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Thema: Auch eine Vorstellung.

  1. #71
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    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen

    Kann ich den Rechner auch für mich anwenden?
    Mein PSA steigt sehr langsam, von 18.04. - - 0.040, auf, am 21.05 - - 0.044
    hartmut
    Moins Hartmut,
    hier Deine Verdoppelungszeit nach Limbach


  2. #72
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    Es hat hier in diesem Forum vor einigen Jahren mal eine interessante Abhandlung über die Aussagekraft von sehr niedrigen PSA-Werten gegeben. Leider habe ich den link jetzt nicht zur Hand.

    Jedenfalls ging daraus hervor, dass der Fehler bei Werten unterhalb 0,1 bei etwa plus / minus 0,02 liegt. Das heißt zum Beispiel, wenn bei jemanden ein PSA-Wert von 0,06 gemessen wurde, dann bedeutet das, dass der wahre PSA-Wert irgendwo zwischen 0,08 und 0,04 liegt. Damit sind Werte von 0,040 und 0,044 absolut identisch. Oder anders ausgedrückt: Wenn man die selbe Probe 10 mal mißt, dann erhält man 10 unterschiedliche PSA-Werte zwischen 0,02 und 0,06.
    Lothar

  3. #73
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    Hartmut,

    ich hatte meine Hormontherapie beendet, abgewartet bis der Testosteronwert wieder auf normaler Höhe war und dann die Verdopplungszeit berechnet. Der Laborfehler war bei mir ein PSA Wert von 4,75 beim Urologen und ein Wert von 1,5 acht Tage später beim Hausarzt. Die unerwarteten 4,75 hatten mich schon ziemlich erschüttert.

    Während einer Hormontherapie soll der PSA Wert ja gar nicht steigen. Wenn er doch anfängt zu steigen, kann man damit beginnen eine Verdopplungszeit zu errechnen. Allerdings würde ich dazu erstmal drei angestiegene Werte abwarten. Ich will Dich ja nicht beunruhigen, aber man kann bei Dir auch vom 17.01.19 mit 0,03 bis zum 21.05 mit 0.044 rechnen. Dies ergibt eine Verdopplungszeit von 7,4 Monaten – ähnlich wie Stefan errechnet hat.

    Um eine Resistenz festzustellen, muss der PSA Wert unter Hormontherapie über 2,0 ng/ml steigen. Davon bist Du ja noch weit entfernt.

    Ein PSA Wert von 0,1 ng/ml, der einen auch nicht beunruhigen muss, würde bei Dir Mitte Februar 2020 eintreten:



    Ich habe also bei diesem Rechner einen Termin in der Zukunft ausgewählt, der bei einem Wert von 0,1 die Verdopplungszeit von 7,4 Monaten ergibt. So kann man seine Werte vorausberechnen, solange sich die Verdopplungszeit nicht durch neue Therapien verändert.

    Georg

  4. #74
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    Zitat Zitat von Lothar61 Beitrag anzeigen
    Es hat hier in diesem Forum vor einigen Jahren mal eine interessante Abhandlung über die Aussagekraft von sehr niedrigen PSA-Werten gegeben. Leider habe ich den link jetzt nicht zur Hand.

    Jedenfalls ging daraus hervor, dass der Fehler bei Werten unterhalb 0,1 bei etwa plus / minus 0,02 liegt. Das heißt zum Beispiel, wenn bei jemanden ein PSA-Wert von 0,06 gemessen wurde, dann bedeutet das, dass der wahre PSA-Wert irgendwo zwischen 0,08 und 0,04 liegt. Damit sind Werte von 0,040 und 0,044 absolut identisch. Oder anders ausgedrückt: Wenn man die selbe Probe 10 mal mißt, dann erhält man 10 unterschiedliche PSA-Werte zwischen 0,02 und 0,06.
    Lothar
    Hallo Lothar,

    vielleicht ist das: https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...2088#post62088

    das, was Du nicht mehr als Link finden konntest?

    Harald
    nicht nachlassen

  5. #75
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    Es gibt im Forumsextrakt unter Diagnostik und da unter PSA eine interessante Historie zu den Grenzen und Fehlermöglichkeiten bei der PSA-Bestimmung.

    Arnold

  6. #76
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    Hallo zusammen,

    danke für die Infos, die nicht nur für Dirk interessant sind.

    Georg, eins wurde bei der Berechnung vergessen.
    Ich nehme ja seit 1 Jahr Bicalutamid, und der PSA steigt langsam. So wie du es erkannt hast.
    Vielleicht bekomme ich ja auch so einen Schreck, wie du den erfahren musstest, weil bei mir die Bica umgeschlagen sein könnten, und sich nun der Tumor davon ernährt.
    Ich traue der Berechnung nicht wirklich.

    Am 14. Oktober möchte ich mit Brigitte für 1 Monat nach Spanien zu unserem Boot, weil es in Schl.-Holst. kälter wird.
    Mein PSA Verlauf ist dahingehend wichtig, weil die Prostataloge ja noch unter PSA 0.50 bestrahlt werden soll. Dieses dauert mit Vorbereitung ca. 2 Monate.
    Mein Urologe lehnt eine erneute Messung vor August ab, weil er diese Berechnung genauso sieht wie du.
    Irgendwie aber nicht nachvollziehbar (siehe oben).

    Gruss
    hartmut

  7. #77
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    Bicalutamid schlägt nicht plötzlich um. Es mutieren sukzessive immer mehr Tumorzellen dazu, dass sie Bicalutamid statt Testosteron verwenden können. Das zeigt sich in einem langsam steigenden PSA Wert. Wird das Bicalutamid irgendwann abgesetzt, so geht manchmal der PSA Wert erstmal wieder etwas nach unten. Ich hatte ja einen PSA Wert von 0,1 für Mitte Februar errechnet. Das ist immer noch weit von 0,5 entfernt.

    Dein Hausarzt stellt auch gern den PSA Wert fest.

  8. #78
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    Hallo,

    so jetzt stelle ich mal die neusten Informationen über mich hier rein.

    Nochmal kurz zurück - und dann weiter.

    Anfang 2016 PSA bei 18,2 ng/ml.

    März 2016 Biopsie - Ultraschall und MRT gesteuert - Gleason Score 10

    05.04 - 06.04.16 CT und Skelettscintigrafie ohne Beanstandung. Bicalutamit 150 mg.

    21.04.16 AHD Zoladex. PSA unter der Nachweisgrenze.

    11.05.16 Robotisch assistierte Prostataoperation mit da Vinci. pT3b pN0(0/6) L0 V0 Pn1 G3 cM0 Gleason Score: 9=5+4, Prognosegruppe:5, kein Nervenerhalt.

    Weiterhin alle 3 Monate Zoladex (Goserelin), habe ich sehr gut vertragen - erträgliche Hitzewallungen.

    09.09.16 Goldmarkenimplantation in der Prostataloge.

    21.09.16 Strahlentherapie der Prostataloge und Samenblasenregion - bis 11.11.16 ohne große Probleme. Übrigens mit dem modernen Bestrahlungsgerät VERO der Uni-Erlangen.

    Alle 3 Monate Nachsorgeuntersuchung beim Urologen und der Strahlenklinik der Uni Erlangen.

    Die letzte 3 Monatsspritze Zoladex im Dez. 2017.

    Nachsorgeuntersuchung beim Urologen im September 2019 - in der Strahlenklinik Uni Erlangen 05.11.19

    Nun haben wir November 2019 - der PSA Wert nach wie vor unter der Nachweisgrenze. O.K. besser geht es nicht, aber ich bin nun mal Pessimist! Ich lasse nach wie vor den PSA Wert jeden Monat bestimmen. Nächste Nachsorgeuntersuchung beim Urologen in einem 1/2 Jahr, in der Strahlenklinik nächstes Jahr im November. Ist für beide Untersuchungen bescheuert lang!

    Bei einem Gleason Score 5+4=9 ist mein relativ guter Zustand sehr überraschend - warten wir mal ab.

    Ich will mit meinen Worten vor allen Dingen darauf hinweisen - auch schlechte Klinikwerte können manchmal überraschenderweise ein etwas längeres ? Leben bedeuten. Bei einem Gleason Score von 9 werden eigentlich immer Metastasen erwartet! Die ja trotzdem noch kommen können!

    Grüße

    Dirk

  9. #79
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    Zitat Zitat von Isetta300 Beitrag anzeigen
    O.K. besser geht es nicht, aber ich bin nun mal Pessimist! Ich lasse nach wie vor den PSA Wert jeden Monat bestimmen. Nächste Nachsorgeuntersuchung beim Urologen in einem 1/2 Jahr, in der Strahlenklinik nächstes Jahr im November. Ist für beide Untersuchungen bescheuert lang! Bei einem Gleason Score 5+4=9 ist mein relativ guter Zustand sehr überraschend - warten wir mal ab. Ich will mit meinen Worten vor allen Dingen darauf hinweisen - auch schlechte Klinikwerte können manchmal überraschenderweise ein etwas längeres ? Leben bedeuten. Bei einem Gleason Score von 9 werden eigentlich immer Metastasen erwartet! Die ja trotzdem noch kommen können!
    Hallo Dirk,
    Ich freue mich jedes Mal mit Dir, wenn Du wieder berichtest, dass der PSA Wert immer noch unter der Nachweisgrenze ist. Deine Geschichte kann wirklich Hoffnung geben für solche mit hohen Gleason Score. Ich will Dir den Pessimisten ja gar nicht mehr ausreden, aber bald sind 2 Jahre rum seit der letzten Hormonspritze. 6 Monate bis zur nächsten URO Untersuchung mögen ja bescheuert lang klingen, aber ich bleibe dabei; monatliche PSA Messungen kann man auch bescheuert kurz finden in Deiner Situation

    Tritus

  10. #80
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    Hallo Dirk,
    wenn jemand sagt, er wäre Pessimist, finde ich das in Ordnung. Dann ist das eben so
    Dann hilft dir auch der monatliche PSA-Test. Mir selbst, als amtierender 9er, reicht der vierteljährliche, der immer 1 bis 2 Wochen vor der nächsten Dreimonatsspritze gemacht wir. Ich frage dann auch erst immer bei dem Spritzentermin bei dem Uro persönlich danach.
    VG Lutz

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