Seite 15 von 16 ErsteErste ... 513141516 LetzteLetzte
Ergebnis 141 bis 150 von 152

Thema: Weiterer PSA-Anstieg nach über 10 Jahren

  1. #141
    Registriert seit
    05.12.2016
    Ort
    Nähe Hamburg
    Beiträge
    46
    Hallo zusammen,


    heute hatte ich mal wieder ein Gespräch beim Urologen...
    das mein Testosteronwert so weit auf Null (0,03) gefallen ist,
    hat Ihn sehr gefreut.
    Überhaupt nicht "begeistert", war er von meiner Idee
    Östrogenpflaster zu verwenden um damit meine
    Hitzewallungen zu verringern.
    Er hält das sogar für gefährlich (Thrombose-Gefahr) und
    dem Krebs gegenüber für kontraproduktiv.
    Zum "Testen" hat er mir noch das
    Präparat "Equinovo" (Enzymtherapie) mitgegeben.
    Wirkungsweise:"Wirksamer Immun- und Zellschutz für eine
    gesunde Schleimhaut- und Soffwechselfunktion".
    Hat jemand Erfahrung damit ?


    Ansonsten habe ich meine 2. HT-Spritze Profact bekommen.


    LG Achim

  2. #142
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    2.629
    Die Thrombose-Gefahr besteht bei oralen Östrogenen, z.B. DES. Um dies zu vermeiden, wendet man es gerade transdermal, d.h. durch die Haut, an. Wieviele Frauen nehmen diese Pflaster in den Wechseljahren! Östrogen senkt das Testosteron und ist daher nicht kontraproduktiv hinsichtlich Krebs.

  3. #143
    Registriert seit
    05.12.2016
    Ort
    Nähe Hamburg
    Beiträge
    46
    Hallo Georg,


    danke für Deinen Beitrag...
    Tja, da sitze ich nun "zwischen den Stühlen" mit
    meinem laienhaften Medizinwissen (zum Großteil aus dem WEB).
    Mein Urologe rät mir ganz klar ab Östrogenpflaster zu nehmen.
    Wenn ich mich seiner Meinung entgegenstelle, muss das
    schon sehr gut begründet sein (Studien, Aussagen von anderen Ärzten...) !
    An der geringen Resonanz zu diesem Thema glaube ich auch,
    das das mit dem Östrogen auch nicht viele machen.
    Ich selbst möchte natürlich auch möglichst kein Risiko eingehen.
    Hilft hier die Endokrinologie weiter ?


    LG Achim

  4. #144
    Registriert seit
    06.03.2017
    Beiträge
    840
    Ja, eine genaue Anamnese bezüglich Thromboserisiko hilft: https://www.gerinnungspraxis-freibur...mbophilie.html
    Die Risiken werden insgesamt als sehr gering eingeschätzt: https://meno-pause.ch/hormonbehandlung
    Die dauerhafte Behandlung der Frau wird kritisch gesehen: https://www.aerzteblatt.de/nachricht...ause-weiter-ab
    Als Salbe oder Pflaster nimmt es meine Frau schon länger, der Gynäkologe hat dazu geraten, nur orale Einnahme lehnt er ab. Eine regelmäßige Kontrolle des Blutbildes sollte erfolgen.
    Die zugehörige S3-Leitlinie ist seit 2014 abgelaufen, die neue in Überarbeitung: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-062.html
    Natürlich kann man immer argumentieren, dass beim Mann alles anders ist.

    Für Equinovo gibt es laut Krebsgesellschaft Evidenz, dass es die Symptome der ADT mindert (Seite 27):
    Kompl_Methoden_Dez.2014_final_web.pdf

  5. #145
    Registriert seit
    05.12.2016
    Ort
    Nähe Hamburg
    Beiträge
    46
    Hallo MartinWK,

    Danke für Deine tollen Links zu diesem Thema...

    LG Achim

  6. #146
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    2.629
    Achim,

    seinen Urologen wird man meist auch nicht mit Studien oder der Meinung anderer Ärzte überzeugen können. Wenn es nicht in der Leitlinie steht ist es in der Regel Tabu. Ich will hier aber nicht nur das empfehlen, was der niedergelassene Urologe wahrscheinlich für richtig hält. Dann würde sich die Diskussion hier im Forum reduzieren auf: tu was Dein Arzt sagt.

    Nach der von Martin verlinkten Studie soll Equinovo nach 50 Tagen auch die Hitzewallungen um ca. 40% reduzieren. Du kannst es ja versuchen.
    http://iv.iiarjournals.org/content/2....full.pdf+html

    Georg

  7. #147
    Registriert seit
    05.12.2016
    Ort
    Nähe Hamburg
    Beiträge
    46
    Hallo zusammen,


    jetzt melde ich mich doch früher als gedacht...
    Ich hatte mich mit der jetzigen HT unter Profact doch relativ "sicher" gefühlt...
    Hier meine kurze letzte Historie:


    Datum - PSA - Testosteron
    25.01. 1,82 ?
    22.02. 1,01 0,28
    24.04. 0,64 0,03
    15.07. 0,86 0,08


    Ich muss noch vorweg schicken das ich den Beitrag von "Georg"
    (Wie lange wirkt die Hormontherapie? Wann tritt Resistenz ein) genau gelesen habe.
    Kurz gesagt, bin ich ziemlich enttäuscht, das der PSA schon wieder ansteigt.
    Hat die HT also nur ca. ein halbes Jahr gewirkt und bin ich damit schon hormontaub ?
    Ich verstehe das alles nicht, zumal mein Testosteron doch nahezu Null ist.
    Da mein Urologe z.Z. in Urlaub ist, kann ich ihn nicht fragen.
    Eure Einschätzung für das weitere Vorgehen wäre mir sehr wichtig.


    LG Achim

  8. #148
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    2.629
    Achim,

    wenn ich das richtig lese, hast Du im Januar 2017 mit Trenantron begonnen, dann im März 2018 auf Bicalutamid umgestellt und Anfang 2019 auf Profact (Buserelin). Das macht dann insgesamt 2,5 Jahre Hormontherapie. Im Januar hattest Du einen PSA Wert von 1,82 ng/ml, also ist Dein PSA Wert erstmal gefallen, geht offenbar auf und ab. Es bleibt Dir nur, den nächsten PSA Wert abzuwarten. Dann ggfs. ein neues PSMA PET/CT und die Metastasen mit Cyberknife Bestrahlung entfernen. Oder Dr. Maurer macht das beim UKE HH auch operativ. Beides würde den PSA Wert senken.

    Georg

  9. #149
    Registriert seit
    05.12.2016
    Ort
    Nähe Hamburg
    Beiträge
    46
    Hallo Georg,

    Du hast meine ganz Historie vollkommen korrekt beschrieben...
    und hast alle 3 HT zusammengerechnet.
    Das mit dem PET/CT sehe ich auch schon auf mich zukommen,
    alles andere ist eben immer Spekulation. Das würde ich wohl wieder im UKE HH machen wollen (Kostenübernahme ?).
    Cyberknife Bestrahlung sagt mir z.Z. noch garnichts.
    Wie kommst Du gerade auf Dr. Maurer im UKE ?
    Danke für Deine Antworten.

    LG Achim

  10. #150
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    2.629
    Weil der die PSMA-radioguided Lymphknotenektomie entwickelt hat: "Die 99mTc-PSMA-radioguided Surgery stellt eine verlässliche OP-Methode dar, mit deren Hilfe auch kleine und/oder atypische gelegene Prostatakarzinommetastasen im Rezidivfall aufgespürt werden können." Damit findet man die befallenen Metastasen zuverlässig während der Operation.

    https://www.martini-klinik.de/die-ma...doz-dr-maurer/

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •