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Thema: HIFU oder Protonenbestrahlung als fokale Therapie?

  1. #61
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    Zitat Zitat von Herbert12 Beitrag anzeigen
    Frage:
    Wegen was wehrt sich die Krankenkasse?

    Gruß
    Herbert
    .....Bei Ihrer Erkrankung ist sie ( Protonentherapie ) noch keine Standardmethode der Strahlentherapie.
    Wendet man diese Bestrahlung außerhalb der anerkannten Indikationen an, ist dies
    darüber hinaus ausschließlich unter Bedingungen evidenzbasierten Studien
    vertretbar. Dies fordern die Fachgesellschaften. Im RPTC wird nicht innerhalb
    solcher Studien bestrahlt! Darum bitten wir um Verständnis, wenn wir Ihnen derzeit für diesen Therapieschritt im RPTC keine Leistungszusage geben können.....

  2. #62
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    und das soll sich demnächst ändern, wurde mir im RPTC zugeflüstert

    lg
    Flüstermann alias Harald (nomen est omen)
    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=733&page=graphic

  3. #63
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    Protonentherapie wird z. B. von der Barmer GEK bezahlt wenn die Behandlung durchgeführt wird in den Kliniken Heidelberg, Essen, Dresden und eventuell weiteren Kliniken.

    Sinnvoll ist auf jeden Fall, sich bei einer der Unikliniken zum Vorgespräch anzumelden.

    Gruß
    Herbert


    Zitat Zitat von Timbolimbo Beitrag anzeigen
    .....Bei Ihrer Erkrankung ist sie ( Protonentherapie ) noch keine Standardmethode der Strahlentherapie.
    Wendet man diese Bestrahlung außerhalb der anerkannten Indikationen an, ist dies
    darüber hinaus ausschließlich unter Bedingungen evidenzbasierten Studien
    vertretbar. Dies fordern die Fachgesellschaften. Im RPTC wird nicht innerhalb
    solcher Studien bestrahlt! Darum bitten wir um Verständnis, wenn wir Ihnen derzeit für diesen Therapieschritt im RPTC keine Leistungszusage geben können.....

  4. #64
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    Schöner Plan, auch wenn nicht alle relevanten Schichten dabei sind. Was möchten Sie von mir hören?
    Dass es einen Sicherheitssaum dort auch gibt, ist klar. Deswegen bekommen z.B. etwa 15% der Blase im Plan auch die volle Dosis.
    Der Strahlentherapeut.

    Alle Angaben sind nur Empfehlungen und basieren auf die verfügbaren Informationen. Sie ersetzen keinesfalls eine persönliche Beratung und Betreuung durch den behandelnden Arzt. Keine Arzthaftung.

  5. #65
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    Hallo Daniel Schmidt,

    Ich hoffe nicht, dass Ihnen im RPTC erzählt wurde, das bei der Protonenstrahlentherapie KEIN Sicherheitssaum um die Prostata einkalkuliert wird
    Das ist natürlich unfug ! wer hat das gesagt ????

    Zur Klarstellung: Mir wurde im RPTC nichts erzählt !, ich hatte nachgefragt ! (aus dem alter bin ich schon lange raus)
    auch wenn ich mich wiederhole: genau dieser Saum macht ja eine der wichtigsten physikalischen Eigenschaften der Protonenstrahltherapie, zumindest teilweise, wieder zunichte.

    Ich übe also damit eine "Kritik" gegen die Protonenstrahlbehandlung ! wie ich sie erlebt hatte.
    aus heutiger Sicht mit meiner Erfahrung über die Nebenwirkungen bei mir glaube ich nicht mehr daran,
    das diese Bestrahlungsmethode weniger "nebenwirkungen" zur Folge hat,

    nicht böse sein, aber drehe mir bitte nicht meine eigene Argumentation gegen mich sozusagen zurück )
    da reagiere ich dann eher ein wenig "sensibel" darauf !

    Eine kleine Anmerkung meinerseits:
    Die Rinecker Klinik pflegt es, die Bestrahlungen der Prostata mit einem hypofraktionierten Schema durchzuführen, d.h. anstatt der üblichen 7-8 Wochen eher über 3-4 Wochen zu bestrahlen. Das geht natürlich nur, wenn man die Dosis pro Tag erhöht und zwar um ca. 50%.

    kleine Anmerkung zurück:davon ist mir nichts bekannt ! in meinem Behandlungszeitraum war der übliche behandlungszeitraum zw. 8 - 10 Wochen,
    soweit ich mich erinnern kann, betraf das alle Patienten mit denen ich zusammen am Frühstückstisch im Gästehaus gesessen bin.

    Der andere Grund ist natürlich, dass sie Verträge mit Krankenkassen abgeschlossen haben und mit Pauschalen ihre Behandlung abgelten. Ob also die Rinecker-Klinik 21 oder 39 mal bestrahlt, gibt's die gleiche Bezahlung. Da würde jeder Betriebswirt das kürzere Schema bevorzugen, um mehr Patienten durchzuschleusen.

    Das ist natürlich Spekulation von dir und gehört nicht hierher

    Ich werde sowieso nächste Woche im RPTC anrufen müssen und dabei nachfragen ob die Behandlungszeiten tatsächlich inzwischen gekürzt worden sind
    und hier dazu berichten.

  6. #66
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    Ergänzung:
    Die Aussagen in meinem letzten Beitrag zum Sicherheitssaum bei Bestrahlung waren etwas missverständlich, da ich aus der Perspektive des gesunden Gewebes argumentiert habe. Tatsächlich definiert sich der Sicherheitsaum über die bösartigen Strukturen. Mit dem Saum, d.h. mit der Bestrahlung eines über das eigentlich betroffene Tumorvolumen hinausgehenden Gebietes, soll eine bestmögliche Erfassung und Zerstörung sämtlicher Tumorzellen sichergestellt werden - deshalb auch Sicherheitssaum.
    Dabei kommt es bei der Bestrahlungsplanung bei der Festlegung der Breite des Sicherheitssaums durch den Strahlentheurapeuten zu einer Abwägung zwischen optimaler Wirksamkeit der Bestrahlung gegen eine bestmögliche Schonung gesunder benachbarter Strukturen zur Vermeidung von bestrahlungsbedingten Nebenwirkungen. Im Falle der Prostata wären das vor allem Entleerungsstörungen der Blase, erektile Disfunktion, Störungen am Enddarm und lymphatsiche Beeinträchtigungen.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  7. #67
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    da kann ich dir sagen, das bei geringen GS und T sowie PSA Werten diese in 5 Tagen mit 4 Einstrahlungspositionen zweimal täglich gemacht wird, sofern dem Patient dies zuzumuten ist (muss mal nachgucken, habe dieses Behandlungsschema von Prof. Herbst mitgekriegt, lade ich dann später hier rein).

    Ansonsten ist der Standard 21 Sitzungen einmal täglich mit 5 Stück die Woche (Wochenende frei).

    @ Strahlentherapeut:
    - gernau das mit dem Sicherheitsaum wollte ich hören, bzw. bestätigt bekommen.

    Und die Leute, mit denen ich zeitgleich unten war, hatte keiner irgendwelche Nebenwirkungen, welche großartig zu nennen wäre, selbst mein Harnverhalt mit Verstopfung wurde sofort behandelt und gelöst.
    Auch nun nach über einem viertel Jahr ist alles Ok, mit Ausnahme des Wasser lassens, welches mich immer noch nächtens bis zu 3x raus zwingt (wobei hier meine Nieren auch eine Rolle spielen, als auch mein Trinkverhalten mit 3 Litern täglich).

    Und unter Vorbehalt wurde mir mitgeteilt, das die Protonen Behandlung durch Rinecker bald eine Kassenleistung ist!

    lg
    Flüstermann alias Harald (nomen est omen)
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  8. #68
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    Zitat Zitat von flüstermann Beitrag anzeigen
    Und unter Vorbehalt wurde mir mitgeteilt, das die Protonen Behandlung durch Rinecker bald eine Kassenleistung ist!

    lg
    Hallo Harald (Flüstermann),

    dass die Rienecker-Behandlung bald Kassenleistung sein wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

    Nach Aussagen einer Krankenkassen-Mitarbeiterin wird dort auch dann behandelt, wenn Uni-Kliniken davon abraten.

    Ich komme inzwischen zu der Überzeugung, dass die beste Behandlung nicht Strahlentherapie gleich welcher Methode und auch nicht die OP ist.

    Vielmehr ist die beste Methode kein PCa zu haben.

    Herbert, der heute seinen witzigen Tag hat.

  9. #69
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    wo du Recht hast, hast du Recht (und wer Recht hat, gibt ne Maß aus).

    Aber Spaß beiseite, dies wurde mir von absolut Kompetenter Seite mitgeteilt, das die Verhandlungen nicht nur laufen, sondern schon sehr weit fortgeschritten seien, darum auch ne gewisse Zurückhaltung was die Öffentlicheitsarbeit von seiten des RPTC aus angeht (letzte Veröffentlichung ist der Report 2015).

    Werden wir sehen!

    Und bezüglich kein PC zu haben, möchte ich auf keinen Krebs zu haben erweitern.

    lg
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