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Thema: Weiterer PSA-Anstieg nach über 10 Jahren

  1. #161
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    Zitat Zitat von helimb Beitrag anzeigen
    meine Hitzewallungen haben deutlich nachgelassen;
    sonst konnte ich fast die Uhr danach stellen, ca. alle Stunde.
    Jetzt kommen sie nur alle 2..3h.
    Ist das jetzt das Ende der Hormontherapie mit PROFACT (3-Monats-Spritze) ?
    oder könnten auch andere Ursachen in Frage kommen:

    - "Gewöhnung"
    - winterliche Temperaturen
    - Wirkung des Medikaments "Equinovo" (mein Urologe hatte das mal angedeutet)
    Hallo Achim,
    Hitzewallungen so alle 2 - 3 Stunden, das ist besser als alle Stunden, aber immer noch sehr häufig.
    Es kann sein, dass die Abnahme durch "Equinovo" bewirkt wurde. Es soll laut Werbung gegen alle möglichen Nebenwirkungen des Hormonentzuges hilfreich sein, auch Hitzewallungen werden dabei erwähnt.

    Ich habe mit Erfolg bei Hitzewallungen Salbeitee getrunken, täglich über 1 Liter. Als ich nach langer Zeit keinen Salbeitee mehr sehen konnte, Wechsel auf „remifemin plus“, konzipiert für Wechseljahresbeschwerden bei Frauen, dämpft auch Hitzewallungen bei Männern. Dauert allerdings ca. 10 Tage bis die Wirkung eintritt.
    Da neugierig, habe ich nach einigen Monaten "refemin plus" weggelassen, prompt waren nach ein paar Tagen die Hitzewallungen wieder da. Hitzewallungen jetzt nur noch nach Rotwein (leider).

    Von der Häufigkeit der Hitzewallungen auf die Wirkung der Hormontherapie zu schließen, da wäre ich vorsichtig. Laborwerte sind aussagekräftiger.

    Franz

  2. #162
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    Hallo zusammen,


    da es heute mal wieder einen neuen PSA-Wert unter Hormontherapie (Dreimonatsspritze Profact) gibt,
    melde ich mich mal wieder.
    Meine PSA-Werte seit Beginn der HT sind die folgenden:


    25.01.2019 >> 1,82ug/l
    22.02.2019 >> 1,01
    26.02.2019 >> 0,89
    24.04.2019 >> 0,64
    15.07.2019 >> 0,86
    29.07.2019 >> 0,76
    28.10.2019 >> 0,9
    24.01.2020 >> 0,94
    23.04.2020 >> 1,2


    Wie man sieht, hat es die letzten Vierteljahre immer einen Anstieg gegeben.
    Mal mehr, mal weniger...
    Den Testo-wert von heute bekomme ich erst morgen.
    Mein Urologe hat ja mal gesagt, das wenn wir den Ausgangswert der Therapie (1,82) erreichen,
    wir handeln werden.
    Das wäre vermutlich erstmal ein PSMA-PET-CT um die "Ursache" zu finden.
    Meine Frage wäre jetzt, wie könnte man diesen Termin weiter "verzögern" ?
    Gebe es da Maßnahmen ?
    Es geht mir zu Zeit gut und ich bin mit meinem Leben zufrieden.
    Das soll natürlich lange so bleiben...
    Mittlerweile bin ich auch schon Rentner (seit März mit 63) und muß nicht mehr arbeiten.
    Was mir wirklich fehlt, ist der Besuch des Fitnessstudios durch CORONA.
    Es würde mich freuen, wenn Ihr ein paar Ratschläge für mich hättet.


    Alles gute für EUCH


    Achim

  3. #163
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    Um offiziell kastrationsresistent zu sein, musst Du erst die 2,0 ng/ml zweimal überschritten haben. (Die Definition hat noch weitere Bedingungen). Dann ergänzt man in der Regel Abirateron und bringt damit den PSA Wert wieder herunter. Du kannst also sogar noch etwas länger warten als Dein Urologe meinte.

  4. #164
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    Hallo Georg,


    lieben Dank für Deine Antwort...
    Ich habe am Freitag noch meinen Testosteronwert bekommen:
    0,11ug/l.
    Damit ist er etwas gestiegen (vorher 0,03).
    Wie ist der Grenzwert für Testosteron ?


    LG Achim

  5. #165
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    Hallo Achim,

    meist wird statt ug/l die Einheit ng/ml angegeben. Das heißt aber das gleiche. Heute sagt man, der Testosteronwert soll am besten unter 0,2 ng/ml liegen. Wenn man Abirateron nimmt kommt man tiefer, dann werden 0,03 ng/ml erreicht. Also liegst Du, was Testosteron angeht, sehr gut. Testosteronmessungen kommen während eines Tages zu schwankenden Ergebnissen. Daher ist die letzte Messung bei Dir nicht besorgniserregend.

    Bei Dir steigt der PSA Wert so langsam, an sich kannst Du ihn bis über 5,0 oder bis 10.0 laufen lassen und dann erst mit Abirateron anfangen. Tumormäßig ändert sich an der Situation praktisch nichts, nur die Besorgnis von Arzt und Patient erhöhen sich. Man möchte etwas dagegen tun. Bei intermittierender Hormontherapie beendet man meist die Pause bei einem PSA Wert von 5,0 oder 10,0 ng/ml.

    Ansonsten kannst Du Dir meinen Text durchlesen, der ausführt, was in Deiner Situation außer Hormontherapie möglich ist:
    http://www.prostatakrebse.de/informa...vtherapien.pdf
    Man kann also auch die Metastasen mit einem PSMA PET/CT finden und bestrahlen. Dies senkt den PSA Wert und zerstört teilweise auch bereits resistente Tumorzellen.

    Georg

  6. #166
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    Hallo Georg,


    Danke für Deine Hinweise.
    Morgen habe ich das Gespräch beim Urologen.
    Auf diesem Weg auch nochmals ein Danke an den ganzen bps.
    Seit 2006 bekomme ich hier immer wieder sehr gute Info's !


    LG Achim und genießt den Frühling

  7. #167
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    Hallo zusammen,


    ich hatte heute das Gespräch beim Urologen.
    2 Dinge sind mir erwähnenswert:


    - PSA-Verdopplungszeit
    Ich habe dazu eine Formel aus dem Internet
    (https://www.wisplinghoff.de/fuer-aer...dopplungszeit/)
    in die man 2 PSA-Werte mit Datum eingibt.
    Der Rechner "spukt" dann die VDZ in Tagen,Monaten,Jahren aus.
    Mein URO hat eine andere Berechnungsart (welche weiß ich nicht) in die man eine "Reihe" eingibt...
    Was ist denn nun die korrekte medizinische Berechnungsformel ?
    Ich hatte einfach die beiden letzten PSA-Werte genommen >> Ergebnis 6 Monate
    Berechnung vom Uro: 14 Monate !


    - PSMA-PET-CT als Kassenleistung ?
    Ich habe meinem Uro voller Überzeugung gesagt, das das jetzt eine Kassenleistung sei !
    Davon wußte er nichts !
    Ich bin bei der TKK...
    Leider habe ich es heute nicht mehr geschafft dort anzurufen.
    Habt Ihr schon Erfahrungen dazu ?


    LG Achim

  8. #168
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    Achim, keine Ahnung, wie du gerechnet hast. Die Formel stimmt, es kommen 8,4 Monate heraus, sowohl auf der Website als bei meinem Rechner.
    Aber das zeigt wieder einmal, dass Ärzte ihre Existenzberechtigung haben... Denn es ist völliger Unsinn, den letzten Wert zu nehmen, wenn der Wert 3 Monate zuvor genauso hoch war, und den hat der Arzt genommen und da kommen 14,1 Monate heraus.

  9. #169
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    hei Achim,

    bezüglich PSMA-PET/CT meine Erfahrungen (wenngleich ich es anders machte und darum jetzt einige Probleme mit dem MDK habe):
    - lass durch Uro erst ein MRT machen, zeigt dies nichts und der PSA steht dem immer noch entgegen, dann gibt es ein PSMA-Pet/CT

    So wollen es die Kassen und kein Mensch fragt, wie schnell kriegst du ein MRT und danach, wie schnelll ein PSMA-PET/CT?
    Aus meiner Erfahrung hier vor Ort hätte ich gut und gern 5-6 Monate damit "verbracht"!

    Und falls du ein Mrt oder PET willst/genehmigt kriegst hier ein Tip:
    - ich habe mich als Lückenbüßer angeboten, sprich wenn einer ausfällt - warum auch immer- sollten sie mich anrufen
    - so am 17.03.2020 am Telefon ausgehandelt (mit der Untersuchungsstelle, mußte eben ein bißchen kreativ werden um deren Nummer zu kriegen) und am 26.03.2020 mein PSMA-PET/CT gemacht (leider positiv).

    Es fallen immer wieder welche aus, so ist es nun mal im Leben, des einen Pech, des anderen Glück (wobei, bei der Diagnose vom Glück zu sprechen ...)

    lg
    Flüstermann alias Harald (nomen est omen)
    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=733&page=graphic

  10. #170
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    @Martin
    Ich habe mich vertippt >> Ergebnis nach dieser Formel ist natürlich 8,4 Monate.
    Ansonsten kann ich Dir nicht ganz folgen...


    @Harald
    ...das ist interessant; weil mein Uro sprach auch von diesem Ablauf.
    Allerdings MRT + CT. Weil MRT (RÖNTGEN) wäre ja nur für die Knochen.
    Und wenn das dann unauffällig wäre, würde man das PSMA-PET-CT machen.
    Ich frage das bei der TKK nach.


    LG

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