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Thema: Wie gefährlich ist das Haarwuchsmittel Finasterid?

  1. #1
    Harald_1933 Gast

    Wie gefährlich ist das Haarwuchsmittel Finasterid?

    Zitat Zitat von Anette Dowideit
    Depressionen, Konzentrationsschwäche, sexuelle Störungen: Käufer eines Haarwuchsmittels leiden unter heftigen Nebenwirkungen. Im Beipackzettel war keine Rede davon. Eine Klage soll jetzt Aufklärung bringen.
    bitte - hier - weiterlesen

    Von der Verfasserin dieses Berichtes zu Finasterid ist ein weiterer Artikel in der heutigen Ausgabe der WAMS unter der Überschrift: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Donald Trump" nachzulesen. Diese Darstellung vermag ich nicht zu verlinken. Donald Trump soll wohl auch Finasterid eingesetzt haben. Dieser Bericht ist noch ausführlicher als der von mir verlinkte.

    Vor längerer Zeit hat sich im Forum übrigens ein User bitter darüber beklagt, dass er durch Finasterid einen erheblichen körperliche Schaden erlitten hätte, der ihn berufsunfähig machte und Suizid-Gedanken hätte schon aufkommen lassen. Nach etlichen vergeblichen Versuchen mehrerer Forumsuser, diesen Patienten durch gut gemeinte Ratschläge zu beruhigen, hat er plötzlich seine Forumsaktivitäten abgebrochen. Ich hoffe für ihn, dass er noch lebt. Vielleicht erinnert sich noch jemand daran, wann und wer das war?

    Ergänzungen: http://www.stern.de/gesundheit/donald-trump--haarwuchsmittel-finasterid-birgt-risiken-7312172.html -

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/03/17/dauerhaft-impotent-durch-haarwuchsmittel

    https://kurier.at/wissen/donald-trump-was-das-haarwuchsmittel-finasterid-kann/244.572.393

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/haarausfall-finasterid-ia.html


    Gruß Harald
    Geändert von Harald_1933 (19.03.2017 um 12:19 Uhr) Grund: Ergänzungen

  2. #2
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    Mich interessiert ob jemand aus dem Forum die NW von Finasterid tatsächlich bestätigen kann?

    Meinem Mann wurde es verschrieben und wenn man diese ganzen Artikel gelesen hat bekommt man angst das Zeug zu nehmen...

  3. #3
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    Mein damaliger Uro hat mir 2012 wegen einer (nur geringfügig) vergrößerten Prostata mit einer PSA-VZ von > 1 Jahr Finasterid verschrieben. Erfolg: Der PSA hat sich zwar innerhalb von 4 Monaten halbiert, um aber nach Ende der Einnahme innerhalb von nur weitereren 4 Monaten mit einer VZ von nur 0,24 Jahren auf 50% über dem PSA-Wert vor Beginn der Finasterid-Einnahme zu steigen - siehe mein Profil bei myprostate.eu. Ich bin ziemlich überzeugt, daß das Zeug den "kleinen Freund" erst richtig geweckt hat - von GS 3 auf GS 4 (sogar mit geringen Anteilen von GS 5!). Daher mein Rat: Finger weg von Finasterid!

  4. #4
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    Ich habe keine Erfahrungen mit Finasterid. Aber Dutasterid (Avodart®) kann man genauso gut nehmen.

    Georg

  5. #5
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    Hallo Daniela,

    seit 14 Jahren nehme ich täglich 5 mg Finasterid ein, das sind bis jetzt über 5000 Tabletten.
    Die einzige Nebenwirkung die ich feststellen kann, das Ejakulat ist wesentlich weniger als vorher.

    Gruß Michael

  6. #6
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    Guten morgen, lieber Georg,

    ich habe mir bei Wiki folgendes angeschaut und bin schon überrascht von den NW...ob sich noch jemand aus dem Forum dazu äussern kann und seine Erfahrungen mit Finasterid/Dutasterid schildert?
    ich denke, alle Pillen die den Hormonhaushalt beeinflussen haben NW...die Frage ist aber ob es such nach dem absetzen wieder normalisiert. Dauerschäden wären natürlich fatal.
    Nebenwirkungen

    Nebenwirkungen treten bei Dutasterid häufiger und intensiver auf als bei Finasterid. Grund hierfür ist die stärkere Hemmung von DHT im Blutplasma:



    Die Nebenwirkungen können nach Absetzen der Therapie noch bis zu ca. sechs Monate anhalten. Grund hierfür ist die lange Plasmahalbwertszeit von Dutasterid von ca. fünf Wochen. Es wird auch von andauernden Schäden[3]nach Absetzen des Medikaments berichtet, ähnlich wie beim verwandten Finasterid, siehe Post-Finasterid-Syndrom.

  7. #7
    Harald_1933 Gast
    Hallo alle zusammen,

    ganz lebhaft erinnere ich mich noch an einen Forumsuser, der fest behauptet hat, von Finasterid Halluzinationen bekommen zu haben und er nicht mehr am normalen Leben teilzunehmen in der Lage sei/war. Leider kann ich an diesem PC in Sri lanka bei Eingabe des Wortes Finasterid in der Forumssuchmaske oben rechts wegen zu langer Ladezeit, diesen Thread aktuell nicht aufspueren. Vielleicht gelingt Euch das daheim.

    Ich selbst hatte nie ernsthafte Probleme mit Finasterid, das ich ja nach Ablauf der fuer die DHB erforderlichen Zeitspanne noch jahrelang zu mir genommen habe. Es waren immer 5 mg taeglich.

    Gruss aus Ahungalla.

    Harald

    P.S.: Gerade sehe ich, dass ich ueber diesen ominoesen Forumsuser im einleitenden Beitrag schon berichtet hatte.

    Den folgenden Thread habe ich eben doch noch aufgespuert: https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...1212#post31212

  8. #8
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    Das sind ja gute Nachrichten, lieber Harald! Viele Grüsse nach Srilanka!!!

  9. #9
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    Das Ziel der Finasterid-Behandlung ist ja den PSA Wert zu senken. Bei Ludwig kann man das Ergebnis von Dutasterid/Avodart gut sehen, er geht etwa von einer Halbierung seines PSA Wertes aus.

    Im Vergleich zu einer Hormontherapie mit Lupron oder Bicalutamid sind die Nebenwirkungen erheblich geringer. Ein wirksames Medikament ohne mögliche Nebenwirkungen gibt es kaum.

    Unser Urologe hat darauf hingewiesen, dass Finasterid von den Kassen bezahlt wird, Dutasterid jedoch nicht. Vielleicht der Grund, warum der Arzt dieses Medikament verschrieben hat.

    Georg

  10. #10
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    Die Kasse zahlt das Finasterid-Aquivalent, das sind etwa 2/3 des Preises von Dutasterid.
    Gruß Ludwig
    Wer nichts weiß ist gezwungen zu glauben.

    PSA-Verlauf (grafisch)

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