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Thema: Taugt das MP-MRT zur Prostatakrebserkennung?

  1. #11
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    Zitat Zitat von risiko12 Beitrag anzeigen
    Die PSA-Werte:
    22.02.2016 29,40
    01.03.2016 25
    16.03.16 36,6
    01.04.16 29,1

    Nächste Woche habe ich beim Chafarzt des Nordwestkrankenhauses einen Termin
    Lieber Ben

    Dein PSA-Verlauf bestätigt, was einige, auch ich, vermutet haben:

    Ein von Krebs bestimmter PSA-Verlauf geht (ohne Therapie) niemals abwärts.
    Das tut deiner aber. Somit kommt eine Entzündung zumindest als Mit-Ursache
    ins Spiel und das wiederum passt zu dem negativen MRT und der negativen
    Biopsie.

    Ich bin ja Laie, und damit steht es mir in keiner Weise zu, Entwarnung zu geben.
    Es ist gut, dass Du eine kompetente Zweitmeinung organisiert hast.


    Carpe diem!
    Konrad

  2. #12
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    Zitat Zitat von risiko12 Beitrag anzeigen
    Hallo, mein Vorname ist Ben. keine Ahnung wie ich das ins profil kriege
    Hallo Ben,

    das musst Du auch gar nicht ins Profil kriegen. Es genügt, dass Du Deine Beiträge mit "Ben" unterschreibst, dann weiß jeder, wie er Dich ansprechen kann.

    Ralf

  3. #13
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    Unabhängig von einer Zweitmeinung am besten in einem zertifizierten Prostatakarzinomzentrum stelle mal sicher, dass keine Prostataentzündung vorliegt und daruaf könnte dein PSA Verlauf hindeuten. Antibiogramm Sperma und falls nachgewiesen Antibiotika und dann mal PSA Messung und auf sicherer Basis weiter entscheiden.
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
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  4. #14
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    In Heidelberg sehen die Ärzte die mpMRT und die anschliesende Biopsie als eine Untersuchung. Ich hab mit dem dortigen Professor gesprochen und selbst bei PI-RADS 2 erfolgt eine Biopsie.Insofern sehen die Ärzte dort die mpMRT als sehr nützliches Hilfsmittel gezielt zu biopsieren aber als Ersatz zur Biopsie sieht man das mpMRTin Heidelberg zumindest heute noch nicht.
    Man macht dort auch im voraus schon den Termin für die MRT und die Biopsie.Was nun bei PI-RADS 1 passiert weiss ich nicht.
    Bei mir war PI-RADS 3 zusehen , es wurden 30 Stanzen genommen und eineige suspekte Areale nochmal zusätzlich gefärbt von der Pathologie.Heidelberg biopsiert auch immer die normalen Stanzen und eben zusätzlich die suspekten Areale.
    Wenn nun in meinem Fall der PSA steigt wird wieder ein mpMRT gemacht und dann können die wohl gut vergleichen was sich in der Prostata verändert hat und dann wahrscheinlich mit weniger Stanzen nochmal biopsieren.
    Wie gesagt 100% Auschluss kann Dir in der Medizin sowieso niemand geben.Ich würde den PSA weiter beobachten , Antibiotika mal nehmen und schauen was passiert.

  5. #15
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    Ein Hallo in die hofffentlich trotz allem fröhliche Runde !
    Ich bin weiter total verunsichert:
    Ich war weg 2. meinung beim Chefarzt Urologie prof. becht Nordwestklinik FFM
    Der hat die Radiologen zerrissen: Die würden nix bringen, würden nur Werbung für sich machen, die Leute evrunsichern. Die durchgeführte Biopsie entspreäche nicht den Leitlinien; von den vom Pathologen gecheckten 4 Stanzen hätte nur 1 überhaupt Prostatagewebe: Am Liebsten hätte er mich gleich neu biopsiert.
    Meine PSA-WErte: 22.2. 29,40; 16.3. 36,6; 1.4. 29,1 und 21.5. 36,4
    Die Biopsie ist etwa 4 Wochen her und man kann die PSA-Erhöhung durch die Biopsie schon erklären.

    Jetzt hat mich der Professor für morgen zur Nachbesprechung gebeten. Der wird mich wohl gleich unter die Biopsie legen wollen- ich will aber mindestens noch 4 Wochen abwarten und ausserdem ist mir das Thema Prostatitis (wäre ja wg schwankender PSA-Werte auch nicht ausgeschlossen.)

    Ich habe ein massives Problem: da gehe ich zum Chefarzt Radiologie (der dort seine Meriten erworben hat); der schickt mich aber nicht zum Chefazrt Urologie sondern biospiert mich selber. Warum?? Dann hat er angeblich aus 4 Stellen 10 Stanzen genommen- im Bericht tauchen aber nur 4 Stanzen auf.
    Irgendwie scheint das auch eine ganz schöne Eifersüchtelei der Ärzte/der Fachgebiete zus ein. Nur scheisse wenn meine Geusndheit davon abhängt. Und ich nicht einschätzen kann was ist eine kompetente Aussage? Wo ist einer nciht auf der Höhe der Zeit? (Sollte man beim Chafarzt urologie eigentlich ausschliessen-die Wände hängen voll mit Dekorationen) Ud wo gönnt Einer dem Kollegen nichts? Wie soll man das auseinanderhalten? Von PCA 3 Urintest als Diagnosemöglichkeit hab ich auch nur hier im Forum gehört.

  6. #16
    Harald_1933 Gast
    Hallo Ben,

    ein solches Tohuwabohu wurde eher selten in diesem Forum präsentiert. Den PCA 3 Urintest kannst Du Dir, nebenbei gesagt, ersparen. Er erbringt eh nur meist anzuzweifelnde Resultate. Aber von den 4 Stanzen bzw. deren Biopsatgeweben sollte man Dir doch die Ergebnisse im Rahmen der Gleason-Skala kund getan haben. Du solltest nicht zögern, das anzufordern. Biopsate sind Dein Eigentum und Du hast Anspruch auf eine pathologische Bewertung.

    Gruß Harald

  7. #17
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    Hallo Harald,
    es ist wirklich "komisch": 4 Stanzen wurden dem Pathologen vorgelegt- negativ und mithin auch zum Glück kein Gleason-Wert. Auf Nachfrage sagt der Chefradiologe er habe aus 4 Bereichen 10 Stanzen gemacht-aber warum legt er die 10 nicht dem Pathologen vor? Ich habe natürlich den befund des Pathologen bekommen. Jetzt muss ich wohl den Radiologen mit meinen Fragen konfronieren undd as mögen die meist gar nicht.
    Für mich ist halt die Frage: Kann ich weiter abwarten? Wahrscheinlich, da ich dem Nordwestkrankenhaus nicht so ganz vertraue, werde ich mir eine Meinung in Heidelberg einholen.

  8. #18
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    Hallo Ben,
    ich würde bei einer Biopsie heute oder in 4 Wochen keinen wichtigen Unterschied erwarten. Von daher würde ich im Zweifel der Empfehlung des Arztes folgen, der Dich am besten kennt.

    Denn:
    Zitat Zitat von risiko12 Beitrag anzeigen
    Ich habe ein massives Problem: da gehe ich zum Chefarzt Radiologie... nicht zum Chefazrt Urologie sondern biospiert mich selber...
    Wo ist einer nciht auf der Höhe der Zeit? (Sollte man beim Chafarzt urologie eigentlich ausschliessen-die Wände hängen voll mit Dekorationen)
    Chefärzte sind nicht auf der Höhe der Zeit! Besonders in Unikliniken sind Oberärzte viel besser über den aktuellen Stand der Forschung informiert. Chefärzte kümmern sich um's Budget und um die Ausstattung ihres Bereiches.

    Auch große Operationen machen die Oberärzte sehr viel sicherer weil häufiger als die Chefärzte. Biopsien sind Sache der Assistenzärzte. Sie müssen ja auch noch lernen, und klein fängt man an. Ich bin mit meiner letzten Biopsie vom Assistenzarzt sehr zufrieden, besonders weil sich das Ergebnis als richtig herausstellte.

    Chefärzte sind für die Eitelkeit, nicht die der Ärzte sondern die der Patienten!

  9. #19
    Harald_1933 Gast
    Zitat Zitat von Hermes_53
    Chefärzte sind für die Eitelkeit, nicht die der Ärzte sondern die der Patienten!
    Moin Hermes, Götterbote,

    büschen happig die Darstellung. Ich selbst bekomme gelegentlich zu hören, dass ich es immer mit den Professoren bzw. eben den Chefärzten zu tun haben möchte, obwohl die Oberärzte meist bessere Leistungen erbringen. In der Tat ist ein guter Kontakt zu den Chefs von Vorteil, und so mancher Chef ist zudem ein absoluter Könner auf speziellen Gebieten. Also von Eitelkeit bei der Wahl meiner Ärzte bin ich wahrlich nicht geplagt. Wichtig ist zudem zumindest für mich, das unbedingte Vertrauen in die Leistung des Arztes, egal ob Chef oder einer seiner Mitarbeiter.

    Gruß Harald

  10. #20
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    Hallo Ben,
    wenn eine Entzündung vorliegt könnte ein erfahrener Pathologe diese in den entnommenen Stanzen nachweisen . Liegt dir der Bericht des Pathologen vor ?
    Da ein Radiologe die Biopsie vorgenommen hat gehe ich davon aus das er das nicht häufig vornimmt- der Mann ist Radiologe, somit würde ich dessen Kompetenz bezüglich Biopsien anzweifeln.
    Lass dir ein Antibiotika verordnen ( idealerweise nach vorheriger Untersuchung des Ejakulats und des Urins auf Bakterien) und überprüfe den PSA in 3-4 Wochen.
    Wenn keine signifikante Reduzierung deines PSA eintritt würde ich eine Biopsie mit 12 Proben aus allen Quadranten bei einem Urologen der das täglich ausführt machen lassen.
    Wie einige schon schrieben: Mit einer MRT lässt sich leider kein Krebs ausschließen und auch eine negative Biopsie ist keine 100% Garantie.
    Gruß Skipper

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