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Thema: Stress und Krebs

  1. #21
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    Lieber Hartmut,

    ich weiß nicht, wer Dir diese Prognose gemacht hat oder wie Du die "letzten Tage" interpretierst:
    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen
    Danke, liebe Briele, dass du mir alles Gute gewünscht hast.
    Ich glaube, das brauche ich jetzt, in den letzten Tagen meines Lebens.
    aber nach Durchsicht Deiner hier veröffentlichten Daten würde ich ein klassisches Metermaß, von dem Du jeden Morgen 1cm abschneidest, nicht unter 10m Länge bestellen. Und dieses Metermaß wirst Du krebsspezifisch überleben.

    Vielleicht kümmerst Du Dich mal um Deinen eigenen Stress. Für Leute wie uns ist das eine Pflichtaufgabe.

    Gruß, Wolfgang

  2. #22
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    Lieber Wolfgang,

    das ist im Zusammenhang mit den guten Wünschen gemeint, für meine in kürze anstehende
    OP in einer UNI Klinik , in der ich mich nicht wohlfühle.

    Wenn ich das überstehe, werde ich dich auch nie wieder mit „Flüstermann“ Harald verwechseln.

    Gruss
    hartmut

  3. #23
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    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    Lieber Detlef

    Der Sprachductus und das Siezen in Beitrag #1 passen nicht zu dir,
    auch nicht der am Schluss fehlende Gruss.
    Deine nichtgenannte Quelle schrieb:



    Ein freundlicher, sinnvoller Satz.
    Doch wäre es ehrlicher, statt einen Text per copy/paste zu guttenbergen,
    die Quelle anzugeben und den Link hinzuschreiben mit einer kurzen Bemerkung:
    "Ich habe einen interessanten Artikel zu 'Krebs und Stress' gefunden."

    Das Plagiat war der Grund, warum ich nicht geantwortet habe.
    Wenn der Text auf deiner Feder stammen würde, hätte ich wohl
    Überlegungen zum Krebswachstum angestellt und hingewiesen auf
    den zeitlich unwahrscheinlichen Zusammenhang von Stressereignis,
    Krebsdiagnose und Zeitpunkt der Krebsentstehung viele Jahre zuvor.


    Carpe diem!
    Konrad

    Lieber Konrad,

    ich könnte mich nun mit Recht heftig empören über den Plagiatsvorwurf, aber ich soll ja nicht so schnell beleidigt sein.
    Der Text entstand nach der Lektüre eines Buches mit dem Titel "Das Gedächtnis des Körpers. Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern" von Joachim Bauer.
    Meine Aussagen zu Cortisol, Stresssystem und Immunsystem sind diesem Buch entnommen, allerdings zusammengefasst und nicht abgeschrieben!
    Ich fand sie so interessant, insbesondere weil mal dargestellt wurde, wie der Zusammenhang sich auf der körperlichen, hormonellen Ebene abspielt (also medizinisch begründet und nicht "nur" psychologisch vermutet), dass ich dachte, das wäre doch was fürs Forum.
    Des weiteren hab ich mir ein paar Infos von Wikipedia über Stress geholt, ebenfalls nicht per copy und paste, sondern rausgesucht, was für mich noch fehlte.
    Die letzten Abschnitte entstammen meinem Erfahrungs- oder Wissensschatz, und sind nirgends abgeschrieben. Sie sind mir so in die Feder geflossen, und weil ich auch eher die Neulinge in diesem Forum im Sinn hatte und nicht die alten Hasen, denen das schon bekannt sein könnte, habe ich automatisch zum "Sie" gewechselt in der Anrede.
    Dieser Anonymität des vermuteten Lesers ist auch der fehlende Gruß geschuldet. Es sollte eher sowas wie ein Aufsatz sein, und kein Brief.
    Ich schrieb ja schon in #3: "danke für die links, die kannte ich nicht (sonst hätte ich mir viel Geschreibe ersparen können)" und du kannst mir gerne glauben, dass ich es nicht nötig habe und bisher auch noch nie gemacht habe, fremdes Geistesgut für mein eigenes auszugeben. Mal abgesehen davon, dass wir alle unser Wissen irgendwo herhaben und nicht damit geboren wurden.

    Es ging mir also eher um die Neudiagnostizierten oder jene, die sich noch nicht so viel Gedanken über Stress und Krebs gemacht hatten und vielleicht noch jene, die das zwar im Prinzip wissen, aber gern vergessen. Und es ging mir weniger darum, wieviel Stress zur Krebsentstehung beiträgt als darum, wie sehr er den Krankheitsverlauf verschlechtern kann.

    Deine "Tumormathematik", wie es jemand so schön genannt hat, kenne ich. Finde sie allerdings nicht immer überzeugend.

    Gruss,
    Detlef

  4. #24
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    Zitat Zitat von Horst1949 Beitrag anzeigen
    Lieber Mugelino/Detlef,
    als ich Deinen Beitrag las, kam mir das wie eine Zusammenfassung all dessen vor, was ich so denke und/oder inzwischen als lebensälterer und betroffener Mann so gelesen habe, über "unseren Krebs", die Gesundheit im Allgemeinen etc. Für mich erwuchs daraus kein "Mehrwert", also war -aus meiner Sicht- eine Reaktion darauf entbehrlich. Es hat mir aber nicht geschadet es zu lesen und es wird vielleicht auch dem einen oder anderen Neuling im Forum vermutlich mehr genutzt als geschadet haben. Dein Engagement ist auf jeden Fall zu begrüßen...und wir "Alten" dürfen nicht vergessen, dass immer wieder Neubetroffene ihren Weg ins Forum finden und für einige von denen sind Deine Ausführungen vermutlich auch sehr hilfreich.
    Also, lass Dich nicht entmutigen - rechne aber auch nicht mit einem Zuviel an "Lob".
    Machs gut und herzliche Grüße ans ganze Forum.
    Horst1949

    Lieber Horst,

    danke!
    Ja, es sollte auch so eine Art Zusammenfassung sein und es war klar, dass für viele nichts neues darin steht.
    Ich erwarte auch nicht ein "Zuviel an Lob". Mehr "genutzt als geschadet" ist zwar auch nicht so charmant, aber immerhin etwas.
    Nach diesen Sätzen von Hartmut:
    "Die Krebskranken haben aber diese "tollen schreiben" satt." und "Du legst dich mit User an, die die Materie bereits viele Jahre kennen." sowie "Ich habe mich zurück gehalten, bis ich ein ganz klein wenig verstanden hatte, was "Sache" ist. Dieses empfehle ich dir auch..."
    wollte ich aber wissen, ob das alle so sehen, ob ich allen nur auf die Nerven gehe, ob ich wirklich keine Ahnung habe, oder ob es nicht wenigstens den einen oder anderen gibt, der damit was anfangen und eine Nutzen für sich daraus ziehen konnte.
    Danke dafür: "
    Dein Engagement ist auf jeden Fall zu begrüßen."
    und dir auch alles Gute!

    Detlef

  5. #25
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    Detlef, eines muss ich zudeinen Ausführungen sagen. Ich glaube das hier im Forum nicht alzuviel sind die"neu" sind und alles noch vor sich haben. Ich z.B. habe mir so ein Forum erst gesucht als ich schon meine OP hinter mir hatte und ich der Meinung war das es bestimmt nicht schlecht ist wenn ich von Betroffenen höre wie es weiter geht. Unterlagen dafür gab es ja im Krankenhaus schon und auch in der Anschlußheilbehandlung wird man mit den ganzen Aussagen bombadiert so das ich wissen wollte was wirklich wichtig ist.

  6. #26
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    Carpe diem!

    ..., dass ich es nicht nötig habe und bisher auch noch nie gemacht habe,
    fremdes Geistesgut für mein eigenes auszugeben.
    Danke Detlef für die Erklärung und die Angabe deiner Inspirationsquellen.
    So sieht dein umfangreicher Artikel doch sehr viel besser aus!

    Was meine PSA-Rechnerei oder "Tumormathematik" angeht, steht meine
    Quelle in Anhang [3]. H.H. Glättli hat das allerdings sehr viel weiter
    entwickelt, als mein Hirn das laienhaft nachvollziehen kann.
    Ich werde weiterfahren mit dem Versuch, anhand von PSA-Verläufen
    das Krebsgeschehen von Fragenden einzuordnen.
    Mit deinem "Ernähren Sie sich gesund" und meinem "Iss abwechslungsreich"
    liegen wir sogar eng beieinander.

    Mancher hier im Forum hat halt seine Schwerpunkte. So gibt sich im besten
    Fall ein Gesamtbild einer Erkrankung aus vielen Facetten, von PSA-Turnerei
    bis zum Umgang mit dem Stress, den unsere Krankheit zweifelsohne
    auslöst. auch in mir.

    carpe diem, quam minimum credula postero.**
    Nimm den Tag, und vertraue möglichst wenig auf den Folgenden!
    (Diese Aufforderung ist auch ein Rat im Umgang mit Stress:
    Das Heute ist wichtiger als das unberechenbare Morgen)

    Konrad


    **Mal wieder der Wiki-Link zu Horaz' Ode an Leukonoë,
    aus deren Schlussatz das 'Carpe diem' stammt:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Carpe_diem
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  7. #27
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    Lieber Konrad,
    Ich werde weiterfahren mit dem Versuch, anhand von PSA-Verläufen
    das Krebsgeschehen von Fragenden einzuordnen.
    Da hätte ich 2 Fragen an dich:
    1. Mein PSA-Verlauf steht in meinem Profil und auf myprostate. Wann glaubst du, ist bei mir die erste Tumorzelle entstanden?
    2. Am 25.11. 2015 betrug mein PSA 0,05, am 17.2. 2016 waren es 1,17. Hätte ich dich am 18.2. 2016 gefragt, wo mein PSA ein Jahr später ist, ohne medizinische Massnahmen, was hättest du mir geantwortet?
    Mancher hier im Forum hat halt seine Schwerpunkte. So gibt sich im besten
    Fall ein Gesamtbild einer Erkrankung aus vielen Facetten, von PSA-Turnerei
    bis zum Umgang mit dem Stress, den unsere Krankheit zweifelsohne
    auslöst.
    So sehe ich das auch. Die medizinischen Detailfragen überlasse ich denen, die sich damit viel besser auskennen. Mein Schwerpunkt sind die vielen Dinge, die man selbst zur Gesundung beitragen kann, nicht in Konkurrenz, sondern als Ergänzung zur "Schulmedizin" (das hab ich ja auch schon oft deutlich gemacht).
    Das mögen für manche olle Kamellen sein, und bei anderen wird offensichtlich das schlechte Gewissen geweckt, weil sie glauben, nicht genug zu tun und mich als mahnendes Elternteil wahrnehmen.
    Dann gibt es noch die, die nichts annehmen, wenn es nicht durch diverse Studien eindeutig belegt ist usw.
    Niemand ist gezwungen, meine Texte zu lesen! Setzt mich auf die Ignorierliste, und gut ist.
    Ich entdecke auch 4 Jahre nach der Diagnose immer neue Aspekte. Wenn das hier schon vor Jahren mal durchgekaut wurde, ignoriert es einfach.

    Detlef

  8. #28
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    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen
    Wenn ich das überstehe, werde ich dich auch nie wieder mit „Flüstermann“ Harald verwechseln.
    Auf das "nie" verlasse ich mich für die ersten 10m Maßband. Danach darfst Du wieder...;-)

    Gruß, Wolfgang

  9. #29
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    Lieber Detlef, zu deinen Fragen:

    Zitat Zitat von Muggelino Beitrag anzeigen
    1. Mein PSA-Verlauf steht in meinem Profil und auf myprostate.
    Wann glaubst du, ist bei mir die erste Tumorzelle entstanden?
    Um einen PSA von rund 80 zu erreichen, bedarf es wohl
    etwa 36 Verdoppelungszyklen. Es liegt keine Messreihe
    vor, aus der die Verdoppelungszeit zuverlässig abgeleitet
    werden könnte. Nimmt man die erste und die dritte
    Messung, ergibt sich eine VZ von rund 6 Monaten, was die
    Entstehung der ersten Krebszelle grob auf 18 Jahre
    zuvor datieren würde.


    2. Am 25.11. 2015 betrug mein PSA 0,05, am 17.2. 2016 waren es 1,17.
    Hätte ich dich am 18.2. 2016 gefragt, wo mein PSA ein Jahr später ist,
    ohne medizinische Massnahmen, was hättest du mir geantwortet?
    Da hätte ich dir geantwortet, dass nach deinem bisherigen Verlauf ein Anstieg
    mit einer Verdoppelungszeit von 18 Tagen nicht plausibel sei. Deshalb hätte ich
    eine erneute Messung vorgeschlagen.
    Nun, in Kenntnis des weiteren Verlaufes bin ich etwas ratlos. War das etwa
    ein PSA-Bounce als Folge der Bestrahlung?
    Ebenso wunderlich wie erfreulich ist der weitere Verlauf, aber deinem Eintrag
    in myprostate vom 14.04.2016 kann ich dennoch nicht folgen:

    Das Wunder ist geschehen.
    Wir haben es mit einem Phänomen zu tun, dessen Erklärung wir nicht
    gefunden haben. Sinngemäss bestätigst Du das am 17.10.2016:

    Hurra, hurra! Der PSA ist wieder unten. Wie hab ich das gemacht?
    Meine Aufzeichnungen lassen mehrere Möglichkeiten zu.
    Schön, dass es in unserer Sache auch mal Überraschungen zum
    Guten hin gibt.


    Mach weiter so!
    Konrad




    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  10. #30
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    Lieber Konrad,

    danke für deine Bemühungen.
    Sie überzeugen mich leider nicht.
    Der 1. PSA-Wert stammte vom Hausarzt, aus einem anderen Labor als die folgenden. Der taugt nicht als Grundlage.
    Danach war die Verdopplungszeit ca. 3 Wochen, höchstens 3 Monate. So kommt man nie auf 18 Jahre.
    Die ganze Berechnung ist ein Schätzwert mit vielen Unbekannten.
    In der Diskussion über den PSA-Test hattet ihr mich grad überzeugt, dass der bei so aggressiven Tumoren womöglich gar nichts gebracht hätte, da die so schnell wachsen.
    Bei meinen 80 wäre er ein Jahr vorher bei 20 gewesen, wenn die VZ 6 Monate betrüge.
    Du magst oft richtig liegen mit deinen Berechnungen, und damit berechtigte Warnungen verbinden.
    Aber ich glaube, manchmal liegst du falsch und weckst unnötige Ängste.

    Da hätte ich dir geantwortet, dass nach deinem bisherigen Verlauf ein Anstieg
    mit einer Verdoppelungszeit von 18 Tagen nicht plausibel sei. Deshalb hätte ich
    eine erneute Messung vorgeschlagen.
    Die erneute Messung hat zwar einen niedrigeren Wert ergeben, aber nicht gezeigt, dass der höhere falsch gewesen sei.
    Da wäre nach deiner Rechenmethode mit einer VZ von 18 Tagen in einem Jahr ein PSA in Höhe von ca. 1,2 Mio. zu erwarten gewesen.
    Statt dessen wird er nun unter 0,1 liegen.
    Nun, in Kenntnis des weiteren Verlaufes bin ich etwas ratlos. War das etwa
    ein PSA-Bounce als Folge der Bestrahlung?
    Ja, alle sind ratlos (ausser Hartmut, der weiss genau Bescheid).
    Über 2 Jahre nach der Bestrahlung ein doppelter Bounce? Glaub ich nicht.
    Ein Wunder ist es natürlich nicht.
    Und ich hoffe, dass sich die Ursache noch herausfinden lässt.
    Mach weiter so!
    Das mache ich, verlass dich drauf!

    Liebe Grüße,
    Detlef

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