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Thema: mein mann hat die diagnose prostatakrebs

  1. #21
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    noch eine Tabelle

    Hallo liebe Diskutanten,

    ich habe noch eine Tabelle gefunden: Sie steht auf der Internetseite der Uniklinik Gießen/Marburg. http://www.med.uni-marburg.de/e-einr...komplikationen

    Komplikationen der radikalen Entfernung der Prostata und der Samenblasen

    Perioperative Mortalität (Sterblichkeit) 0-2,1 %
    Relevante Blutung 1-11 %
    Rektumverletzung 0-5,4 %
    Lungenembolie 0,8-7,7 %
    Urinextravasation 0,3-15,4 %
    Leichte Stressharninkontinenz 4-50 %
    Schwere Stressharninkontinenz 0-15 %
    Impotenz 29-100 %
    Blasenhalsobstruktion 0,5-14,6 %
    Harnleiterstenosen 0-0,7 %
    Harnröhrenstenosen 2-9 %


    Diese Komplikationsraten sind in ihrer teils beträchtlichen Variabilität sowohl von der Erfahrung des Operateurs, als auch von dem Operationsaufkommen in dem jeweiligen Zentrum abhängig [11].

    [11] Begg CB, Riedel ER, Bach PB, Kattan MW, Schrag D, Warren JL, Scardino PT. Variations in morbidity after radical prostatectomy. N Engl J Med 2002 April 11;346(15):1138-44.


    Alles Gute Wolfgang

    P.S.: Hallo Horst, ich stimme Dir zu, eine eigenes öffentliches Profil sollte schon immer vorhanden sein.

  2. #22
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    Hallo Namensvetter aus Berlin,


    Leute wie Du sind für mich, als erfolgreich Operierter, der Grund, hier im Forum zu bleiben. Damit ich Neu-Betroffene vor Deinesgleichen warnen kann.



    Gruß

    Wolfgang

  3. #23
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    Zitat Wolfgang aus Berlin:
    Hallo Wassermann, das hört sich ja wesentlich besser an.

    Was sich hier anders oder besser anhört, bleibt dein Geheimnis. An meiner Haltung hat sich absolut gar nichts geändert. Eine Wiederholung in diesem Zusammenhang oder ein weiteres Eingehen auf deine Aussagen daher unnötig. Auf indirekte Maßregelungen wie oben reagiere ich u.U. gereizt.
    Gruß
    Wassermann

  4. #24
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    .......wobei, lieber Wolfgang A., auch die Möglichkeit besteht, dass du überhaupt keinen Krebs hattest.
    Auch Pathologen irren sich gelegentlich.

    Die von dir im Profil angegebene Tumorgrösse korrelliert nicht mit deinem PSA.
    Der schnelle Anstieg kann eigentlich nur mit entzündlichen Prozessen logisch begründet werden.

    Gruss Ludwig
    Wer nichts weiss ist gezwungen zu glauben.

    PSA-Verlauf (grafisch)

  5. #25
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    Hallo lieber Ludwig,

    ...... das wär zu schön um wahr zu sein. Natürlich war das auch mein erster Gedanke. Mein AHB-Arzt (Laborarzt) hat jedoch anhand der mitgebrachten Untersuchungsergebnissen festgestellt, dass der Quotient von freiem PSA (fPSA) zu Gesamt-PSA (tPSA) 0,12 betragen hat. Werte unter 0,20 sind meines Wissens nach ein Anzeichen auf PK.
    Aber selbst wenn man mir nur die chronisch entzündete Prostata entfernt hätte, also kein Krebs vorhanden gewesen wäre, bin ich froh das unnütze Ding los zu sein. Was meine Potenz betrifft habe ich noch etwas Geduld.
    Wie Du in meinem Profil lesen kannst gehe ich mit dieser Sache ganz gelassen und humorvoll um, oder wie der Kabarettist Dr. Eckhard von Hirschhausen schreibt:
    "Weich ist weich, hart ist hart, aber immer weich ist sehr hart".

    Einen schönen Gruß nach Sachsen

    Wolfgang

  6. #26
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    Danke, lieber Wolfgang, aber um Unklarheiten zu vermeiden:

    1. Hoher Quotient fPSA/PSA wahrscheinlich BPH.

    2. Niedriger Quotient wahrscheinlich Krebs und/oder Prostatitis.

    Der Quotient ist bei vorhandener Prostatitis zur Unterscheidung gesund/krank ungeeignet.

    Zumindest bekommst du kein Rezidiv.
    Ist ja auch was wert.

    Gruss Ludwig
    Wer nichts weiss ist gezwungen zu glauben.

    PSA-Verlauf (grafisch)

  7. #27
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    Hallo allseits,

    mal rein von der Logik her:

    Zitat "wassermann":
    Hallo Schorschel,
    Biitte stell doch nicht solche Behauptungen auf! Die meisten Operateure, zumindest die ausgemachten Spezialisten, sprechen bzw. schreiben von etwa 90 % Kontinenz und bei Nervschonung von circa 40% Potenzerhalt. Das liest man "sonst" und nichts, was in Widerspruch zu Vaukaas Aussagen stünde.
    Wie Du mit dieser bzgl. Potenz eher ernüchternden Aussage (und bei wieviel Prozent gibt es denn überhaupt Nervschonung - sei sie ein- oder zweiseitig??) die nachfolgend nochmals zitierte Aussage von Volker unterstützen willst, kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen!?

    Zitat "vaukaa":
    Die allermeisten, die sich zur OP entschlossen haben, haben nur geringe Nebenwirkungen zu tragen.
    Die von Wolfgang aus nun wirklich nicht fragwürdiger und anti-OP-eingestellter Quelle zitierte Übersicht (siehe unten) kommt der Wahrheit wohl deutlich näher, und auf solchen Erfahrungen beruhte meine Kritik an Volkers aus meiner Sicht ziemlich fahrlässiger Aussage:

    Komplikationen der radikalen Entfernung der Prostata und der Samenblasen

    Leichte Stressharninkontinenz 4-50 %
    Schwere Stressharninkontinenz 0-15 %
    Impotenz 29-100%
    Im Übrigen finde ich es bedauerlich, dass jeder Beitrag, der auch nur im Entferntesten als OP-kritisch interpretiert werden könnte, gleich wieder die üblichen Reflexe auslöst.

    Viele Grüße

    Schorschel
    Geändert von Schorschel (03.07.2007 um 17:09 Uhr)

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