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Thema: Nach 7 Jahren steigt mein PSA-Wert....was kommt erneut auf mich zu....?

  1. #21
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    Dann möchte ich mich Entschuldigen das ich mit der Gramatik nicht so vertraut bin. Ich war "nur" Handwerker.

  2. #22
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    Hi Harald,
    genau so ist es Polyneuropathie "unklarer Genese".
    Ich denke diese PNP ist bei mir nach meiner OP 2009 aufgetreten....Vermutumg....war in der Charite, leider ohne Ergebnis geblieben. Habe gerade an den Dr. dort geschrieben, vielleicht kann er mir dazu was sagen.....
    Gruß Josef

  3. #23
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    Ach, lieber Michi, es war nicht die Grammatik und auch nicht die Rechtschreibung,
    die mich störte, sondern die Unwahrheit, die für Espero (Spanisch für "ich hoffe")
    keine Hilfe bieten konnte.
    Dass Du Josef mit deiner PN sehr geholfen habest, freut mich hingegen sehr.

    Konrad


    PS@Espero:
    Für eine PN per Tablet tippe ich auf den blauen Benutzernamen
    links oben am Beitrag.
    Es poppt ein Menu auf, in dem ich "Private Nachricht" antippe,
    und schon kommt das fertig addressierte Schreibfeld.
    Vorschau und Abschicken wie gewohnt.

  4. #24
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    @Hvielemi...
    Ich muss leider sagen, dieser Umgang untereinander gefällt mir nicht mehr so....war 2009 noch besser.Ich kenne da aus dem Pnp-Forum einen anderen Umgangston, aber was soll es, die Menschen sind eben verschieden.
    Michi1 hat mir sehr geholfen, wofür ich dankbar bin. Nun muss ich abklären, ob sich die Pnp mit der Strahlensache verträgt, werde mir auch noch Rat bei Herrn Prof. Schostak einholen....
    Espero ist der Hoffende...Esperanto
    Allen einen schönen Sonntag.
    Gruss Josef

  5. #25
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    Zitat Zitat von espero45 Beitrag anzeigen
    Michi1 hat mir sehr geholfen, wofür ich dankbar bin.
    ... werde mir auch noch Rat bei Herrn Prof. Schostak einholen....
    Entschuldige bitte meinen harten Ton heute Morgen.
    Ich war und bin empört.
    Dass Michi Dir per PN geholfen habe, hab ich gesehen,
    und das freut mich immer, wenn geholfen wird.
    Allerdings fragte ich mich, warum das in einem FORUM
    per PN geschehen müsse. Es gibt doch viele Betroffene,
    die vor der Entscheidung stehen ob Salvage-Bestrahlung
    oder Zuwarten, bis ein PET- oder CT-Bild was zeigt,
    zwecks gezielter Therapie.

    Auch mein Einstieg ins Forum war von einer ähnlichen
    Frage angetrieben. Prof. Schostak ist ein guter Ratgeber,
    wie ich schon damals erleben durfte, als er sich mit
    'Daniel Schmidt', dem Strahlentherapeuten, austauschte.
    Du solltest auch deinen Radioonkologen/Strahlemann
    über deine Polyneuropathie informieren und befragen.

    Espero que la radiación actúa
    Konrad


    Nachtrag:
    Zitat Zitat von Daniel Schmidt Beitrag anzeigen
    Das Risiko für dauernde Schäden/Beschwerden nach einer Strahlentherapie ist gering.
    Ich schätze es irgendwo bei 3-5% in Ihrem Fall ein.

    Die Chance für eine Heilung durch eine Bestrahlung ist hingegen deutlich höher.
    Daher ist es Ihre Entscheidung, ob sie wenig wahrscheinliche Nebenwirkungen
    für mehr wahrscheinliche Heilung riskieren wollen.

    Ich würde es in Ihrem Fall riskieren.
    Ich war damals in einer anderen Situation als Du heute, N1, und hab auf
    die Bestrahlung verzichtet, richtigerweise, wie sich im PET hinterher erwies:
    Diese Metastase (PET) wäre damals nicht mitbestrahlt worden.
    Aber Deine Situation ist eine Andere, in der die Salvage-Bestrahlung
    durchaus erfolgversprechend scheint.

  6. #26
    Harald_1933 Gast
    Zitat Zitat von Hvielemi
    bezüglich der Verträglichkeit von Gammastrahlen mit PNP.
    Moin Konrad,

    Gammastrahlen ?? Ich geb's zu, das verwirrt mich ein wenig, zumindest was die bei mir vorgenommene IGRT (bildgeführte IMRT) anbelangt.

    Siehe auch - hier -

    @Josef,

    auch ich habe seit vielen Jahren, wohl ausgelöst durch die damalige DHB, Polyneuropathie unklarer Genese. Das machte sich häufig durch das bekannte Ameisenkribbeln an den Fußsohlen bemerkbar. Durch Einnahme von Alpha-Liponsäure habe ich das inzwischen mehr oder weniger unterdrücken können und konnte dieses Medikament inzwischen auch wieder absetzen.

    Aber die Bestrahlung hat mir damals nicht geschadet. Es sind inzwischen 9 Jahre vergangen. Ich wünsche Dir den erhofften Bestrahlungserfolg.

    Gruß Harald

  7. #27
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    Hallo zusammen,
    freut mich, wenn wir alle wieder zu einem guten Miteinander zurückkehren!!!

    Es gibt doch so schon genug Zank und Streit auf der Welt, oder!?

    Konrad, ich habe Michi1 angeschrieben und ihn gebeten, mir mal zu berichten, wie es mit der Bestrahlung läuft. Wie gesagt ich habe mich seit meiner OP, 5 Tage Martini-Klinik und hinterher keinerlei Probleme, nicht mehr damit befasst....leider kam es nun anders als gedacht.

    Wenn ich von der Charite und Prof. Schostak "grünes Licht" für die Bestrahlung bekomme, trotz meiner Pnp, geht es im Herbst nach dem geplanten und gebuchten Urlaub los....

    Es kam bei all den Untersuchungen in der Charite nichts raus, habe keinen Zucker, trinke nicht, denn auf Alkohol hätte man mich gern "festgenagelt"...ist wohl häufiger Auslöser einer Pnp.
    Auch meine Vermutung die Pnp ist nach der Prostata-OP entstanden.

    Mein Urologe sagte mir, zum CT soll ich die Unterlagen aus der Charite mitnehmen.

    Werde dann berichten wie es bei mir weitergeht.
    Allen einen schönen Sonntag.
    Gruß Josef

  8. #28
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    Unterscheidung von Gamma und Röntgen

    Zitat Zitat von Harald_1933 Beitrag anzeigen
    Gammastrahlen ?? Ich geb's zu, das verwirrt mich ein wenig, zumindest was die bei mir vorgenommene IGRT (bildgeführte IMRT) anbelangt.
    Ja, Gammastrahlen!
    Und zwar unbesehen davon, ob die Strahlung als Box, 3D, IMRT,
    IGRT oder mit dem GammaKnife oder dem CyberKnife appliziert werde.
    Da gibt es zwar Abgrenzungen nach der Herkunft der Strahlen,
    also Bremsstrahlung aus der Röhre oder nuklearem Zerfall,
    wie es das "Sprachgefühl" deines Gewährsmann empfiehlt.
    Nur: Der Mann ist Physiker und sollte messen statt fühlen.

    Für Mediziner wiederum ist die Sache einfacher, weil die keiner
    exakten Wissenschaft verpflichtet sind:
    Was zur Bild-Diagnostik gebraucht wird, ist im deutschen Sprachraum
    Röntgenstrahlung
    (von Konrad Röntgen x-Strahlung benannt,
    x damals für Unbekannt), weil die Röntgenröhren aufgrund ihrer
    geringen Energie zuerst nur für die Bildgebung eingesetzt wurden.

    Was therapeutisch, meist perkutan eingesetzt wird, sind dann eben
    Gammastrahlen, die zudem ein höheres Energieniveau aufweisen.
    Diese Bezeichnung kommt ursprünglich aus der 'Teletherapie',
    in der eben Strahlen aus dem nuklearen Gamma-Zerfall von Kobalt60
    genutzt wurde. Die schwierige Handhabung und die Mühen
    der Entsorgung von hochradioaktivem Zeugs haben dann dazu
    geführt, dass man die Gammastrahlen lieber in Röhren erzeugt,
    ähnlich wie Röntgenröhren, nur eben länger, weswegen diese Maschinen
    so unhandlich sind.
    Der Krebszelle ist es egal, auf welche Weise der Gamma-Strahl erzeugt wird,
    der sie zerstört.

    Eine andere Einteilung war bis vor etwa einem Jahr hier im
    Forum en vogue, taucht jetzt aber nur noch selten auf:
    Man unterschied die Strahlung aus der Beschleunigerröhre als "Photonen"
    von den Protonen aus dem Zyklotron. Naja, stimmt ja auch, aber
    das ist noch unschärfer, weil auch die Wärmestrahlung eines ordinären
    Heizkörpers und das sichtbare Licht, an dem wir unser Auge laben, und
    das schwache Röntgenstrählchen beim Zahnarzt aus Photonen bestehen.

    Weil wir hier über die medizinische Anwendung sprechen, plädiere
    ich dafür, "Röntgen" für diagnostischen und "Gamma" für die
    energiereicheren therapeutischen Anwendungen zu verwenden.
    (Warum ein CT nicht RT heisst, obwohl nach der Art der Bilderzeugung
    auch MRT und PET CTs sind ...?)

    Was ganz anderes sind dann Bildgebung und Therapie mit in den
    Körper eingebrachten radioaktiven Elementen. Aber da gilt dann
    die Unterscheidung von "Nuklearmedizin", z.B. PET und "Radiologie"
    also CT, Röntgen bzw. "Radiotherapie". Obwohl in der Radiologie
    angesiedelt, hat das MRT wiederum gar nix mit Strahlen zu tun ...

    Deutsch Sprak, schwer Sprak,
    findet
    Konrad


    @Josef
    Harald beschreibt seine PNP als Kribbeln in der Fussohle.
    Das wiederum führe ich auf mangelnde Durchblutung bzw.
    Sauerstoffmangel zurück, denn ich hab das immer dann,
    wenn ich beim Bergangehen zu schnell gehe und meine
    Lungen, mein Kreislauf nicht mehr genug Sauerstoff in
    die herzfernen Körperteile fördern können.
    Zuerst also die Fusssohlen, dann Hände, Waden, Arme.

    Ohne medizinisch-"wissenschaftlichen" Beleg:
    Sauerstoff versuchen.
    Die Gerätschaft und das Gas beziehe man im Sanitäts-Fachhandel,
    nicht vom Schweisser.
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  9. #29
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    @Konrad
    pnp bei mir ganz anders, kein Kribbeln,zum Glück keine Schmerzen, da gehen manche durch die Hölle. Ich habe jahrelang nicht gewusst, woher meine Benommenheit und Gangunsicherheit kommt. Der Neurologe wusste es sofort, da mit der Stimmgabel unten an den Füssen nichts oder nur wenig ankam. Die Nervenbahnen sind geschädigt und leiten die Befehle nicht, oder zulangsam ans Gehirn weiter.
    Brauche keine Medikamente, aber machen kann man halt auch nichts....damit muss ich leben
    Pnp kann aber wiegesagt auch ganz anders aussehen!

  10. #30
    Harald_1933 Gast
    Zitat Zitat von Hvielemi
    Unterscheidung von Gamma und Röntgen
    Moin Konrad,

    - hier - wird es ausführlich beschrieben, wobei Kobalt wohl mittlerweile nicht mehr aktuell ist?

    Gruß Harald




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