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Thema: Nach 7 Jahren steigt mein PSA-Wert....was kommt erneut auf mich zu....?

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  1. #1
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    Nach 7 Jahren steigt mein PSA-Wert....was kommt erneut auf mich zu....?

    Hallo zusammen,
    7 Jahre hatte ich Ruhe nach meiner OP im Juni 2009 in der Martini-Klinik.
    Werte:
    2015 0,5
    2016 Ende Mai 0,20....heute kam dann die Nachricht 0,25

    Wer kann mir raten, was ich da unternehmen soll. Zu meinem Urologe muß ich am Freitag.
    Ich bin geschockt...also geht es wieder los!
    Gruß Josef

  2. #2
    Harald_1933 Gast
    2015 0,5
    2016 Ende Mai 0,20....heute kam dann die Nachricht 0,25

    Hallo Josef,

    bei dem Wert 0.25 könnte es sich auch um einen Messfehler handeln? Wird immer im selben Labor ermittelt? Immerhin gab es von 2015 auf Mai 2016 eine Reduzierung um 0.3.

    Gruß Harald

  3. #3
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    Hallo Harald,
    meine Werte waren bis 2014 immer <0,04 und 0,05.... dann ab 2015 0,05 und 0,08....also schon eine kleine Steigerung. Im Mai 2016 dann 0,20 und heute der Bescheid brachte 0,25...
    Also ab 0,2 ist die Grenze überschritten und jetzt überlege ich schon, was machen....besser wieder eine 2. Meinung einholen oder den Rat des Urologen folgen, welchen ich am Freitag bekommen werde.
    Wie schon oft gelesen habe, geht es mir ja nicht allein so nach einigen ruhigen und schönen Jahren, wo andere Mitstreiter schon ganz andere Sachen durchgemacht haben....
    Vielleicht bekomme ich ja noch hilfreiche Tipps.
    Gruß Josef

    PS. Die 0,5 war ein Tippfehler

  4. #4
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    Hallo Josef,

    Deine Frage – was tun, wenn nach einer RPE der PSA-Wert wieder steigt? – ist eine der meistgestellten und immer wieder im gleichen Sinne beantworteten Fragen in diesem Forum, und man könnte der Meinung sein, dass jeder einigermaßen regelmäßige Forumsleser mittlerweile die Antwort kennt: Salvage-Bestrahlung (SRT). Und wer diese Antwort nicht kennt, der könnte sich über den Link zum Basiswissen dazu kundig machen — Abschnitt 7.13.1 auf Seite 121 in der neuesten Ausgabe des "Ersten Rats", die seit etwa fünfzehn Minuten online ist.
    Was Dich in dieser aktualisierten Fassung nicht betrifft, aber einige Andere interessieren könnte, sind die neuen Abschnitte


    • 5.12 Neuroendokrine Prostatakarzinome (NEPC) und ihre Diagnostik
    • 7.12 Die Behandlung neuroendokriner Prostatakarzinome


    Ich hatte Anfang des Monats angekündigt, dass ich dieses schwierige Thema in der nächsten – also jetzt vorliegenden – Fassung behandeln würde.

    Ralf

  5. #5
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    Hallo Ralf,

    danke für deine Antwort.
    Ich muss leider gestehen, dass ich mich mit dieser Thematik die letzten Jahre nicht mehr befasst habe....Werte nicht mehr nachweisbar...so sollte es bleiben!!!
    Leider...
    Josef

  6. #6
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    dann ab 2015 0,05 und 0,08....also schon eine kleine Steigerung.
    Nein Josef, das war keine kleine Steigerung, sondern eine
    Verdoppelung des PSA-Wertes innert acht Monaten,
    zweimal bestätigt durch die neuesten Messungen.
    Läuft diese Entwicklung fort, hast Du nach 10 solchen
    Verdoppelungszyklen oder sieben Jahren eine
    Vertausendfachung des PSA, also 250ng/ml, nach weiteren
    anderthalb Jahren wärest Du bei 1000.
    Bedenke: PSA ist nicht einfach eine Zahl, sondern
    entspricht dem Wachstum des Tumorvolumens.
    (Verdoppelungszeit berechnen:
    http://www.labor-limbach.de/PSA-Verd...eit.355.0.html)

    Gegen diese Entwicklung gibt es als letzte Chance
    zur Heilung NUR JETZT die Salvage(Rettungs)-Bestrahlung,
    von der Ralf geschrieben hat. Allerdings ohne Garantie,
    aber auch ohne grosse Gefahr von Nebenwirkungen.

    Deine Alternative ist Nichtstun, bis Beschwerden eintreten
    und dann mit der Androgendeprivation versuchen, den
    Krebs wieder für ein paar Monate oder Jahre einzufangen.
    Aber wer will schon den guten Rest des Lebens mit
    Krebs im Bauch leben, wenn es sich (vielleicht) vermeiden lässt?

    So, nun ist wohl Zeit, zum Urologen aufzubrechen.

    Carpe diem!
    Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  7. #7
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    Hallo Harald,
    danke für die schnelle Anttwort....ich schreibe hier am Tablet....muss wohl den anderen nehmen, dann finde ich auch, wie ich eine PN verschicken kann. Solltest du mir mehr zu deiner Erfahrung schreiben wollen, würde ich mich freuen.
    MICHI1hat es gerade erfolgreich und ohne Nebenwirkungen hinter sich....vielleicht schreibt er mir.
    Gruss Josef

  8. #8
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    Michi1 wenn es doch viel mehr Leute mit einer positven Einstellung geben würde....auch mir gelingt es nicht oft nur positiv zu denken!
    Mir hat deine Beschreibung in der PN sehr geholfen.
    Danke nochmals!
    Wie es bei mir weitergeht werde ich sehen, wenn ich weiss, ob sich Bestrahlung und Pnp vertragen.
    Gruss Josef

  9. #9
    Harald_1933 Gast
    Moin Josef,

    meinst Du mit Pnp Polyneuropathie?

    Gruß Harald

  10. #10
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    Hi Harald,
    genau so ist es Polyneuropathie "unklarer Genese".
    Ich denke diese PNP ist bei mir nach meiner OP 2009 aufgetreten....Vermutumg....war in der Charite, leider ohne Ergebnis geblieben. Habe gerade an den Dr. dort geschrieben, vielleicht kann er mir dazu was sagen.....
    Gruß Josef

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