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Thema: "Wer älter als 45 ist und nicht regelmäßig zum PSA-Test geht, spielt mir seinem Leben

  1. #91
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    AUFRUF

    Männer ab 45 habt Mut, geht NICHT zum PSA-Test. Die Krankheitskosten steigen ins Unendliche. Die Kassen stöhnen, Beitragserhöhungen in regelmäßigem Abstand. Die Bürgerversicherung steht vor der Tür. Also nix da mit PSA-Test. Ihr entlastet damit die Kassen und wenn ihr freiwillig auf Lebensjahre verzichtet, ist das ein vorbildlicher Beitrag zur Kostendämpfung.

    Gruß
    Reinhold
    Old guys rule!

  2. #92
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    Schicksalhafter PCa-Verlauf???

    Hallo Götterbote,

    Zitat Zitat von Hermes_53
    Das weiß Niemand und wird Niemand je erfahren. Es weiß auch Niemand und es wird Niemand je erfahren, ob Du nun länger und besser lebst als ohne Erkenntnis.
    Bei dieser Aussage könnte man meinen, du gehörst zu den Anhängern des Fatalismus.

    Roland

  3. #93
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    Moin,

    hier ist ja wieder was los.....so viele erhitzte Gemüter :-)

    @ Roland - Fatalismus oder nicht, die Aussage von Hermes ist ja grundsätzlich erst mal richtig.....genausowenig kann man wissen, ob nicht eine andere persönliche Therapieentscheidung zu einem besseren Ergebnis geführt hätte.

    So, ich geh' jetzt in die Sporthallte und tobe mich am Volleyballnetz aus.

    Grüße

    Uwe

  4. #94
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    @uwes2403:

    Hab mich heute bereits bei einer Runde Nordic-Walking ausgetobt - Zeit sich auf den Abend mit Fussball 1./2. Liga vorzubereiten. Da geht´s dann um den VfB und nicht mehr um den PSA. Mal sehn wie aufregend es dort zugeht - glaub allerdings die Diskussion hier im Forum ist heute nicht mehr zu toppen.

    Roland

  5. #95
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    So, ich geh' jetzt in die Sporthallte und tobe mich am Volleyballnetz aus.
    Das ist gut!

    Hab mich heute bereits bei einer Runde Nordic-Walking ausgetobt -
    Fett (Eis) am Siel.
    Das ist weniger gut!
    Wir amüsieren uns immer über diese Überaktiven. Diese dicken Menschen, die da mit ihren Stöcken durch die Gegend latschen.

    Na ja, das Thema ist ein anderes.

    Gruss
    hartmut

  6. #96
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    Die Frage, wieviel Prozent der Männer überhaupt von einem erhöhten PSA Wert zeigen, hat mir keine Ruhe gelassen und so habe ich gesucht. Fündig bin ich hier geworden http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc...=rep1&type=pdf
    Im Schnitt haben ca. 10% der Männer einen PSA Wert über 4 ng/ml. Das heisst aber auch, dass 90% der Männer PSA "unauffällig" (im Rahmen der Grenzwerte) sind. Auch wenn man davon ausgeht, dass in ~10% der Fälle der PSA Wert ein falsch negatives Ergebnis liefert, ist der PSA Wert grob geschätzt für 80% ein guter Indikator. Ob das reicht an Sensitivität und Spezifität ist eine individuelle Entscheidung.

    Ohne Anpassungen der Grenzwerte (z. B. altersspezifischer CutOff) stimme ich @Hermes aber in gewisser Weise zu, da die Ergebnisse allein fragwürdig sein können. Allerdings werden die Werte nicht von einem Roboter stur nach Algorithmus bestimmt, sondern von einem entsprechend ausgebildeten Arzt, der die Werte in einen Kontext setzen können sollte.
    Wähntest du etwa,
    Ich sollte das Leben hassen,
    In Wüsten fliehen,
    Weil nicht
    alle Knabenblütenträume reiften?

  7. #97
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  8. #98
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    Hermes, Jetzt meine Meinung dazu:Ich habe in deinem Profil gelesen was du alles schon hinter dir hast. Am Anfang ist alles wie bei mir, ich habe aber bis jetzt noch keine Tabletten genommen oder nehmen müssen und mein PSA <0,07. Trotzdem werde ich mich mit der Theorie die hier immer verlinkt wird überhaupt nicht auseinander setzen, schon gar nicht mit deinen Links. Vielleicht ist dir nicht klar das es auch welche gibt die in Ihren Leben noch nichts mit Englisch zu tun hatten. In der Schule wurde es damals ja noch nicht gelernt. Also versuch doch dein Leben so gut wie möglich auf die Reihe zu bringeen und lass dich nicht verarschen. Jeder macht sich mit diesen Schreiben doch nur wichtig und verdient sein Geld damit. Ein Bericht eines Betroffenen sagt viel mehr aus, finde ich.

  9. #99
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    Zitat Zitat von Arne80 Beitrag anzeigen
    Die Diskussion geht mittlerweile wieder etwas am Ausgangsthema vorbei und zeigt typische Vourteile:

    Zitat Hermes_53:



    Der PSA-Test ist ja auch kein Karzinomspezifischer Test, sondern ein Organmarker, wie MD Weiss auch schon geschrieben hat! Niemand ergebt den Anspruch zu sagen, dass wir mit dem PSA einen Tumor nachweisen können, das sagt auch kein Arzt!
    Aber wir können sehen, ob sich etwas in der Prostata tut, um dann mit MRT, Biopsie etc. ein genaueres Bild zu bekommen. Was ist daran schlecht?

    Wenn man sich den Verlauf von vielen PCa-Fällen ansieht, die Vorsorge betrieben haben, sieht man meist ein deutliches und jahrelanges Ansteigen des PSA vor Diagnose durch Biopsie. Es ist doch absurd zu behaupten, man könnte mit regelmäßigen und frühen (!) PSA-Verlaufskontrollen ein Karzinom nicht im Frühstadium erwischen! Und darum geht es doch...keiner behauptet, dass man durch einen PSA-Test nicht mehr erkrankt, aber man hat eine hohe Chance, eine mögliche Erkrnakung früh zu entdecken, was den Sinn der Vorsorge darstellt.
    Das gilt insbesondere für langsam wachsende Tumorarten, bei jüngeren Patienten sieht es da natürlich oft schlechter aus, aber auch hier ist eine Chance der frühen Diagnose vorhanden!

    Meine Meinung ist: man könnte mehr Leute retten, wenn bei PSA-Anstiegen über Schwellenwerte eher MRT-gestützte Biopsien erfolgen und nicht erst, wenn das "Kind in den Brunnen" gefallen ist.

    Aber hier sind wir beim nächsten Thema, nämlich der Angst von uns "armen Männern" vor der furchtbaren "Überdiagnostik" und vor allem der noch viel schlimmeren "Übertherapie"!
    Was will man uns bloß alles zumuten? Blutwerte nehmen (ja, ich weiß, wie belastend das ist, aber was soll's?) und dann will uns der Arzt auch noch tatsächlich bei PSA-Anstiegen biopsieren? Viel besser ist es doch, wie bisher einfach den Kopf in den Sand zu stecken und erst bei Schmerzen irgendwann zum Arzt zu gehen, weil man beim Meeting im Büro nicht mehr sitzen kann. Nach der Diagnose dann am besten noch AS in Betracht ziehen oder maximal eine Bestrahlung in homöopathischen Dosen, um ja keine Nebenwirkungen zu bekommen! Zur Not nehmen wir experimentelle Therapien, Hauptsache keine Einschränkungen in der "Lebensqualität"! (Ironie aus)

    Zurück zum Ausgangsthema: Der PSA-Test erhöht die Chance auf ein frühes Erkennen der Krankheit und deswegen: ja, wer es nicht macht, spielt mit seinem Leben!

    VG
    Arne
    Also ich persönlich bin froh, daß bei mir der PSA zufällig (!) gemessen wurde, auch wenn ich mich dann Stahl und Strahl aussetzen durfte und vorher fast über ein Jahr lang belastend Blutwerte (autsch, das piepst) genommen wurden und ich psychisch ziemlich am Stock ging. Drauf gesch...Wir Männer müssen mal ein bißchen iS Früherkennung (nicht Vorsorge!) sensibilisiert werden. Die meisten Frauen in meinem Alter gehen regelmäßig zum Frauenarzt und dennoch wird teilweise eine verheerende Diagnose gestellt, eben weil es zB für Brustkrebs keinen wirklichen Marker gibt. Wo ist jetzt das Problem der Männer, mal ab dem 40ten Lebensjahr zB jährlich den Organmarker PSA bestimmen zu lassen? Und wenn dadurch nur einer von tausend einen Vorteil hat, ist das mE die Verunsicherung von 999 anderen wert. Außerdem kann ein "guter" PSA ja auch beruhigend sein, oder?
    Aber bis sich diese Denke mal verinnerlicht, dauert es wohl noch. Meine Kollegen in meinem Alter und auch die jüngeren sind auf jeden Fall durch meine Erkrankung und einen daraus resultierenden Vortrag meines Urologen sensibilisiert...insofern Zustimmung zu der Auffassung von Arne von meiner Seite!
    Gruß Achim

  10. #100
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    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen
    Das ist gut!

    Na, ich weiss nicht, das Netz hing schon wieder höher, als beim letzten Mal :-)

    @Michi

    Deinen Post verstehe ich nicht recht. Niemand zwingt dich, dich zu informieren oder Englisch zu lernen, aber den verlinkten Studienergebnissen rein kommerzielle Interessen zu unterstellen, trifft es nicht wirklich.
    Das sind ja keine Webseiten der Alta Klinik o.ä.

    Grüße

    Uwe

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