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Thema: Weiterer PSA-Anstieg nach über 10 Jahren

  1. #151
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    Hallo Georg,

    ich habe mir den entsprechenden Artikel mal durchgelesen...
    Ist ja ein sehr neues Verfahren; klingt aber vielversprechend.
    Da es aber nicht leitliniengerecht ist, wird meine TK das wohl auch nicht bezahlen...?
    Über wieviel Geld reden wir denn dann ?

    LG Achim

  2. #152
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    Das Verfahren wird seit einigen Jahren angewendet, nicht nur in Hamburg sondern auch in München und Köln. Grundsätzlich wird eine Krankenkasse eine Lymphadenektomie bezahlen. Was es allerdings zusätzlich kostet, die befallenen Lymphknoten mit diesem Verfahren zu markieren, musst Du beim UKE erfragen.

    In diesem Thread wurde das Verfahren schon diskutiert. Wolfgang erwähnte eine Zuzahlung für Kassenpatienten von 1.500 Euro in München, wo Dr. Maurer vorher gearbeitet hat.

  3. #153
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    Hallo zusammen,


    da es mal wieder einen neuen PSA-Wert unter Hormontherapie (Dreimonatsspritze Profact) gibt,
    melde ich mich mal wieder.
    Für dieses Jahr ergeben sich dann folgende Werte (in ug/l):


    25.01. 1,82
    22.02. 1,01
    26.02. 0,89
    24.04. 0,64
    15.07. 0,86
    29.07. 0,76
    28.10. 0,9


    Es ist also immer ein "Auf und AB"...
    Ich beende das Jahr, wie ich es begonnen habe.
    Das sehe ich erstmal als Erfolg an.
    Trotzdem bleibt natürlich die Frage, wielange die HT noch hält ?
    Mein Urologe hat gemeint, das wir den nächsten Schritt machen werden,
    wenn der PSA wieder 1,8 erreicht hat.
    Das wäre dann vermutlich ein PSMA-PET-CT...
    Vielmehr hat mich aber folgende Sache "geschockt":


    Ich habe ihn gefragt, ob ich denn trotz aller neuen Therapiemöglichkeiten
    an PCA STERBEN werde. Er hat etwas geschluckt und die Gegenfrage gestellt:
    "soll ich das wirklich beantworten ?".
    Danach hat er "JA" gesagt !
    Ich bereue sehr, das ich diese Frage überhaupt gestellt habe.
    Im Februar 2020 werde ich 63.
    Wie ist Eure Einschätzung ?
    Oder soll man die Lebensphilosophie haben: LEBE JETZT - WAS IN 5 JAHREN IST, WEIß NIEMAND.


    LG Achim

  4. #154
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    Moins Achim,

    ach was, so schnell stirbt man(n) nicht hoffe ich jedenfalls . . .

    bin ja 365 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs, mit Trailer und PKW, den PKW habe ich erst vor 4 Wochen neu gekauft und den wollte ich eigentlich noch 9 Jahre fahren, dann bin ich 80 !
    und die muß ich erreichen, kann doch meine Frau noch nicht allein lassen

    Januar 2016 hieß es na ja 2 Jahre . . .
    nun habe ich fast 4 Jahre rum und ich kann nicht klagen, auch wenn der PSA hoch geht . . .

    also Leben Leben Leben . . .

  5. #155
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    "Trotzdem bleibt natürlich die Frage, wielange die HT noch hält ?"

    Dazu habe ich diesen Text geschrieben, der diese Frage eingehend betrachtet:
    http://www.prostatakrebse.de/informa...er_der_ADT.pdf

    Zur Dauer der Restlebenszeit: Du würdest an Prostatakrebs sterben, wenn Du ansonsten ewig leben würdest. Man wird den Tumor nicht los, aber durch das inzwischen lange Überleben auf Grund verbesserter Therapien wird die Wahrscheinlichkeit, aus einem anderen Grund zu versterben sehr groß.

  6. #156
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    Zitat Zitat von helimb Beitrag anzeigen
    Ich habe ihn gefragt, ob ich denn trotz aller neuen Therapiemöglichkeiten an PCA STERBEN werde. Er hat etwas geschluckt und die Gegenfrage gestellt:"soll ich das wirklich beantworten ?".
    Danach hat er "JA" gesagt ! Ich bereue sehr, das ich diese Frage überhaupt gestellt habe. Im Februar 2020 werde ich 63.
    Wie ist Eure Einschätzung ? Oder soll man die Lebensphilosophie haben: LEBE JETZT - WAS IN 5 JAHREN IST, WEIß NIEMAND.
    Hallo Achim,
    am Anfang meiner PK-Karriere habe ich meinen Urlogen auch gefragt: "Wie lange noch ?"
    Aber da hatte er kurzfristig Probleme mit den Ohren und hat das Thema gewechselt. War wohl besser so.

    Ich praktiziere seit langem deine vorgeschlagene Lebensphilosophie. Ich lebe heute und ich lebe morgen, was übermorgen ist, bleibt im Nebel.
    Auch ich werde im Februar wie du, mal wieder älter, 66 Jahre. Dazu fällt mir ein Hit von U. J. ein: "mit 66 Jahren fängt das Leben an, mit 66 Jahren hat man Spaß daran .......". ein nicht zu überbietender Schwachsinn !

    Wenn man vorher nicht gelebt und seine Freude, seinen Spaß gehabt hat, mit 66 kriegt man wahrscheinlich die Kurve nicht mehr.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Worauf meine Urologen eingegangen sind, war eine andere Frage: "Wie lange hat sich wohl der Krebs bei mir schon eingenistet? ". Die Antworten waren in etwa:
    " aufgrund ihrer sehr fortgeschrittenen Metastasierung so ca. 10 bis 15 Jahre."

    Daraus habe ich für mich gefolgert: 10 bis 15 Jahre ohne Angst, ohne Sorgen, ohne Rezidiv, ohne Inkontinenz und ohne Impotenz. Es war vielleicht gar nicht so verkehrt, nicht zum Urologen zu gehen.

    Ich lebe heute, ich lebe morgen.
    Ich rate allen Lesern, nicht nur den vom PK Betroffenen: Es wäre traurig für euch, übermorgen, wenn es vielleicht zu spät ist, festzustellen, nicht gelebt zu haben.

    Franz

  7. #157
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    Lieber Optimist Franz

    Dein Zitat:

    "Dazu fällt mir ein Hit von U. J. ein: "mit 66 Jahren fängt das Leben an, mit 66 Jahren hat man Spaß daran .......". ein nicht zu überbietender Schwachsinn !"

    ~~~

    Es gibt noch einen viel größeren Schwachsinn vom "Mann mit dem Fagott":
    "Heute beginnt der Rest Deines Lebens" (Ein kleiner Trost: Dieser Satz ist auf dem Mist von Bernd Meinunger gewachsen)))

    Hier ein kleiner Appetithappen:
    https://www.youtube.com/watch?v=SHohzITY-HE

    Schönes Wochenend´ ALLERSEITS
    dillinger

  8. #158
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    Danke für Eure Antworten...


    Ich glaube und hoffe, das es in etwa so sein wird, wie Georg es beschreibt:
    die Medizin wird in ein paar Jahren soweit sein, den PK verläßlich zu stoppen.
    Es sei denn, man hat bei der Erstdiagnose schon sehr, sehr schlechte Werte.
    Wenn ich daran denke, was es bei meiner Erstdiagnose in 2006 alles noch nicht gab:


    PSMA-PET-CT, Davinci-OP, XTANDI und,und...


    Außerdem glaube ich, das mein Krebs nicht so sehr agressiv ist.
    Ich hatte 2x 5 Jahre, OHNE jegliche Therapie (2006-2011, 2011-2016).
    Für mich auch ganz entscheidend ist eine gute Lebensqualität !


    Achja, meine Lebensphilosophie "ruht" auf vier Säulen:


    - KRAFT (damit meine ich eine gute Fitness und Ausdauer)
    - MOTIVATION (wer keinen Antrieb mehr hat etwas zu machen, hat eigentlich schon verloren)
    - FREUDE (was wäre ein Leben ohne Freude ?)
    - ZUVERSICHT (...habe ich gerade beschrieben)


    In diesem Sinne wünsche ich allen Betroffenen sowie Verwandten und Freunden ALLES, ALLES GUTE !


    LG Achim

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