat von daniela3 Beitrag anzeigen
    Was meint ihr?
    Ich meine, dass ein Anstieg immer erst ein Anstieg sei,
    wenn er sich bei einer weiteren Messung fortsetze.
    Es wäre selbst bei einem schnellen Anstieg unwahrscheinlich,
    dass bei solch tiefen Werten nach zehn Tagen was anderes
    rauskäme, denn 0.03 wäre ja volle 50% mehr als 0.02.
    Feinheiten wären da nur mit drei Stellen hinterm Komma
    messbar, und auch das würde jetzt gar nichts bringen,
    weil dies auf einem anderen System gemessen würde,
    also keine Referenz vorhanden wäre.

    Geniesst also erst mal euren Auslandaufenthalt* (Spanien?),
    und wenn ihr dann Ende Mai oder im Juni mal nachmesst,
    seht ihr, was Sache sei. Drei Monate warten ist dann sinnvoll,
    wenn sich bei der Vormessung nichts geändert hat.
    Nun liegt aber eine Änderung vor, und da ist es durchaus
    berechtigt, nach der halben Zeit schon mal zu gucken.
    Ein Muss ist das allerdings nicht, und ob es ausser Beruhigung
    resp. Beunruhigung was bringe, sei mal dahingestellt.


    Carpe diem!
    Konrad


    *Ich war gestern auch im Ausland. In Götzis, ennet dem Rhein,
    zum Tanken und Einkaufen mit billigen Euros ...
    Geändert von Hvielemi (16.04.2016 um 18:05 Uhr) Grund: Nachtrag zur 3-Monate-Wartezeit
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  6. #6
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    Danke Konrad, immer wieder

    Und ja, Spanien....diesmal wirklich Urlaub und kein schuften wie das letzte Mal...wir mussten unser Haus zur Vermietung vorbereiten.

    In 2 Monaten steht Rente vor der Tür....es wäre schön wenn wir sie geniessen könnten!

  7. #7
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    Hallo,
    jetzt kam der schriftliche Befund. Der Wert ist nicht wie sonst "kleiner als"....sondern 0,02. Verfahren CMIA, was immer das auch heisst. Allerdings sagte der Laborarzt dass man es "dort unten" nur sehr schwer bestimmen kann und jetzt keine Panik usw....das wissen wir natürlich selber auch. Trotzdem hab ich angst;ich bin seit dem Herzinfarkt, Prostata Karzinom Diagnose, schwerer Blutung nach der Biopsie, post.Op Lymphknoten Befall, danach Lymhozele und Sepsis und multiresistentem Keim, halt extrem dünnhäutig. Mein Mann sieht es lockerer, bzw. er tut so!
    Wir versuchen zu entspannen....es gibt halt noch einige private Probleme die auch zu bewältigen sind und ich denke aus dem ganzen resultiert ein gesundleitliches Problem meinerseits...naja, das Leben geht weiter. In 2 Monaten geht mein Mann in die Rente und dann ändert sich zwangsläufig sowieso einiges.

  8. #8
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    Daniela,

    bis zu einem Wert von 0,5 werden normalerweise keine therapeutischen Maßnahmen ergriffen. Bei 0,5 kann/sollte man eine Bestrahlung des Beckens durchführen um eventuelle, bildgebend in der Regel noch nicht sichtbare Metastasen zu bekämpfen.

    Siehe dazu auch diesen Beitrag von Prof. Schostak:
    http://forum.prostatakrebs-bps.de/sh...hema#post87285

    Georg

  9. #9
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    Wer, lieber Georg, redet denn gleich von einem Rezidiv?
    Es liegt ein PSA-Wert von 0.02ng vor nach einigen Messungen <0.01.
    Eine Kontrollmessung hat aus obenstehenden Erwägungen erst dann
    Sinn, wenn Daniela und ihr Mann aus den geplanten Ferien zurückkommt.

    Und wenn zur Unzeit von Rezidiv gesprochen wird, dann doch bitte korrekt:

    Rezidiv. Die Leitlinie definiert es wie folgt:
    wenn nach radikaler Prostatektomie der PSA-Wert auf mehr als 0,2 ng/ml ansteigt
    (bestätigt durch eine zweite Messung);
    Zwar um einiges tiefer, als deine Ansage, aber eben auch hier
    nur mit Bestätigung durch eine zweite Messung. Auch würde
    dann nicht gleich therapiert, weil der Wert 0.2 oder 0.5ng/ml
    überschritten habe, sondern erst aufgrund des Verlaufes und
    anderer Zeichen würde gegebenenfslls beschlossen, was zu tun sei.

    Carpe diem!
    was in etwa heisst:
    Liebe Daniela, geniesst die Tage in Spanien, ihr verpasst nichts!

    Konrad

  10. #10
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    Wer, lieber Georg, redet denn gleich von einem Rezidiv?
    Konrad, das Wort Rezidiv habe ich nicht erwähnt. Wenn Daniela sich Sorgen macht, da der PSA Wert gestiegen ist, so können dies nur Sorgen vor einem Rezidiv sein.
    Wenn Prof. Schostak schreibt, bis 0,2 wäre man im PSA Nullbereich dann muss man sich keine Sorgen machen. Dies war die Intention meines Beitrages.

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