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Thema: Frage an Urologen

  1. #1
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    Frage an Urologen

    Hallo
    ich bin neu hier und habe eine Frage.
    Bevor ich diese stelle, schreibe ich mal den Verlauf.

    Bei meinem Mann wurde am 17.11.2011 eine RARP durchgeführt.
    PSA vor OP 8/11 - 11,3ng/ml
    direkt vor OP 10,28 bei einer Ratio von 0,08

    UICC Klassifikation pT2c pN0 (0/16) pMx R0 Gleason Grade 3+3=6
    Werte danach
    20.12.11 - <0,01
    06.02.12 - <0,01
    11.05.12 - <0,01
    01.10.12 - 0,02
    27.03.13 - 0,05
    07.05.13 - 0,06
    15.07.13 Umzug in eine andere Stadt,
    Werte von 10/13 - 5/14 liegen mir gerade nicht vor, da die Sprechstundenhilfe meinem Mann gestern am Telefon die Werte nicht geben wollte und er nach Praxisschluss erst Feierabend hat.

    Von 10/14 - 10/16 gibt es keine Werte, da diese wegen einer Darmkrebs Erkrankung nicht gemessen wurden.

    (Darmkrebs - 11.10.14 LAP Sigmarresektion, Leberteilresektion, Kolostoma
    Histologie : Adenocarcinom, Lymphangiosos carcinomatosa
    Stadium pT3 pN2a (5/12) pM1 G2 L1 Vo Pn0 R0 R1 Leber
    Adjuvante Chemotherapie , Folfox 11/14 - 4/15
    6/15 AP Rückverlegung)

    Am 02.11.16 hieß es am Telefon, es muss eine neue Blutabnahme gemacht werden, da der Wert auf 0,2 gestiegen ist.

    Nun meine Frage
    Ist es möglich, dass ein kleiner Rest gutartigem Prostata Gewebe, durch eine Mittelohrentzündung, die erhöhten Werte verursacht hat ?

    Ich wäre für eine Antwort sehr dankbar

  2. #2
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    Hallo,


    bin zwar kein Urologe, deshalb sind meine nachfolgenden Aussagen nur als Einschätzung eines selbstbetroffenen Laien zu werten.

    Nach Kenntnisnahme der PK-Historie Deines Mannes denke ich, dass es sich beim Darmkrebs/Leberkarzinom um eine (neuroendokrine?) Fortentwicklung des vormaligen Prostatakarzinoms handeln könnte. Darauf deuten auch die eigentlich immer niederen PSA-Werte hin, unter Vorbehalt der ausstehenden Daten 10/13-5/14. In diesem Fall würde der PSA-Wert als Tumormarker nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen.


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der erhöhte PSA-Wert in Zusammenhang mit einer Mittelohrentzündung steht.


    Würde mich an Eurer Stelle an eine Einrichtung wenden, die sowohl ein zertifiziertes Prostatakrebs- als auch ein zertifiziertes Darmkrebszentrum besitzt, so dass eine übergeordnete Beratung erfolgen kann.


    LG
    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  3. #3
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    Hallo Roland,
    danke für deine Antwort.
    Dass der Darmkrebs vom Prostatkrebs kommt, wurde im Darmkrebszentrum von dem Onkologen ausgeschlossen.

  4. #4
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    Die Beurteilung des Untersuchungsgutes des Darmkarzinoms ist nicht Sache des Urologen oder Onkologen sondern des Pathologen. Hier stellt sich für mich die Frage, ob es sich bei den Infiltraten im Darm um die vorbekannten des Prostata-Karzinoms handelt.
    LG
    klaus42

  5. #5
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    Nein, handelt es sich nicht.
    Wurde pathologisch abgeklärt.
    Ich schrieb Onkologe, weil er es uns gesagt hat :-)

  6. #6
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    Hallo zusammen
    wir kommen gerade vom Onkologen (Darmkrebs Nachsorge)
    Alles in Ordnung.
    Auf die PSA Werte angesprochen, sagte er: "die Werte sind stabil und die Urologen sollten ihren Patienten öfter mal ins Gesicht schauen, statt nur auf diesen Wert"

    Wir haben nun die fehlenden Werte
    10/13 - 0,12
    12/13 - 0,10
    03/14 - 0,10
    Urologe

    6 Monate nach der Chemotherapie (Darmkrebs)
    11/15 - 0,26
    05/16 - 0,25
    26.10/16 - 0,27
    Onkologie (im Rahmen der Darmkrebs Nachsorge)

    26.10/16 - 0,28
    Urologe
    LG Krümel

  7. #7
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    Hallo zusammen
    Nach etlichen Gesprächen und einem erneut erhöhten Wert (Nov 2016 - 0,32), haben wir uns entschlossen, die empfohlene Strahlentherapie auf Verdacht durchzuführen.
    Es soll am 25.01.2017 los gehen.
    Um einen aktuellen Wert vor Beginn der Strahlentherapie zu haben, wurde gestern noch mal Blut abgenommen und der Wert ist auf 0,29 gesunken.
    Warum sinkt der jetzt wieder ?
    LG Krümel

  8. #8
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    Das sind die leider nicht vermeidbaren labortechnischen Schwankungen im Niedrigst-PSA-Bereich.
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    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
    ----------------------------------------------------------

  9. #9
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    Hallo Zusammen,

    mein Mann hat durch die Chemo 2014/2015 eine Polyneuropathie (Zehen und Finger)
    Die Sympthome traten nur noch sehr selten bei extremer Kälte auf.
    Seit Mittwoch wird er bestrahlt und hat seit heute morgen wieder starkes kribbeln in Fingern und Zehen.
    In der Klinik, sagte man heute Nachmittag, das hat nichts mit der Bestrahlung zu tun.

    Jemand eine Idee oder ähnliche Erfahrungen ?
    LG Krümel

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