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Thema: Weiterer PSA-Anstieg nach über 10 Jahren

  1. #131
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Michi,

    ich würde sagen (völlig) unnötig früh. Der PSA Wert hätte sich ja u.U. noch unter 2,0 stabilisieren können. Nach einer Salvage-Bestrahlung würde ich erst über 2,0 ng/ml von einem biochemischen Rezidiv sprechen und ob man dann sofort mit Hormontherapie beginnen muss ist auch umstritten.

    Georg
    Hallo Georg, das möchte ich nicht unkommentiert stehenlassen. Nach einer SRT, der ja eine RPE vorausgegangen sein muss, ist ein biochemisches Rezidiv bei einem Anstieg des PSA über die Messgrenze anzunehmen. Die 2,0 (zzgl. Nadir) ist mE der Wert, bei dem von einem Rezidiv nach erstmaliger Radiatio auszugehen ist. Warum sonst spricht man nach RPE von einem biochemischen Rezidiv bereits bei 2 x größer 0,2? Wann man die (Anti)Hormontherapie beginnt, steht auf einem anderen Blatt Papier!
    VG
    Achim

  2. #132
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    Jetzt 4 Wochen nach der 3 Monatsspritze noch keine Nebenwirkungen.

  3. #133
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    Hallo Achim,

    über 2,0 plus Nadir ist die Definition für ein biochemisches Rezidiv nach Bestrahlung ohne vorherige Operation, das ist richtig. Eine entsprechende Definition für die Salvage Bestrahlung gibt es nicht. Ich hatte die genannte Definition daher analog auch für die Salvage Bestrahlung übernommen, aber mit "würde ich" extra vorsichtig formuliert. Auch die Salvage Bestrahlung wird den PSA Wert selten auf Null zurückbringen können. Ich würde jedenfalls nicht bei ersten Anzeichen eines Anstiegs mit Hormontherapie anfangen. Wie Werner schreibt, kann der PSA Wert nach Beginn der ADT sofort wieder fallen auch wenn man etwas abwartet.

    Georg

  4. #134
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    Michi, das bleibt nicht so. Bei mir fing es 2-3 Monate nach Beginn der ADT an und die Nebenwirkungen verstärkten sich dann weiter.

  5. #135
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    Ich hatte ja 2 Jahre lang PSA <0,07 erst dann hat er zu steigen begonnen. Zuvor 0,16 und dann 8 Wochen später 0,27. Vielleicht ist es dann anders.

  6. #136
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    Michi, wenn Du die Nebenwirkungen ansprichst: diese entstehen dadurch, dass das Testosteron auf Grund der ADT fehlt. Daher sind die Nebenwirkungen unabhängig vom PSA Wert vor der ADT.

  7. #137
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    Hallo Michi, hallo Georg,

    vielleicht bin ich eine Ausnahme? Die erste ADT Behandlung (Zoladex, drei Monatspräparat) habe am 21. April 16 erhalten. Die Prostatektomie war am 11. Mai 16. Zoladex habe ich sehr gut vertragen (SANFTE Hitzewallungen und einiges an Gewicht!) sonst nichts. Ich weiß natürlich, dass Konrad erhebliche Probleme hatte. Die Behandlung bei mir wurde im März 18 abgebrochen (iADT).

    Grüße

    Dirk

  8. #138
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    Hallo zusammen,


    Danke für Eure Beiträge...
    Mein Testosteron-Wert ist aktuell 0,03ug/l.
    Das größte Problem bei meiner ADT sind die Hitzewallungen.
    Sie kommen ca. alle 3/4 bis 1h. Je nach Verfassung und Anspannung
    spüre ich sie mal mehr, mal weniger.
    Wenn ich die Zusammenhänge richtig verstehe, sind für die Hitzwallungen
    der niedrige Östrogenwert verantwortlich, nicht aber das niedrige Testosteron.
    Ich habe den Östrogenwert (Estradiol) zweimal bestimmen lassen:
    beidemal 18,4 pmol/l; der Referenzbereich ist aber 41,4 - 159.
    Ich habe also deutlich zu wenig Östrogen.
    Meine Frage ist jetzt, ob man nicht einfach den Östrogenwert wieder
    in den Normbereich bringen kann um dann weniger Hitzewallungen zu haben.
    Was meint Ihr ?


    LG Achim

  9. #139
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    LowRoad verwendet erfolgreich Östrogen-Pflaster, die für Frauen in den Wechseljahren gedacht sind:
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...6655#post76655

    Damit kann man den Östrogenwert recht einfach erhöhen.

  10. #140
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    Zitat Zitat von helimb Beitrag anzeigen
    Mein Testosteron-Wert ist aktuell 0,03ug/l.
    Das größte Problem bei meiner ADT sind die Hitzewallungen.
    Sie kommen ca. alle 3/4 bis 1h. Je nach Verfassung und Anspannung
    spüre ich sie mal mehr, mal weniger.
    Wenn ich die Zusammenhänge richtig verstehe, sind für die Hitzewallungen
    der niedrige Östrogenwert verantwortlich, nicht aber das niedrige Testosteron.
    Ich habe den Östrogenwert (Estradiol) zweimal bestimmen lassen.
    Östrogen (Estradiol) werden aus Testosteron gebildet.
    Wenig Testosteron bedeutet wenig Östrogen.
    Man kann mit einem steroiden Antiandrogen (Androcur) die Beschwerden zu lindern versuchen, aber auch es erst mal mit Phytoöstrogenen versuchen.
    Zu nennen wäre hier Hopfen, Kürbiskerne, (noch) keimfähige Brennesselsamen, Soja, Rotklee, Leinsamen.....

    Gruß Ludwig
    Wer nichts weiß ist gezwungen zu glauben.

    PSA-Verlauf (grafisch)

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