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Thema: Prostatakrebs bei meinem Vater, bitte dringend EINSCHÄTZUNG!

  1. #21
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    Zitat Zitat von jambalaya87 Beitrag anzeigen
    Wie ist das eigentlich nach so einer OP?
    Kann man da vorsichtshalber eine Bestrahlung oder Ähnliches hinterherschieben, um "sicher zu gehen?"
    Ja, so ähnlich.
    Falls der PSA-Wert nach der RPE wieder steigt,
    kann man eine Salvage(Rettungs)-Bestrahlung machen.
    Steigt der PSA nicht, braucht es das nicht.
    Also erst mal abwarten.

    Lies bitte nach im gelben Link [Basiswissen] ganz oben auf dieser Seite.
    Da steht das Alles!

    Was das sich "total verrückt" machen angeht vor der RPE:
    Da muss dein Vater durch, und das geht mit dem OP-Termin vorbei.


    Carpe diem! (nimm den Tag!)
    Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  2. #22
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    Macit,

    vor der Operation ist man fixiert darauf, den Tumor zu bekämpfen. Nach der Operation ist der Tumor erstmal "beseitigt". Dann stellt man oft Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Potenzverlust fest und ist damit gar nicht zufrieden. Diese Nebenwirkungen bessern sich vielfach nach der Operation und können behandelt werden. Allerdings schädigt eine anschließende Bestrahlung die Nerven erneut und diese Nebenwirkungen verschwinden meist gar nicht mehr. Steht auch irgendwo so in Basiswissen, finde ich im Moment aber nicht wieder.

    Also nach der Operation erst die Nebenwirkungen ausheilen so weit es geht und dann erst bestrahlen falls erforderlich.

    Georg

  3. #23
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    Morgen steht die OP an! Mein Vater liegt schon in Gronau. Er wird vom Chefarzt Dr. Witt operiert. Ich hoffe es läuft alles gut.

    Bei meinem Vater bestand der Verdacht auf Blasentumor. Deshalb wurde seine Blase ausgeschält und auch ein Teil der Prostata. Es kam heraus, dass es nur eine Entzündung war. Jetzt sagte heute der Doktor, dass es die OP komplizierter macht, dass mal ein Teil ausgeschält wurde. Ich war leider nicht mehr da, als der Arzt zu meinem Vater kam. Meint ihr auch, dass das das Ganze schwieriger macht? Mein Vater hat die Befürchtung, dass nach diesem Ausschälen der Krebs kam. Denn erst ab dann stieg sein PSA Wert. Kann das sein?

    Wir haben total Angst vor der OP und dem Ergebnis. Bitte es hat noch nicht gestreut!

  4. #24
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    Hallo jambalaya,

    Zitat Zitat von jambalaya87 Beitrag anzeigen
    Morgen steht die OP an! Mein Vater liegt schon in Gronau. Er wird vom Chefarzt Dr. Witt operiert. Ich hoffe es läuft alles gut.

    Bei meinem Vater bestand der Verdacht auf Blasentumor. Deshalb wurde seine Blase ausgeschält und auch ein Teil der Prostata. Es kam heraus, dass es nur eine Entzündung war. Jetzt sagte heute der Doktor, dass es die OP komplizierter macht, dass mal ein Teil ausgeschält wurde. Ich war leider nicht mehr da, als der Arzt zu meinem Vater kam. Meint ihr auch, dass das das Ganze schwieriger macht? Mein Vater hat die Befürchtung, dass nach diesem Ausschälen der Krebs kam. Denn erst ab dann stieg sein PSA Wert. Kann das sein?

    Wir haben total Angst vor der OP und dem Ergebnis. Bitte es hat noch nicht gestreut!
    in Gronau ist Dein Vater bestimmt gut aufgehoben, und Dr. Witt ist einer der renommiertesten da-Vinci-Operateure Deutschlands.

    Ob das vorherige Ausschälen der Blase und der Prostata die Operation schwieriger macht, können wir nicht beurteilen. Schlauer als Dr. Witt sind wir jedenfalls nicht – wenn er der Arzt ist, von dem die Aussage stammt – aber auch nicht schlauer als andere Ärzte, auch wenn wir manchmal so tun als ob.

    Der Krebs war mit Sicherheit schon vor dem Ausschälen da. Er entwickelt sich über Jahre und Jahrzehnte.

    Deiner Bitte, dass der Krebs noch nicht gestreut habe, schließe ich mich an, und alle Anderen hier bestimmt auch. Aber Dein Vater hat eine gute Chance, dass es so ist, wie ich schon in meiner allerersten Antwort schrieb.

    Ich drücke ihm die Daumen, dass alles gut verläuft und dass er schnell wieder auf die Beine kommt!

    Ralf

  5. #25
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    Hallo Macit,

    ich habe leider erst gerade den Diskussionsverlauf bezüglich deines Vaters gelesen. Aus eigener Erfahrung - ich stand vor ziemlich genau elf Jahren vor dem gleichen Problem - kann ich sagen, dass das Leben keineswegs zu Ende ist. Wenn du diesbezüglich mehr erfahren möchtest, kannst mich gern dazu fragen.

    Liebe Grüße
    BernardS

  6. #26
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    Soo, Papa hab die Op gut überstanden. Ihm gehts sehr gut. Er wurde heute entlassen. Vielen Dank fürs Daumendrücken!!!

    Die Dichtigkeitsprüfung war super. Er verliert kaum Urin. Nur ab und zu beim Husten ein paar Tropfen. Er hat keine Schmerzen und es ging ihm schon 1 Tag nach der Op blendend. Am 5.1. beginnt seine AHB stationär für 3 Wochen.

    Ergebnis: pT3a pN0 cM0 L0 V0 R0
    Gleason Score 3 (70%) + 4 (30%)
    PSA kurz vor Op: 5.11

    Der Arzt hat wohl zu meinem Vater gesagt, dass es ein sehr gutes Ergebnis ist. Es war nichts befallen. Er soll alle 3 Monate seinen PSA Wert kontrollieren lassen. Die Chance auf ein Rezidiv sei bei 14-17%. Der Tumor sei rausgeschnitten worden und es sei nichts mehr drin geblieben, da grosszügig rausgeschnitten wurde. Er solle sich keine Sorgen machen und er denkt, dass es sich hiermit erledigt hat.

    Ich würde gerne eure Meinungen dazu hören. Mich besorgt dieses T3a. Aber der Arzt meinte wohl es sei alles super.

    Insgesamt waren wir mit dem Krankenhaus mehr als zufrieden und sind auch froh, die Chefarztbehandlung gewählt zu haben. Sehr kompetent der Hr. Dr. Witt und auch die Schwestern waren alle sehr nett. Er hat sich sehr wohl gefühlt und ist froh die OP überstanden zu haben. Wir können es nur wärmstens weiterempfehlen!!

  7. #27
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    Er (der Herr Papa) solle sich keine Sorgen machen und er (der Doktor) denkt, dass es sich hiermit erledigt hat.
    Das wird wohl so sein bei dieser günstigen Pathologie.
    Trotzdem brav PSA messen, zunächst alle drei Monate,
    später geht man zu halbjährlich und dann jährlich über,
    solange kein Anstieg zu verzeichnen ist.

    Das pT3a, Kapseldurchbruch mit Einwachsen ins umgebende
    Fettgewebe wird durch den R0-Befund relativiert.
    Man lag mit dem Schnitt auf der gesunden Seite.


    Deinem Vater alles Gute
    wünscht
    Konrad
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    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  8. #28
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    Ihr Lieben,

    nun bin ich doch wieder hier. 10 Monate nach der OP wurde jetzt 0,01 PSA bei meinem Vater gemessen. Davor war es immer 0,00. Was hat das jetzt zu bedeuten? Wir machen uns Sorgen. Da stand die letzten beiden Male 0,00 (kein grösser oder kleiner) und jetzt beim dritten Mal 0,01.

  9. #29
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    Was soll da schlimm sein. Von meinem Labor bekomme ich nur immer den Wert <0,07 und mache mir darüber keine Gedanken. Ich glaub das immer genau aufs hundertstel es auch Zufall ist was dann rauskommt.

  10. #30
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    Ja weil bisher immer =0,00 da stand und jetzt 0,01. Also ist ja auf jeden Fall eine Erhöhung da, oder?

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